Pro und Contra zum Rafiki-Crashpad
Das hat uns gefallen:
geringes Gewicht
wasserdichtes Bodenmaterial
solide Verarbeitung
fairer Preis
(wir konnten kein Mängel feststellen)
Das Crashpad im Praxistest
Wer es gewohnt ist, sich große und schwere Crashpads auf den Rücken zu schwingen, dem kommt das dieses Frühjahr in den Handel gelangte Grade sehr leicht vor und legt damit gerne auch mal einen längeren Zustieg zurück. Die 140x100x10 Zentimeter große Klappmatte ("Burrito") des tschechischen Herstellers Rafiki wiegt sechs Kilogramm, etwa der Durchschnitt in dieser Klasse, allerdings inklusive eines herausnehmbaren Abstreifers für die Schuhe – keine Selbstverständlichkeit. Ebenfalls kein Standard bei Bouldermatten ist die wasserdichte Beschichtung des Bodens, ein Feature, das jeder zu schätzen weiß, der sein Pad schon mal in den Torf des Peak Districts nach einem Regentag gelegt hat. Der Hüftriemen kommt ohne Polsterung aus, was in dieser Gewichtsklasse aber nicht stört.
Zum generell soliden Eindruck des Rafiki-Crashpads passt, dass alle Schnallen aus Metall gefertigt sind. Im Matteninneren leisten zwei Schichten Dienst: 70 Millimeter PU- und 30 Millimeter härterer PE-Schaum. Sie bieten das richtige Mittel zwischen fest und nachgiebig, und dass man ein Pad dieser eher kompakten Größe selten als einziges einsetzt, liegt in der Natur des Boulderns, nicht an der Matte.

Das Wichtigste in Kürze
- Testdauer: 6 Monate
- Gewicht: 6000 g
- Preis: 249,95 € (UVP, nur hier erhältlich)
- Zum Lieferumfang gehören: 1x Rafiki Grade Crashpad (zweiteilige Bouldermatte, aufgeklappt ca. 140 x 100 x 10 cm)
- abnehmbare Schultergurte und Hüftgurt mit robusten Stahlschnallen für das Tragesystem.
- integrierte Tasche für eine Schuhputzmatte (versteckte "shoe-cleaning mat pocket")
- integrierte Schaumstoff-Polsterung (austauschbarer Innenkern aus 30 mm hartem PE-Schaum und 70 mm PU-Schaum).
Weitere Bouldermatten im Test hier:












