Ist Wandern bei Erkältung noch gesund?

Wandern mit Erkältung
Husten, Schnupfen & Co: Wann Bewegung hilft - und wann nicht!

ArtikeldatumVeröffentlicht am 05.02.2026
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Winterwandern bei Erkältung, Schnupfen, Grippe
Foto: SimonSkafar via GettyImages

Viele unter euch werden sich dabei genau diese Frage stellen: Sollte man wandern gehen, wenn man erkältet ist? Die Antwort ist weniger eindeutig, als es auf den ersten Blick scheint. Während leichte Bewegung bei milden Beschwerden durchaus guttun kann, birgt körperliche Belastung bei stärkeren Symptomen klare Risiken. Entscheidend ist, die Signale des eigenen Körpers richtig zu deuten – und Touren entsprechend anzupassen.

Leichter Schnupfen oder Halskratzen sprechen nicht zwingend gegen eine kurze, entspannte Wanderung. Fieber, Gliederschmerzen oder starke Erschöpfung hingegen sind klare Warnsignale. Dann braucht der Körper Ruhe statt Belastung. Wer erkältet wandern geht, sollte Tempo und Dauer reduzieren, auf Höhenmeter verzichten und jederzeit abbrechen können. Im Zweifel gilt: Erholung ist der bessere Trainingsreiz.

FAQ zum Thema Erkältung & Sport

Winterwandern in den Bergen - Wanderer mit Thermoskanne
Solovyova via GettyImages

3 große Risikofaktoren

Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol unterdrücken die Immunzellen. Wenn du im Beruf/Alltag gerade viel auf dem Tisch hast, kann zusätzliche starke Anstrengung kontraproduktiv sein.

Soziale Kontakte: Arbeitskollegen, öffentlicher Nahverkehr, Familienbesuche – sie lassen sich nicht vermeiden, aber idealerweise sollte man sich vor einem Treffen mit vielen Menschen nicht stark anstrengen.

Zu wenig Nachtruhe hemmt die Immunfunktion und Regenerationsarbeit des Körpers. Schlafe mindestens sieben Stunden pro Nacht. Nutze Schlafroutinen wie fixe Zubettgehzeiten, Lesen oder ruhige Musik.