Bereits 2006 ertönte der Startschuss für die Überarbeitung von Fjällrävens größeren Trekkingrucksäcken in Zusammenarbeit mit dem damaligen Masterstudenten und jetzigem Global Creative Director Henrik Andersson. Das Resultat heute? Der mehrfach prämierte Fjällräven Kajka Rucksack. Als bequemer Begleiter für längere Touren mit schweren Lasten diente dieser unkomplizierte Ansatz für Henrik Andersson auch zur Namensgebung des Rucksacks: "Das Wort ‚Kajka‘ hat im Schwedischen eine ähnliche Bedeutung wie ‚Kånken‘, nämlich‚ ‚etwas tragen‘. Es ist ein obskures, selten verwendetes Wort, aber es ist für jedermann leicht auszusprechen, es hat keine komplizierte Artikulation. Das Wort ist, was es ist – genau wie der Rucksack."
2024 verpasste Fjällräven dem Trekkingrucksack-Klassiker ein Update. Seitdem wiegt er gut 300 Gramm weniger, ist mit einem Gewicht von fast 3,1 Kilo (bei der 65-Liter-Version) und ca. 3,3 Kilogramm beim 75er aber noch immer kein Leichtgewicht. Dafür wirft er eine üppige, höchst funktionelle Ausstattung und enorm strapazierfähige Materialien in die Waagschale. Weiteres Plus: das verfeinerte Tragesystem mit Rückenstreben aus Birkenholz (statt Alu), die den CO2-Ausstoß um 90 Prozent reduzieren. Damit sitzt der Kajka-Trekkingrucksack bequem und kontrolliert, Belüftung und Bewegungsfreiheit gingen in unserem Dauertest ebenfalls voll in Ordnung. Von Verschleiß keine Spur.
Gleiches gilt für den etwas kleineren Fjällräven Kajka 65
Mit seinem klassischen Vinylon-Material und den subtilen Details wirkt der Kajka auf den ersten Blick eher wie ein schlichter Wanderrucksack. Bei näherer Betrachtung erkennt man jedoch schnell, dass es sich beim Kajka um ein sehr fortschrittliches Produkt voller innovativer Funktionen handelt. Unsere beiden Online-Redakteure Philip Geiger und Ralf Bücheler waren mit den beiden Kajkas unter anderem auch beim Fjällräven Classic in Schweden und in England (Lake District) unterwegs. Auf den Trekkingtouren überzeugten beide Rucksäcke (sowohl der 65er als auch der 75er) durch das angenehme Trageverhalten und die gute Lastenverteilung.

Der Kajka 75 bietet 10 Liter mehr Stauraum und wiegt in der Größe M/L rund 150 Gramm mehr als der Kajka 65. Ausstattung, Tragesystem und Materialien sind weitgehend identisch. Die Gewichtsangaben können je nach Größe und Ausstattungsvariante leicht abweichen.
Im outdoor-Test konnte der Fjällräven Kajka 65 außerdem mit dem top komprimierbaren Zweikammersack mit großer Frontöffnung, den 5-Liter-Seitentaschen und dem Deckel, welcher sich als Hüfttasche tragen lässt oder vor der Brust an die Schultergurte geschnallt werden kann, punkten. Weitere praktische Details: zwei Flaschenhalterungen, Eispickel-/Stockhalterung, abnehmbares Deckelfach und eine Regenhülle.

Das Kajka-Modell ist außerdem noch in den Varianten 35, 55, 85 und 100 Liter Volumen erhältlich.












