OD 2016 Südtirol Dolomiten Villnösstal Wandern IDM Südtirol / Joachim Chwaszcza

Villnösstal: Der Adolf-Munkel-Weg

Nicht ohne Grund ist der Munkel-Weg der beliebteste Wanderweg der Gegend. Er verläuft direkt unter den beeindruckenden Nordwänden der Geislerspitzen hindurch. Mehrere Almen bieten genussreiche Einkehr.



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Länge 14,31 km
Dauer 5:49 Std
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 892 Meter
Höhenmeter absteigend 905 Meter
Tiefster Punkt 1403 m ü. M.
Höchster Punkt 2029 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Leichte Rundwanderung. Es gibt außerdem noch eine kürzere, familienfreundliche Variante: Sie führt von der Zanser Alm nur über die Gschnagenhardtalm.

Anfahrt

Vom Eisacktal bei Klausen ins Villnösstal, zum Parkplatz von Ranui. Von Mitte Juni bis Ende August fährt der Linienbus SAD;  sii.bz.it

Ausgangspunkt

Die angenehme Rundwanderung beginnt und endet am Parkplatz Ranui (1370 m) hoch oben im Villnösstal.

Einkehr

Direkt am Weg liegen einige gute Einkehrmöglichkeiten: Brogleshütte (2045 m), Gschnagenhardtalm (2006 m, profanterhof.com), Glatschalm (1902 m, glatschalm.com), Zanser Alm (1680 m, zanseralm.com), Ranuimüllerhof (am Start im Villnösser Tal, ranuimuellerhof.com).

Beste Zeit

Am schönsten wandert sich die Runde von Ende Juni bis Anfang Oktober. Dann sind die Wege schneefrei.

Karte

Tabacco, Blatt 030 Brixen/Villnöss, 1:25 000, 10,90 Euro; Kompass, 56 Brixen, 1:50 000, 9,99 Euro.

Infos

Alle Infos zum Villnösser Tal und den Wanderungen dort: Tourismusverein Villnösser Tal, Tel. 00 39/04 72/84 01 80, villnoess.com

outdoor-Tipp

Jedes Jahr feiert das Bergdorf St. Magdalena, der Geburtsort von Reinhold Messner, das Speckfest. 2017 dreht sich am 30. September und 1. Oktober alles um den Genuss Südtiroler Spezialitäten. speckfest.itWer gerne klettert, freut sich im Klettergarten Zanser Alm über rund 50 Routen aller Schwierigkeitsgrade.

Route

Vom Parkplatz Ranui steigt man auf dem Forstweg Nr. 28 bergwärts zur Broglesalm (2045 m), wo der Adolf-Munkel-Weg seinen Anfang nimmt. Wer mag, wandert schon am Vorabend hinauf, übernachtet auf der Alm und nimmt den Weg direkt nach dem Frühstück unter die Sohlen.Von der Hütte geht es durch Wald und Wiesen bis zum Abzweig auf den Weg Nr. 35, den »Adolf-Munkel-Weg«. Mehr oder weniger an der Höhenlinie entlang zur Schulter des Weissbrunnecks (1875 m), dann durch einen Taleinschnitt auf einen Sattel. Von hier lohnt sich der Abstecher zur Gschnagenhardtalm (2006 m): Die Terrasse bietet einen tollen Blick auf die Geislergruppe.Im leichten Auf und Ab schlängelt sich der Adolf-Munkel-Weg an der Nahtstelle von wildromantischem Bergwald und den Schutthalden der Geislerspitzen hindurch. Der Abzweig zur Glatschalm taucht auf: Anstatt dem Adolf-Munkel-Weg bis zu seinem Ende am Tschantschenonbach zu folgen, biegt man hier lieber ab und wandert so auf dem schöneren Weg (Nr. 33). Tiefer unten im Tal führen beide Varianten wieder zusammen.Zum Schluss passieren Wanderer die Zanser Alm und gehen linksufrig des Villnösser Baches zurück nach Ranui.Katharina Baus
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