Fahrradträger Test: Die besten Modelle im Vergleich

Thule, Uebler, Atera & Co.
Fahrradträger Test 2026: Welcher war der beste?

Update
ArtikeldatumVeröffentlicht am 15.10.2026
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Um es vorwegzunehmen: Alle fünf Radträger 2026 haben den Test mit Bravour gemeistert; alle Geräte erhielten mindestens ein "gut" und sind damit empfehlenswert. Das hat die Testcrew in den vergangenen Jahren auch schon ganz anders erlebt! Umso erfreulicher das Ergebnis des diesjährigen Vergleichstests, den der Thule Epos 3 vor Uebler i31 Z, Norauto E-Fit 200-3, Yakima Justclick 3 EVO und Atera Forza L gewonnen hat (siehe Testberichte unten).

Am bequemsten transportiert man seine Räder auf der Anhängerkupplung, erst recht, wenn der Kofferraum voll mit Gepäck ist. Zudem sind Kupplungsfahrradträger im Hinblick auf Luftwiderstand und Montage das Maß der Dinge, wie auch der aktuelle Vergleichstest beweist:

Die 5 getesteten Modelle im Detail

Doch bevor jemand jetzt einfach in den Laden läuft und sich den Testsieger schnappt, sei eines dazu gesagt: Die richtige Wahl des Radträgers ist sehr individuell und sollte gut abgewogen werden. Deshalb ist trotz aller Empfehlungen eine sorgfältige Recherche nötig und gegebenenfalls eine Beratung im Fachhandel ratsam.

Worauf muss ich bei Radträgern achten?

Damit der Transport (auf der Anhängerkupplung) wirklich sicher ist, gilt es vieles zu beachten – mehr denn je, wenn eben nicht superleichte Hardtails mit auf die Reise gehen, sondern schwere E-Bikes. So muss der Träger das Gewicht der zu transportierenden Bikes stemmen können (die maximale Zuladung der Träger liegt meist bei 60 Kilo), zum anderen dürfen Radträger plus Zuladung die Stützlast der Anhängerkupplung nicht überschreiten. Auch die zulässige Achslast (also die Zuladung) des Zugfahrzeugs darf nicht überschritten werden. Das ist v.a. dann wichtig, wenn das Auto auf einer Urlaubsfahrt ohnehin schon voll bepackt ist.

Anhängerkupplung am PKW
Hans-Dieter Seufert

Im Straßenverkehr gilt es ebenso einiges zu beachten: Es gibt zwar keine gesetzliche Geschwindigkeitsbeschränkung, die Hersteller geben ihre Träger aber in der Regel "nur" für Geschwindigkeiten bis maximal 130 km/h frei. Soll es ins Ausland gehen, kommen länderspezifische Bestimmungen dazu (siehe FAQ unten). In Italien, Portugal und Spanien braucht es unter anderem eine Warntafel, um überstehende Ladung zu kennzeichnen. Landesunabhängig muss am Kupplungsträger ein drittes Nummernschild befestigt werden. Und: In Deutschland darf das Auto samt Ladung maximal 2,55 m breit sein, der Überstand der Ladung seitlich maximal 40 cm pro Seite betragen.

Häufig gestellte Fragen

ÜbrigensVor dem ersten Urlaub solltest du den Fahrradträger mindestens einmal zur Probe montieren und die Positionierung der Fahrräder testen. Manchmal wird daraus nämlich ein Tetris-Spiel, weil die Räder immer gegengleich montiert werden müssen und nicht in jeder Kombination so auf den Radträger passen, dass sie sauber den Schienen stehen und sicher befestigt werden können. Zudem sollte man unbedingt vor Reiseantritt eine Runde Probe fahren. Luftwiderstand, Fahr- und Bremsverhalten können sich je nach Basisfahrzeug spürbar ändern, auch die neuen Gesamtabmessungen wollen richtig eingeschätzt werden. Sollte die Reise ins Ausland führen, gilt es außerdem länderspezifische Bestimmungen zu beachten, was die überstehende Ladung angeht. In einigen Ländern wie etwa Italien, Portugal und Spanien ist beispielsweise eine Warntafel zwingend vorgeschrieben (bitte vor Fahrtantritt prüfen). Zu beachten ist weiterhin, dass diese Regel auch für Durchreiseländer gilt. Wer also über Italien nach Kroatien reist, muss die Warntafel in jedem Fall dabei und montiert haben. Wer sich nicht daran hält, riskiert hier teils sehr hohe Bußgelder.

Fahrradträger im Test
Hans-Dieter Seufert

So wurde getestetDie Fahrversuche führte das Testteam mit einem Mercedes-Benz GLE durch, der über eine Stützlast von maximal 140 Kilogramm verfügt. Die Tests bestanden aus einem Slalomparcours bei 60 km/h und dem doppelten Spurwechsel bei ebenfalls 60 km/h – beides sollte abruptes Ausweichen simulieren. Hinzu kamen Vollbremsungen aus 100 km/h sowie Tests auf der Rüttelstrecke, um Fahrten auf unwegsamen Strecken nachzustellen – etwa auf Feldwegen oder holprigen Straßen.

Außerdem wurden die Fahrradträger auf ihre Handhabung und Sicherheit untersucht. Im Kapitel "Aufbau und Gebrauch" prüften wir die Verständlichkeit der Anleitungen sowie die Verarbeitung und das Konzept der einzelnen Träger. Im Fokus standen jedoch vor allem die Montage, die Beladung der Träger sowie die Befestigung der Räder. Auch die Qualität der Diebstahlsicherung und der Heckklappenzugang bei beladenem Träger flossen in die Bewertung ein.

Im Test 2026 waren auf den Trägern folgende Bikes befestigt: Victoria Avyon, Bulls Daily Grinder und Canyon Grizl (Gesamtgewicht: 55 kg). Die Fahrversuche mussten aus Gründen der Sicherheit immer mit mindestens 45 Punkten bestanden werden, was auch bei allen Trägern der Fall war.

Mehr zur Bewertung + den kompletten Testbericht hier

Fazit