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Schlafsack-Test
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Schlafsack-Test 15 Bilder

Schlafsack-Test: Die Highlights für 2021

Test: Daunen- und Kunstfaserschlafsäcke Die Schlafsack-Highlights der Saison

Schlafsäcke fürs Zelten, Camping und für Hüttenübernachtungen – alle empfehlenswert – für Einsätze von Frühjahr bis Herbst ...

🏆 Die Gewinner auf einen Blick:

  1. Der Carinthia G 250 zählt zu den leistungsfähigsten und komfortabelsten Kunstfaserschlafsäcken. Top: Durch seine antibakterielle innere Faserlage muss er seltener gewaschen werden. Der G 250 ist auch in Gr. L erhältlich (bis 200 cm). Testurteil: Überragend (Testsieger 10/2020)
  2. Der Exped Waterbloc Pro -5 ist kein Schnäppchen, aber ein nässefester, bis ins Detail ausgereifter Daunenschlafsack mit bestem Wärme-Gewichts-Verhältnis. Ideal für alle, die gerne biwakieren. In S, M und L erhältlich (bis 170, 180, 195 cm Körpergröße) Testurteil: Überragend (Testsieger 10/2020)
  3. Wem klassische Mumienschlafsäcke an Beinen und Füßen zu wenig Platz bieten, wird den Sea to Summit Trek TK II mögen. Der auch in einer stärker gefüllten Damenversion erhältliche Daunenschlafsack ist leicht und sehr bequem. Testurteil: Sehr gut (Kauftipp 10/2020)
  4. Ein weiterer Kauftipp kommt von Nordisk: Der Gormsson -2° Mummy ist ein toller Newcomer unter den Kunsfaserschlafsäcken. Er wiegt wenig (1070 Gramm in Größe L) und isoliert sehr gut. Testurteil: Überragend (Kauftipp 10/2020)
  5. Wer einen langlebigen, leistungsfähigen und recht preiswerten Allround-Schlafsack sucht, sollte mal den Valandre Swing 700 Neo probeliegen. Er isoliert stark, bietet ein sehr gutes WärmeGewichts­Verhältnis und schmeichelt mit hohem Schlafkomfort. Testurteil: Sehr gut (Kauftipp 10/2020)

"Für die Trekkingsaison 2021 testeten wir insgesamt 16 Dreijahreszeitenschlafsäcke mit Daunen oder Kunstfasern", sagt Ausrüstungsredakteur Boris Gnielka – die jeweiligen Damenversionen mit eingerechnet. Das durchschnittliche, von uns gemessene Temperaturlimit dieser Schlafsack-Neuheiten lag bei minus sechs Grad – was Reserven schafft für kalte Nächte. In Kombination mit dem niedrigen Gewicht macht sie das zu idealen Allround-Schlafsäcken für Zelttouren. Die Daunenschlafsäcke im Test wogen 920 bis 1270 Gramm und kosten rund 300 bis 700 Euro (aktuelle Online-Preisvergleiche siehe unten). Günstiger kommt man mit einem der getesteten Kunstfaser-Schlafsäcke weg (Preise: 160 bis 290 Euro). Das Gewicht dieser Campingschlafsäcke liegt zwischen 1060 und 1720 Gramm.

Außerdem im Test: Drei Leichtschlafsäcke ab 70 Euro, u.a. für Hüttenübernachtungen. "Diese Leichtschlafsäcke eignen sich nicht nur zum Zelten in lauen Sommernächten, sondern auch als Hüttenschlafsack – die wegen des Coronaviruses angepassten Hüttenregeln verlangen vollwertige Schlafsäcke, ein Baumwollinlett allein reicht nicht mehr", so Gnielka. Die leichtesten von ihnen bringen gerade mal ein halbes Kilo auf die Waage. Packmaß: winzige drei Liter (siehe unten)

Die Daunenschlafsäcke im Test

Big Agnes Torchlight 20 & Big Agnes Womens Torchlight 20

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BIG AGNES
Testfazit: Kein Schlafsack für Grammzähler, aber ideal für alle, die die Weite variabel anpassen möchten.

Daunenschlafsack mit variabler Weitenverstellung: Neben dem klassischen Zip gibt es auf jeder Seite des Big Agnes Torchlight einen weiteren von unten und oben zu öffnenden Reißverschluss, mit dem sich der Umfang der Außenhülle um je rund zehn Zentimeter erweitern lässt. So kann man die Weite individuell anpassen. Die Torchlights sind mit die schwersten Daunenschlafsäcke, ihre Isolation geht fürs Gewicht in Ordnung. Weil sich der Kapuzenzug schnell öffnet, sollte man den Klemmverschluss tauschen.

  • Gewicht: 1270 g (Größe Regular)
  • Packmaß: 6,8 l (Größe Regular)
  • Füllung: 595 g imprägnierte Daune (Gr. Reg.), 600 cuin, RDS-zertifiziert.
  • Temperaturbereich: 1 Grad Celcius für Schnellfrierer, -7 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Breite lässt sich über Erweiterungszips variabel anpassen. Gr. Regular passt bis 1,80 m, L bis 1,95 m.
  • Sonstiges: Die wärmere Damenversion Big Agnes Womens Torchlight 20 wiegt 1270 g (Größe S, 680 g Füllung, 7,4 l, Temperaturlimit: –2/–10° C). Der Damenschlafsack passt Frauen bis 1,65 m Körpergröße.
  • Schlafkomfort: Kuschelig, bequeme Kapuze, die sich aber nicht weit öffnen lässt.
  • Praxis/Handling: Der schwache Klemmverschluss führt zu Abzug, sonst gut. Lüften!
  • Preis: 350/375 € (Gr. Regular/Long, Preisvergleich siehe unten)
  • Testergebnis: Sehr gut
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

Exped Waterbloc Pro -5°

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EXPED
Fazit: Nässefester, bis ins Detail ausgereifter Daunenschlafsack mit bestem Wärme-Gewichts-Verhältnis.

Hochleistungsfähiges Federgewicht mit nässefester Außenhülle: Mit 660 bis 700 Euro kostet der Exped Waterbloc Pro ein kleines Vermögen. Dennoch ist er jeden Cent wert. Durch geschweißte Kammerwände und das wasserfeste Außenmaterial braucht man im nassen Schnee, bei Niesel oder wenn der Wind Regen unter das Tarp treibt, keinen Biwaksack. Weiteres Highlight: das beste Wärme-Gewichts-Verhältnis im Feld, da auch die Isolation von der nahtlosen, bis ins Detail durchdachten Konstruktion profitiert.

  • Gewicht: 920 g (Größe M)
  • Packmass: 6,1 l (Größe M)
  • Füllung: 540 g Daune (Gr. M) mit 850 cuin, RDS-zertifiziert.
  • Temperaturbereich: 0 Grad Celcius für Schnellfrierer, -8 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: funktionell bequem, im Rumpfbereich körperbetont. S/M/L passt bis 1,70/ 1,80/1,95 m.
  • Sonstiges: Dickere Version: Waterbloc Pro –15° (ab 820 €, Temperaturlimit: –8/–15° C). Größe M wiegt 1240 g, Packmaß: 7,2 l.
  • Schlafkomfort: Umschmiegt den Schläfer wie eine Wolke warmer Luft. Einfach klasse!
  • Praxis/Handling: Wasserfeste Hülle und problemlose Handhabung. Lüften!
  • Preis: 660/680/700 € (Gr. S/M/L, Preisvergleich siehe unten)
  • Testergebnis: Überragend (OUTDOOR-Testsieger 10/2020)
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

Marmot Fulcrum Eco 15 & Marmot Womens Fulcrum Eco 15

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MARMOT
Fazit: Mit dem Fulcrum Eco liefert Marmot recht funktionelle Daunenschlafsäcke aus Ecomaterialien.

Nachhaltige Daunenschlafsäcke mit solider Test-Performance: Der Name ist Programm – in der Hülle aus PFC-frei imprägniertem Recycelstoff des Marmot Fulcrum Eco 15 steckt wiederverwertete Daune. Über einen kurzen Zip auf der gegenüberliegenden Seite das langen Zips lässt sich die Oberseite wie eine Decke aufklappen. Weniger gut: die fummeligen Kapuzenzüge. Das Herrenmodell isoliert gut, die 20 Prozent stärker gefüllte Damenversion sehr gut. In Sachen Wärme-Gewichts-Verhältnis landen beide im Mittelfeld.

  • Gewicht: 1030 g (Größe Regular)
  • Packmass: 5,1 l (Größe Regular)
  • Füllung: 550 g Recycledaune mit 700 cuin, PFC-frei imprägniert.
  • Temperaturbereich: 5 Grad Celcius für Schnellfrierer, -3 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Herrenschlafsack ist funktionell bequem geschnitten. Größe Regular passt bis 1,80 m, L bis 1,95 m.
  • Sonstiges: Die Damenversion wiegt 1120 g (Packmaß: 6, 1 l), Füllung: 660 g Daune in Gr. Reg (bis 1,75 m). Das Temperaturlimit der Damenversion beträgt –1/–9 °C.
  • Schlafkomfort: Etwas glatte, aber noch angenehme Stoffe, effektive Belüftung.
  • Praxis/Handling: Die Kapuzenzüge lassen sich schwer greifen, leichtgänger Zip. Lüften!
  • Preis: 380/400 € (Gr. Regular, Long, Preisvergleich siehe unten)
  • Testergebnis: Sehr gut

Mountain Equipment Glacier 700 & Mountain Equipment Womens Glacier 700

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MOUNTAIN EQUIPMENT
Fazit: Du biwakierst gerne auch bei klirrendem Frost? Dann ist der Glacier 700 der richtige Partner für dich.

Nässefeste Daunenschlafsäcke für anspruchsvolle Einsätze und kalte Nächte: Seit fast zwei Jahrzehnten ist der Mountain Equipment Glacier der heißeste Tipp, wenn man einen bezahlbaren warmen Daunenschlafsack mit wasserfestem Außenmaterial sucht. Die aktuelle Version isoliert durch die dünnere Unterseite nicht mehr ganz so gut wie der Vorgänger, wiegt aber auch etwas weniger. Klasse: die griffigen Züge am dicken Wärmekragen und der prall gefüllten Kapuze sowie die Daune aus artgerechter Haltung (Down Codex).

  • Gewicht: 1230 g (Größe Regular)
  • Packmass: 7,8 l (Größe Regular)
  • Füllung: 700 g Daune (Gr. Reg.) mit 700 cuin, Down-Codex-zertifiziert.
  • Temperaturbereich: -4 Grad Celcius für verfrorene Schläfer, -12 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Körperbetonter Schnitt, für kräftige Personen zu eng. Größe Regular bis 1,75 m, Long bis 1,90 m.
  • Sonstiges: Das gleich warme Damenmodell Mountain Equipment Womens Glacier 700 hat Stretchnähte am Rumpf. Regular (1180 g, 6,7 l, 665 g Daune) passt bis 1,65 m, Long bis 1,75 m.
  • Schlafkomfort: Angenehme Stoffe, Kapuze und Wärmekragen sitzen sehr bequem.
  • Praxis/Handling: Griffige Klemmverschlüsse, Zip und Züge sind leichtgängig. Lüften!
  • Preis: 450/480 € (Gr. Regular/Long)
  • Testergebnis: Sehr gut
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

Sea to Summit Trek TkII / Sea to Summit Journey JoII

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SEA TO SUMMIT
Fazit: Recht günstig, leicht und sehr bequem: Die Daunenschlafsäcke von Sea to Summit überzeugten uns im Test 2020 auf ganzer Linie.

Komfortschlafsäcke, die verhälnismäßig wenig kosten: Der Sea to Summit Trek und die 40 Prozent stärker gefüllte Damenversion Journey bieten dank der fast rechteckigen Form mehr Platz an Fuß und Beinen als klassische Mumienmodelle. Über einen weiteren, ums Fußteil laufenden Zip lässt sich der Schlafsack effektiv belüften oder wie eine Decke aufklappen. Die Isolation und das Wärme-Gewichts-Verhältnis liegen im grünen Bereich. Auch stark: der für Daunenmodelle erfreulich niedrige Preis.

  • Gewicht: 990 g (Größe Regular)
  • Packmass: 5,7 l (Größe Regular)
  • Füllung: 500 g imprägnierte Daune (Gr. Reg.), 650 cuin, RDS-zertifiziert.
  • Temperaturbereich: 6 Grad Celcius für verfrorene Schläfer, -2 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Fast rechteckiger, komfortabler Schnitt, Größe Regular passt bis 1,75 m, Long bis 1,90 m.
  • Sonstiges: Damenversion Journey JRII (350 €, 700 g Daune in Gr. Reg), 1200 g/6,5 l, passt bis 1,65 m. outdoor-Temperaturlimit: –2/–10 °C.
  • Schlafkomfort: Kuschelig, effektive Belüftung, sehr bequeme, weit zu öffnende Kapuze.
  • Praxis/Handling: Der Zipper und die Züge lassen sich problemlos bedienen. Lüften!
  • Preis: 300/330 € (Gr. Regular/Long)
  • Testergebnis: Sehr gut (OUTDOOR-Kauftipp 10/2020)
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

Valandré Swing 700 Neo

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VALANDRÉ
Fazit: Der Valandré Swing Neo glänzte im Test 2020 als solider Allrounder mit top Preis-Leistungs-Verhältnis.

Langlebiger, leistungsfähiger und recht preiswerter Allround-Schlafsack mit Daunenfüllung: Robuste, hochwertige und sehr angenehme Stoffe, langlebige Entendaune und von innen vernähte Kammerstege: Der in Tunesien hergestellte Valandré Swing 700 Neo liefert erstklassige Qualität zum vernünftigen Preis. Auch die übrige Leistung stimmt: Er isoliert stark, bietet ein sehr gutes Wärme-Gewichts-Verhältnis und schmeichelt mit hohem Schlafkomfort. Die weniger warme Variante mit 500 Gramm Füllgewicht heißt Swing 500 Neo.

  • Gewicht: 1145 g (Größe M)
  • Packmass: 6,1 l (Größe M)
  • Füllung: 500 g (Gr. M) französische Entendaune, Bauschkraft 650 cuin.
  • Temperaturbereich: -4 Grad Celcius für verfrorene Schläfer, -12 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Platz an Rumpf und Hüften, ab den Knien schlanker Schnitt. S/M/L passen bis 1,65/1,75/1,95 m.
  • Sonstiges: Leichtere Version (500 g Daune): Swing 500. Daten Größe M: 930 g, 4,9 l. outdoor-Temperaturgrenze: 4/–4 °C. Preis: ab 349 €.
  • Schlafkomfort: Erstklassige Stoffe, gut zu belüften, top Sitz von Kapuze/Wärmekragen.
  • Praxis/Handling: Der Reißverschluss und die Züge laufen sehr geschmeidig. Lüften.
  • Preis: 369/389/409 € (Gr. S/M/L)
  • Testergebnis: Sehr gut (OUTDOOR-Kauftipp 10/2020)
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

Die Kunstfaserschlafsäcke im Test

Carinthia G 250

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CARINTHIA
Fazit: Der Carinthia G 250 ist der leistungsfähigste Kunstfaserschlafsack in seiner Gewichtsklasse.

Kunstfaserschlafsack mit starkem Wärme-Gewichts-Verhältnis: Schon der Vorgänger zählte zu den besten Synthetikmodellen auf dem Markt. Nun setzt der frisch überarbeitete Carinthia G 250 wieder Maßstäbe. Kaum schwerer als vorher, isoliert dieser Schlafsack noch besser: Die extra Füllung am Rumpf ist besonders effektiv, weil hier mehr Wärme verloren geht als an den Beinen. Und dank der antibakteriellen inneren Faserlage muss man den Schlafsack seltener waschen, was die Lebensdauer verlängert. Auch klasse: der Schlafkomfort.

  • Gewicht: 1335 g (Größe M)
  • Packmass: 7,8 l (Größe M)
  • Füllung: 790 g antibakterielles G-Loft (Gr. M) in Lagenverarbeitung.
  • Temperaturbereich: -2 Grad Celcius für Schnellfrierer, -10 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Gr. M (bis 1,85 m) für kräftige Personen zu eng, mehr Platz bietet Gr. L. Sie passt bis 2,00 m.
  • Sonstiges: Innen gibt es Schlaufen, um ein Inlett zu fixieren. Lieferung mit Kompressionspacksack und geräumigem Aufbewahrungssack
  • Schlafkomfort: Angenehme Stoffe, weiche Füllung, gute Belüftung, bequeme Kapuze.
  • Praxis/Handling: Die Schnürzüge laufen etwas hakelig, sonst problemlose Bedienung.
  • Preis: 280/290 € (Größe M/L)
  • Testergebnis: Überragend (OUTDOOR-Testsieger 10/2020)
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

Deuter Exosphere 0°

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DEUTER
Fazit: Wem die Isolation ausreicht, bekommt mit dem Deuter Exosphere 0Grad einen leichten Kunstfaserschlafsack mit top Features.

Leichter, preiswerter und warmer Kunstfaserschlafsack + perfekt ausgestattet. 2009 katapultierte sich Deuter mit der Exosphere-Linie in die Spitzenklasse der Kunstfaserschlafsäcke. Die aktuelle Version isoliert bei gleichem Gewicht noch besser, deshalb heißt das leichteste Modell jetzt Exosphere 0°. Die elastischen Innennähte liegen mit minimalem Druck am Körper an, engen aber nicht ein, Kapuze und Wärmekragen sitzen bequem. Die Damenversion besitzt ein kuscheliges Fleecefutter im Hüftbereich und Fußteil.

  • Gewicht: 1060 g (Größe M)
  • Packmass: 5,9 l (Größe M)
  • Füllung: 545 g (Gr. Regular) Thermo Proloft in Schindelkonstruktion.
  • Temperaturbereich: 7 Grad Celcius für Schnellfrierer, -1 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Liegt am Körper an, engt durch elastische Nähte aber nicht ein. Regular/L passen bis 1,80/1,95 m.
  • Sonstiges: Die Damenversion Deuter Exosphere 0° SL (1080 g, 6,8 l, 500 g Füllung) bietet ein kuscheliges Fleecefutter im Fußteil und im Bereich der Hüften.
  • Schlafkomfort: Bequeme Kapuze, angenehme Stoffe, aber die Nähte spürt man etwas.
  • Praxis/Handling: Top. Wasserfestes Kopf-/Fußteil hält beim Kontakt nasser Zeltwände dicht
  • Preis: 160/170/160 € (Gr. M/L/SL)
  • Testergebnis: Sehr gut
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

Mammut Perform Fiber Bag -7C & Mammut Women's Perform Fiber Bag -10C

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MAMMUT
Fazit: Wer einen warmen Kunstfaserschlafsack mit zentralem Reißverschluss sucht, wird beim Perform Fiber Bag von Mammut fündig.

Dick gefüllter und nach strengen umweltrichtlinien produzierter Synthetikschlafsack: Der neue Mammut Perform Fiber Bag begeistert mit einfachster Handhabung: den mittigen Reißverschluss kann man ohne Verrenkungen bedienen, grob positioniert, rastet der Magnetverschluss des Wärmekragens von selbst ein und alle Züge lassen sich im Schlafsackinnern regulieren. Die Herrenversion Mammut Perform Fiber Bag -7C isoliert sehr gut, der dickere Damenschlafsack Mammut Women's Perform Fiber Bag -10C überragend – beide Mammut-Schlafsäcke wiegen aber auch recht viel. Umweltfreundlich: die Produktion der Schlafsäcke nach strengen Bluesign-Richtlinien.

  • Gewicht: 1490 g (Größe XL)
  • Packmass: 9,7 l (Größe XL)
  • Füllung: 1090 g (Gr. XL) Polyester in Lagenverarbeitung.
  • Schnitt: Körperbetonter, nicht zu enger Schnitt. Größe L passt bis 1,85 m, XL bis 1,95 m Körpergröße.
  • Temperaturbereich: 3 Grad Celcius für Schnellfrierer, -5 Grad für Kälteunempfindliche
  • Sonstiges: Das Damenmodell Mammut Womens Perform Fiber Bag -10C wiegt 1720 g (Packmaß: 10,3 l, Füllung: ca. 1300 g) und passt bis 1,75 m. outdoor-Temperaturlimit: –4/–12 °C
  • Schlafkomfort: Etwas glatter Recycleinnenstoff, bequeme Kapuze, effektive Belüftung.
  • Praxis/Handling: Top: Züge lassen sich bei geschlossenem Wärmekragen regulieren.
  • Preis: 240/250 € (Größe L/XL)
  • Testergebnis: Sehr gut
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

Nordisk Gormsson -2° Mummy

Schlafsack-Test
NORDISK
Fazit: Wer eng geschnittene Schlafsäcke mag, findet im Nordisk Gormsson -2Grad den perfekten Dreijahreszeiten-Schlafsack.

Überragender Newcomer, der wenig wigt und sehr gut isoliert: Mit dem neuen Gormsson -2° trifft Nordisk ins Schwarze: Dieser Schlafsack zählt zu den wärmsten Kunstfaserschlafsäcken um ein Kilo und lässt sich von kältefesten Schläfern noch bei leichtem Frost einsetzen. Die hochbauschige Faser und der weiche Innenstoff schaffen daunenähnlichen Schlafkomfort. In lauen Nächten behindert die stark vorgeformte Kapuze die Belüftung, dafür gibt es einen extra Reißverschluss am Fußteil. Dickes Lob gibt es für das top Preis-Leistungs-Verhältnis des Nordisk Gormsson -2° Mummy.

  • Gewicht: 1070 g (Größe L)
  • Packmass: 6,5 l (Größe L)
  • Füllung: 710 g (Größe L) Northguard S-PO 85 in Lagenkonstruktion.
  • Temperaturbereich: 5 Grad Celcius für Schnellfrierer, -3 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Sehr körperbetont, für etwas kräftigere Personen zu eng. Gr. M/L/XL passt bis 1,70/1,80/1,95 m.
  • Sonstiges: Auch als Gormsson Egg (Gr. L ca. 1300 g, 190 €) erhältlich, dessen ovale Form mehr Platz an Beinen, Knien und Rumpf bietet.
  • Schlafkomfort: Weich und kuschelig, sehr bequeme, aber nicht weit zu öffnende Kapuze.
  • Praxis/Handling: Zipper/Züge laufen wie geschmiert, robuster Kompressionspacksack.
  • Preis: 180/190/200 € (Gr. M/L/XL, Preisvergleich siehe unten)
  • Testergebnis: Überragend (OUTDOOR-Kauftipp 10/2020)
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

Die Leichtschlafsäcke im Test

Alvivo Ibex Loft 80 – Kunstfaserschlafsack

Schlafsack-Test
ALVIVO
Fazit: Günstig, superleicht und kleinst verpackbar. Nur der Innenstoff des Alvivo Ibex Loft 80 könnte noch weicher sein.

Mit Kunstfasern gefüllter Leichtschlafsack für wenig Geld: Gerade einmal 490 Gramm bringt der neue Ibex Loft 80 auf die Waage, das Packmaß liegt bei minimalen drei Litern. Und während man für Daunenschlafsäcke in dieser Gewichtskategorie oft mehrere hundert Euro berappen muss, kostet der Ibex Loft 80 moderate 120 Euro. Die weit zu öffnende Kapuze sorgt in lauen Nächten für ein luftiges Schlafgefühl. Einziger Kritikpunkt: der recht glatte, bei Hitze minimal schwitzige Innenstoff.

  • Gewicht: 490 g
  • Packmass: 3,0 l
  • Füllung: 245 g Primaloft Black Rise mit 80 Prozent Recyclefasern.
  • Temperaturbereich: 18 Grad Celcius für Schnellfrierer, 12 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Recht geräumig. Als Hüttenschlafsack mit offener Kapuze bis 1,90 m geeignet, sonst bis 1,75 m.
  • Sonstiges: Die noch leichtere Daunenalternative heißt Ibex Ultra Light (380 g, 2,0 l) outdoor-Temperaturbereich: 20/14° C, Preis: 120 Euro.
  • Schlafkomfort: Top: die weit zu öffnende Kapuze, aber leicht schwitziger, glatter Stoff.
  • Praxis/Handling: Etwas hakelige Züge. Stark: die wasserabweisende Primaloftfüllung.
  • Preis: 120 €
  • Testergebnis: Gut
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

Grüezi Bag Biopod Downwool Extreme Light – mit Daunen-Woll-Füllung

Schlafsack-Test
GRÜEZI BAG
Fazit: Der Biopod Downwool Extreme Light von Grüezi Bag gefiel unseren Testern mit Komfort sowie sehr geringem Gewicht und Packmaß.

Komfortabler Leichtschlafsack mit bestem Schlafklima: Grüezi Bag ist in Sachen Schlafsack-Konstruktion sehr innovativ und stattet den Biopod Downwool Extreme Light mit einer Füllung aus Daune und Wolle aus. Diese Füllung nimmt in Kombination mit den hochatmungsaktiven Stoffen Feuchtigkeit schnell auf und sorgt für ein trockenwarmes Schlafklima. Beim Grüezi Bag Biopod Downwool Extreme Light Schlafsack handelt es sich um das leichteste Downwool-Modell – top für laue Sommernächte und Hüttentouren. Der in Höhe der Waden auf die Oberseite laufende Reißverschluss verbessert die Belüftung, liegt aber auch auf den Unterschenkeln auf.

  • Gewicht: 520 g (Größe 185)
  • Packmass: 2,9 l (Größe 185)
  • Füllung: 195 g (Größe 185) Downwool (70/30 % Wolle/Daune).
  • Temperaturbereich: 15 Grad Celcius für Schnellfrierer, 10 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Bietet viel Platz, Größe 175 eignet sich bis 1,75 m, 185 bis 1,85 m und 200 bis 2,00 m Körpergröße.
  • Sonstiges: Daune (RDS-Standard, 650 cuin) und Wolle stammen aus artgerechter Tierhaltung, der Schlafsack ist Öko-Tex-zertifiziert.
  • Schlafkomfort: Top Klima, sehr effektive Belüfung. aber Zipleiste reibt leicht am Knie.
  • Praxis/Handling: Kapuzenanpassung erfordert Fingerspitzengefühl, sonst problemlos.
  • Preis: 230/240/260 € (175/185/200)
  • Testergebnis: Sehr gut
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

High Peak Hyperion Light 8

Schlafsack-Test
HIGH PEAK
Testfazit: Wen der enge Schnitt nicht stört, macht mit dem High Peak Hyperion Light eine echtes Schnäppchen.

Gut gemachter Synthetikschlafsack zum Spartarif: 70 Euro kostet der High Peak Hyperion Light 8 – sehr wenig für einen Kunstfaserschlafsack ohne große Schwächen. Er gefällt mit hochatmungsaktiven Stoffen, weicher Füllung und passgenauer Kapuze, durch den sehr köperbetonten Schnitt eignet er sich aber nur für schlanke Personen. Das verhältnismäßig hohe Gewicht gleicht die beste Isolation des Trios auf dieser Seite aus. Alles in allem auch ein perfekter Hüttenschlafsack für Frostbeulen.

  • Gewicht: 810 g
  • Packmass: 5,0 l
  • Füllung: 390 g Duraloft 3D Spiral in einlagiger Verarbeitung.
  • Temperaturbereich: 18 Grad Celcius für Schnellfrierer, 12 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Körperbetont. Als Hüttenschlafsack mit offener Kapuze bis 1,90 m geeignet, sonst bis 1,80 m.
  • Sonstiges: Wärmere, geräumigere Version: Hyperion 1 (OUTDOOR-Temperaturlimit: 9/1° C). Größen: M/L (80/90 €), Gr. M: 1280 g, 7,8 l.
  • Schlafkomfort: Angenehme Stoffe, bequeme Kapuze. Der Wärmekragen sitzt etwas zu tief.
  • Praxis/Handling: Zip und Züge laufen leichtgängig, stabiler Kompressionspacksack.
  • Preis: 70 €
  • Testergebnis: Gut (OUTDOOR-Kauftipp)

Die passende Isomatte gibt's hier:

OD 2015 Isomatte Exped Trekking Camping Zelten
Matten

Weitere von uns getestete Dreijahreszeiten-Schlafsäcke

Diese zehn Schlafsackmodelle aus dem Jahr 2019 hielten unsere Tester auf ihren Outdoor-Touren bei Temperaturen zwischen 10 und minus 5 Grad kuschelig warm – damit qualifizieren sie sich ebenfalls für Camping- und Zelt-Einsätze von Ende Frühjahr bis Anfang Herbst.

Die Preisspanne dieser Test-Schlafsäcke lag zwischen 180 und 605 Euro (aktuelle Online-Preise siehe Tabelle unten). »Die großen Preisunterschiede verursacht vor allem die Füllung«, erklärt Boris Gnielka. In den günstigsten Schlafsäcken stecken Kunstfasern. So auch bei dem nachhaltigsten Testschlafsack im Feld, dem Marmot Trestles Elite Eco (ca. 180 €). Seine PFC-frei imprägnierten Stoffe und die Synthetikfüllung bestehen aus Recycle-Polyester und lassen sich einfach wiederverwerten.

Der teuerste Test-Schlafsack stammt von der amerikanischen Edelmanufaktur Western Mountaineering. In ihm steckt feinste Gänsedaune, die bei gleichem Gewicht besser wärmt als jeder andere Dämmstoff. Den happigen Preis macht die lange Lebensdauer wieder wett: Hochwertige Daune von ausgewachsenen Tieren hält je nach Einsatzhäufigkeit 15 bis 20 Jahre – rund vier Mal so lang wie Synthetikfasern. Genauso langlebig, ebenfalls sehr leistungsfähig, aber deutlich günstiger ist Entendaune, wie sie Valandré, Mountain Equipment und Sea to Summit verwenden (Preisspanne: 290 bis 390 €). Die Daune der letzten beiden Hersteller stammt zudem aus zertifzierter artgerechter Haltung nach dem renommierten Responsible Down Standard (RDS) oder dem Down-Codex von Mountain Equipment.

Fünf Hersteller bieten auch in diesem Testfeld spezielle Damenschlafsäcke. »Sie fallen kürzer aus als die Unisex-Version und besitzen stärkere Füllungen, weil Frauen oft schnell frieren«, erklärt Tester Boris Gnielka. Besonders konsequent setzen das Sea to Summit und Marmot um – ohne den Preis nach oben zu schrauben: Sea to Summit packt 170 Gramm mehr Daune in die Kammern als beim Herrenschlafsack, Marmot 120 Gramm mehr Kunstfasern.

Schlafsack Test 2019
MPS Fotostudio

Eine Sonderrolle im Feld übernimmt der Carinthia TSS (Kunstfaser, siehe Bild oben), eine Schlafsackkombi für alle vier Jahreszeiten. Diese besteht aus einem Dreijahreszeitenschlafsack (TSS Inner), das sich für Wintertouren in einen breiter geschnittenen, dünnen Sommerschlafsack (TSS Outer) einknüpfen lässt – ein vielversprechendes Konzept.

Wie warm die Testkandidaten sind, das prüft unsere Testcrew mit einem aufwendigen, seit über 20 Jahren bewährten Verfahren. Zum einen wird mit einer Wärmebildkamera die Isolation ermittelt, zum anderen spielen die Praxiserfahrungen eine Rolle, denn Testschläfer spüren am besten, ob es am Reißverschluss zieht oder Kälte durch zu schwach gefüllte Kammern und schlecht sitzende Kapuzen in den Schlafsack kriecht.

Am besten isoliert der Damenschlafsack von Sea to Summit – was wenig überrascht, besitzt es doch die prallste Füllung: 720 Gramm Daune. Frostbeulen können ihn bis minus fünf Grad nutzen, Hitzköpfe bis minus 13 Grad. Der Nomad Orion (–2/–10 °C) schafft es auf Rang zwei, dicht gefolgt von den wärmsten Kunstfasermodellen, dem Mammut Kompakt und dem Carinthia Innenschlafsack. Auch die meisten anderen Testkandidaten isolieren sehr gut: Ihre Werte liegen im Schnitt bei 3/–5 Grad. Am Ende des Felds landet das Herrenmodell von Mountain Equipment. Seine schwach gefüllte Unterseite kommt selbst bei kältefesten Personen schon bei plus zwei Grad ans Limit – weil diese auch bei ruhigen Schläfern über Nacht zumindest partiell nach oben wandert, beschränkt dies den Einsatzbereich auf nicht zu kalte Nächte. Der Carinthia Außenschlafsack eignet sich für Temperaturen bis 12/5 Grad, gekoppelt trotzt der TSS klirrendem Frost (–17/–25 °C).

»Die wahre Leistungsfähigkeit des Schlafsacks zeigt sich aber erst, wenn man die Isolation in Relation zu Gewicht und Packmaß bewertet«, sagt Boris Gnielka. Dann haben drei Daunenmodelle die Nase vorn, allen voran der Western Mountaineering Alpinlite, der es mit seinen 880 Gramm auf 2/–6 Grad bringt. Den starken zweiten Platz teilen sich der Nomad Orion und Valandré Swing. Die besten Synthetikschlafsäcke – Carinthia und Marmot – folgen im Mittelfeld. Rechnet man ihre Wärmeleistung aufs Gewicht des Western Mountaineering Alpinlite herunter, läge ihr Temperaturlimit für kältefeste Schläfer bei fünf Grad. »Dennoch sind Kunstfaserschlafsäcke für nasskalte Witterung die erste Wahl. Sie wärmen auch, wenn sie feucht werden. Daune fällt dagegen mit der Zeit zusammen und isoliert kaum noch«, ergänzt Boris Gnielka. Das bringt den Synthetikmodellen klare Vorteile im Testkriterium »Praxis/Handling«.

Schlafsäcke 2019: Kuschelig und bequem

Neben Isolation, Gewicht und Packmaß spielt der Schlafkomfort eine wichtige Rolle. Alle getesteten Schlafsäcke schnitten dabei gut ab, am wohlsten fühlten sich die Tester jedoch in den Test-Schlafsäcken Western Mountaineering Alpinlite, Sea to Summit Ascent/Altitude, Valandré Swing 500 Neo (alle drei: Daune) und Carinthia TSS (Kunstfaser). Sie umschmiegen den Schläfer mit angenehmen Stoffen, die Kapuzen lassen sich weit öffnen. Bei den Schlafsäcken von Sea to Summit kann man zudem das Oberteil dank eines kurzen Zip auf der gegenüberliegenden Seite des langen Seitenzips wie eine Decke zurückschlagen. Auch besitzen sie besonders breite Fußteile.

Testfazit unseres Schlafsack-Tests:

Insgesamt bietet das Testfeld eine sehr gute Leistung, doch fünf Schlafsäcke stechen hervor«, sagt Boris Gnielka. Möchte man ein möglichst leichtes und warmes Modell, führt kein Weg am Western Mountaineering Alpinlite (um 600 €, Daune) vorbei. Der mit Daunen gefüllte Swing Neo von Valandré schlägt sich fast so gut und kostet moderate 350 Euro. Den Komforttipp erringt Sea to Summit (Daune, um 380 €). Carinthia wiederum liefert das beste Kunstfasermodell. Der Preis (420 €) relativiert sich, weil man mit der TSS-Kombi drei Schlafsäcke fürs ganze Jahr bekommt. Und der Marmot Trestles Elite Eco (180 €) ist nicht nur günstig, sondern auch sehr nachhaltig.

Schlafsäcke 2019 - Testfeld & Ergebnisse im Überblick

Testschlafsäcke / Link zum Preisvergleich Testurteil Gewicht Preis
Carinthia TSS Überragend (Testsieger) 1315 g (Innenmodell in M) 420/425 Euro (Größe M/L)
Western Mountaineering Alpinlite Überragend (Testsieger) 880 g in Größe Regular 560 bis 605 Euro (Gr. S/R./L/XL)
Marmot Trestles Elite Eco 20 Sehr gut (Kauftipp) 1100 g (Größe Regular) 180/190 Euro (Größe Reg./L)
Valandré Swing 500 Neo Sehr gut (Kauftipp) 930 g (Größe M) 349/369/389 Euro (Gr. S/M/L)
Deuter Exosphere -6° (SL) Sehr gut 1350 g (Größe Regular) 190/200 Euro (Reg./L)
Grüezi Bag Biopod Downwool Subzero Sehr gut 1060 g (Größe 185) 290/300/350 Euro (175/185/200)
Mammut Kompakt MTI 3-Season Sehr gut  1530 g (Größe 180) 189/199 Euro (Größe 180/195)
Nomad Orion 700 Sehr gut 1040 g 369 Euro
Sea to Summit Ascent ACII / Altitude ATII Sehr gut 1100 g (Größe Regular) 370/390 Euro (Größe Reg./long)
Mountain Equipment Classic 500 Gut/Sehr gut 1035 g (Größe Regular) 290/310/330 Euro (Reg./L/XXL)

Der Test unter der Lupe – nach diesen Kriterien testen wir Schlafsäcke

Temperaturwerte

Wir ermitteln zwei untere Temperaturgrenzen, bis zu denen sich Schlafsäcke einsetzen lassen. Der obere Komfortwert gilt für verfrorene Personen, die tiefere Limitangabe für kältefeste. Erreicht werden sie nur mit einer gut isolierenden Isomatte, die Kapuze muss ganz zugezogen sein. Zum Teil weichen die OUTDOOR-Angaben von den Herstellerwerten (EN-Norm) ab. Letztere werden mit Puppen ermittelt. Das kaschiert Konstruktionsschwächen.

Wärmebild aus dem OUTDOOR Schlafsack-Test
Datatec
Mit der Wärmekamera ans Licht gebracht: Eine Spezialkamera zeigt die Isolationsstärke und entlarvt Konstruktionsschwächen.

Komfort/Handhabung

Wie gut sich die Zipper oder Züge bedienen lassen und wie bequem ein Schlafsack ist, wird in der Praxis beurteilt. Fühlen sich die Materialien und die Füllung angenehm kuschelig an? Sitzen die Kapuzen und Wärmekragen druckfrei? Auch der Schlafsackschnitt spielt eine wichtige Rolle: Manche mögen enge Modelle, weil weniger Luft aufgewärmt werden muss, andere brauchen Platz. Deshalb erstellt outdoor zu jedem Schlafsack eine Schnittskizze. Tipp: Die meisten Hersteller bieten ihre Modelle in unterschiedlichen Größen an. Wählen Sie diese so, dass Ihre Zehen die Füllung bei geschlossener Kapuze nicht zusammendrücken. Die feuchtigkeitsunempfindlichen Kunstfasermodelle schneiden im Kriterium Praxis/Handling besser ab als Daunenmodelle.

Qualitätsprüfung

Bewertet werden die Materialien, die Verarbeitung, die Nachhaltigkeit und die Langlebigkeit. Kunstfasern verlieren mit der Zeit ihre Isolation, gute Daune dagegen kaum. Stammt Letztere von ausgewachsenen Gänsen oder Enten, hält sie am längsten. Je höher die Füllkraft, gemessen in cuin – Kubikinch pro Unze (28,35 g) –, desto besser die Wärmeleistung pro Gramm.

Diese Schlafsäcke hatten wir 2019 getestet

Schlafsack Test 2019
Schlafsäcke
Schlafsack Test 2019
Schlafsäcke
Schlafsack Test 2019
Nachhaltigkeit
Schlafsack Test 2019
Schlafsäcke
Schlafsack Test 2019
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Schlafsack Test 2019
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Schlafsack Test 2019
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Schlafsack Test 2019
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Schlafsack Test 2019
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Schlafsack Test 2019
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