20 Zelte im Test – Plus: das richtige Zubehör

Zelte kaufen - was Sie wissen müssen

Ob fürs Wochenende oder die große Tour - im Zelt-Spezial von outdoor finden Sie garantiert das richtige Zelt für Ihre Abenteuer.



Tosende Bäche, rauschende Wälder und wogende Gräser in endloser Weite. Kein Haus, kein Strommast verstellt den Blick auf die Berge am Horizont, kein Motorbrummen, keine Stimme dringt ans Ohr. Nur der Schrei eines Kauzes durchbricht die Stille, während die Sonne langsam in den Horizont schmilzt und Platz macht für prächtig buntes Himmelskino. Das ist echtes Outdoor-Feeling: Eins werden mit der Natur, sie hautnah erleben - ungeschminkt, ohne Filter.

Wer auf Tour im Zelt übernachtet, hat dieses Gefühl 24 Stunden am Tag. Er sollte aber auch die harten Seiten des Lebens unter freiem Himmel einkalkulieren: brüllende Winde, knisternden Frost, peitschenden Regen, Hagelschauer und Moskitoschwärme. Davor zu schützen, ist Aufgabe eines guten Zelts. Es spendet Geborgenheit inmitten tobender Elemente, ist Schutzbehausung, Aussichtsterrasse und Luxus-Apartment in einem. Die Auswahl an Modellen ist verwirrend groß: Da gibt es die großen, schweren und farbenprächtigen Sturmbunker, die stets auf Bildern vom Everest auftauchen. Es gibt die ultraleichten Minizelte aus hauchdünnem Hightech-Stoff sowie die faltig und schief stehenden Kuppeln aus dem Baumarkt, die aussehen, als fielen sie beim ersten Niesen zusammen und als stammten sie von Plastiktüten ab.

Die Wahl des richtigen Zelts hängt von zwei Faktoren ab: dem benötigten Platzangebot – in der Regel zwei Personen – und dem Einsatzzweck. Für Trekkingtouren in wilden, wetterlaunischen Regionen wie Island oder Lappland empfehlen sich stabile, komfortable Behausungen, in denen man gemütlich einen Regentag aussitzen, in den Apsiden nasse Ausrüstung verstauen und gleichzeitig noch kochen kann. Eine helle, freundliche Farbe des Zelts hebt bei trübem Himmel die Laune, Lüfter halten bei geschlossenen Apsiden Kondenswasser in Schach, und eine dichte Bodenwanne schützt vor Nässe selbst auf sumpfigem Grund. Natürlich darf solch ein Trekkingzelt nicht allzu viel wiegen: Vier Kilogramm für ein Zwei-Personen-Modell sind bei normaler, nicht allzu bergiger Landschaft noch gut tragbar, bei schwereren Zelten hört hier der Spaß auf.

Das gilt umso mehr für Touren in den Bergen und für schnelle Wanderungen. Hier zählt jedes Gramm. Denn ein leichter, kleiner Rucksack lässt ein höheres Tempo zu, erhöht den Wandergenuss und nimmt steilen Anstiegen den Schrecken. Mehr als 2,5 Kilo sollte ein Zelt für Berg- und Speedtouren deswegen nicht wiegen. Dafür nimmt man dann gern in Kauf, dass es im Innern etwas enger zugeht und die Rucksäcke kaum in die Apsis passen.

Beim Thema Wetterschutz hingegen hört die Kompromissbereitschaft auf. Auch Leichtzelte müssen Stürmen trotzen, Regen und Bodennässe abhalten und auf Tour eine sichere Zuflucht bieten. Welche Modelle das leisten, kann man weder im Katalog noch beim Händler aufgebaut mit bloßen Blick zuverlässig erkennen. Zwar geben einige Zeltdetails bereits Auskunft über das ungefähre Leistungspotenzial eines Modells, doch eine sichere Auskunft kann nur ein aufwendiger Praxis- und Labortest geben.

Alles zum Thema Zelten, Camping und Trekking hier

Alle Zelttests auf einen Blick

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Zelte

20 Zelte im Test 2008

20 Zwei-Personen-Zelte hat outdoor 2008 getestet: zehn komfortable Trekkingzelte zwischen 3 und 3,9 Kilo und zehn leichte Modelle, 1,8 bis 2,6 Kilo schwer. Über zwei Monate dauerte der Test. Der Praxisnutzen wurde auf Touren über die Schwäbische Alb, durch die Schottischen Highlands und im Allgäu geprüft. Zusätzlich ermittelte outdoordie Sturmfestigkeit der Zelte vor einer 450-PS Windmaschine, maß die Wasserdichte des Bodens, das Raumangebot von Innenzelt und Apsiden, checkte die Wirksamkeit von Lüftern, Auf- und Abbauprozedere, prüfte Gewicht und Packmaß.

Das Ergebnis? – Kann sich sehen lassen. Zwar bieten nicht alle Modelle optimalen Nässeschutz, und manche fallen sogar schon bei frischen Brisen um. Doch es gibt auch viele Highlights, wie zum Beispiel ein »sehr gutes« Trekkingzelt für nur 300 Euro oder richtig »gute« Leichtzelte für rund 200 Euro. Alle getesteten Zelte im Detail:

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Zelte
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OD Salewa Sierra Leone Ultra Grundriss
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OD Zelttest 0708 Rejak Bangor
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OD Zelttest 0708 Grundriss JW ´Dragon 2
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Zelte
OD Helsport Fjellheimen Double Grundriss
Zelte

Diese 10 Trekkingzelte hat outdoor getestet

Trekkingzelte : 20 Zelte im outdoor-Test

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Klassische Trekkingzelte gleichen geräumigen Trutzburgen. Sie sollen Wind und Wetter draußen halten, sich leicht und schnell aufbauen lassen und zwei Personen viel Platz zum Kochen, Lesen und Schlafen bieten. Und bei alldem dürfen sie nicht zu viel wiegen.

Inwieweit aktuelle Trekkingzelte diese Anforderungen erfüllen, hat outdoor an zehn Modellen zwischen drei und fastvier Kilogramm Gewicht und in einer Preisspanne zwischen 229 und 770 Euro getestet.

Alle Zelte wurden mehrmals auf- und abgebaut, ausgemessen, später wurde im Vorraum – der Apsis – gekocht und im Innenzelt genächtigt.
Rasch zeigt sich: Die reine Fläche ist irrelevant. Viel wichtiger sind Zelthöhe und Zeltform, der Steilheitsgrad der Wände und die nutzbare Liegelänge. Stößt man im Schlafsack liegend mit Kopf- und Fußteil an, wird die Füllung gequetscht, kalte Stellen sind die Folge. Deshalb misst outdoor zusätzlich zur Fläche (s. Grundrisse) auch die nutzbare Länge in Schlafsackhöhe (ca. 25 cm über dem Boden).

Als wahrer Luxus-Palast erweist sich vor allem das Vaude Space III light. Es bietet viel Wohnfläche dank steiler Wände, riesige Apsiden, Kopffreiheit, ist innen herrlich hell und lässt sich einfach und effektiv belüften. Auch in den Zelten von Helsport, Hilleberg, Robens und Tatonka lassen sich komfortable Pausentage verbingen – ohne Engegefühle.

Check zwei auf dem Prüfparcours: der Wetterschutz. Halten die Zelte bei strömendem Regen dicht, auch bei Bodennässe? Für die meisten Testzelte ist Nässe kein Problem, nur wenige Modelle wie das Nordisk Norheim könnten einen besser beschichteten Boden vertragen und eignen sich nicht für sumpfige Untergründe. Aber wie sieht es mit der Windstabilität aus? Stürmische Böen von 70 km/h (Windstärke 8) sollten gute Trekkingzelte schon aushalten. Schließlich kommen sie in Trekkingregionen wie Skandinavien, Neuseeland oder im Alpenraum zum Einsatz, wo solche Winde öfter auftreten. Hierfür sind, das zeigt der Test, einige Modelle wie das Tatonka Mountain Dome nicht geeignet. Sie drückt es schon bei unter 50 Sachen auf den Boden. Andere hingegen, wie die Modelle von Helsport, Hilleberg und Robens, bleiben selbst bei Stürmen von über 100 km/h noch tapfer stehen – ideale Zelte für Touren in Sturmregionen wie Patagonien. Doch zählt nicht nur die Windfestigkeit, sondern auch, ob die Zelte im Wind Schaden nehmen oder einsatzfähig bleiben. Hier sieht‘s viel besser aus: Nur das Salewa-Modell nimmt kräftig Schaden.

Erfreuliches Ergebnis: Die meisten Testzelte eignen sich gut für Touren in wilden Regionen. Besonders erfreulich: Ein Top-Zelt muss nicht viel kosten. Das Robens Lemon Light 3 wiegt keine 3,2 Kilo, bietet Platz im Überfluss, und lässt sich einfach handhaben. Es steht im Sturm stabil, hält Nässe draußen und kostet gerade mal 300 Euro! Mehr Zelt braucht man nicht, es sei denn, man will es auch im Winter einsetzen. Dafür ist ein schneedicht verschließbares Innenzelt nötig. Hier empfehlen sich das Helsport Fjellheimen (679 Euro) – aufgrund der gigantischen Liegelänge auch ein Tipp für Große – sowie der souveräne Testsieger: das Hilleberg Allak (769 Euro). Es bietet mit seinem kräftig beschichteten Boden noch mehr Reserven auf Sumpfboden als Robens und Helsport, lässt sich noch einfacher aufbauen und wiegt noch weniger: keine drei Kilo!

Diese 10 Leichtgewichtszelte hat outdoor getestet

Trekkingzelte : 20 Zelte im outdoor-Test

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Auf Zelttour gerät der Rucksack schnell zum Schwerlaster: Kocher, Proviant, Wasser, Schlafsack und Matte müssen nebst Zelt schließlich auch mit. Auf Bergtour wird ein solcher Rucksack fix zum Spaßverderber und steigert zudem das Risiko von Ermüdung und Fehltritten. Leichte Ausrüstung ist also Pflicht. Und bei Zelten, das zeigt der Test, lässt sich viel sparen.

Wiegen viele Trekkingzelte um 3,5 Kilo, bringen die meisten Leichtzelte rund ein Kilo weniger auf die Waage. Gespart wird vor allem am Platz: Innen geht‘s kuschelig zu, zwei Isomatten passen oft kaum nebeneinander. Gespart wird oft auch am Stauraum: Für mehr als zwei Rucksäcke reichen viele Apsiden nicht. Und aufrecht sitzen fällt in einigen Modellen flach. Im Test beispielsweise geizen vor allem Fjällräven und Vango mit Höhe, zudem lassen sie wenig Licht ins Innenzelt – ein Pausentag bei Regen wird so zur Geduldsprobe.

Doch es geht auch anders: Eureka und Exped bieten im Innenzelt fast so viel Platz wie Komfortzelte, das Exped hat sogar zwei große Apsiden. Doch beim Eureka bezahlt man das Mehr an Platz mit einem leichten, luftdurchlässigen Innenzelt, durch das es bei Wind frisch hineinzieht – für kühle Nächte ungeeignet. Exped geht beim Vega einen anderen Weg und verzichtet ganz aufs Innenzelt. Damit man nicht im Kondenswasser schwimmt, ist der Außenstoff atmungsaktiv – eine smarte, aber teure Lösung.

In puncto Wetterschutz zeigen die Leichtzelte zumeist gute Leistungen: Allerdings erfordern sie mehr Umsicht bei der Benutzung, schon, weil sie oft nur über einen Eingang verfügen. Er sollte zur windabgewandten Seite zeigen. So aufgebaut, überstehen viele Testmodelle Winde von 70 Sachen problemlos. Exped, Fjällräven, Robens und Tatonka bleiben sogar bei über 90 km/h noch tapfer stehen.

Unterm Strich überzeugen vor allem Exped Vega (450 Euro) und Tatonka Kiruna (400 Euro). Beide halten Stürme aus, Regen sowie Bodennässe ab und bieten beste Verarbeitungs- und Materialqualität. Das Exped protzt zudem mit viel Platz und wiegt noch weniger als das Tatonka. Allerdings erfordert es viel Geschick beim Aufbau. Sparfüchse greifen zum Robens Cloud 2. Es ist zwar nicht sehr geräumig, aber sturmfest und leicht – und es kostet nur 199 Euro.

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Camp & Equipment

So testet outdoor Zelte

Wetterschutz
Ein Zelt muss vor starken Winden, Regen und Bodennässe schützen. Für die Prüfung der Sturmfestigkeit baute outdoor alle Zelte vor der Windmaschine der Firma Oase auf: Die Trekkingzelte mit der ungüns tigsten Seite zum Wind, da auf Wildnistouren der Wind auch mal drehen kann, und die Leichtzelte mit dem Eingang zur windabgewandten Seite. Da die Zelte oft in windigen Gegenden wie in Lappland zum Einsatz kommen, sollte ein sehr gutes Modell 80 km/h Wind locker aushalten. Maßgebend ist aber auch, ob das Zelt nach einer Sturmattacke einsatzfähig bleibt oder stark beschädigt wurde. Die Wasserdichte des Bodens prüft outdoor mittels Souter- Tester, hier gilt ein Wasserdruck von 7000 Millimetern als Minimum. Die Regenfestigkeit maß outdoor im tagelangen Praxiseinsatz.

Komfort
Hier zählt vor allem das nutzbare Raum angebot des Innenzelts, das in 25 cm Höhe ermittelt wurde. Zusätzlich wurde die Fläche von Innenzelt und Apsis gemessen sowie die Sitzhöhe im Innenzelt. Außerdem prüfte outdoor für die Komfortbewertung: Wie gut lassen sich die Zelte belüften? Wie hell sind sie im Innern? Laufen die Reißverschlüsse? Sind die Lüfter von innen (und überhaupt) verschließbar? Wie bequem kommt man in die Zelte hinein und wieder hinaus?

So testet outdoor

OD Sturmtest Zelt Windmaschine
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Zelte

Wichtige Details von Trekkingzelten

Außenzelt
Prüfen Sie die Nähte: sie sollten geradlinig verlaufen und bei PU-beschichteten Modellen (nachfragen) blasenfrei mit einem Nahtband von innen abgeklebt sein.

Innenzelt
Hier kommt es auf einen straffen Sitz an sowie auf genügend Platz. Legen Sie sich zur Probe auf Isomatten ins Zelt. Bei Zwei-Personen-Zelten sollten die Matten ohne Überlappung nebeneinander auf den Boden passen. Außerdem sollten Sie im Liegen nicht mit Füßen oder Kopf ans Innenzelt stoßen. Achtung: Besteht das Innenzelt (teilweise) aus Moskitonetzstoff, kann es hier empfindlich und kalt hindurchziehen.

Gestänge
Gestänge machen rund 40 Prozent des Zeltpreises aus, weshalb hier Billiganbieter gerne sparen! Gute Gestänge sind aus eloxiertem Aluminium,
z. B. von DAC.

Boden
Achten Sie auf sauber abgeklebte Nähte (auch in den Ecken). Bei guten Zelten ist die Bodenwanne zudem an den Seiten mindestens acht Zentimeter hochgezogen.

Lüfter
Lüfter sorgen für Ventilation bei geschlossenem Zelt und reduzieren die Bildung von Kondenswasser (können sie aber nie ganz verhindern). Prüfen Sie, ob sich die Lüfter verschließen lassen, am besten vom Innenzelt aus.

Sturmleinen
Sie sollten bereits am Zelt befestigt sein, am besten direkt am Gestänge, die unterste maximal 50 Zentimeter oberhalb des Bodens.

Eingänge
Ideal sind zwei Eingänge: bei Sturm liegt stets einer windgeschützt, und bei Hitze kann man auf Durchzug stellen.

OD Zeltkauf
Beim Zeltkauf gilt es, auf Details zu achten.

Das perfekte Zubehör für die Zelttour

Wer Zelten in erster Linie mit frieren, hungern und Rückenschmerzen gleichsetzt, hatte bisher sicher veraltetes oder schlechtes Equipment dabei. Heute hat Zelten nichts mehr mit Leiden zu tun – im Gegenteil: Dank vieler innovativer Outdoor-Produkte schläft man draußen oft besser als zu Hause. Das gilt auch für Trekkingtouren, bei denen neben dem Komfortaspekt auch das Gewicht der Produkte eine Rolle spielt. Doch Hightech-Matten, hochgezüchtete Daunen, LED-Lampen und ausgeklügelte Kocher machen mittlerweile aus dem Zeltlager eine Wellnessoase.

Isomatte

Eine gute Isomatte lässt Sie nicht nur bequemer, sondern auch wärmer schlafen. Grund: Über den Boden geht sehr viel Wärme verloren, da im Liegen die Schlafsackfüllung zusammengequetscht wird. Kompakt verstaubar, komfortabel und leicht sind selbstaufblasende Matten.

Für Komfortfans:
Exped Synmat 7 DLX (120 Euro, 1160 g).
Für Trekker:
Therm-a-Rest Tough Skin (120 Euro, 1140 g).
Gut & günstig:
Exped Sim Light 3,8 (80 Euro, 900 g).

Kaufberatung Isomatten
Kaufberatung Isomatten

Schlafsack

Ideal für Zelttouren sind Schlafsäcke mit Daunenfüllung. Sie bieten das beste Wärme-Gewichts-Verhältnis, sind kuschelig-weich und bleiben bei guter Pflege weit über 10 Jahre lang einsatzfähig. Gute Modelle sind allerdings kaum unter 200 Euro zu bekommen. Ein hochwertiges Allroundmodell für Zeltplatz wie für Trekkingtouren ist der Mountain Equipment Glacier 750. Er hält bis ca. minus 10 Grad warm, wiegt keine 1,5 Kilo und kostet günstige 300 Euro.

Kaufberatung Schlafsäcke
Kaufberatung Schlafsäcke

Kocher

Wer seinen Kocher nur für den Zeltplatz oder für Kurztouren braucht, sollte zu einem Gasmodell greifen. Es wiegt wenig und lässt sich einfach bedienen. Nachteil: Kartuschen sind teuer und nehmen im Rucksack viel Platz weg – nichts für lange Treks. Benzin lässt sich klein erstauen, ist billig und überall erhältlich. Leichtfreaks greifen am besten zum Gaskocher Coleman F1-lite (50 Euro, 80 g), Trekker und Komfortcamper zum Primus Omnifuel (200 Euro, 370 g), der Gas wie Benzin verbrennt.

Kaufberatung Kocher
Welcher Kocher? Campingkocher worauf achten

Topf-Set

Die optimalen Töpfe fürs Lagerleben sind robust, einfach zu reinigen und lassen nichts anbrennen. So wie der Primus Eta- Power-Topf (40 Euro). Er fasst 1,8 Liter, und sein Deckel lässt sich als Pfanne benutzen. Dank seiner Antihaftbeschichtung ist er ideal für aufwendige Menüs. Für Trekkingtouren, auf denen meist nur heißes Wasser für Fertigsuppen benötigt wird, empfehlen sich leichte Töpfe wie die im Trangia HA-Topfset aus gehärtetem Alu (1,2 & 1 Liter, 60 Euro, 350 g). Leichtfreaks greifen zum 2-Liter-Titantopf von MSR (185 g inkl. Deckel, 100 Euro).

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Sonstiges

Outdoor-Lampen

Goal Zero stellt auf der OutDoor Messe seine Produktpalette vor. Diese umfasst Akkus, Solarpanels und Lampen.

Eine feine Sache fürs Camp sind Zeltlaternen wie die Black Diamond Apollo (50 Euro, 320 g). Sie erhellt gesellige Runden, das Abendessen sowie die Schlafsacklektüre mit sparsamem LEDLicht (60 Stunden Leuchtdauer mit einem Satz AA- Zellen). Wer auch bei kühlem Wetter zeltet, greift besser zur Gaslaterne. Tipp: Primus Easylight (55 Euro). Auf Trekkingtour hingegen, wo jedes Gramm zählt, muss die Stirnlampe als Lichtquelle reichen. Die beste ihrer Art, die Petzl Myo XP, wiegt nur 165 Gramm und kostet 80 Euro. Goal Zero bietet neben Lampen auch Solarladegeräte für iPhone, Smartphone und Co an (siehe Video):

Nützliches Zubehör: diese kleinen Helfer sorgen für Komfort

Ortlieb Wassersack
Ob Zeltplatz oder Trekkingtour: ein Wasserhahn befindet sich meist nicht in greifbarer Nähe. Alternative: ein Wasserbeutel. Leer nimmt er kaum Platz weg, wiegt nur 80 bis 160 Gramm, voll (2 bis 10 Liter) versorgt er das Camp über Nacht mit Wasser.

Snowpeak Titan Thermobecher
Ein guter Kaffee verdient eine gute Tasse: Der Titan Thermobecher von Snowpeak schützt Heißes vorm raschen Auskühlen und wiegt nicht viel: 90 Gramm (300 ml, 40 Euro). Und selbst der 450-ml-Becher wiegt nur 120 Gramm (45 Euro).

Victorinox Voyager
Ein gutes Messer ist die halbe Mahlzeit, ob Weinflasche entkorken, Gurken schneiden, Tomatendose öffnen, Brot schmieren oder Bierflasche köpfen: mit dem Victorinox Voyager (50 Euro) alles kein Problem. Der Clou ist aber die eingebaute Digitaluhr!

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Ein gutes Trekkingzelt trotzt Wind und Wetter und bietet genügend Platz.

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