Regenjacken-Test  - Powerberegnung Boris Gnielka
HAGLÖFS L.I.M JACKET im Test
JACK WOLFSKIN EAGLE PEAK JACKET im Test
MARMOT PRECIP STRETCH JACKET im Test
MOUNTAIN EQUIPMENT ODYSSEY JACKET im Test 9 Bilder

Die besten Regenjacken im Test 2022

Regenbekleidung für Wanderer Günstige Regenjacken - Bestenliste

Update 2022

Du brauchst eine wasserdichte, atmungsaktive Regenjacke zum Wandern? Dann muss es nicht gleich die teuerste 3-Lagen-Jacke für Profi-Alpinisten sein – es geht auch günstiger, wie unsere aktuellen Regenjacken-Tests zeigen ...

🏆 Die Gewinner der letzten Test auf einen Blick

Wieviel kostet eine gute Regenjacke für Outdoor-Touren?

Unsere aktuellen Tests haben gezeigt: Schon für verhältnismäßig wenig Geld bekommt man sehr gute Regenjacke zum Wandern, Trekking und für andere Outdoor-Aktivitäten. Welche der getesteten Regenjacken für Dich die richtige ist, hängt vom Einsatzbereich ab. Wanderer, die ihren Wetterschutz täglich tragen, greifen zur bequemen Jack Wolfskin Go Hike Jacket (ca. 180 Euro) oder zur Jack Wolfskin Highest Peak Jacket für 200 Euro (siehe Tabelle unten).

Die beste günstige Regenjacke für Trekkingtouren liefert Mountain Equipment mit dem Odyssey Jacket (ca. 280 Euro). Diese robuste Hardshelljacke empfiehlt sich auch für alle, die eine möglichst vielseitige Jacke suchen. Will man eine federleichte, kleinst verpackbare Regenjacke, die in der Regel im Rucksack steckt, heißt die Empfehlung Montane Meteor Jacket (130 Euro) aus unserem Test 2021 – sie ist aber lediglich als Not-Wetterschutz für Outdoor-Touren zu empfehlen. Details zu den einzelnen Testjacken findet ihr weiter unten in diesem Artikel.

Die besten Regenjacken unter 300 Euro

Getestete Regenjacke Preis (UVP) Testurteil Testjahr
Patagonia Men's Torrentshell 3L  170 € Sehr gut (Kauftipp)  2021
Patagonia Women's Torrentshell 3L 170 € Sehr gut (Kauftipp)  2021
Jack Wolfskin Go Hike  189,95 € Sehr gut (Kauftipp)  2021
Jack Wolfskin Highest Peak 199,95 € Sehr gut 2022
Fjällräven High Coast Hydratic  249,99 € Sehr gut  2022
Salewa Agner Powertex 3L 249,95 € Sehr gut 2020
Nordisk Medby (Herren)  249,95 € Sehr gut  2021
Nordisk Mjelde (Damen) 249,95 € Sehr gut  2021
Columbia OutDry Extreme Mesh  249,99 € Sehr gut  2022
Marmot Minimalist Pro 259,95 € Sehr gut  2022
Mountain Equipment Odyssey 289,90 € Sehr gut (Testsieger) 2020
Ortovox 2,5L Civetta  290 € Sehr gut  2022

Günstige Regenjacken aus unserem Test im Detail

COLUMBIA OUTDRY EXTREME MESH SHELL

Innovativ: Das höchst dampfdurchlässige Outdry-Material hat keinen Oberstoff. Dadurch liegt die Membran außen. Weil sie sich nicht vollsaugt, bleibt die Atmungsaktivität bei Dauerregen voll erhalten. Im Vergleich zu einem Dreilagenlaminat ist es aber nicht so robust. Testurteil: Sehr gut (04/2022)

Hersteller
Testfazit: Nässefeste, leistungsfähige Jacke zum Wandern, Klettern und Biken. Für dauerhaft harte Beanspruchung ist sie aber nicht gedacht.

Die Shortfacts zur Columbia Outdry Extreme:

  • Preis: 250 € (Herren/Damen)
  • Material: Outdry Extreme Mesh (2 Lagen)
  • Gewicht: 330 g
  • Packmaß: 1,4 l
  • Sonstiges: 2 sehr große, recht tief liegende Außentaschen mit Netzfutter, helmtaugliche Kapuze, eher kurz geschnitten. Tapefläche: 0,09 m²
  • Wetterschutz: Jacke/Taschen dicht, hoher Kragen, nur der Schild könnte fester sein.
  • Tragekomfort: Raschelarm, innen flauschiges, außen etwas gummiartiges Material. Top-Bewegungsfreiheit, bequeme Kapuze.
  • nur via columbiasportswear.de bestellbar

JACK WOLFSKIN HIGHEST PEAK JACKET

Günstiger Umweltfreund: Die aus Recycelmaterialien gefertigte Jack Wolfskin Highest Peak kostet 199 Euro – wenig für eine regenfeste Dreilagenjacke. Durch die tief sitzenden Taschen eignet sie sich vor allem zum Wandern, weniger für Mehrtagestouren mit großem Rucksack. In Sachen Atmungsaktivität kann die High Peak nicht ganz mit der teureren Konkurrenz mithalten, kurze Pitzips gibt es aber. Testurteil: Sehr gut (04/22).

Hersteller
Testfazit: Nur 199 Euro musst du für eine nachhaltige, wetterfeste, bequeme und langlebige Wanderjacke ausgeben – das zeigt die Jack Wolfskin Highest Peak Jacket.

Die Shortfacts zum Jack Wolfskin Highest Peak Jacket

  • Preis: 199 € (Herren/Damen)
  • Material: Texapore Ecosphere 3-Lagen
  • Gewicht: 395 g
  • Packmaß: 1,4 l
  • Sonstiges: 2 Außentaschen, 1 Innentasche, Pitzips (25 cm), mittellanger, recht körpernaher Schnitt. Fläche der in der Jacke verarbeiteten Tapes: 0,15 m².
  • Wetterschutz: Dicht, die frei liegenden Wangen kühlen im eisigen Wind aber schnell aus.
  • Tragekomfort: Raschelarm, weicher Außenstoff, sehr komfortable Kapuze. Bei Bewegungen über Kopf spannt die Jacke leicht.
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

FJÄLLRÄVEN HIGH COAST HYDRATIC JACKET

Ein 2,5-Lagenmaterial mit PFC-frei imprägniertem Außenstoff aus Recycelnylon, über das viel Feuchtigkeit entweicht. Typisch für 2,5-Lagenlaminate ist die verstärkte Kondensbildung innen. Der Wetterschutz liegt auf hohem Niveau. Außerdem engt die Jacke selbst beim Kraxeln oder Biken nicht ein und besitzt praktische Features. Testurteil: Sehr gut (04/2022).

Hersteller
Testfazit: Die Fjällräven High Coast Hydratic wiegt wenig, schützt sehr gut, ist funktionell und günstig. Unterm Strich ein sehr empfehlenswerter Wanderpartner.

Die Shortfacts zum Fjällräven High Coast Jacket

  • Preis: 250 € (Herren/Damen)
  • Material: Hydratic 2,5-Lagen
  • Gewicht: 330 g
  • Packmaß: 1,1 l
  • Sonstiges: 2 tief liegende Außentaschen, Belüftungszips an den Seiten (24 cm), 2-Wege-Frontzip, vorne kurz, hinten länger. Tapefläche: 0,17 m².
  • Wetterschutz: Dichte Jacke, hoher Kragen, aber der Kapuzenschild könnte fester sein.
  • Tragekomfort: Macht Bewegungen mit, wenig rascheliges, innen aber etwas glattes Material, bequeme Kapuze, einfache Bedienung.
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

MARMOT MINIMALIST PRO

Beim Paclite-Plus-Material der Minimalist Pro Hardshell setzt Marmot auf ein recht dickes Recycelpolyester. Das macht es robuster als dünnere 2,5-Lagenmaterialien. Die minimal aufgeraute Innenseite fühlt sich an wie ein Dreilagenmaterial – ein großes Plus im Vergleich zum klassischen Paclite. Auch – kurze – Pitzips gibt es und hochgesetzte Taschen, die über dem Rucksackhüftgurt liegen. Dadurch ist die Minimalist Pro vielseitig. Testurteil: Sehr gut (04/2022)

Hersteller
Testfazit: Die Marmot Minimalist schlägt die Brücke zwischen Leichtjacke und Allrounder. Auch der Preis ist heiß. Damit verdient sie eine Kaufempfehlung.

Die Shortfacts zum Marmot Minimalist Pro Jacket

  • Preis: 260 € (Herren/Damen)
  • Material: Gore-Tex Paclite Plus (2,5-L)
  • Gewicht: 395 g
  • Packmaß: 1,3 l
  • Sonstiges: 2 geräumige Außentaschen, Pitzips ( 22 cm), helmtaugliche Kapuze, eher kurz geschnitten. Fläche der in der Jacke verarbeiteten Tapes: 0,19 m².
  • Wetterschutz: Dicht, kaum Saugeffekte (Pitzips). Kapuze/Kragen schützen sehr gut.
  • Tragekomfort: Etwas rascheliges, sonst angenehmes Material, bequeme Kapuze, top Handhabung. Noch gute Bewegungsfreiheit.
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

ORTOVOX 2,5L CIVETTA JACKET

Die Ortovox Civetta wiegt nur 175 Gramm und passt mit 0,4 Liter Packmaß zur Not sogar in die Hosentasche. Dank hochelastischem, angenehm auf der Haut liegendem 2,5­Lagenmaterial Dermizax NT spürt man die Civetta kaum. Die Atmungsaktivität ist besser als angegeben und liegt auf hohem Niveau. Auch sehr gut: der Wetterschutz, die saubere Verarbeitung sowie die schnörkellosen, praktischen Features. Testurteil: Sehr gut (04/2022)

Hersteller
Testfazit: Hochfunktionelle, fürs Gewicht recht robuste Ultraleichtjacke – perfekt zum immer Dabeihaben: beim Wandern, Biken oder Klettersteiggehen.

Die Shortfacts zur Ortovox Civetta

  • Preis: 290 € (Herren/Damen)
  • Material: Dermizax DT (2,5­Lagen)
  • Gewicht: 175 g
  • Packmaß: 0,4 l
  • Sonstiges: 1 Brusttasche, Bündchen mit Elastikband, körperbetont und eher kurz geschnitten. Fläche der in der Jacke verarbeiteten Tapes: 0,13 m².
  • Wetterschutz: Jacke/Taschen dicht, kaum Saugeffekte (Bündchen/Saum/Kragen).
  • Tragekomfort: Sehr geschmeidig, raschelarm, weiches Futter, lässt Bewegungsfreiheit, bequeme Kapuze, top Handhabung.
  • Bestellbar hier in unserem Partnershop

JACK WOLFSKIN GO HIKE JACKET

Regenjacken-Test 04/2021
Jack Wolfskin
Gerade einmal 180 Euro musst du für eine nachhaltige, wetterfeste und bequeme Wanderjacke ausgeben – das zeigt die Jack Wolfskin Go Hike.

Das aus Recycelmaterialien gefertigte, umweltfreundlich imprägnierte Jack Wolfskin Go Hike Jacket kostet nur 180 Euro. Es schmiegt sich weich um den Körper, das extra Futter minimiert die Bildung von Kondensnässe, und das Material gehört zu den atmungsaktivsten im Feld. Nur auf langen, deftigen Anstiegen vermissten Hitzköpfe Pitzips. Auch in Sachen Wetterfestigkeit kann man sich auf das Go Hike Jacket verlassen. Testurteil: Sehr gut (Kauftipp 04/21)

Die Shortfacts zum Jack Wolfskin Go Hike Jacket

  • Preis: 180 € (Herren/Damen)
  • Material: Texapore Ecosphere St. (2 Lagen)
  • Gewicht: 420 g
  • Packmaß: 1,5 l
  • Sonstiges: Drei geräumige Außen taschen, eine Innentasche, eher kurz geschnitten. Fläche der in der Jacke verarbeiteten Tapes: 0,19 m².
  • Wetterschutz: Jacke/Taschen dicht, kaum Saugeffekte (Bündchen/Saum/Kragen).
  • Tragekomfort: Sehr geschmeidig, raschelarm, weichesFutter, lässt Bewegungsfreiheit, komfortable Kapuze, einfache Handhabung.
  • Fazit: Gerade einmal 180 Euro musst du für eine nachhaltige, wetterfeste und bequeme Wanderjacke ausgeben – das zeigt die Jack Wolfskin Go Hike Jacket.
  • Hier direkt im Partnershop bestellen

NORDISK MEDBY/MJELDE

Regenjacken-Test 04/2021
Nordisk
Die Nordisk Medby und ihre Damenversion Mjelde begeistern mit superbem Tragekomfort und waren die besten 2,5-Lagen-Jacken im Testfeld 2021.

Über das sehr angenehme, elastische 2,5-Lagenmaterial der Nordisk Medby (Damenversion: Mjelde) entweicht viel Dampf, materialtypisch entsteht im Innern aber dennoch spürbar Kondensfeuchtigkeit. In den Achseln gibt es nässegeschützte Belüftungslöcher, die mit Netz gefütterten Taschen dienen ebenso zur Ventilation. Vor Wind und Wetter schützt die bequeme Leichtjacke gut, muss aber bald nachimprägniert werden. Testurteil: Sehr gut (04/21)

Die Shortfacts zum Nordisk Medby/Mjelde

  • Preis: 200 € (Herren/Damen)
  • Material: 2,5 ­Lagen ­Stretch
  • Gewicht: 225 g
  • Packmaß: 1,0 l
  • Sonstiges: Zwei recht große Taschen mit Netzfutter, Elastikbündchen mit Daumenschlaufen, körperbetont und eher kurz. Tapefläche: 0,15 m²
  • Wetterschutz: Dicht, nur leichte Saugeffekte (Kapuze, Achselbelüftung), schwach imprägniert.
  • Tragekomfort: Weicher, raschelarmer Stretchstoff, top Bewegungsfreiheit und sehr bequeme Kapuze, aber schwergängiger Frontzip.
  • Fazit: Die Nordisk Medby und ihre Damenversion Mjelde begeistern mit superbem Tragekomfort und sind die besten 2,5 Lagenmodelle im Feld.

MOUNTAIN EQUIPMENT ODYSSEY JACKET

MOUNTAIN EQUIPMENT ODYSSEY JACKET im Test
Daniel Geiger

Vielseitiger Testsieger: 280 Euro kostet die Mountain Equipment Odyssey – wenig für eine strapazierfähige Dreilagen jacke mit Pitzips und Kapuze, die über einen Kletterhelm passt. Auch die übrige Performance verdient Lob: Ob Trage- oder Klimakomfort, Wetterschutz und Handhabung, die Odyssey landet in allen Kriterien im vorderen Drittel des Felds, Gewicht und Packmaß liegen voll im Rahmen. Unterm Strich bietet sie die beste Gesamtperformance. Das macht sie besonders vielseitig und sichert ihr den Testsieg. Testergebnis: Sehr gut (Testsieger 04/20)

Die Shortfacts zum Mountain Equipment Odyssey Jacket

  • Preis: 280 € (Herren/Damen)
  • Material: Drilite 3-Lage
  • Gewicht: 375 g/345 g
  • Packmaß: 1,4/1,3 l
  • Sonstiges: 2 Außentaschen, Pitzips (23 cm), helmtaug liche Kapuze, 2-Wege-Frontzip, eher kurz, PFC-frei imprägniert. Tapefläche: 0,18 m². Regenjacke mit schnörkelloser, praxisgerechter Ausstattung.
  • Wetterschutz: Dicht, nur am Kinn gibt es leichte Saugeffekte. Effektiver Windschutz von Kapuze/Kragen, gut imprägniert.
  • Tragekomfort: Macht auch beim Klettern Bewegungen mit, raschel armes, geschmeidiges Material, bequeme Kapuze.
  • Praxis/Handling:
  • Fazit: Schon für 280 Euro bekommt man eine sehr funktionelle, viel seitige Dreilagenjacke – das zeigt die Mountain Equipment Odyssey.
  • Hier im Partnershop bestellbar

PATAGONIA TORRENTSHELL 3L JACKET

PATAGONIA CALCITE JACKET im Test
Daniel Geiger

170 Euro kostet die Patagonia Torrentshell – verdammt wenig für eine Dreilagenjacke mit sehr gutem Klima und einem Außenstoff aus Recycelnylon. Sie hält bei Starkregen dicht, macht Bewegungen mit, und die Kapuze lässt sich exakt anpassen. Auch die Bedienung klappt problemlos. Nur die Verarbeitung ist nicht ganz so sauber wie bei den teureren Konkurrenten, und die Taschen werden vom Rucksackhüftgurt verdeckt. Testergebnis: Sehr gut (Kauftipp 11/2021)

  • Preis: 170 € (Herren/Damen)
  • Material: 3-Lagen H20 Perfomance
  • Gewicht: 385 g
  • Packmaß: 1,5 l
  • Sonstiges: Außenstoff: Recyclepolyester, drei große Außen taschen, Pitzips (32 cm), helmtaugliche Kapuze, eher kurz. Tapefläche: 0,17 m². Front- und Taschenzips könnten noch leichter laufen, sonst klasse.
  • Wetterschutz: Dichte Jacke, der große, recht steife Kapuzenschild und der hohe Kragen schützen sehr gut. Top imprägniert.
  • Tragekomfort: Lässt Bewegungsfreiheit, raschelt kaum, bequeme Kapuze, weicher Außenstoff, etwas raue Innenseite.
  • Fazit: Die richtige 2,5-Lagenjacke für alle, denen bester Wetterschutz und Ausstattung wichtiger sind als minimales Gewicht und Packmaß.
  • Calcite Jacke hier im Partnershop kaufen

SALEWA AGNER POWERTEX 3 LAGEN HARDSHELL

SALEWA AGNER POWERTEX 3 LAGEN HARDSHELL im Test
Daniel Geiger

Robuster Minimalist: Salewa Agner auch als Regenjacke für Wanderer und Trekker. Ihr Dreilagenmaterial hält mehr aus als die meisten 2,5-Lagenlaminate und geht nicht gleich in die Knie, wenn man sich durch dichtes Gestrüpp kämpft oder am rauen Fels entlangschrappt. Der fehlende Kapuzenschild verhindert zwar die volle Punktzahl beim Wetterschutz, fällt aber weniger ins Gewicht, wenn man eine Softshell mit guter Kapuze trägt. Die Ausstattung ist schlicht und praxisgerecht. Testergebnis: Sehr gut (04/20)

  • Preis: 250 € (Herren/Damen)
  • Material: Powertex Active 3-Lagen
  • Gewicht: 280/245 g
  • Packmaß: 0,8/0,7 l
  • Sonstiges: Zwei große Außentaschen (eine dient als Packsack), körperbetont, eher kurz, fällt klein aus, PFCfrei imprägniert. Tapefläche: 0,13 m². Die Salewa-Regenjacke bietet viel Stauraum, ansonsten minimalistisch und funktionell.
  • Wetterschutz: Dicht, gut imprägnierte Jacke. Die Kapuze schließt sauber ab, doch der fehlende Schild gibt Abzug.
  • Tragekomfort: Macht jede Bewegung mit, recht weiches, aber etwas rascheliges Material, bequeme Kapuze.
  • Fazit: Die Salewa Agner Powertex spielt ihre Stärken als robuster und schnörkelloser Wetterschutz aus – gut fürs Trekking und Bergsteigen.
  • Hier im Partnershop bestellbar

Noch günstigere Regenjacken?

Ja, auch die gibt es – und sind als Notregenschutz im Rucksack gar nicht unbedingt viel schlechter. Allerdings muss man hier meist mit einem höheren Gewicht rechnen – und oft auch mit einer schwächeren Imprägnierung/Atmungsaktivität. Positiv überrascht waren wir allerdings von der Quechua FH 500 Helium (Decathlon-Eigenmarke) die zu einem Schnäppchenpreis von knapp 70 Euro angeboten wird: Sie entpuppte sich in unserem "Gut & günstig"-Vergleich in Heft 08/2018 als sehr gute und leichte Notregenjacke, die so leistungsfähig wie deutlich teurere Funktionsjacken ist. (Hier könnt ihr das Damenmodell bestellen). Wer nicht sofort heiß läuft, bekommt auch mit der Maier Sports Metor eine komfortable, recht leichte Regenjacke für Wanderungen und den Alltag. Sie kostet rund 160 Euro.

Über ein halbes Jahrzehnt galt die Marmot Precip als ultimativer Preistipp – nun übernimmt die Marmot Precip Eco Jacket diese Rolle: Sie kostet nur 120 Euro, ist umweltfreundlich und trägt sich angenehm. Dank der hohen Atmungsaktivität und Pitzips liegt der Klimakomfort selbst bei starker Anstrengung im grünen Bereich. Wolkenbrüche steckt die Precip weg, tagelanger Dauerregen bringt sie aber ans Limit. Ebenso gut zeigte sich in unserem Test auch die Montane Meteor Jacket – eine funktionelle, sehr günstige Regenjacke für Sommertouren, die im Rucksack steckt und nur im Notfall zum Einsatz kommt. Preis: ca. 130 Euro.

Günstige Regenhosen – Kauftipps

Diese Regenhosen aus früheren Tests sind ebenfalls supergünstig und empfehlenswert:

Regenhose: Patagonia Torrentshell Pants

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Patagonia
Die Patagonia Torrentshell Regenhose ist schon seit Jahren auf dem Markt und sehr zu empfehlen. Preis: 130 Euro.

Sehr günstige Regenhose aus einem 2,5-Lagenmaterial, die im OUTDOOR-Test eine solide Leistung ablieferte (im Bild die Damenhose). Die Patagonia Torrentshell empfiehlt sich weniger für den tagelangen Dauereinsatz in Regengebieten, sondern vielmehr als leichte, klein verpackbare Regenhose für Wanderungen und Treks.

Wanderhose: Vaude Strathcona Pants

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Hersteller
Die extra dichte Konstruktion und Verarbeitung des Stoffes gibt dieser Vaude-Hose eine Winddichtigkeit von 80 Prozent. Dazu ist sie mit "Eco Finish" umweltfreundlich wasserabweisend imprägniert.

Zwar keine Regenhose im klassischen Sinn, dennoch hält die schlank geschnittene Vaude Strathcona Pants Nieselregen lange Zeit ab, schützt gleichzeitig vor Kälte und Wind. Vorbildlich: Ihr schnell trocknendes Stretchmaterial ist mit dem nachhaltigen Bluesign-Siegel zertifiziert.

Mehr über den OUTDOOR Regenjacken-Test

Regenjackentest
Daniel Geiger

Was ihr beim Kauf einer Regenjacke beachten solltet

Ein Indikator für die Wasserdichtigkeit einer Outdoor-Regenjacke ist die "Wassersäule": Bei hochwertigen Regenjacken gibt es eine Hersteller-Angabe, wieviel Wasserdruck das jeweilige Material der Regenjacke "aushält". Beim Kauf einer Regenjacke spielt aber auch immer der Preis eine Rolle – je nach Einsatzzweck kann es daher auch ruhig mal eine etwas günstigere Regenjacke sein. Denn die wasserdichten, atmungsaktiven Funktionsjacke aus der Topliga der Outdoor-Hersteller kostet schnell mal 500 Euro und mehr. Doch so viel muss man nicht ausgeben: Schon für knapp 300 Euro gibt es einen hochfunktionellen, robusten Wetterschutz für Trekkingtouren – das haben die letzten OUTDOOR-Tests preiswerter Regenjacken jedenfalls gezeigt.

Noch günstiger wird es für alle, die in unseren Breiten im Sommer vor allem bei schöner Witterung los ziehen und den Wetterschutz meist im Rucksack herumtragen. Empfehlenswerte Leichtjacken mit winzigem Packmaß bekommt man ab 170 Euro. »Und mit etwas Glück findet man derzeit sogar das eine oder andere Regenjacken-Modell in alten Farben auch noch deutlich reduziert«, sagt Ausrüstungsredakteur Boris Gnielka.

Die niedrigen Preise beeindrucken umso mehr, weil die Funktionsjackenproduktion Präzisionsarbeit bedeutet. Das fängt bei den Materialien an: Sie bestehen aus mindestens zwei Schichten, dem Außenstoff und der auf der Innenseite aufgebrachten hauch dünnen wasserdichten, atmungsaktiven Folie (Membran) oder Beschichtung. »Schon kleinste Unregelmäßigkeiten bei der Herstellung führen zu Lecks«, so Gnielka. Bei den Trekkingjacken verarbeiten die Hersteller vorwiegend sogenannte Dreilagenlaminate.

Bei diesen wird innen auf die Membran noch ein feines Futter aufgeklebt. So entsteht ein besonders strapazierfähiges Materialsandwich, weil sich die drei Schichten (Oberstoff, Membran, Futter) gegenseitig verstärken – außer das Außengewebe zieht schnell Fäden, wenn es an scharfkantigen Felsen oder spitzen Ästen hängen bleibt wie es bei der Rab Alpine Kinetec passierte. Die Leichtjacken bestehen dagegen vor allem aus 2,5-Lagenlaminaten. Hier ersetzt eine ultradünne Beschichtung (die»0,5«-Lage) den Futterstoff, häufig mit Prägungen – durch sie klebt das Material weniger auf der Haut. In dieser Gruppe finden sich auch Federgewichte wie die Outdoor Research Helium (180 g, 0,5 l Packmaß) und die Haglöfs L.I.M Jacke (220 g, 0,6 l). Die nicht ganz so robusten Laminate dieser Modelle eignen sich allerdings weniger für tägliche Gassirunden oder den Weg ins Büro. Viele günstige Regenjacken bestehen aus einer Zweilagenkonstruktion, bei der das Futter nicht aufgeklebt wird, sondern lose in der Jacke hängt. Das schafft ein besonders anschmiegsames Tragegefühl, trotz des recht dicken, haltbaren Außenmaterials.

Wie sieht es mit dem Tragekomfort dieser Hardshells aus?

Alle getesteten Regenjacken punkteten in unseren Tests mit gutem bis sehr gutem Tragekomfort. Dank aufwendiger Schnitte lassen alle Bewegungsfreiheit, die Kapuzen kann man über eine Volumenregulierung am Hinterkopf exakt anpassen, so dass sie Kopfbewegungen mit machen. Großes Lob verdient auch der Klimakomfort: Bei der Atmungsaktivitätsmessung im Labor schneiden alle Laminate sehr gut ab – was Dutzende von Testtouren bestätigen. Zwar entsteht auf den Innenseiten der 2,5-Lagenjacken etwas mehr Kondenswasser, doch die Materialien trocknen bei diesen Regenjacken auch schneller als bei der Zwei- und Dreilagenkonkurrenz. »Schon bei minimalen Verarbeitungsmängeln zieht Feuchtigkeit unter den Nahtbändern hindurch ins Innere«, sagt Boris Gnielka. Kapuzen wiederum benötigen einen Schild und sollten an Wangen und Kinn sauber abschließen, damit einem Regen und eisiger Wind nicht um die Ohrenpfeifen. Außerdem müssen Zipper nässe sicher eingebaut oder breit abgedeckt sein, die Innenseiten von Bündchen und Saum dürfen Feuchtigkeit nicht nach innen saugen.

Wie sieht es mit dem Wetterschutz aus?

Wie regenfest die Testkandidaten wirklich sind, zeigt die outdoor-Powerberegnung. Gut 220 Liter prasseln dabei herunter – so viel wie bei einem mehrstündigen Wolkenbruch. Seitliche Düsen simulieren sturmgepeitschte Schwälle. Doch in unserem aktuellen Test hielten alle dicht.

Was für Features eine Jacke benötigt, hängt vor allem vom Einsatzbereich ab. Die "Trekkingjacken" besitzen hochgesetzte Taschen, die sich nutzen lassen, wenn man einen Rucksackhüftgurt trägt. Tief positionierte Taschen lassen sich – je nach Rucksack – beim Wandern nur eingeschränkt nutzen. Schlicht geht es oft bei den Fliegengewichten in unseren Tests zu, weil jeder Zip oder Zug das Gewicht nach oben treibt.

So testen wir Regenjacken

  1. Waschmarathon: Zehn Maschinenwäschen entsprechendem harten Dauergebrauch mehrerer Monate. Danach zeigt sich, ob Verklebungen halten und wie dauerhaft der Außenstoff imprägniert ist.
  2. Powerberegnung: Die Dichtigkeit wird unter der Beregnungsanlage getestet, die einem stundenlangen, sturmgepeitschten Wolkenbruch gleicht. Auf Tour beurteilt die Testcrew, wie effektiv Kragen und Kapuzen eiskalten Wind abhalten.
  3. Klimafaktoren: OUTDOOR misst im Labor den Dampfdurchgang der Laminate und prüft, wie viel Kondensinnen anfällt (je weniger, desto besser). Diese Werte und der Grad der Luftdurchlässigkeit der Membran ergeben die Atmungsaktivität. Außerdem bewertet OUTDOOR die Imprägnierung. Ein weiteres,wichtiges Kriterium ist, wie gut sich das Klima über Lüftungen (Pitzips, Bündchen, hochschiebbare Ärmel, Taschen mit Netzfutter) regulieren lässt. Auch die Jackenkonstruktion spielt eine Rolle: Je weniger Fläche die Nahttapes einnehmen, desto besser.
  4. Praxiseinsatz: Auf Tour beurteilt die Testcrew den Tragekomfort. Auch die Position und Größe der Taschen wird bewertet sowie die Handhabung der Reißverschlüsse und Schnürzüge.
  5. Qualitäts-Check: Mit einem Scheuertest prüft OUTDOOR die Robustheit der Stoffe. Nachhaltige Materialien und eine saubere Verarbeitung geben Bonuspunkte im Qualitätskriterium.

Schon unseren Podcast zum Thema Regenschutz gehört?

Ihr könnt diese Podcast-Folge entweder gleich hier oder auch auf einer der gängigen Plattformen anhören: iTunes, Spotify, Deezer, Audio now, Soundcloud, Acast, The Podcast App, Google Podcast-App auf Android-Smartphones, Lecton sowie Castbox, Podcast Addict und vielen anderen Podcast-Apps und Verzeichnissen.

Einige der besten Regenjacken aller Preisklassen findet ihr hier

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