Test der Heat.me Lunchbox: Mobiler Grillspaß im Mini-Format

Wandelbare Heat.me Lunchbox
Mobiler Grillspaß im Mini-Format

ArtikeldatumVeröffentlicht am 27.03.2026
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Die Sonne steht hoch am Himmel, der anstrengende Teil des Aufstiegs liegt hinter uns und der Magen knurrt. Eine kalte Stulle geht immer. Aber der Duft von frisch Gegrilltem, oben am Gipfel oder unten am See – das wäre die Krönung. Normalerweise ein logistischer Albtraum, doch mit der unscheinbaren Edelstahlbox von Heat.me im Rucksack kein Problem. Die wandelbare Vesperbox wiegt gerade mal 675 Gramm und verwandelt sich innerhalb von 5 Minuten in den vermutlich mobilsten Grill! Selbst startklar befüllt mit der schnell entzündbaren Turbokohle bleibt die Waage bei federleichten 820 Gramm stehen. Preis: faire 39,95 Euro (UVP).

Praxistest: Kühlen, Feuern, Genießen

Das Konzept der Heat.me Lunchbox ist bestechend einfach. Der mitgelieferte Kühlakku sorgt dafür, dass der Inhalt frisch bleibt. Am Picknickplatz angekommen, wird die Box dann zum Grill. Die mitgelieferte Bambuskohle ist portioniert und in knapp fünf Minuten startklar – ganz ohne Feuerzeugbenzin oder stinkende Anzünder. Eine Packung mit acht der flachen Kohle-Ringe liefert dabei genug Power für ungefähr 30-45 Minuten Grillspaß. Die Grillfläche von 14x20 cm reicht gut für zwei bis maximal drei Bratwürste.

HEAT.me Grill und Lunchbox, Test
Ralf Bücheler

Die Revolution steckt im Detail: Reinigung ist easy

Der wahre Geniestreich zeigt sich aber erst nach dem Essen. Jeder kennt das Problem: Wohin mit dem heißen, schmutzigen Grill? Die Heat.me Lunchbox löst das auf verblüffende Weise. Vor dem Grillen füllt man eine kleine Menge Wasser in den Boden der Box. Fett und Marinade tropfen so nicht auf heißes Metall, sondern ins Wasserbad, und brennen gar nicht erst fest. Nach dem Grillen wird die restliche Glut einfach mit Wasser abgelöscht. Der Effekt ist sofort spürbar: Innerhalb von zwei bis drei Minuten ist die gesamte Box so weit abgekühlt, dass man sie sicher anfassen kann. Deckel drauf, Henkel einklappen und das dreckige Geschirr verschwindet sauber im Rucksack – später dann in der Spülmaschine. Der verwendete rostfreie Edelstahl fühlt sich hochwertig und langlebig an – ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit.

HEAT.me Grill und Lunchbox, Test
Ralf Bücheler

Das hat uns an der Lunchbox gefallen

 leicht und kompakt, kein Aufbau nötig, multifunktional nutzbar

 geniales Reinigungssystem durch Wasser & spülmaschinenfest

 kühlt in wenigen Minuten ab, sofort transportbereit

Das weniger

 kleine Grillfläche und fehlende Seitenwände (Grillgut, vor allem Würste, können leicht runterfallen)

 Spezial-Bambuskohle nur online beim Hersteller erhältlich

Fazit