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Test 10/2021 Daunen- und Kunstfaserschlafsäcke
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Schlafsack-Test 21 Bilder

Schlafsack-Test: Die Highlights für 2022

Test: Daunen- und Kunstfaserschlafsäcke Die Schlafsack-Highlights der Saison

Schlafsäcke fürs Zelten, Camping und für Hüttenübernachtungen – alle empfehlenswert – für Einsätze von Frühjahr bis Herbst ...

Die Favoriten aus unserem letzten Test

Gewinner auf einen Blick

  • Valandré Bloody Mary Überragender Allround-Schlafsack (Testsieger 10/2021).
    Bestellbar hier
  • Carinthia G145 Top-Kunstfaserschlafsack für Herren (Testsieger 10/2021).
    Bestellbar hier
  • Carinthia G180 Lady Der beste Kunstfaserschlafsack für Frauen
    Bestellbar hier
  • Mountain Equipment Earthrise Kuscheliger, umweltfreundlicher Daunenschlafsack (Kauftipp 10/2021)
    Bestellbar hier

Nur ein guter Schlafsack garantiert auf Tour erholsame Nächte. Wir haben die neuesten Schlafsäcke für Zelttouren und Hüttenwanderungen getestet - vom leichten Daunenschlafsack bis hin zum nässeunempfindlichen Kunstfaserschlafsack:

Überragend
Valandré Bloody Mary Daunenschlafsack
Valandré Bloody Mary Daunenschlafsack
Valandré
Fazit: Valandré liefert mit dem bis ins Detail ausgereiften, enorm hochwertigen und langlebigen Bloody Mary den perfekten Allround-Schlafsack fürs ganze Jahr.
  • Preise: ab 479 € (je nach Größe)
  • Gewicht/Packmaß: 1180 g/6,1 Liter (Gr. M)
  • Temperaturgrenze: –5/–13 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: An Rumpf und Hüften geräumig, ab den Knien sehr körpernah. Hochatmungsaktive Stoffe, weit zu öffnende, komfortable Kapuze, klasse Wärmekragen.
  • Bedienung/Features: Top Features, mit etwas Übung problemlos bedienbar. Gründlich lüften.
  • Sonstiges: S/M/L passt bis 1,60/1,75/1,90 m. Wiegt ohne/mit oberem Wärmekragen 1075/1110 g. Von innen vernähte Stege schützen Faden vor Abrieb. Füllung: 620g Daune mit 800+ cuin

Dank austauschbarem Wärmekragen lässt sich der Valandré Bloody Mary an unterschiedliche Temperaturen anpassen: Über fünf Grad nutzt man ihn ohne, bis minus zehn Grad zipt man die einfache Version auf der Oberseite ein, darunter den einer Guillotine gleichenden Vollwärmeschutz. Auch die aufwendig gemachte, sehr langlebige und bestens verarbeitete Hülle mit der extra dick gefüllten Kapuze ist ein Meisterwerk.

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Tested on tour 02/2021: Zenbivy Light Bed 25 Grad
Test: Schlafsäcke & Isomatten (aus Heft 10/2021) Schlafsäcke und Isomatten für Zelttouren
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Überragend
Carinthia G 145 Kunstfaserschlafsack
Carinthia Kunstfaserschlafsack G145
Carinthia
Fazit: Der G145 und das Damenmodell G180 Lady zeigen einmal mehr, dass Carinthia derzeit die leistungsfähigsten Kunstfaserschlafsäcke herstellt..
  • Preise: ab 230 € (je nach Größe)
  • Gewicht/Packmaß: 960 g/5,7 Liter (Gr. M)
  • Temperaturgrenze: 7/–1 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
    • Schlafkomfort: Körperbetont, aber auch für kräftige Personen nicht zu eng. Weiche, höchst atmungsaktive Stoffe, bequeme, weit zu öffnende, exakt anpassbare Kapuze.
    • Bedienung/Features: Schlicht und funktionell, der Zip und die Züge lassen sich einfach bedienen.
    • Sonstiges: M/L bis 1,85/ 2,00 m. Der G180 Lady wiegt 1095 g in Größe M (passt bis 1,70 m). Füllung: Kunstfaser

Schon der Vorgänger glänzte mit der besten Isolation in seiner Klasse. Das kann der aktuelle G145 nicht toppen. Durch die antibakterielle, innere Füllage musst du ihn aber seltener waschen, was die Lebensdauer verlängert. Es gibt keinen Wärmekragen, doch die exakt anpassbare, zugfrei abschließende Kapuze hält die warme Luft im Innern. Die stärker gefüllte Damenversion mit Wärmekragen heißt Carinthia G180 Lady (hier kaufen).

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Sehr gut (Kauftipp)
Mountain Equipment Earthrise Daunenschlafsack
Mountain Equipment Erathrise
Hersteller
Fazit: Wer den körperbetonten Schnitt mag, findet im Mountain Equipment Earthrise ein nachhaltiges, funktionelles und recht günstiges Daunenmodell.
  • Preise: ab 320 € (je nach Größe)
  • Gewicht/Packmaß: 960 g/5,7 Liter (Gr. M)
  • Temperaturgrenze: 6/–2 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: Körperbetonter Schnitt, der schlanken Personen genügend Platz bietet. Hervorragender Sitz von Kapuze/Wärmekragen, angenehme Materialien.
  • Bedienung/Features: Zip, Züge und Wärmekragenverschluss sehr leicht bedienbar. Gründlich lüften.
  • Sonstiges: Damenversion erhältlich (hier kaufen). Wärmere Variante: Earthrise 600 (ab 370 €, 582 g Daune, 1100 g). Füllung: 385g Daune mit 700+ cuin

Wiederaufbereitete Daune, Hülle aus Recycelstoffen und der Einsatz von erneuerbaren Energien in der Produktion: In Sachen Nachhaltigkeit sammelt der Mountain Equipment Earthrise dicke Punkte. Außerdem verbindet er hohen Schlafkomfort mit praktischen Features und einem sehr guten Wärme-GewichtsVerhältnis. Kältefeste Schläfer greifen zum Earthrise 400, Frostbeulen zum praller gefüllten Earthrise 600.

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Sehr gut
Nordisk Y Passion Five Daunenschlafsack
Nordisk Passion Five Schlafsack
Nordisk
Fazit: Der Nordisk Y Passion 5 ist der wärmste Daunenschlafsack in seiner Gewichtsklasse – ein Traum für Grammzähler mit prall gefülltem Portemonnaie.
  • Preise: ab 660 € (je nach Größe)
  • Gewicht/Packmaß: 715 g/4,8 Liter (Gr. M)
  • Temperaturgrenze: 4/–4 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: Körperbetonter Schnitt. Recht glatte, aber nicht schwitzige Stoffe. Die Kapuze sitzt sehr komfortabel, der Wärmekragenzug drückt minimal.
  • Bedienung/Features: Leichtgängige Züge, filigraner Zip erfordert Fingerspitzengefühl. Lüften.
  • Sonstiges: Größe M (passt bis Körpergröße 1,75 m) ist sehr körperbetont geschnitten, L und XL (passt bis 1,90/2,05 m) fallen etwas breiter aus. Füllung: 439g Daune mit 800+ cuin

Beeindruckend: Trotz seines minimalen Gewichts lässt sich der Nordisk Y Passion von kältefesten Schläfern bis minus vier Grad einsetzen. Das Kunststück gelingt, weil in der Hülle aus einem ultraleichten, aberrobusten Gewebe, enorm bauschkräftige Daune steckt. Den filigranen Reißverschluss sollte man allerdings sorgfältig bedienen, sonst geht er mit der Zeit kaputt. Der Schlafsack wird in Deutschland produziert.

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Sehr gut
Grüezi Bag Survival Kunstfaserschlafsack
Grüezi Bag Survival
Grüezi Bag
Fazit: Dank Moskitokopfnetz hält dir der recht schwere Gruezi Bag Survival Insekten vom Leib. Er empfiehlt sich für alle, die gerne ohne Zelt schlafen.
  • Preis: ca. 300 €
  • Gewicht/Packmaß: 1505 g/8,3 Liter
  • Temperaturgrenze: 7/–1 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: Geräumig geschnitten, erstklassiges Schlafklima, weiche Stoffe. Nur die Zipleiste spürt man etwas. Kapuze und Wärmekragen sind bequem.
  • Bedienung/Features: Kopfteil mit Moskitonetz. Zips und Züge lassen sich ordentlich handhaben.
  • Sonstiges: Passt bis 1,85 m. Auch als extrabreite, überlange XXL-Version erhältlich (1950 g, 340 €). Füllung: Kunstfaser/Wolle (aus artgerechter Haltung; Herkunft: Alpen).

Grüezi Bag überrascht immer wieder mit innovativen Ideen. Im Schlafsack "Survival" stecken Kunstfasern und Wolle. Letztere schafft in Kombination mit den weichen, höchst atmungsaktiven Stoffen ein sehr angenehmes trockenwarmes Schlafklima. Am Kopfteil lässt sich ein durch drei Kunststoffbögen aufgestelltes Moskitonetz anzippen. Der ab den Unterschenkeln auf der Oberseite verlaufende Zip ermöglicht eine gute Belüftung.

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Sehr gut
Sea to Summit Traverse TVII Kunstfaserschlafsack
Test 10/2021 Daunen- und Kunstfaserschlafsäcke
Hersteller
Fazit: Wem klassische Mumienfußteile zu eng sind, bekommt mit dem Sea to Summit Traverse und der Damenversion Venture geräumigere Alternativen.
  • Preise: ab 180 € (je nach Größe und Modell)
  • Gewicht/Packmaß: 1210 g/7,9 Liter (Reg.)
  • Temperaturgrenze: 7/–1 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: Rumpf funktionell bequem, Beine und Fußteil geräumig. Top Belüftung, bequeme Kapuze. Innenstoff klebt bei schwüler Witterung ein wenig.
  • Bedienung/Features: Durchdachte Ausstattung, alle Zips und die Züge laufen wie geschmiert.
  • Sonstiges: Gr. Regular passt bis 1,80 m. Damenmodell Venture VTII: 1510 g, 10,3 l in Größe Regular (bis 1,65 m). Füllung: Kunstfaser

Durch seine fast rechteckige Form bieten der Sea to Summit Traverse TVII und das dicker gefüllte Damenmodell Venture VTII (hier kaufen) mehr Platz im Knie- und Fußbereich als herkömmliche Mumienschlafsäcke. Über einen extra Zip lässt sich das Fußteil komplett öffnen und sich der Schlafsack wie eine Decke aufklappen. Ein dritter Zip (Länge:knapp 80 cm) gegenüber dem Seitenzip verbessert die Belüftung im Brustbereich.

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Gut
Deuter Astro Pro Daunenschlafsack
Deuter Astro Pro 400
Deuter
Fazit: Beim Deuter Astro Pro handelt es sich um einen leistungsstarken Allround-Schlafsack. Nur die Verarbeitung könnte teilweise etwas besser sein.
  • Preise: ab 335 € (je nach Größe)
  • Gewicht/Packmaß: 865 g/4,9 Liter (Reg.)
  • Temperaturgrenze: 5/-3 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: Komfortable Stretchkonstruktion, aber Nähte etwas spürbar. Kuschelige, weiche Stoffe, bequeme Kapuze, doch der Wärmekragen sitzt etwas zu tief.
  • Bedienung/Features: Komfortable Stretchkonstruktion, aber Nähte etwas spürbar. Kuschelige, weiche Stoffe, bequeme Kapuze, doch der Wärmekragen sitzt etwas zu tief.
  • Sonstiges: Gr. Reg./L /SL passen bis 1,80/1,95/1,70 m. Wärmere Version: Astro Pro 600 (600 g, Daune, ab 400 €,1040 g). Die Damenversion Astro Pro SL könnt ihr hier kaufen.

Der Deuter Astro Pro ist leicht und warm. Durch elastische Innennähte liegt er an, ohne einzuengen. Am Kopf- und Fußteil schützen wasserfeste Materialien vor Kondens, wenn man es von den Zeltwänden abstreift. Über ein paar wenige unsaubervernähte Stege wandert Daune beim Waschen aber in die Kammer daneben – was nur mit viel Aufwand rückgängig gemacht werden kann. Der dickere 600er hat 200 Gramm mehr Füllung.

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Gut
Vaude Meglis 700 SYN Kunstfaserschlafsack
Vaude Meglis 700 Syn
Vaude
Fazit: Vaude gelingt beim Kunsfaserschlafsack Meglis 700 der Spagat aus Bewegungsspielraum und Anschmiegsamkeit. Das Wärme-Gewichts-Verhältnis überzeugt weniger.
  • Preise: ab 230 € (je nach Größe)
  • Gewicht/Packmaß: 1640 g/9,6 Liter
  • Temperaturgrenze: 8/0 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: Körperbetont geschnitten, aber engt durch Stretchkonstruktion nicht ein, bequeme Kapuze, weicher Innenstoff. Dank Doppelzip sehr gute Belüftung.
  • Bedienung/Features: Praktische Features, die Zips und Züge lassen sich problemlos handhaben.
  • Sonstiges: Passt bis 1,85 m, längere XL-Version erhältlich (bis 2,05 m). Die Gewebe erfüllen die strengen Bluesign-Nachhaltigkeitsrichtlinien.

Der Vaude Meglis schmiegt sich schön an, engt aber nicht ein dank elastischer Nähte und der speziellen Schnitttechnik, die die Elastizität von Geweben in der Diagonale berücksichtigt. Er wiegt recht viel, isoliert aber nicht besser als die Kunstfaserkonkurrenz, weil der nicht verstellbare Wärmekragen am Kinn klafft. Ein kurzer Zip gegenüber des Seitenzips erlaubt es, beide Arme herauszustrecken, während man im Schlafsack sitzt.

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Daune oder Kunstfaser: Was ist die bessere Füllung?

Daunenfüllungen besitzen eine bis zu vier mal so lange Lebensdauer wie Synthetikfasern – was den hohen Kaufpreis relativiert. Außerdem glänzen Daunenschlafsäcke mit dem besseren Wärme-Gewichts-Verhältnis – gut, wenn auf Tour jedes Gramm zählt. Sie müssen aber morgens gründlicher gelüftet werden als die Konkurrenz – im Idealfall mindestens 60 Minuten. Sonst sammelt sich vor allem auf längeren Touren die Feuchtigkeit in der Füllung, und die Daune verliert ihre Isolationsfähigkeit. Feuchtikeitsresistente Kunstfaserschlafsäcke punkten dagegen auf Treks bei nasskalter Witterung wie es im Herbst in Skandinavien häufig der Fall ist. "Bei der Auswahl sollte man auch noch beachten, dass man erschöpft viel schneller friert als gedacht", sagt Ausrüstungsredakteur Boris Gnielka. Kältefeste Schläfer sollten ihren Schlafsack daher rund fünf Grad wärmer wählen als die tiefsten zu erwartenden Temperaturen, Frostbeulen brauchen sogar 10 bis 15 Grad Reserve beim Schlafsack. Auf der sicheren Seite ist man für Zelttouren von Frühjahr bis Herbst mit einem sogenannten Dreijahreszeitenschlafsack, dessen unteres Komfortlimit zwischen 5 und -5 Grad liegt. Fast alle Schlafsäcke aus unserem Test liegen in diesem Temperaturbereich, der Daunen-Testsieger Valandré Bloody Mary bietet sogar noch Reserven für deutlich kältere Nächte. Vier der getesteten Schlafsäcke (Mountain Equipment, Deuter, Sea to Summit und Carinthia) werden auch in speziellen Damenversionen angeboten – auch diese wurden zusammen mit den Herrenschlafsäcken getestet, sind meist noch etwas dicker gefüttert. Den kompletten Testbericht gibt es hier als PDF zum Download:

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Test: Schlafsäcke & Isomatten (aus Heft 10/2021) Schlafsäcke und Isomatten für Zelttouren
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Wer nur in lauen Sommernächten zeltet oder einen Schlafsack für Hüttenübernachtungen sucht, kommt auch mit den beiden dünneren Leichtschlafsäcken ab 70 Euro aus unserem Test 2020 klar: Die leichtesten von ihnen bringen gerade mal ein halbes Kilo auf die Waage. Packmaß: winzige drei Liter.

Zwei empfehlenswerte Leichtschlafsäcke für Hüttentouren

1 – Alvivo Ibex Loft 80 – Kunstfaserschlafsack

Schlafsack-Test
ALVIVO
Fazit: Günstig, superleicht und kleinst verpackbar. Nur der Innenstoff des Alvivo Ibex Loft 80 könnte noch weicher sein.

Mit Kunstfasern gefüllter Leichtschlafsack für wenig Geld: Gerade einmal 490 Gramm bringt der neue Ibex Loft 80 auf die Waage, das Packmaß liegt bei minimalen drei Litern. Und während man für Daunenschlafsäcke in dieser Gewichtskategorie oft mehrere hundert Euro berappen muss, kostet der Ibex Loft 80 moderate 120 Euro. Die weit zu öffnende Kapuze sorgt in lauen Nächten für ein luftiges Schlafgefühl. Einziger Kritikpunkt: der recht glatte, bei Hitze minimal schwitzige Innenstoff.

  • Gewicht: 490 g
  • Packmass: 3,0 l
  • Füllung: 245 g Primaloft Black Rise mit 80 Prozent Recyclefasern.
  • Temperaturbereich: 18 Grad Celcius für Schnellfrierer, 12 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Recht geräumig. Als Hüttenschlafsack mit offener Kapuze bis 1,90 m geeignet, sonst bis 1,75 m.
  • Sonstiges: Die noch leichtere Daunenalternative heißt Ibex Ultra Light (380 g, 2,0 l) outdoor-Temperaturbereich: 20/14° C, Preis: 120 Euro.
  • Schlafkomfort: Top: die weit zu öffnende Kapuze, aber leicht schwitziger, glatter Stoff.
  • Praxis/Handling: Etwas hakelige Züge. Stark: die wasserabweisende Primaloftfüllung.
  • Preis: 120 €
  • Testergebnis: Gut
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

2 – Grüezi Bag Biopod Downwool Extreme Light – mit Daunen-Woll-Füllung

Schlafsack-Test
GRÜEZI BAG
Fazit: Der Biopod Downwool Extreme Light von Grüezi Bag gefiel unseren Testern mit Komfort sowie sehr geringem Gewicht und Packmaß.

Komfortabler Leichtschlafsack mit bestem Schlafklima: Grüezi Bag ist in Sachen Schlafsack-Konstruktion sehr innovativ und stattet den Biopod Downwool Extreme Light mit einer Füllung aus Daune und Wolle aus. Diese Füllung nimmt in Kombination mit den hochatmungsaktiven Stoffen Feuchtigkeit schnell auf und sorgt für ein trockenwarmes Schlafklima. Beim Grüezi Bag Biopod Downwool Extreme Light Schlafsack handelt es sich um das leichteste Downwool-Modell – top für laue Sommernächte und Hüttentouren. Der in Höhe der Waden auf die Oberseite laufende Reißverschluss verbessert die Belüftung, liegt aber auch auf den Unterschenkeln auf.

  • Gewicht: 520 g (Größe 185)
  • Packmass: 2,9 l (Größe 185)
  • Füllung: 195 g (Größe 185) Downwool (70/30 % Wolle/Daune).
  • Temperaturbereich: 15 Grad Celcius für Schnellfrierer, 10 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Bietet viel Platz, Größe 175 eignet sich bis 1,75 m, 185 bis 1,85 m und 200 bis 2,00 m Körpergröße.
  • Sonstiges: Daune (RDS-Standard, 650 cuin) und Wolle stammen aus artgerechter Tierhaltung, der Schlafsack ist Öko-Tex-zertifiziert.
  • Schlafkomfort: Top Klima, sehr effektive Belüfung. aber Zipleiste reibt leicht am Knie.
  • Praxis/Handling: Kapuzenanpassung erfordert Fingerspitzengefühl, sonst problemlos.
  • Preis: 230/240/260 € (175/185/200)
  • Testergebnis: Sehr gut
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

Der Test unter der Lupe – nach diesen Kriterien testen wir Schlafsäcke

Temperaturwerte

Wir ermitteln zwei untere Temperaturgrenzen, bis zu denen sich Schlafsäcke einsetzen lassen. Der obere Komfortwert gilt für verfrorene Personen, die tiefere Limitangabe für kältefeste. Erreicht werden sie nur mit einer gut isolierenden Isomatte, die Kapuze muss ganz zugezogen sein. Zum Teil weichen die outdoor-Angaben von den Herstellerwerten (EN-Norm) ab. Letztere werden mit Puppen ermittelt. Das kaschiert Konstruktionsschwächen.

Wärmebild aus dem OUTDOOR Schlafsack-Test
Datatec
Mit der Wärmekamera ans Licht gebracht: Eine Spezialkamera zeigt die Isolationsstärke und entlarvt Konstruktionsschwächen.

Komfort/Handhabung

Wie gut sich die Zipper oder Züge bedienen lassen und wie bequem ein Schlafsack ist, wird in der Praxis beurteilt. Fühlen sich die Materialien und die Füllung angenehm kuschelig an? Sitzen die Kapuzen und Wärmekragen druckfrei? Auch der Schlafsackschnitt spielt eine wichtige Rolle: Manche mögen enge Modelle, weil weniger Luft aufgewärmt werden muss, andere brauchen Platz. Deshalb erstellt outdoor zu jedem Schlafsack eine Schnittskizze. Tipp: Die meisten Hersteller bieten ihre Modelle in unterschiedlichen Größen an – diese sollte man so wählen, dass die Zehen die Füllung bei geschlossener Kapuze nicht zusammendrücken. Die feuchtigkeitsunempfindlichen Kunstfaserschlafsäcke schneiden im Kriterium Praxis/Handling besser ab als Daunenschlafsäcke.

Qualitätsprüfung

Bewertet werden die Materialien, die Verarbeitung, die Nachhaltigkeit und die Langlebigkeit. Kunstfasern verlieren mit der Zeit ihre Isolation, gute Daune dagegen kaum. Stammt Letztere von ausgewachsenen Gänsen oder Enten, hält sie am längsten. Je höher die Füllkraft, gemessen in cuin – Kubikinch pro Unze (28,35 g) –, desto besser die Wärmeleistung pro Gramm.

Damenmodelle

Zum Teil gibt es auch spezielle Damenvarianten. Diese Schlafsäcke für Frauen sind kürzer geschnitten und isolieren etwas besser als die Herrenmodelle. Im Schulterbereich meist etwas enger, bieten die an die weibliche Anatomie angepassten Schnitte im Hüftbereich dafür mehr Platz. Grundsätzlich spricht aber nichts gegen eine Unisex-Version, wenn man sich darin wohlfühlt.

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