Thule Outset für die Anhängerkupplung ‒ wie gut ist die Dachzelt-Alternative?

Thule Outset Autozelt im Test
Lohnt sich diese Dachzelt-Alternative von Thule?

ArtikeldatumVeröffentlicht am 22.06.2026
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Liegebereich, Thule Outset, Zelt, Anhängerkupplung, Dachzelt, Camping
Foto: Oana Oberst

Pro und Contra zum Thule Outset

Das hat uns am Zelt gefallen:

 exzellentes Raumklima und Belüftung

 leichter-, weil erhöhter Einstieg

 toller Rundumblick durch die drei großen Öffnungen

 durchdachte Stautaschen

 guter Hitzeschutz durch das schwebend montierte, unterlüftete Zeltdach

 Starkregen oder Pfützen fließen einfach unter dem Outset hindurch

 kaum bis kein Mehrverbrauch und keine Windgeräusche während der Fahrt.

 einfache Ein-Personen-Montage und besseres Handling beim Verstauen dank der integrierten Rollen.

 praktische Abklappfunktion zur Nutzung des Kofferraumes bei montiertem Outset.

 freistehende Nutzung möglich, das Fahrzeug bleibt mobil.

Das weniger:

 Blockiert im Transportmodus die Rückfahrkamera am PKW

 Fahrräder müssen bei montiertem Outset aufs PKW-Dach ausweichen

 Liegekomfort für schwere Seitenschläfer mit kleineren Kompromissen

 Die Angabe für bis zu drei Personen ist bei 1,34 Meter Liegebreite etwas praxisfern

 hoher Anschaffungspreis (ca. 3400 Euro)

Was ist das Besondere am Thule Outset?Dieses Premium-Zelt ist weder auf dem Dach noch auf dem Boden zuhause – Aufgebaut steht es auf eigenen Beinen, während es auf Reisen auf der Anhängerkupplung thront. Thule will mit dem Outset die Vorteile von Dach- und Bodenzelt kombinieren. In der Fahrstellung gleicht das Outset einer großen Transportbox für die Anhängerkupplung. Die Montage des 70-Kilo-Brockens geht dank integrierter Rollen aber auch allein leicht von der Hand. Beachten muss man lediglich, dass die Anhängerkupplung des Fahrzeuges ausreichend Stützlast hat. Einmal auf der Kupplung arretiert, sitzt es bombenfest

Aufbau und Flexibilität: Der Game-Changer

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Oana Oberst

Was auch fein ist: Das "Autozelt" kann abgekuppelt und frei stehend genutzt werden. Das heißt Stromkabel ab, Hebel umlegen, und schon lässt sich das Fahrzeug abkoppeln und wegfahren. Das Zelt bleibt derweil felsenfest auf seinen eigenen Beinen stehen.

Material und Konstruktion überzeugten im Test

Positiv überrascht waren wir vom Material: der einwandigen, aber anscheinend sehr atmungsaktiven Zeltwand. Durch den Verzicht auf ein Innenzelt hatten wir mit Kondenswasser an Decke und Wänden gerechnet, doch selbst bei Nachttemperaturen von nur 6 bis 8 Grad blieb alles trocken. Einzig unter der Matratze sammelte sich trotz des Abstandsgewebes etwas Kondenswasser.

Die Liegefläche von 1,34 Metern Breite ist für zwei Personen ausreichend, für die beworbenen drei Personen wird es allerdings sehr kuschelig. Zu zweit schläft man im Zelt leicht beengt, aber in Summe sehr gut, mit kleineren Abstrichen. Allerdings hatten wir in puncto Schlafkomfort auch vorgesorgt: Die originale, sieben Zentimeter dicke Matratze haben wir in Verbindung mit der leicht dämpfenden Antikondensationsmatte (160 Euro) und einem nochmals drei Zentimeter dicken Topper (280 Euro) genutzt.

Absolut fantastisch war auch das Raumgefühl und die Belüftung in der Vormittagssonne des nächsten Tages. Alle drei Seiten lassen sich komplett öffnen und geben den Blick in die Natur frei. In jeder Öffnung ist zusätzlich ein Moskitonetz integriert. Für perfekte Querlüftung sorgt ein weiteres großes Netzfenster am Kopfende. Weitere Testeindrücke in der Fotostrecke unten:

Wie sich das Auto mit dem Outset Zelt am Heck fährt, und wie das Gesamtfazit ausfällt, verraten euch die Kolleg:innen im ausführlichen Testbericht auf unserem Schwesterportal promobil.de