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Test 10/2021 Daunen- und Kunstfaserschlafsäcke
Test 10/2021 Daunen- und Kunstfaserschlafsäcke
Test 10/2021 Daunen- und Kunstfaserschlafsäcke
Schlafsack-Test 21 Bilder

Schlafsack-Test: Die Highlights für 2022

Daunen- und Kunstfaserschlafsäcke im Test Die Schlafsack-Highlights der Saison

Update 2022

Schlafsäcke fürs Zelten, Camping und für Hüttenübernachtungen – alle empfehlenswert – für Einsätze von Frühjahr über Herbst bis Winter ...

17 Schlafsäcke im Test 2022

Gewinner auf einen Blick

Unser großer Test verrät euch, in welchen Schlafsäcken ihr wohlige Nächte verbringt. Im Check: 17 Daunen- und Kunstfasermodelle.

Exped Ultra -5°/Ultra-10°

Überragend/OUTDOOR-Testsieger
Schlafsack-Test
Exped
Fazit Newcomer in Perfektion: der Exped Ultra –5°/-10°.
  • Preis: ab 540/650 € (–5°/–10°)
  • Gewicht/Packmaß: 805 g/4,9 l
  • Füllung: 450 g (Gr. M) RDS-Daune* mit 840 cuin, PFC-frei imprägniert.

Exped bietet den klimaneutral hergestellten Ultra –5° in sechs Größen an: S, M, L, XL sowie zwei geräumigere Versionen (MW/LW). So findest du garantiert eine passende Variante. Der Ultra ist das mit Abstand teuerste Modell im Feld, aber dennoch jeden Cent wert. Bis ins Detail ausgereift, isoliert das bequeme Federgewicht top und glänzt mit bester Verarbeitung. So schützen von innen vernähte Stege den Faden vor Abrieb. Alles in allem ein top Allrounder – und der Testsieger.

Sonstiges: Wärmeres Modell: Ultra –10° (650 g Füllgewicht), 1010 g, 6,2 l, Temperaturlimit: –7/–15° C.

Tenperaturgrenze: 2/–6° C

Schlafkomfort: Kuschelig, sehr angenehme, hoch atmungsaktive Stoffe, Kapuze und Wärmekragen sitzen hervorragend, in zwei Breiten erhältlich.

Ausstattung: Besitzt alles, was nötig ist, leichtgängige Zips/Züge. Gut lüften!

Wärme/Gewicht:

Qualität:

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Marmot Palisade/W Angle Fire

Gut
Schlafsack-Test
Marmot
Fazit Deckenähnlicher Bettgenosse: der Marmot Palisade/W Angle Fire
  • Preis: ab 280 €
  • Gewicht/Packmaß: 995 g/4,9 l
  • Füllung: 500 g RDS-Daune* mit 650 cuin, PFC-frei imprägniert.

Statt des Seitenzips hat der neue Marmot Palisade (stärker gefüllte Damenversion: Angle Fire) auf jeder Seite einen hüftlangen Zip und lässt sich wie eine Decke aufklappen. Das Fußteil kannst du über einen extra Zip verbreitern, doch zur Abkühlung die Beine rausstrecken geht nicht. Weil sich der Kapuzenzug besser um den Hals schmiegt als ums Gesicht, solltest du eine dicke Mütze tragen. So können Heißsporne den Palisade bis knapp über den Gefrierpunkt einsetzen.

Sonstiges: Damenmodell Wms Angle Fire (320 €, 1240 g, 6,8 l, 660 g Daune, Temp.-Limit: 2/–6° C).

Temperatugrenze: 9/1° C

Schlafkomfort: Oberteil lässt sich wie eine Decke aufklappen, sehr bequemer Schnitt, Das Recycelmaterial fühlt sich etwas glatt an, ist aber kaum schwitzig.

Ausstattung: Doppelzip oben, Fußteilverbreiterung. Gründlich lüften.

Wärme/Gewicht:

Qualität:

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Rab Ascent 500

Gut
Schlafsack-Test
Rab
Fazit Günstiges Daunenmodell: der Ascent 500 von Rab.
  • Preis: 300 €
  • Gewicht/Packmaß: 1055 g/4,9 l
  • Füllung: 500 g (Reg.) RDS-Daune*, 650 cuin, PFC-frei imprägniert.

Mit dem Ascent 500 liefert Rab einen recht preiswerten, komfortabel geschnittenen Daunenschlafsack aus Recycelstoffen. Es gibt ihn in je zwei Längen (Regular/L) und Breiten (Regular/ weit) sowie als Damenmodell. Die Wärmeleistung ist gut, erreicht aber nicht das Niveau der teureren Konkurrenz – was auch für das Wärme-Gewichts-Verhältnis gilt. Dafür besitzt der Ascent eine weit zu öffnende Kapuze, die Hitzestau vorbeugt. Somit empfiehlt er sich vor allem für Sparfüchse.

Sonstiges: Gr. Regular passt bis 1,80 m, L bis 1,95 m, bietet unterhalb der Hüften recht viel Platz.

Temperaturlimit: 6/–2° C

Schlafkomfort: Kuscheliger Schlafsack, die weit zu öffnende Kapuze und der Wärmekragen sitzen bequem, die Stoffe sind aber minimalst schwitzig.

Ausstattung: Praktische Features, sehr einfache Bedienung. Gründlich lüften.

Wärme/Gewicht:

Qualität:

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Valandré Swing Co 450/650

Überragend/OUTDOOR-Kauftipp
Schlafsack-Test
Valandré
Fazit Preis-Leistungs-Sieger: der Valandré Swing Co 450/650.
  • Preis: ab 331/359 € (450/650)
  • Gewicht/Packmaß: 860 g/4,6 l
  • Füllung: 450/650 g Daune (Swing CO 450/650, Gr. M) mit 650 cuin.

Aufwendig vorgeformte Stege schaffen beim neuen Swing von Valandré eine rundherum gleichmäßige Hülle, in der sich die Daune voll entfalten kann. Das ermöglicht ein top Wärme-Gewichts-Verhältnis. Die Stoffe zählen zu den angenehmsten im Feld. Auch stark: Von innen vernähte Stege schützen den Faden vor Beschädigungen. Dank dieser superben Performance zählt der Swing zu den besten Modellen im Test – in Anbetracht des Preises ist das ein sensationelles Ergebnis.

Sonstiges: Längen S, M, L (bis 1,65, 1,75, 1,90 m); Werte Swing CO 650: 1105 g/6,3 l, Temp.: –5/–13° C.

Temperaturlimit: 3/–5° C

Schlafkomfort: Angenehmer Innenstoff, bequemer, nur unterhalb der Knie schmaler Schnitt. Bequeme, weit zu öffnende Kapuze und guter Wärmekragen.

Ausstattung: Funktionelle Ausstattung, problemlose Handhabung. Gründlich lüften.

Wärme/Gewicht:

Qualität:

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Mountain Equipment Helium 400/600

Sehr gut
Schlafsack-Test
Mountain Equipment
Fazit Überarbeiteter Bestseller: der Mountain Equipment Helium.
  • Preis: ab 320/370 € (400/600)
  • Gewicht/Packmaß: 830 g/4,4 l
  • Füllung: 403 g (Gr. Regular) mit 700 cuin, Down-Codex-zertifiziert*.

Mountain Equipment hat seinem Verkaufsschlager ein Update verpasst, ihm eine Hülle aus Recycelnylon gegönnt und den Schnitt etwas geräumiger gemacht. Auch eine breite Version (Helium GT) gibt es. Das Damenmodell (Größe Reg./L bis 1,65/1,80 m) bietet an der Hüfte elastische Innennähte, durch die es sehr anschmiegsam ist. Genial: ein selbsteinrastender Magnetverschluss am Wärmekragen. Der Helium vereint ein starkes Wärme-Gewichts-Verhältnis mit recht günstigem Preis – klasse.

Sonstiges: Reg./L bis 1,75/1,90 m. Werte Helium 600 (620 g Daune): 1045 g/5,9 l. Temp.: –3/–11° C.

Temperaturlimit: 6/–2° C

Schlafkomfort: Sehr komfortabel: die Kapuze und der Wärmekragen, gute Belüftung. Etwas glatte, aber kaum schwitzige Stoffe, in zwei Breiten erhältlich.

Ausstattung: Funktionelle Features, einfachste Bedienung. Gründlich lüften.

Wärme/Gewicht:

Qualität:

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NorrØna Falketind Down OC

Sehr gut
Schlafsack-Test
Norrona
Fazit Gelungener Wiedereinstieg beim Faltekind Down OC.
  • Preis: 499 €
  • Gewicht/Packmaß: 990 g/5,1 l
  • Füllung: 490 g RDS-Daune* mit 800 cuin, PFC-frei imprägniert.

Nach über 30 Jahren Pause bietet NorrØna wieder Daunenschlafsäcke an. Der Zip verläuft wie bei einer Jacke mittig auf der Front und lässt sich über drei Schieber sehr variabel öffnen, oben am Hals dichtet der Wärmekragen sauber ab – eine Ausnahme bei Modellen mit Frontzip. An Kopfund Fußteil schützt ein wasserdichtes, atmungsaktives Material vor Kondens, wenn der Schlafsack es von der Zeltwand abstreift. Auch top: die angenehmen, hochatmungsaktiven Recycelstoffe.

Sonstiges: Längen: 170/185 (bis 1,75/1,90 m). Bietet recht viel Platz an den Knien und Knöcheln.

Temperaturlimit: 4/–4° C

Schlafkomfort: Eines der anschmiegsamsten Modelle im Feld mit passgenauer, praller Kapuze. Über den Mittelzip schön variabel zu belüften.

Ausstattung: Gut gemachter Mittelzip, Fuß- und Kopfteil nässefest. Gründlich lüften.

Wärme/Gewicht:

Qualität:

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Grüezi Bag Biopod Downwool Subzero

Sehr gut
Schlafsack-Test
Grüezi Bag
Fazit Innovatives Komfortmodell: der Grüezi Bag Biopod Downwool Subzero
  • Preis: ab 320 €
  • Gewicht/Packmaß: 1165 g/6,1 l
  • Füllung: 506 g Downwool in Gr. 185 (70 % RDS-Daune* mit 650 cuin).

Nur Grüezi Bag verarbeitet Downwool, eine Mischung aus Daune und Wolle (70/30 %). Sie bietet ein trockenwärmeres Schlafklima und ist etwas weniger druck- und feuchtigkeitsempfindlich als reine Daune. Der auf Knöchelhöhe auf die Schlafsackoberseite laufende Zip ermöglicht eine sehr effektive Belüftung. Die Isolation geht in Ordnung, für Grammzähler empfiehlt sich der verhältnismäßig schwere Subzero aber weniger, für Komfortschläfer und Camper dagegen umso mehr.

Sonstiges: Drei Größen (175, 185, 200; bis 1,70/1,80/1,95 m), Außenund Innenstoffe aus Recycelfasern.

Temperaturlimit: 5/–3° C

Schlafkomfort: Hervorragendes Schlafklima, funktioneller, bequemer Schnitt, Kapuze und Wärmekragen sitzen komfortabel, wirkungsvolle Belüftung.

Ausstattung: Hat alles, was du brauchst, und lässt sich problemlos bedienen.

Wärme/Gewicht:

Qualität:

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Alvivo Mount Everest

Gut/Outdoor-Kauftipp
Schlafsack-Test
Alvivo
Fazit Preiswerter Kälteblocker: der Mount Everest von Alvivo.
  • Preis: 100/110 € (Größe 210/230)
  • Gewicht/Packmaß: 1820 g/12,7 l
  • Füllung: 1000 g 4-Loch-Hohlfaser (Gr. 230) in Zweilagenverarbeitung.

Trotz seines günstigen Preises isoliert der Alvivo Mount Everest stark. In Sachen Gewicht und Packmaß landet er dagegen am Endes des Felds. Dafür schmeicheln weiche, höchst atmungsaktive Stoffe auf der Haut, das Fußteil lässt sich durch einen umlaufenden Zip öffnen, und in der Kapuze gibt es einen herausnehmbaren, waschbaren Bezug. Alles in allem ein klasse Schlafsack für Sparfüchse, die Komfort und Wärme mehr schätzen als ein minimales Gewicht und Packmaß.

Sonstiges: Gr. 210 (bis 1,70 m) für kräftige Personen zu eng, Gr. 230 (bis 1,95 m) bietet mehr Platz.

Temperaturlimit: 0/–8° C

Schlafkomfort: Wunderbar angenehme Stoffe, sehr gut zu belüften dank umlaufendem Zip, Kapuze und Wärmekragen sitzen recht komfortabel.

Ausstattung: Top Features, aber etwas umständliche Wärmekragenverstellung.

Wärme/Gewicht:

Qualität:

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Carinthia G 280

Überragend
Schlafsack-Test
Carinthia
Fazit Eisbrecher mit Kunstfasern: der G 280 von Carinthia.
  • Preis: ab 372 € (Gr. M)
  • Gewicht/Packmaß: 1630 g/9,1 l
  • Füllung: 885 g G-Loft (Gr. M) in Mehrlagenkonstruktion.

Unsere Tests zeigen regelmäßig: Carinthia stellt die leistungsstärksten Synthetikschlafsäcke auf dem Markt her. Der G 280 zählt zu den wärmeren Modellen im Programm und bietet selbst verfrorenen Schläfern Reserven für eisige Nächte, etwa auf Herbsttreks im hohen Norden. Die extra Rumpfisolation ist sehr effektiv, da hier mehr Wärme verloren geht als an den Beinen. Auch top: der Komfort, das recht niedrige Gewicht und antibakterielle Fasern, die die Geruchsbildung reduzieren.

Sonstiges: Gr. M (bis 1,85 m) für kräftige Personen zu eng, Gr. L bietet mehr Platz. Sie passt bis 2,00 m.

Temperaturlimit: -5/–13° C

Schlafkomfort: Superbe Stoffe, weiche Füllung, Kapuze und Wärmekragen lassen sich mit etwas Fingerspitzengefühl komfortabel anpassen.

Ausstattung: Bietet alle wichtigen Features inklusive Schlaufen für Inlets.

Wärme/Gewicht:

Qualität:

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Vaude Selun 800/1300

Sehr gut
Schlafsack-Test
Vaude
Fazit Nässefester Umweltfreund: der Selun von Vaude.
  • Preis: 200/230 € (Selun 800/1300)
  • Gewicht/Packmaß: 1195 g/8,0 l
  • Füllung: 850 g (Selun 800) Primaloft Black Rise aus Recycelfasern.

Aus Recycelfasern fair hergestellt und durch MyClimate CO2-kompensiert, erfüllt der Vaude Selun höchste Ansprüche in puncto Nachhaltigkeit. Auch die technischen Werte stimmen: Er zählt zu den wärmsten Modellen seiner Klasse und hält durch die nicht abgesteppte, wasserabweisende Primaloftfüllung Kondens und Tau ab. Nur der glatte Stoff gibt etwas Punktabzug. Dennoch verdient der Vaude Selun eine dicke Kaufempfehlung und ist der Tipp für alle, die gerne ohne Zelt übernachten.

Sonstiges: Passt bis 1,90 m, wärmere Version: Selun 1300 (1580 g, 14,2 l, outdoor-Temp.: –3/–11° C).

Temperaturlimit: 4/–4° C

Schlafkomfort: Funktioneller Komfortschnitt, der dicke Wärmekragen und die Kapuze sitzen bequem. Etwas glattes, aber nur minimalst schwitziges Material.

Ausstattung: Wasserabweisende Hülle/Füllung, problemlose Bedienung.

Wärme/Gewicht:

Qualität:

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Den kompletten Test könnt ihr in der OD 10/22 lesen oder hier kaufen:

Wie teuer ist ein guter Schlafsack?

Bei dünnen Leichtschlafsäcken kann man mit rund 70 Euro rechnen. Kunstfaserschlafsäcke kann man bereits ab 120 Euro finden, wie den Alvivo Ibex Loft 80, in der Regel kosten sie jedoch zwischen 200 und 300 Euro. Daunenschlafsäcke sind die teuersten Modelle und bewegen sich je nach Modell und Hersteller zwischen 300 und 600 Euro.

Wo kann man gute Schlafsäcke kaufen?

Wer sich vorab über sämtliche Kaufkriterien Gedanken gemacht hat kann seinen Wunsch-Schlafsack bequem online bestellen. Online Shops wie Bergzeit, Bergfreunde oder Globetrotter bieten eine Vielzahl an Marken und Modellen an. Außerdem lässt sich durch die Filterfunktion die persönlichen Präferenzen anpassen. Wer allerdings noch Beratung braucht oder gar zum ersten Mal einen Schlafsack kauft sollte sich in einem Fachgeschäft umschauen. Dann kann man oft sogar den Schlafsack Probe liegen, verschiedene Schlafpositionen ausprobieren oder die Features testen.

Schlafsäcke

Was muss man beim Kauf eines Schlafsacks beachten?

Entscheidend ist, dass für die eigene Körpergröße die richtige Länge und Breite des Schlafsacks ausgewählt wird. Denn je besser dieser passt, umso mehr erfüllt er seinen Zweck. Auch der Einsatzort, die Häufigkeit der Nutzung und die möglichen Witterungsverhältnisse vor Ort spielen beim Kauf eine wichtige Rolle. Bei Daunenschlafsäcke sollte man zudem auf den Cuin-Wert (also die Bauschkraft der Daune) achten. Auch das Material und deren Verlässlichkeit der Qualität (wie Primaloft) gilt es zu beachten.

Die Favoriten aus unserem Test 2021

Gewinner auf einen Blick

  • Valandré Bloody Mary Überragender Allround-Schlafsack (Testsieger 10/2021).
    Bestellbar hier
  • Carinthia G145 Top-Kunstfaserschlafsack für Herren (Testsieger 10/2021).
    Bestellbar hier
  • Carinthia G180 Lady Der beste Kunstfaserschlafsack für Frauen
    Bestellbar hier
  • Mountain Equipment Earthrise Kuscheliger, umweltfreundlicher Daunenschlafsack (Kauftipp 10/2021)
    Bestellbar hier

Nur ein guter Schlafsack garantiert auf Tour erholsame Nächte. Wir haben die neuesten Schlafsäcke für Zelttouren und Hüttenwanderungen getestet - vom leichten Daunenschlafsack bis hin zum nässeunempfindlichen Kunstfaserschlafsack:

Valandré Bloody Mary Daunenschlafsack

Überragend
Valandré Bloody Mary Daunenschlafsack
Valandré
Fazit Valandré liefert mit dem bis ins Detail ausgereiften, enorm hochwertigen und langlebigen Bloody Mary den perfekten Allround-Schlafsack fürs ganze Jahr.
  • Preise: ab 479 € (je nach Größe)
  • Gewicht/Packmaß: 1180 g/6,1 Liter (Gr. M)
  • Temperaturgrenze: –5/–13 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: An Rumpf und Hüften geräumig, ab den Knien sehr körpernah. Hochatmungsaktive Stoffe, weit zu öffnende, komfortable Kapuze, klasse Wärmekragen.
  • Bedienung/Features: Top Features, mit etwas Übung problemlos bedienbar. Gründlich lüften.
  • Sonstiges: S/M/L passt bis 1,60/1,75/1,90 m. Wiegt ohne/mit oberem Wärmekragen 1075/1110 g. Von innen vernähte Stege schützen Faden vor Abrieb. Füllung: 620g Daune mit 800+ cuin

Dank austauschbarem Wärmekragen lässt sich der Valandré Bloody Mary an unterschiedliche Temperaturen anpassen: Über fünf Grad nutzt man ihn ohne, bis minus zehn Grad zipt man die einfache Version auf der Oberseite ein, darunter den einer Guillotine gleichenden Vollwärmeschutz. Auch die aufwendig gemachte, sehr langlebige und bestens verarbeitete Hülle mit der extra dick gefüllten Kapuze ist ein Meisterwerk.

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Carinthia G 145 Kunstfaserschlafsack

Überragend
Carinthia Kunstfaserschlafsack G145
Carinthia
Fazit Der G145 und das Damenmodell G180 Lady zeigen einmal mehr, dass Carinthia derzeit die leistungsfähigsten Kunstfaserschlafsäcke herstellt..
  • Preise: ab 230 € (je nach Größe)
  • Gewicht/Packmaß: 960 g/5,7 Liter (Gr. M)
  • Temperaturgrenze: 7/–1 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
    • Schlafkomfort: Körperbetont, aber auch für kräftige Personen nicht zu eng. Weiche, höchst atmungsaktive Stoffe, bequeme, weit zu öffnende, exakt anpassbare Kapuze.
    • Bedienung/Features: Schlicht und funktionell, der Zip und die Züge lassen sich einfach bedienen.
    • Sonstiges: M/L bis 1,85/ 2,00 m. Der G180 Lady wiegt 1095 g in Größe M (passt bis 1,70 m). Füllung: Kunstfaser

Schon der Vorgänger glänzte mit der besten Isolation in seiner Klasse. Das kann der aktuelle G145 nicht toppen. Durch die antibakterielle, innere Füllage musst du ihn aber seltener waschen, was die Lebensdauer verlängert. Es gibt keinen Wärmekragen, doch die exakt anpassbare, zugfrei abschließende Kapuze hält die warme Luft im Innern. Die stärker gefüllte Damenversion mit Wärmekragen heißt Carinthia G180 Lady (hier kaufen).

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Mountain Equipment Earthrise Daunenschlafsack

Sehr gut (Kauftipp)
Mountain Equipment Erathrise
Hersteller
Fazit Wer den körperbetonten Schnitt mag, findet im Mountain Equipment Earthrise ein nachhaltiges, funktionelles und recht günstiges Daunenmodell.
  • Preise: ab 320 € (je nach Größe)
  • Gewicht/Packmaß: 960 g/5,7 Liter (Gr. M)
  • Temperaturgrenze: 6/–2 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: Körperbetonter Schnitt, der schlanken Personen genügend Platz bietet. Hervorragender Sitz von Kapuze/Wärmekragen, angenehme Materialien.
  • Bedienung/Features: Zip, Züge und Wärmekragenverschluss sehr leicht bedienbar. Gründlich lüften.
  • Sonstiges: Damenversion erhältlich (hier kaufen). Wärmere Variante: Earthrise 600 (ab 370 €, 582 g Daune, 1100 g). Füllung: 385g Daune mit 700+ cuin

Wiederaufbereitete Daune, Hülle aus Recycelstoffen und der Einsatz von erneuerbaren Energien in der Produktion: In Sachen Nachhaltigkeit sammelt der Mountain Equipment Earthrise dicke Punkte. Außerdem verbindet er hohen Schlafkomfort mit praktischen Features und einem sehr guten Wärme-GewichtsVerhältnis. Kältefeste Schläfer greifen zum Earthrise 400, Frostbeulen zum praller gefüllten Earthrise 600.

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Nordisk Y Passion Five Daunenschlafsack

Sehr gut
Nordisk Passion Five Schlafsack
Nordisk
Fazit Der Nordisk Y Passion 5 ist der wärmste Daunenschlafsack in seiner Gewichtsklasse – ein Traum für Grammzähler mit prall gefülltem Portemonnaie.
  • Preise: ab 660 € (je nach Größe)
  • Gewicht/Packmaß: 715 g/4,8 Liter (Gr. M)
  • Temperaturgrenze: 4/–4 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: Körperbetonter Schnitt. Recht glatte, aber nicht schwitzige Stoffe. Die Kapuze sitzt sehr komfortabel, der Wärmekragenzug drückt minimal.
  • Bedienung/Features: Leichtgängige Züge, filigraner Zip erfordert Fingerspitzengefühl. Lüften.
  • Sonstiges: Größe M (passt bis Körpergröße 1,75 m) ist sehr körperbetont geschnitten, L und XL (passt bis 1,90/2,05 m) fallen etwas breiter aus. Füllung: 439g Daune mit 800+ cuin

Beeindruckend: Trotz seines minimalen Gewichts lässt sich der Nordisk Y Passion von kältefesten Schläfern bis minus vier Grad einsetzen. Das Kunststück gelingt, weil in der Hülle aus einem ultraleichten, aberrobusten Gewebe, enorm bauschkräftige Daune steckt. Den filigranen Reißverschluss sollte man allerdings sorgfältig bedienen, sonst geht er mit der Zeit kaputt. Der Schlafsack wird in Deutschland produziert.

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Grüezi Bag Survival Kunstfaserschlafsack

Sehr gut
Grüezi Bag Survival
Grüezi Bag
Fazit Dank Moskitokopfnetz hält dir der recht schwere Gruezi Bag Survival Insekten vom Leib. Er empfiehlt sich für alle, die gerne ohne Zelt schlafen.
  • Preis: ca. 300 €
  • Gewicht/Packmaß: 1505 g/8,3 Liter
  • Temperaturgrenze: 7/–1 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: Geräumig geschnitten, erstklassiges Schlafklima, weiche Stoffe. Nur die Zipleiste spürt man etwas. Kapuze und Wärmekragen sind bequem.
  • Bedienung/Features: Kopfteil mit Moskitonetz. Zips und Züge lassen sich ordentlich handhaben.
  • Sonstiges: Passt bis 1,85 m. Auch als extrabreite, überlange XXL-Version erhältlich (1950 g, 340 €). Füllung: Kunstfaser/Wolle (aus artgerechter Haltung; Herkunft: Alpen).

Grüezi Bag überrascht immer wieder mit innovativen Ideen. Im Schlafsack "Survival" stecken Kunstfasern und Wolle. Letztere schafft in Kombination mit den weichen, höchst atmungsaktiven Stoffen ein sehr angenehmes trockenwarmes Schlafklima. Am Kopfteil lässt sich ein durch drei Kunststoffbögen aufgestelltes Moskitonetz anzippen. Der ab den Unterschenkeln auf der Oberseite verlaufende Zip ermöglicht eine gute Belüftung.

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Sea to Summit Traverse TVII Kunstfaserschlafsack

Sehr gut
Test 10/2021 Daunen- und Kunstfaserschlafsäcke
Hersteller
Fazit Wem klassische Mumienfußteile zu eng sind, bekommt mit dem Sea to Summit Traverse und der Damenversion Venture geräumigere Alternativen.
  • Preise: ab 180 € (je nach Größe und Modell)
  • Gewicht/Packmaß: 1210 g/7,9 Liter (Reg.)
  • Temperaturgrenze: 7/–1 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: Rumpf funktionell bequem, Beine und Fußteil geräumig. Top Belüftung, bequeme Kapuze. Innenstoff klebt bei schwüler Witterung ein wenig.
  • Bedienung/Features: Durchdachte Ausstattung, alle Zips und die Züge laufen wie geschmiert.
  • Sonstiges: Gr. Regular passt bis 1,80 m. Damenmodell Venture VTII: 1510 g, 10,3 l in Größe Regular (bis 1,65 m). Füllung: Kunstfaser

Durch seine fast rechteckige Form bieten der Sea to Summit Traverse TVII und das dicker gefüllte Damenmodell Venture VTII (hier kaufen) mehr Platz im Knie- und Fußbereich als herkömmliche Mumienschlafsäcke. Über einen extra Zip lässt sich das Fußteil komplett öffnen und sich der Schlafsack wie eine Decke aufklappen. Ein dritter Zip (Länge:knapp 80 cm) gegenüber dem Seitenzip verbessert die Belüftung im Brustbereich.

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Deuter Astro Pro Daunenschlafsack

Gut
Deuter Astro Pro 400
Deuter
Fazit Beim Deuter Astro Pro handelt es sich um einen leistungsstarken Allround-Schlafsack. Nur die Verarbeitung könnte teilweise etwas besser sein.
  • Preise: ab 335 € (je nach Größe)
  • Gewicht/Packmaß: 865 g/4,9 Liter (Reg.)
  • Temperaturgrenze: 5/-3 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: Komfortable Stretchkonstruktion, aber Nähte etwas spürbar. Kuschelige, weiche Stoffe, bequeme Kapuze, doch der Wärmekragen sitzt etwas zu tief.
  • Bedienung/Features: Komfortable Stretchkonstruktion, aber Nähte etwas spürbar. Kuschelige, weiche Stoffe, bequeme Kapuze, doch der Wärmekragen sitzt etwas zu tief.
  • Sonstiges: Gr. Reg./L /SL passen bis 1,80/1,95/1,70 m. Wärmere Version: Astro Pro 600 (600 g, Daune, ab 400 €,1040 g). Die Damenversion Astro Pro SL könnt ihr hier kaufen.

Der Deuter Astro Pro ist leicht und warm. Durch elastische Innennähte liegt er an, ohne einzuengen. Am Kopf- und Fußteil schützen wasserfeste Materialien vor Kondens, wenn man es von den Zeltwänden abstreift. Über ein paar wenige unsaubervernähte Stege wandert Daune beim Waschen aber in die Kammer daneben – was nur mit viel Aufwand rückgängig gemacht werden kann. Der dickere 600er hat 200 Gramm mehr Füllung.

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Vaude Meglis 700 SYN Kunstfaserschlafsack

Gut
Vaude Meglis 700 Syn
Vaude
Fazit Vaude gelingt beim Kunsfaserschlafsack Meglis 700 der Spagat aus Bewegungsspielraum und Anschmiegsamkeit. Das Wärme-Gewichts-Verhältnis überzeugt weniger.
  • Preise: ab 230 € (je nach Größe)
  • Gewicht/Packmaß: 1640 g/9,6 Liter
  • Temperaturgrenze: 8/0 °C (erster Wert gilt für verfrorene Schläfer, der zweite für kälteunempfindliche)
  • Schlafkomfort: Körperbetont geschnitten, aber engt durch Stretchkonstruktion nicht ein, bequeme Kapuze, weicher Innenstoff. Dank Doppelzip sehr gute Belüftung.
  • Bedienung/Features: Praktische Features, die Zips und Züge lassen sich problemlos handhaben.
  • Sonstiges: Passt bis 1,85 m, längere XL-Version erhältlich (bis 2,05 m). Die Gewebe erfüllen die strengen Bluesign-Nachhaltigkeitsrichtlinien.

Der Vaude Meglis schmiegt sich schön an, engt aber nicht ein dank elastischer Nähte und der speziellen Schnitttechnik, die die Elastizität von Geweben in der Diagonale berücksichtigt. Er wiegt recht viel, isoliert aber nicht besser als die Kunstfaserkonkurrenz, weil der nicht verstellbare Wärmekragen am Kinn klafft. Ein kurzer Zip gegenüber des Seitenzips erlaubt es, beide Arme herauszustrecken, während man im Schlafsack sitzt.

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Ist ein Schlafsack aus Daunen oder Kunstfaser besser?

Daunenfüllungen besitzen eine bis zu vier mal so lange Lebensdauer wie Synthetikfasern – was den hohen Kaufpreis relativiert. Außerdem glänzen Daunenschlafsäcke mit dem besseren Wärme-Gewichts-Verhältnis – gut, wenn auf Tour jedes Gramm zählt. Sie müssen aber morgens gründlicher gelüftet werden als die Konkurrenz – im Idealfall mindestens 60 Minuten. Sonst sammelt sich vor allem auf längeren Touren die Feuchtigkeit in der Füllung, und die Daune verliert ihre Isolationsfähigkeit. Feuchtikeitsresistente Kunstfaserschlafsäcke punkten dagegen auf Treks bei nasskalter Witterung wie es im Herbst in Skandinavien häufig der Fall ist. "Bei der Auswahl sollte man auch noch beachten, dass man erschöpft viel schneller friert als gedacht", sagt Ausrüstungsredakteur Boris Gnielka. Kältefeste Schläfer sollten ihren Schlafsack daher rund fünf Grad wärmer wählen als die tiefsten zu erwartenden Temperaturen, Frostbeulen brauchen sogar 10 bis 15 Grad Reserve beim Schlafsack. Auf der sicheren Seite ist man für Zelttouren von Frühjahr bis Herbst mit einem sogenannten Dreijahreszeitenschlafsack, dessen unteres Komfortlimit zwischen 5 und -5 Grad liegt. Fast alle Schlafsäcke aus unserem Test liegen in diesem Temperaturbereich, der Daunen-Testsieger Valandré Bloody Mary bietet sogar noch Reserven für deutlich kältere Nächte. Vier der getesteten Schlafsäcke (Mountain Equipment, Deuter, Sea to Summit und Carinthia) werden auch in speziellen Damenversionen angeboten – auch diese wurden zusammen mit den Herrenschlafsäcken getestet, sind meist noch etwas dicker gefüttert. Den kompletten Testbericht gibt es hier als PDF zum Download:

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Tested on tour 02/2021: Zenbivy Light Bed 25 Grad
Test: Schlafsäcke & Isomatten (aus Heft 10/2021) Schlafsäcke und Isomatten für Zelttouren
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Welche Schlafsackgröße eignet sich für welche Körpergröße?

Die Länge deines Schlafsacks sollte ungefähr mit deiner Körpergröße übereinstimmen. Dabei ist es wichtig ihn weder zu eng noch zu groß auszuwählen. In der Regel werden bei Herstellern die Größen Small, Regular und Large angeboten.

Was bedeutet Komforttemperatur?

Die EN 13537 legt die "Anforderungen für Schlafsäcke" hinsichtlich verschiedener Kriterien fest. Diese Norm regelt auch den Temperaturbereich. Bei den Messungen im Labor wird eine Lebensgroße Glieder-Puppe verwendet. Gerechnet wird dabei bei Männern und Frauen mit einem Alter von 25 Jahren. Der "Norm-Mann" wird mit einem Gewicht von 70 kg und 1,73 Größe bemessen. Die "Norm-Frau" mit einer Körpergröße von 1,60 bei 60 kg Körpergewicht. Gekleidet werden sie mit Unterwäsche und Mütze. Im Labor wird daraus dann die Wärmeisolation mithilfe von verschiedenen Sensoren entwickelt. Daraus ergibt sich auch der Komfortbereich – ein Temperaturwert, bei welchem die eben erläuterte Norm-Frau noch nicht friert und mit Komfort im Schlafsack liegt und schläft.

Was soll man im Schlafsack anziehen?

Wer sich zu dick eingepackt in den Schlafsack legt verhindert die Wärmeabstrahlung vom Körper und kommt eventuell sogar in’s Schwitzen. Deshalb empfiehlt es sich daher am besten in Funktionswäsche in einem Schlafsack zu schlafen. Allerdings sollte die Bekleidung je nach persönlichem Kälteempfinden oder den Witterungsverhältnissen angepasst werden.

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Zwei empfehlenswerte Leichtschlafsäcke für Hüttentouren

Wer nur in lauen Sommernächten zeltet oder einen Schlafsack für Hüttenübernachtungen sucht, kommt auch mit den beiden dünneren Leichtschlafsäcken ab 70 Euro aus unserem Test 2020 klar: Die leichtesten von ihnen bringen gerade mal ein halbes Kilo auf die Waage. Packmaß: winzige drei Liter. Die Testergebnisse lest ihr hier:

1 – Alvivo Ibex Loft 80 – Kunstfaserschlafsack

Schlafsack-Test
ALVIVO
Fazit: Günstig, superleicht und kleinst verpackbar. Nur der Innenstoff des Alvivo Ibex Loft 80 könnte noch weicher sein.

Mit Kunstfasern gefüllter Leichtschlafsack für wenig Geld: Gerade einmal 490 Gramm bringt der neue Ibex Loft 80 auf die Waage, das Packmaß liegt bei minimalen drei Litern. Und während man für Daunenschlafsäcke in dieser Gewichtskategorie oft mehrere hundert Euro berappen muss, kostet der Ibex Loft 80 moderate 120 Euro. Die weit zu öffnende Kapuze sorgt in lauen Nächten für ein luftiges Schlafgefühl. Einziger Kritikpunkt: der recht glatte, bei Hitze minimal schwitzige Innenstoff.

  • Gewicht: 490 g
  • Packmass: 3,0 l
  • Füllung: 245 g Primaloft Black Rise mit 80 Prozent Recyclefasern.
  • Temperaturbereich: 18 Grad Celcius für Schnellfrierer, 12 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Recht geräumig. Als Hüttenschlafsack mit offener Kapuze bis 1,90 m geeignet, sonst bis 1,75 m.
  • Sonstiges: Die noch leichtere Daunenalternative heißt Ibex Ultra Light (380 g, 2,0 l) outdoor-Temperaturbereich: 20/14° C, Preis: 120 Euro.
  • Schlafkomfort: Top: die weit zu öffnende Kapuze, aber leicht schwitziger, glatter Stoff.
  • Praxis/Handling: Etwas hakelige Züge. Stark: die wasserabweisende Primaloftfüllung.
  • Preis: 120 €
  • Testergebnis: Gut
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

2 – Grüezi Bag Biopod Downwool Extreme Light – mit Daunen-Woll-Füllung

Schlafsack-Test
GRÜEZI BAG
Fazit: Der Biopod Downwool Extreme Light von Grüezi Bag gefiel unseren Testern mit Komfort sowie sehr geringem Gewicht und Packmaß.

Komfortabler Leichtschlafsack mit bestem Schlafklima: Grüezi Bag ist in Sachen Schlafsack-Konstruktion sehr innovativ und stattet den Biopod Downwool Extreme Light mit einer Füllung aus Daune und Wolle aus. Diese Füllung nimmt in Kombination mit den hochatmungsaktiven Stoffen Feuchtigkeit schnell auf und sorgt für ein trockenwarmes Schlafklima. Beim Grüezi Bag Biopod Downwool Extreme Light Schlafsack handelt es sich um das leichteste Downwool-Modell – top für laue Sommernächte und Hüttentouren. Der in Höhe der Waden auf die Oberseite laufende Reißverschluss verbessert die Belüftung, liegt aber auch auf den Unterschenkeln auf.

  • Gewicht: 520 g (Größe 185)
  • Packmass: 2,9 l (Größe 185)
  • Füllung: 195 g (Größe 185) Downwool (70/30 % Wolle/Daune).
  • Temperaturbereich: 15 Grad Celcius für Schnellfrierer, 10 Grad für Kälteunempfindliche
  • Schnitt: Bietet viel Platz, Größe 175 eignet sich bis 1,75 m, 185 bis 1,85 m und 200 bis 2,00 m Körpergröße.
  • Sonstiges: Daune (RDS-Standard, 650 cuin) und Wolle stammen aus artgerechter Tierhaltung, der Schlafsack ist Öko-Tex-zertifiziert.
  • Schlafkomfort: Top Klima, sehr effektive Belüfung. aber Zipleiste reibt leicht am Knie.
  • Praxis/Handling: Kapuzenanpassung erfordert Fingerspitzengefühl, sonst problemlos.
  • Preis: 230/240/260 € (175/185/200)
  • Testergebnis: Sehr gut
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

Der Test unter der Lupe – nach diesen Kriterien testen wir Schlafsäcke

Temperaturwerte

Wir ermitteln zwei untere Temperaturgrenzen, bis zu denen sich Schlafsäcke einsetzen lassen. Der obere Komfortwert gilt für verfrorene Personen, die tiefere Limitangabe für kältefeste. Erreicht werden sie nur mit einer gut isolierenden Isomatte, die Kapuze muss ganz zugezogen sein. Zum Teil weichen die outdoor-Angaben von den Herstellerwerten (EN-Norm) ab. Letztere werden mit Puppen ermittelt. Das kaschiert Konstruktionsschwächen.

Wärmebild aus dem OUTDOOR Schlafsack-Test
Datatec
Mit der Wärmekamera ans Licht gebracht: Eine Spezialkamera zeigt die Isolationsstärke und entlarvt Konstruktionsschwächen.

Komfort/Handhabung

Wie gut sich die Zipper oder Züge bedienen lassen und wie bequem ein Schlafsack ist, wird in der Praxis beurteilt. Fühlen sich die Materialien und die Füllung angenehm kuschelig an? Sitzen die Kapuzen und Wärmekragen druckfrei? Auch der Schlafsackschnitt spielt eine wichtige Rolle: Manche mögen enge Modelle, weil weniger Luft aufgewärmt werden muss, andere brauchen Platz. Deshalb erstellt outdoor zu jedem Schlafsack eine Schnittskizze. Tipp: Die meisten Hersteller bieten ihre Modelle in unterschiedlichen Größen an – diese sollte man so wählen, dass die Zehen die Füllung bei geschlossener Kapuze nicht zusammendrücken. Die feuchtigkeitsunempfindlichen Kunstfaserschlafsäcke schneiden im Kriterium Praxis/Handling besser ab als Daunenschlafsäcke.

Qualitätsprüfung

Bewertet werden die Materialien, die Verarbeitung, die Nachhaltigkeit und die Langlebigkeit. Kunstfasern verlieren mit der Zeit ihre Isolation, gute Daune dagegen kaum. Stammt Letztere von ausgewachsenen Gänsen oder Enten, hält sie am längsten. Je höher die Füllkraft, gemessen in cuin – Kubikinch pro Unze (28,35 g) –, desto besser die Wärmeleistung pro Gramm.

Damenmodelle

Zum Teil gibt es auch spezielle Damenvarianten. Diese Schlafsäcke für Frauen sind kürzer geschnitten und isolieren etwas besser als die Herrenmodelle. Im Schulterbereich meist etwas enger, bieten die an die weibliche Anatomie angepassten Schnitte im Hüftbereich dafür mehr Platz. Grundsätzlich spricht aber nichts gegen eine Unisex-Version, wenn man sich darin wohlfühlt.

FAQs zum Thema Schlafsack

Welcher ist der beste Outdoor Schlafsack?​

In unserem letzten großen Schlafsack-Test im Oktober 2021 konnten uns besonders vier Modelle überzeugen. Ein überragender Allround-Schlafsack und unser Testsieger ist der Valandré Bloody Mary Daunenschlafsack, der mit top Features, komfortabler Kapuze und seiner Langlebigkeit überzeugt. Im Bereich der Kunstfaserschlafsäcke zeigt Carinthia mit dem G145 und dem dazugehörigen Damenmodell G180 Lady einmal mehr, dass sie derzeit die leistungsfähigsten Schlafsäcke aus Kunstfaser herstellen. Ebenfalls überzeugen konnte uns der Mountain Equipment Earthrise Daunenschlafsack. Ein Modell, dass mit seinem körperbetonten Schnitt, der Funktionalität und Nachhaltigkeit punktet.

Welche Schlafsäcke haben ein kleines Packmaß?

Das mitunter kleinste Packmaß besitzen Leichtschlafsäcke. Die leichtesten von ihnen bringen gerade mal ein halbes Kilo auf die Waage und begeistern mit winzigen 3 Litern an Packmaß. Danach folgen Daunenschlafsäcke, abschließend Kunstfaserschlafsäcke.

Welche Schlafsäcke sind warm und leicht?

Die beste Kombination aus Wärme und Gewicht bieten Daunenschlafsäcke.

Welcher ist der beste Winterschlafsack?

In hartnäckigen Wintern sollte der Schlafsack einen Komfort-Temperaturbereich von bis -10 Grad Celsius abdecken. Besonders bei nasskalten Witterungsverhältnissen wie es oft im Herbst in Skandinavien der Fall ist, sind feuchtigkeitsresistente Kunstfaserschlafsäcke empfehlenswert. Für den Winter gibt es aber auch spezielle Schlafsäcke wie den Explorer Schlafsack Grönland oder den Carinthia Denfence 4.

Aus persönlicher Erfahrung können wir euch den Carinthia TSS empfehlen, den Seat to Summit Ascent und den Valandré Chill Out 650. Für extreme Berg-und Winter-Touren ab -19 Graf Celsius sollte man zu einem Expeditions-Schlafsack greifen. Auf der sicheren Seite von Frühling bis Herbst ist man mit einem Dreijahresschlafsack, dessen Komfortlimit zwischen 5 und -5 Grad liegt. Hier eignet sich erneut der Valandré Bloody Mary, der sogar noch Reserven für deutlich kältere Nächte bietet.

Was ist ein 3-Jahreszeiten-Schlafsack?​

3-Jahreszeiten-Modelle sind die Allrounder unter den Schlafsäcken und kommen zumeist zwischen Frühjahr und Herbst zum Einsatz. Das untere Komfortlimit liegt zwischen 5 und -5 Grad und decken somit ein Großteil aller Outdoor-Aktivitäten ab.

Welcher ist der beste Trekkingschlafsack?​

Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis mit extrem leichtem Gewicht, was vor allem bei längeren Trekkingtouren nützlich ist, bietet der Pajak Core 400. Auch den Exped Waterbloc Pro -5 können wir aufgrund seines perfekten Wärme-Gewicht-Verhältnis empfehlen. Auch der variable Komfortschlafsack Traverse TVII und das dazugehörige Damenmodell Venture VTII von Seat to Summit können wir euch ans Herz legen, ebenso wie den Testsieger von 2021: den Valandré Bloody Mary.

Ist ein Deckenschlafsack oder ein Mumienschlafsack besser?​

Hier gibt es keine pauschale Antwort und kommt auf den jeweiligen Einsatzzweck des Schlafsacks an. Der Mumienschlafsack punktet mit sehr guter Wärmeisolierung, einem effizienten Schnitt sowie einem geringen Gewicht und Packmaß. Allerdings bietet er deutlich weniger Bewegungsfreiheit als ein Deckenschlafsack. Dieser bietet mehr Komfort und kann auch – wie der Name schon vermuten lässt – einfach als Decke fungieren. Allerdings muss man hierbei Abstriche in puncto Isolationsfähigkeit, Gewicht und Packmaß machen. Grundsätzlich lässt sich also sagen, dass sich Deckenschlafsäcke gut für sommerliche Temperaturen sowie Übernachten in geschlossenen Räumen eignen. Der Mumienschlafsack passt optimal bei kälteren Temperaturen und ebenso bei allen Outdoor-Erlebnissen, wo ein geringeres Gewicht und Packmaß von Vorteil sind.

Brauche ich ein Schlafsack-Inlett?​

Ein Inlett funktioniert wie ein Bettbezug und ist ein dünner, leichter Schlafsack, der in deinem eigentlichen Schlafsack zum Einsatz kommt. Die Vorteile von Inletts sind, dass sie den Schlafkomfort, die Isolationsfähigkeit als auch die Haltbarkeit deines Hauptschlafsackes verbessern. Außerdem praktisch sind sie im Einsatz von Hüttentouren, Hostels und Co., da sie gut als Deckenersatz oder hygienische Alternative zum vorhandenen Bettbezug dienen.

Wie funktioniert ein Hüttenschlafsack?​

Ein Hüttenschlafsack ist ein dünner, einfacher Schlafsack ohne Füllung. Wer beispielsweiße in einer Alpenvereinshütte nächtigt ist zwingend auf einen Hüttenschlafsack angewiesen. Häufig spricht bei dieser Art von Schlafsack auch von einem Inlett oder Inlay. Gewählt werden kann zwischen mehrere Materialien wie Seide, Baumwolle, Fleece oder Polyester.

Diverse Hüttenschlafsäcke
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