Hoverair X1 Pro Max im Test: Die perfekte Drohne für Outdoor-Abenteuer?

Hoverair X1 Pro Max im Praxistest
Die perfekte Drohne für Outdoor-Abenteuer?

ArtikeldatumVeröffentlicht am 06.09.2026
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Hoverair X1 Promax Kameradrohne 8K
Foto: hoverair.com

Das Besondere an der Hoverair: Du brauchst zum Fliegen keine SD-Karte, keine Fernsteuerung und auch keine zweite Person, die die Drohne steuert. Obwohl es optional eine Fernbedienung für die Drohne gibt, kannst du sie komplett ohne starten und per Knopfdruck direkt losfliegen.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Drohne einschalten, Flugmodus wählen, starten – fertig. Kein nerviges Koppeln mit dem Smartphone, keine komplizierten Einstellungen vor dem ersten Flug. Das macht die Hoverair besonders für spontane Aufnahmen unterwegs interessant.

Intelligentes Tracking: Folgt dir auf Schritt und Tritt

Die Hoverair X1 Pro Max (699 €) bietet gleich mehrere Verfolger-Modi – und genau hier zeigt sich, was diese Drohne von der Konkurrenz unterscheidet. Während viele moderne Drohnen mittlerweile Follow-Me-Funktionen besitzen, benötigen die meisten dafür GPS-Tracking über die Fernsteuerung oder eine aktive Smartphone-Verbindung.

Der entscheidende Vorteil der Hoverair: Du aktivierst den Tracking-Modus einfach per Knopfdruck direkt am Gerät – ohne App, ohne Pairing, ohne Vorbereitung. Das ist in dieser Form nahezu einzigartig und macht sie zur perfekten spontanen Begleiterin bei Outdoor-Aktivitäten.

Die wichtigsten Tracking-Modi im Überblick:

  • Follow Mode: Die Drohne folgt dir von hinten – selbst wenn du dich seitlich oder frontal bewegst
  • Dolly Track: Die Drohne fliegt vor dir her – ideal für Vlogs und Action-Aufnahmen
  • Side Track: Für dynamische seitliche Verfolgungsaufnahmen

Die so genannte ShadowTrack-Technologie analysiert kontinuierlich deinen Bewegungspfad und sagt voraus, wohin du als nächstes gehst. So passt die Drohne ihre Flugbahn in Echtzeit an – das sorgt für stabile Aufnahmen auch in engen oder komplexen Umgebungen.

Für spezielle Outdoor-Aktivitäten gibt es optimierte Modi: Der Cycling Mode liefert präzises Tracking vom Straßenradeln bis zum Mountainbiken, und es gibt sogar einen speziellen Ski-Modus. Das KI-gestützte Tracking funktioniert dabei auf jedem Terrain – ob Schnee, Gras, Klippen oder Wasser.

Kompakt und leicht: Perfekt für unterwegs

Mit gerade mal 192 Gramm ist die Hoverair X1 Pro Max deutlich leichter als die üblichen 249-Gramm-Drohnen und damit immer einsatzbereit. Die kompakte Bauweise macht sie zum idealen Begleiter für jeden Bike-Trip und jede Wanderung – sie passt problemlos in jeden Rucksack, ohne wertvollen Platz wegzunehmen.

8K-Aufnahmen aus der Hosentasche

Trotz der kompakten Abmessungen packt der Hersteller eine 8K-Kamera in das kleine Gehäuse. Damit liefert die Drohne gestochen scharfe Aufnahmen deiner Outdoor-Abenteuer – ob beim Mountainbiken im Gelände oder bei der Gipfelbesteigung.

Was du rechtlich beachten musstAuch wenn die Drohne unter 250 Gramm wiegt: Du brauchst für den Betrieb eine Drohnen-Haftpflichtversicherung und musst dich als Betreiber beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) registrieren. Einfach nur, damit du auf der sicheren Seite bist und im Schadensfall abgesichert bist

Seit 2021 gilt außerdem EU-weit eine einheitliche Regelung: Wer eine Drohne mit einem Gewicht von über 250 Gramm oder mit Kamera fliegen möchte, benötigt den sogenannten "kleinen Drohnenführerschein" (EU-Kompetenznachweis A1/A3). Den Führerschein kannst du online machen. Preis: 25 Euro.

Ebenfalls wichtig: Über Flugverbotszonen informieren Apps wie Droniq Maps (gültig für D), Austro Control Dronespace (A) oder Swiss U-Space (CH). Es muss immer Sichtkontakt zur Drohne bestehen, die maximale Flughöhe beträgt 120 Meter, Personen sollten weder überflogen noch ungefragt fotografiert oder gefilmt werden – bei Verstößen gegen die EU-Drohnenverordnung drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.

Und bitte nervt andere Menschen nicht mit euren Flügen!

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