Drei Gebirgsgruppen, zwei Naturparks und acht abwechslungsreiche Etappen: Mit der neuen Fernwanderroute "Südtirol quer" erhält Südtirol eine anspruchsvolle Weitwanderung, die einige der eindrucksvollsten Landschaften des Landes miteinander verbindet. Die rund 118 Kilometer lange Strecke führt von den Bergsteigerdörfern Lungiarü in den Dolomiten bis nach Matsch im Obervinschgau und verbindet dabei die Puez-Geisler-Gruppe, die Sarntaler Alpen und die Ötztaler Alpen.
Die Tour richtet sich an geübte Bergwanderer mit guter Kondition. Auf den acht Etappen sind insgesamt rund 7.400 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen. Durchschnittlich müssen Wandernde mit etwa 5,5 Stunden Gehzeit pro Tag rechnen, wobei einzelne Etappen deutlich anspruchsvoller ausfallen können. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind in alpinem Gelände stellenweise erforderlich.
Ein besonderes Merkmal der Route ist ihr nachhaltiges Konzept: Um lange Straßenabschnitte zu vermeiden und den Fokus auf die schönsten Berglandschaften zu legen, werden vier Streckenabschnitte bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. So bleibt mehr Zeit für aussichtsreiche Höhenwege, urige Almen und spektakuläre Panoramablicke.
Unterwegs durchquert die Route gleich zwei geschützte Naturparks – den Naturpark Puez-Geisler und den Naturpark Texelgruppe. Wanderer erleben dabei die landschaftliche Vielfalt Südtirols: von den markanten Dolomitengipfeln über sanfte Almen und aussichtsreiche Grate bis hin zu den hochalpinen Tälern des Vinschgaus. Zahlreiche Hütten und Berggasthöfe entlang der Strecke bieten Übernachtungsmöglichkeiten und machen die Tour auch logistisch attraktiv.
Mit ihrer gelungenen Mischung aus alpinem Anspruch, nachhaltiger Anreise und landschaftlicher Vielfalt dürfte sich "Südtirol quer" schnell zu einem neuen Highlight für Weitwanderfans entwickeln – und ist eine spannende Alternative zu bekannten Klassikern wie dem Dolomiten-Höhenweg oder dem Meraner Höhenweg.





