Outdoor-Gadgets
Equipment & Technik für unterwegs
Campinglampen 2020 Studio Nordbahnhof
8 Campingleuchten im Test
8 Campingleuchten im Test
8 Campingleuchten im Test
8 Campingleuchten im Test 9 Bilder

Campinglampe kaufen

Petroleum oder LED? Der Campinglampen-Check

Egal ob als Lichtquelle im Zelt, als Abendbeleuchtung im Camp oder als Funzel im Garten – wir haben acht Lampen für die Campingsaison ausprobiert! Die meisten davon taugen natürlich auch für dunkle Outdoor-Abende im Herbst und Winter.

Das Wichtigste über die einzelnen Campinglampen erfahrt ihr hier:

Kompletten Artikel kaufen
Campinglampen 2020
Campingleuchten (aus Heft 10/2020) 8 Outdoor-Laternen im Check
Sie erhalten den kompletten Artikel (2 Seiten) als PDF

Umfrage

56 Mal abgestimmt
Beleuchtung beim Camping - dein Favorit?
Klassische Laterne (Gas/Petroleum)
Moderne LED-Lampe

Fenix CL26R LED Campinglampe mit USB Anschluss

8 Campingleuchten im Test
Fenix
Fenix CL26R LED Campinglampe mit USB Anschluss

Die Zeltlaterne Fenix CL26R leuchtet beeindruckend hell und sehr gleichmäßig, aber auch etwas »kälter« als die anderen hier vorgestellten Campinglampen. Uns erinnert die Campingleuchte Fenix CL26R daher an eine klassische Neonröhre – mit dem Vorteil, dass sich ihr Licht wunderbar fürs Lesen und Werkeln eignet, für romantische Stunden hingegen weniger. Besonders gut gefallen haben uns bei dieser Campinglampe von Fenix die sehr simple Bedienung mit nur einem Schalter und die Anzeige der Akku-Restkapazität. Auch dass die Fenix CL26R Campinglampe einen wechselbaren Standard-Akku (18650) besitzt, ist ein Pluspunkt. Er besitzt eine Kapazität von 2600 mAh, tauscht man ihn gegen einen stärkeren aus (es gibt bereits 18650er-Zellen mit 3500 mAh), lässt sich so die ohnehin schon gute Leuchtzeit der Fenix-Campinglampe von 5 (hellste Stufe) bis 58 Stunden (dunkelste Stufe) verlängern. Auf der Unterseite besitzt die Fenix CL26R außerdem eine gerichtete LED, die als Not-Taschenlampe dienen kann. Diese "Not-LED" ist allerdings ein bisschen schwach, wie wir finden. Ebenfalls klasse: Man kann die Fenix CL26R Zeltlampe aufhängen oder auf ein Stativ schrauben. Der Preis von 60 Euro geht für diese Campingleuchte in Ordnung, das Gewicht von gemessenen 162 Gramm ebenfalls.

UCO-Kerzenlaterne: Der Evergreen unter den Campinglampen

8 Campingleuchten im Test
UCO Gear
UCO-Kerzenlaterne

Die UCO-Kerzenlaterne (29 €, 183 g) gibt es gefühlt schon seit einem halben Jahrhundert. Ihre Konstruktion ist so einfach wie genial: Man zieht den zum Transport ineinandergeschobenen Tubus auseinander und zündet die Kerze an. Sie wird von einer Feder nach oben gedrückt, so bleibt sie immer auf der der gleichen Höhe. Das Licht der UCO-Kerzenlaterne reicht zwar weder zum Schnippeln noch zum Lesen, doch als wärmende Ambient-Leuchte taucht sie Zelt und Campervan in ein wunderschönes Licht. Einziger Nachteil der UCO-Kerzenlaterne: man braucht spezielle und mit sieben Euro für drei Stück nicht ganz billige Kerzen, mit einem Teelicht funktioniert die UCO-Kerzenlaterne als Campinglampe nicht.

Wie die UCO-Kerzenlaterne funktioniert seht ihr im Video:

ThorFire: Campinglampe mit Kurbel

8 Campingleuchten im Test
Thorfire
ThorFire: Campingleuchte mit Kurbel

Mit einer im Boden versenkten Dynamo-Kurbel kann man die ausziehbare ThorFire (167 g) selbst mit leerem Akku zum Strahlen bringen: entweder als Taschenlampe, die auf der Oberseite versteckt ist, oder als Campingleuchte. Dafür muss man das billig wirkende Plastikgehäuse der ThorFire Campinglampe auseinanderziehen, wobei ein matttransparenter Kunststoffbalg zum Vorschein kommt. Allerdings ist die Lichtausbeute der ThorFire bescheiden, hell genug zum Lesen oder Schnippeln ist die recht klapprige Zeltleuchte aber. Die integrierte Taschenlampe der ThorFire reichte in unserem Praxistest maximal ein paar Meter weit. Auch die Kurbel wirkt, als dürfe man nicht zu beherzt Hand anlegen, doch dafür kostet die ThorFire Campinglampe (bei Amazon) nur 18 Euro.

zurück zur Übersicht

Petromax HK 500: Ein Klassiker unter den Petroleumlampen

8 Campingleuchten im Test
Petromax
Petromax HK 500

Die Petromax HK 500 (180 €, 2330 g) ist ein echter Klassiker unter den Petroleum- undCampinglampen. Das Besondere: um mehr als eine müde Flamme zu erzeugen, vergast die Petromax HK 500 den Flüssigbrennstoff. Dazu muss man den Petroleumtank erst mittels eines in den Tank integrierten Stößels unter Druck setzen, anschließend einen Vorwärmer entzünden und zuletzt das Feuerzeug an den Glühstrumpf halten. Das Ganze erfordert Übung und am Anfang auch Geduld. Immerhin hilft ein Manometer, den richtigen Druck aufzubauen – und zu halten. So ist man den Abend über immer wieder mit Pumpen beschäftigt, kann sich dabei aber an der exzellenten Verarbeitung und dem hübsch glänzenden Chrom der Petromax HK 500 Campinglampe erfreuen. Die Lichtleistung der Lampe überzeugte in unseren Tests ebenfalls: die Petromax HK 500 strahlt superhell, gleichmäßig und warm. Aber auch nicht ganz lautlos, sie zischt vernehmlich. (Herstellerangaben: Brenndauer: 8 Stunden, Lichtstärke: 400 Watt). Für Touren würden wir diese Messing-Lampe nicht empfehlen, doch Glamping-Fans werden keine stilsicherere Beleuchtung finden. UVP: 179,90 Euro.

Primus Micron Lantern Glass: Gaslampe + Heizung

8 Campingleuchten im Test
Primus
Primus Micron Lantern Glass

Zu den »Dauerbrennern« der schwedischen Marke Primus gehört das Micron Lantern (80 €, 355 g mit Kartusche). Die Gaslampe strahlt nicht nur sehr hell und homogen, sondern auch viel Wärme ab: perfekt für Frostbeulen und Wintercamper. Wie bei der Petromax HK 500, muss man bei dieser Primus-Campinglampe einen Glühstrumpf entzünden, der sein sehr helles Licht ebenfalls angenehm gleichmäßig abstrahlt. Pumpen muss man beim Primus Micron Lantern Glass hingegen nicht, auch brennt sie etwas leiser als die Petromax-Lampe und lässt sich noch feiner herunterdimmen. Gut gefallen hat uns im Praxistest auch der Piezozünder, mit dem man sich das Hochschieben des Glaskorpus zum Anzünden sparen kann. Wem das Primus Micron Lantern Glass zu schwer ist oder zu bruchanfällig (obwohl ein robuster Kunststoff-Case mitgeliefert wird), der findet die Micron Lantern-Campinglampe auch in einer "Steel Mesh"-Version. Der Metallgitterkäfig raubt dem Glühstrumpf zwar etwas Licht, ist aber noch ein paar Gramm leichter als der Milchglaskolben.

Wie die Primus Micron Lantern funktioniert, seht ihr hier:

zurück zur Übersicht

Black Diamond Volt Lantern mit USB-Anschluss

8 Campingleuchten im Test
Black Diamond
Black Diamond Volt Lantern mit USB-Anschluss

Akku oder Batterie? Die Black Diamond Volt Lantern (50 €, 158 g) kann beides. Geht der integrierte Akku zur Neige, übernehmen 3 AA-Zellen – sofern eingelegt – die Stromversorgung. Der Lithium-Akku der Black Diamond Volt Lantern hat eine Kapazität von 2600 mAh und kann auch zum Laden von Handy & Co genutzt werden, wofür ein USB-Anschluss zur Verfügung steht. Verarbeitung und Handling dieser Camping-Lampe überzeugen auf Tour, beides liegt auf sehr hohem Niveau. So lässt sich die Black Diamond Volt Lantern auch stufenlos dimmen, in einen Blinkmodus schalten und gegen versehentliches Einschalten während des Transports sperren. Praktisches Feature der Campingleuchte: Über den Ladestand des Akkus und der eingelegten AA-Zellen informieren zwei mehrstufige Anzeigen. Und das Licht der Black Diamond Volt Lantern? Wunderbar homogen, hell und nicht zu kalt (der Hersteller gibt 250 Lumen an).

Ledlenser ML-6: Campinglampe & Powerbank

8 Campingleuchten im Test
Ledlenser
Ledlenser ML-6

Dank spezieller Lichtführung strahlt die Ledlenser ML-6 (300 g) enorm hell (Ledlenser gibt 750 Lumen an) ohne zu blenden – und das in Rot sowie Weiß. Die stufenlos dimmbare und sehr fein verarbeitete Ledlenser ML-6 leuchtet je nach Helligkeit 4 bis 200 Stunden lang und fungiert auch als Powerbank. Als Energiequelle dient ein 18650er-Standard-Akku, den man problemlos und vor allem sehr günstig austauschen kann (ab ca. 20 Euro). Mittlerweile gibt es 18650-Akkuzellen mit bis zu 3600 mAh! Wenn einem das Licht der Ledlenser ML-6 Campinglampe zu kalt ist, sollte man einfach die Warmweiß-Ausführung nehmen, die das gleiche kostet. Beide Ledlenser ML-6-Versionen verfügen über einen Boostmodus für maximale Helligkeit, eine Blinklicht- und SOS-Funktion sowie über eine Akku-Status-Anzeige. Man kann die Ledlenser ML-6 Campingleuchte entweder an einem soliden Metallbügel aufhängen, hinstellen oder per Magnet ans Autoblech haften, der Standfuß mit dem eingebauten Metallbügel ist übrigens abnehmbar. Von allen von uns gecheckten Campinglampen 2020 hat uns die Ledlenser ML-6 am besten gefallen, mit 80 Euro ist sie allerdings auch kein Schnäppchen.

Noch mehr zur Ledlenser ML-6 im Video:

Feuerhand Sturmlaterne 276: Günstige Petroleumlampe

8 Campingleuchten im Test
Feuerhand
Feuerhand Sturmlaterne 276

Früher diente sie auf Baustellen als Warnleuchte, heute liefert diese Campinglampe Romantikern ein zwar sehr funzeliges, aber auch sehr schönes Licht: die Feuerhand Sturmlaterne 276. Sie kostet nur 32 Euro und wiegt 515 Gramm (leer). Das Handling ist simpel: Petroleum (oder reines Lampenöl) einfüllen, Glaskolben mit dem etwas schwergängigen Metallbügel hochschieben und Docht entzünden – das war’s. Zwar muss man in größeren Zeitabständen den Docht der Feuerhand Sturmlaterne 276 nach oben drehen, auch das etwas hastig lackierte Gehäuse – die Lampe gibt es in zig Farben – trübt den Eindruck. Doch bei einem Preis von rund 30 Euro geht das schon in Ordnung, zumal man das Teil sowieso nie mit zum Campen oder Zelten nehmen würde, sondern am besten auf den Balkon, die Terrasse oder in den Garten stellt – Hauptsache im Freien, denn ganz ruß- und geruchfrei brennt sie nicht.

Die Campingleuchten im Preisvergleich:

Dir reicht eine Stirnlampe? – Die besten aus unseren Tests hier:

Mountain Equipment Schlafsäcke
Sonstiges

Weitere Top-Produkte:

OUTDOOR-Praxistest 2020
Themen A-Z
Dieser Artikel kann Links zu Anbietern enthalten, von denen outdoor-magazin eine Provision erhält. Diese Links sind mit folgendem Icon gekennzeichnet:
Zur Startseite
Mehr zum Thema Gadgets
Garmin Venu Smartwatch
Sonstiges
GPS & Outdoor-Handys
Diese 9 Outdoor-Gadgets gehören ins Herbst-Gepäck
Sonstiges
Der neuste Schrei: Espressomaschine für Outdoorer
Kocher