Der Kletterrucksack bietet auch Kompressionsriemen, die sich mittels Metallhaken leicht und fix öffnen und schließen lassen, sowie an eine Deckeltasche mit Schlüssel-Karabiner. Außerdem gibt es neben dem Zugriff von oben einen weiteren von vorne: über einen Reißverschluss. Und es gibt je eine Materialschlaufe am ordentlich gepolsterten Hüftgurt. Die Polster sitzen auf einem vier Zentimeter breiten Gurtband und lassen sich leicht abnehmen, was 75 Gramm spart. Noch mehr Gewicht spart, wer das tragende Alugestell aus der Rückenplatte zieht: 125 Gramm.
Der Rucksack im Test
Ohne Gestell trug sich der Rucksack in unserem sechsmonatigen Dauertest jedoch nur noch sehr sorgfältig gepackt halbwegs bequem. Lässt man Alurahmen und Polstermatte aber drin, bietet der Ortovox Trad 35 bzw. das Damenmodell 33S bis zu einer Beladung von zehn Kilo höchsten Tragekomfort, lässt zudem Bewegungs- und Kopffreiheit sowie eine top Lastkontrolle. Das liegt auch am rückennahen Sitz – perfekt für Kraxeleien im Gebirge. Doch auch beim Zustieg macht dieser Alpinrucksack Spaß. Bei der Rückenventilation muss man zwar Abstriche machen, nicht aber beim Material: das 420D-Ripstop-Polyamid (88% Recyclinganteil) verzeiht auch ruppigen Umgang und verspricht ein langes (Produkt-)Leben.

Der Ortovox Trad 33 S wurde speziell für Frauen / Personen mit einem kurzen Rücken entwickelt - das "S" im Namen steht für "short".
Die technischen Details:
- Gewicht: 1060/860 g (max./min.)
- Volumen: 30 l + 2 l (Deckel)
- Einsatzgebiete: Bergsteigen, Eisklettern, Hochtour, Alpinklettern
- Materialeigenschaften: wasserabweisendes Material
- Zugriffsmöglichkeiten: Toploader, Frontloaderseitlicher, Hauptfachzugang
- Nachhaltige Markenmerkmale: Fair Wear Foundation (FWF)
- Test: 6 Monate
- Preis: 175 € (UVP)
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- weitere Größen und Varianten des Rucksacks hier bestellbar












