Fünen & die Inseln: Inselhopping in Dänemark – Rad & Øhavsstien

Anzeige

Dänemarks Urlaubsinseln
Inselhopping in Südfünen

ArtikeldatumVeröffentlicht am 10.07.2026
Als Favorit speichern

Wandern

Øhavsstien (Inselmeerweg) – Etappe für Etappe durchs Øhavet

Der Øhavsstien ("Inselmeerweg") ist einer der längsten und schönsten Wanderwege Dänemarks: rund 220 Kilometer, aufgeteilt in Etappen. Er führt durch die abwechslungsreiche Natur Südfünens und setzt sich auf mehreren Inseln des Archipels fort. Unterwegs wechselst du zwischen Küste, Wald, kleinen Dörfern und Hügeln mit weitem Blick über das Meer.

Fünen, Dänemark
Aurelien Brusini

Ein großer Teil der Route liegt im UNESCO Global Geopark Südfünisches Inselmeer: eiszeitgeformt, mit sanften Hügellandschaften, tiefen Tälern und vielen Aussichtspunkten.

Die Øhavsstien Wanderroute im Überblick

Ein weiteres Wander-Highlight: Faaborg Falsled durch die Svanninge Bakker (hügelig, aussichtsreich, sehr abwechslungsreich).

Radfahren

Herrenhäuser und Schlösser entlang der Herrenhausroute

Zu den Highlights per Rad gehört die Herrenhausroute: eine sehr gut geeignete Tour, die perfekt zu einer Inselhopping-Woche passt

Praktisch unterwegs: die Hike & Bike Friends – lokale Cafés, Unterkünfte u. ä., die Outdoor-Gäste unterstützen, z.B. mit Schutz vor Regen, Wasser auffüllen oder ggf. Reparatursets fürs Fahrrad.

Kaum eine Region Dänemarks vereint so viele Schlösser und Herrenhäuser auf kurzer Strecke wie Fünen und die umliegenden Inseln entlang der nördlichen Strecke, die der Route ihren Namen geben. Die Tour verbindet mittelalterliche Wasserburgen mit barocken Gutshäusern, die die jahrhundertealte Geschichte von Adel und Landbesitz in der Region sichtbar machen.

Fünen, Dänemark
Aurelien Brusini

Die nördlichen Etappen der Herrenhausroute

Die nördlichen Etappen der Herregårdsruten verlaufen über das dänische Festland und bieten somit, anders als die südliche Route mit Inselhopping-Charakter, ein durchgehendes Streckenerlebnis ohne Fährüberfahrten.

Inselhopping im Südfünischen Inselmeer – easy geplant

Auf Fünen entsteht ein Radwegenetz, das dir die Planung erleichtert: Mit nummerierten Stationen kannst du dir eigene Touren zusammenstellen – und zwar auf fahrradfreundlichen Strecken.

Fünen, Dänemark
Freja Kock Christlieb

Eine Woche in Südfünen (Inselhopping-Plan)

Kurz & als Basisgerüst (Radreise + Wander-Highlight):

  • Tag 1: Faaborg ankommen (Hafenstadt, Altstadtflair)
  • Tag 2: Radtag (eigene Runde über nummerierte Stationen; Pausen bei Hike & Bike Friends)
  • Tag 3: Wander-Highlight Øhavsstien: Faaborg Falsled (Svanninge Bakker)
  • Tag 4: Übernachten/Runterfahren in Falsled (Meerblick, Strandmodus)
  • Tag 5: Zurück nach Faaborg mit "Nimm mich mit" (Mitfahrbank)
  • Tag 6: Inselhopping per Rad (Häfen, Küste, Strand, Natur – Tempo nach Lust)
  • Tag 7: Kultur & Genuss (Everyday Wonders nach Wahl, Brunsviger-Finale)

Wo kann ich in Südfünen übernachten?

Falsled: Camping direkt am Wasser

Nach der Wanderung bietet sich eine Übernachtung im Küstenort Falsled an. Falsled Strand Camping liegt direkt am Wasser – ideal, um den Tag ruhig ausklingen zu lassen (baden, Natur genießen, ggf. am Lagerfeuer kochen).

Fünen und die Inseln, Dänemark
VisitSvendborg / Mads Bordinggaard

So kommst du nach Fünen & die Inseln

Fünen erreichst du mit dem Auto bequem über die E20 – je nachdem, aus welcher Richtung du kommst, über den Übergang Richtung Jütland (Kleiner Belt) oder über die Storebælt-Verbindung (Großer Belt) Richtung Seeland/Kopenhagen; rund um Odense läuft die Hauptachse quer über die Insel. Auch per Bahn ist die Anreise unkompliziert: Typisch ist die Verbindung aus Richtung Deutschland über den Grenzraum bei Flensburg/Padborg und weiter über Kolding/Fredericia nach Odense; zudem fahren Züge auf der Achse Hamburg–Kopenhagen mit Halt u. a. in Odense. Wer fliegt, orientiert sich meist an Kopenhagen oder Billund und reist anschließend per Bahn, Bus oder Mietwagen weiter. Regional gibt es zudem den Hans Christian Andersen Airport (Odense Airport). Vor Ort ist Svendborg ein praktischer Knotenpunkt, wenn du weiter Richtung südfünisches Inselmeer und Inselhopping starten willst.

"Nimm mich mit" – die südfünische Mitfahrbank

Für die Kombination aus Wandern und Rücktransfer ist "Nimm mich mit" ein charmantes, lokales Mitfahrkonzept: An gekennzeichneten Bänken signalisierst du, dass du eine Mitfahrgelegenheit suchst – oft hält jemand aus der Region, und aus dem Transport wird schnell ein kurzes Gespräch über Wege, Natur und Südfünen.