Gelungenes Debüt: Ortovox Affinity 42 Kletterrucksack im Test

Gelungenes Debüt
Kletterrucksack Ortovox Affinity 42 im Dauertest

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 24.08.2026
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Kletterrucksack Ortovox Affinity 42 im Dauertest
Foto: Boris Gnielka

Was ihn besonders macht, ist das abriebfeste Cordura-Polyamid (420D) und die große Rückenöffnung für einfachen Zugriff. Zusätzlich bietet er einen Rolltop-Verschluss, mit dem man ihn von oben beladen und etwas "nachstopfen" kann. Ebenfalls an Bord: eine Wertsacheninnentasche, vier Kompressionsriemen, eine Daisychain auf der Front und an den Seiten je eine Tasche, davon eine große, in die auch ein Paar Kletterschuhe passt. Die Rucksackseiten sind – wie die Rückenauflage – gepolstert und haben so mehr Stand, was beim Be- und Entladen sehr nützlich ist.

Ebenfalls praktisch: Die Lastenkontrollriemen lassen sich per Schnalle lösen, um darunter ein Seil rückennah zu fixieren.

Dank der gut geformten, gepolsterten Schulterträger und Hüftgurtflügel trägt sich der Ortovox Affinity 42 – sorgfältig und nicht zu schwer beladen – gar nicht übel. Schleppt man ihn aber länger als bis zum nächsten Klapfen, wünscht man sich ein richtiges Tragesystem, eines, das abdampft und den Rücken trocken hält. Übrigens: Der Affinity besitzt grob Bordgepäckmaße, bei weiter entfernten Kletterzielen durchaus nützlich

Die technischen Details

  • Gewicht: 1020 g (gewogen)
  • Volumen: 42 L
  • Einsatzgebiete: ideal für Zustiege und Alpinklettern
  • Materialeigenschaften: Polyamid, Cordura-Verstärkungen
  • Zugriffsmöglichkeiten: Rückenzugriff, Materialschlaufen, Eispickel-/Stockhalterung, Seilhalterung
  • Test: 8 Monate
  • Preis: 170 € (UVP)
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