OD 2016 Südtirol Dolomiten Villnöss Gipfel des Peitlerkofel Rupert Pupkin / Creative Commons

Die Peitlerkofel-Runde im Villnösstal

Mächtig bäumt sich der Peitlerkofel über dem Würzjoch auf. Um ihn herum führt eine attraktive Wanderroute, mal über liebliche Almen und mal durch Gesteinswüste. Und Jausenstationen winken an manchem Joch.

Mächtig bäumt sich der Peitlerkofel über dem Würzjoch auf. Um ihn herum führt eine attraktive Wanderroute, mal über liebliche Almen und mal durch Gesteinswüste. Und Jausenstationen winken an manchem Joch.

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Länge 12,37 km
Dauer 4:54 Std
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 750 Meter
Höhenmeter absteigend 746 Meter
Tiefster Punkt 1948 m ü. M.
Höchster Punkt 2402 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Mittelschwere, recht lange Rundwanderung. Ein paar Abschnitte verlangen nach Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Anfahrt

Aus dem Villnösstal kommend, Abzweig in Pitzak und über St. Peter zum Würzjoch hinauf. Anreise auch aus dem Gadertal (Val Badia) möglich, Abzweig in St. Martin in Thurn. Von Mitte Juni bis Ende August verkehrt auch der Linienbus SAD, Fahrpläne: sii.bz.it

Ausgangspunkt

Großer Parkplatz am Würzjoch (2006 m).

Einkehr

Am Höhepunkt der Tour wartet nahe des Peitlerkofels auf den Peitlerwiesen, etwas von der Route weg nach Südosten, die Almhütte Vaciara auf Gäste. Hier kann man auch übernachten: gscnara.it. Nach dem Gömajoch gibt es zwei Möglichkeiten: Die Gömahütte (Ütia de Göma) kommt recht bald nach dem Joch in Sicht; die Peitlerhütte (Ütia Sot Pütia) liegt ein Stück weiter unten.

Beste Zeit

Ende Juni bis Oktober

Karte

Tabacco, Blatt 030 Brixen/ Villnöss, 1:25 000, 9,90 Euro; Kompass, Blatt 56 Brixen, 1:50 000, 7,95 Euro.

Infos

Tourismusverein Villnösser Tal, Tel. 00 39/04 72/ 84 01 80, villnoess.com

Route

Vom Würzjoch wandert man auf der Almstraße (Weg 8 A) zur Munt de Fornella. Dort verzweigt sich der Weg, und man startet am besten gegen den Uhrzeigersinn. Vorteil:Die steinschlaggefährdete Passage ist noch nicht von der Sonne erwärmt. Die Route quert unter den Westabstürzen des Peitlerkofels zum Graben des Schartenbaches. Es folgt ein kräftiger Anstieg durch die Schotterflanken des Grabens zur Peitlerscharte (2357 m). Die Aussicht entschädigt für die Anstrengung. Im Norden reihen sich die Tauern, im Osten Kreuzkofel, Sellastock und Puez-Gruppe aneinander. Wer den Rundblick steigern möchte, steigt auf den Gipfel. Dieser bleibt jedoch routinierten Berggängern vorbehalten; die heiklen Stellen sind klettersteigähnlich abgesichert. Mit anderthalb Stunden bis zum Gipfel muss man rechnen. Alternativ und gemütlicher geht es südöstlich etwa 200 Höhenmeter hinab und dann auf dem Weg Nr. 35 nach links. Wer kurz von der Route abweicht, kann in der Almhütte Vaciara einkehren. Dann weiter über die blumenreichen Peitlerwiesen. Am Gömajoch (2111 m) knickt die Route nach Nordwesten, verliert an Höhe. Weg Nr. 35 rechts liegen lassen; man folgt nun dem Weg 8 B, bis der Kreis sich schließt.
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