Tested on Tour 2013: Alle getesteten Produkte im Überblick

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Foto: Suunto Die Modellreihe Suunto Ambit2

Suunto Ambit 2

Die GPS-Uhr Suunto Ambit 2 mit Kompass und Höhenmesser erweist sich dank üppiger Trainingsfunktionen als gute Wahl für Trailrunner und Multisportler. Damit nicht genug, führt das Multitalent doch auch Wanderer und Bergsteiger per GPS (GoTo,Route und Trackback) ans Ziel. Schade, dass bisher keine GPS-Tracks aus Webportalen aufspielbar sind. Dafür lässt sich die Suunto Ambit 2 über kostenlose Apps mit weiteren Funktionen aufrüsten - vom Trainingsplan bis zur Sturmwarnung. Preis: 450 Euro.

Viking Victory II (Kauftipp)

Gummistiefel sind für Ausflüge bei Schmuddelwetter wie geschaffen: Sie halten bis zum Knie trocken und die Hosenbeine sauber, außerdem sind sie leicht zu reinigen. Dass sie auch bequem sein können, beweist der Viking Victory II. Der recht schwere Stiefel aus Naturkautschuk rollt bequem ab, bietet viel Flexibilität im Gelenk und trägt sich - zieht man zwei Sockenpaare an - bequem. Ein Polyesterfutter hält das Klima ein paar Stunden lang im Lot, die griffige Sohle sorgt für beste Bodenhaftung. Preis: 100 Euro; Gewicht: 2100 g (Paar).

Source Widepac 2 Liter

Trinksysteme sind eine feine Sache, ganz besonders der Source Widepac 2L. Er lässt sich selbst an Rinnsalen kinderleicht befüllen, weil sich die feste, aber flexible Beutelöffnung dicht auf wasserüberlaufene Felsen pressen lässt. Der Beutelverschluss ist idiotensicher, das Mundstück tropfdicht. Es lässt sich zum Reinigen und Trocknen einfach zerlegen und funktioniert über Jahre einwandfrei. Nachteil – wie bei allen Trinksystemen: Füllt man pures Wasser ein, schmeckt dieses etwas nach Plastik. Preis: 30 Euro.

Magicmaps Tour Explorer 50

Tour Explorer 50 Ostalpen kombiniert die bewährte Kartensoftware von Magicmaps mit Kompasskarten von den bayerischen Alpen bis zum Gardasee. Heraus kommt eine digitale Karte mit weitreichenden Möglichkeiten für die Tourenplanung am PC samt Routing, 3D-Flug, Höhenprofil oder GPS-fertigen Tourenvorschlägen. Die günstigen Karten lassen sich auf viele GPS-Geräte (nicht Garmin) sowie – in Verbindung mit der App Scout (1,79 Euro) – auf iPhone und Android-Smartphones laden.

Fjällräven Barents Pro

Basierend auf dem Fjällräven Klassiker Barents, besitzt die Trekkinghose Fjällräven Barents Pro einen niedrigeren Bund und den stärker vorgeformten, schlankeren Schnitt. Dadurch lässt die Pro mehr Bewegungsfreiheit als die Urversion. Das robuste, windfeste G-1000-Material, ein mit Wachs imprägnierter Polyester-Baumwollstoff, ist an Gesäß und Knien doppellagig - was die Hose noch haltbarer macht. Durch das dichte Material ist die Fjällräven Barents Pro eher für kühlere Witterung zu empfehlen. Preis: 130 Euro.

Karpos Catinaccio Jacket (Kauftipp)

Eine gute Daunenjacke muss nicht teuer sein. Bestes Beispiel: das Catinaccio Jacket von Karpos. Für günstige 180 Euro hält das Leichtgewicht (360 Gramm, Gr. M) auf kühlen Herbst- und Wintertouren bis etwa minus 10 Grad warm. Dafür sorgen die hochwertige Gänsedaunenfüllung (700+ cuin), das kuschelige Material sowie die durchdachte Konstruktion mit verlängerter Rückenpartie und vorgeformter Kapuze. Kalte Hände finden in gefütterten Schubtaschen ein warmes Plätzchen, Handy oder Müsliriegel in der Brusttasche. Praktisch auch, dass die Innentasche als kompakter Packsack fungiert.

Mountain Equipment Glacier 750

Schon der Vorgänger zählte zu den beliebtesten Daunenschlafsäcken seiner Klasse. Auch der neue Mountain Equipment Glacier 750 hat das Zeug zum Bestseller: Dank einer aufwendigeren, körperbetonteren Hülle, der dickeren Kapuze und pralleren Abdeckleiste isoliert er besser als das alte Modell (outdoor Temperaturbereich: –9/–17 °C), und das bei gleichem Gewicht! Nichts geändert hat sich am wasserfesten Außen- und weichen Innenstoff. Kapuze und Wärmekragen sind sehr komfortabel. Füllgewicht: 750 g. Preis: ab 400 Euro.

Carinthia Man Down Light

Carinthias brandneuer Daunenschlafsack (730 g, Füllgewicht: 440 g) beeindruckt mit einem sensationellen Wärme-Gewichts- Verhältnis (im Labor ermittelter outdoor- Temperaturbereich: 0/–8 °C). Auch der ultraleichte Stoff begeistert, weil er sich angenehmer anfühlt als die meisten anderen Gewebe in dieser Gewichtsklasse. Der körperbetonte Schnitt bietet Schlanken genügend Platz, Kapuze und Wärmekragen sitzen perfekt. In Anbetracht dieser Leistung geht der Preis von 450 Euro aufwärts in Ordnung.

Berghaus Bioflex 60+15

Rucksäcke mit flexibel aufgehängten Träger mehr Bewegungsfreiheit, neigen aber manchmal zum Schaukeln. Nicht so der Berghaus Bioflex 60+15: Bei ihm lässt sich die Drehfreudigkeit des festen, in sich steifen Hüftgurts mit einem Handgriff einschränken. Das ist allerdings selten nötig, denn der Rucksack sitzt auch mit 25 Kilo Last noch sicher am Rücken – und sich sehr bequem und luftig. lautstarke Quietschen des Tragesystems sowie die schwergängigen Schnallen und Riemen nerven jedoch. Gut hingegen: die Ausstattung und das geringe Gewicht (2215g). Preis: 260 Euro.

Directalpine Cascade Plus (Kauftipp)

Mit der Softshellhose Directalpine Cascade Plus zeigt der tschechische Hersteller sein ganzes Können. Gefertigt aus vier Materialien, gelingt der körperbeetonten Hose die Mischung aus starkem Wetterschutz, top Tragekomfort und Strapazierfähigkeit: Nach über einem Jahr zeigen die Gewebe der Directalpine Cascade Plus kaum Gebrauchsspuren. Auch die Vielseitigkeit überzeugt: Die schlichte Softshellhose lässt sich das ganze Jahr über in den Bergen einsetzen - zu Fuß, in der Vertikalen, mit Ski und Schneeschuhen. Preis: 199 Euro. Gewicht: 495 Gramm (Größe L).

Eider Azimut Light Hoodie

Kapuzenfleecejacken sind perfekte Begleiter auf sportlichen Touren. Sitzen sie schön eng, wie das Eider Azimut Light Hoodie, lassen sie sich nicht nur solo, sondern auch gut unter einer Jacke tragen - etwa auf weniger schweißtreibenden Etappen. Das Eider Azimut Light Hoodie (420g) punktet zudem mit top Bewegungsfreiheit, tollem Klimakomfort und kurzer Trockenzeit. Bei Wind halten seine passgenaue Kapuze und der hohe Kragen warm, drei Taschen - mit etwas fingerhauthakeligem Futter - bieten Stauraum. Preis: 120 Euro.

Kjus Vapor Softshell

Die Ladies Vapor Softshell von Kjus sieht dank der femininen Passform nicht nur gut aus, sie bringt auch noch jede Menge Funktion mit. Das doppelgewebte, aber eher dünne 4-Wege-Stretch-Material lässt viel Bewegungsfreiheit und etwas Wind passieren, wodurch das Klima auch bei sportlichen Aktivitäten im Lot bleibt. Beim Rucksacktragen stören jedoch die tief sitzenden Taschen, die dann unter dem Hüftgurt liegen. Sehr gut hingegen: Kalter Wind und Nieselregen müssen bei der Kjus Vapor Softshell (380g) draußen bleiben. Preis: 200 Euro.

Jack Wolfskin Express Trail Texapore

Der Jack Wolfskin Express Trail Texapore wurde für schnelles Wandern geschaffen. Zu flotten Tempi verleiten nicht nur das fast sensationell geringe Gewicht von 350 Gramm pro Schuh. Auch der feine Abrollkomfort, der niedrige Stand im Schuh und die ausgewogene Dämpfung animieren zu höheren Schrittfrequenzen. Zu matschig sollte es dabei aber nicht zugehen. Zwar ist der Trailrunning-Schuh zuverlässig wasserdicht, doch mangelt es seiner Sohle an Griffigkeit - allerdings nur auf feuchtem Grund. Preis: 130 Euro.

Löffler Trekking Zip-Off (Kauftipp)

80 Euro sind für eine gut ausgestattete Zip-Off-Hose wenig. Erst recht, wenn sie aus einem robusten, sehr elastischen Polyamid- Elasthan-Mix besteht – wie die Löffler Trekking Zip-Off-Pant. So übersteht die Hose auch ruppige Felstouren und bietet top Bewegungsfreiheit. Ihr Stoff liegt weich auf der Haut und hält Wind wie auch kurze Schauer oder Nieselregen weitgehend ab. Praktisch: Die unteren Hosenbeine lassen sich der Länge nach aufzippen und damit einfach abnehmen oder anbringen. Gewicht: 400 Gramm (Größe 48).

Scarpa Ascent Pro GTX (Kauftipp)

Mit dem Ascent Pro GTX hat Scarpa ein heißes Eisen im Feuer: Der extrem leichte Bergschuh verbindet enorme Trittpräzision mit hohem Tragekomfort, Strapazierfähigkeit und Vielseitigkeit. Durch den flexiblen Schaft und die kantenstabile, verwindungsfeste Sohle mit Steigeisenaufnahme macht der Scarpa Ascent Pro GTX auf Klettersteigen genauso viel Spaß wie auf leichten Klettereien (bis in den vierten Grad) oder kurzen Gletscherpassagen. Beim Wandern gefällt der anschmiegsame, ausreichend feste Schaft sowie die geschmeidig abrollende Sohle. Das wasserdichte, atmungsaktive Gore-Tex-Futter hält Nässe ab. Preis: 240 Euro.

Exped Mountain Lite 40

Zusammen mit Bergführern hat Exped den Mountain Lite 40 entwickelt, ein Leichtrucksack für alpine Tagestouren (1180g). Durch sein schlankes Design und den niedrigen Aufbau bietet er beste Bewegungs- und Kopffreiheit – auch mit Helm. Und durch die nur dünn gepolsterte, mit zwei Alustangen verstärkte Rückenplatte trägt er sich angenehm direkt, folgt selbst ruckartigen Bewegungen, ohne zu schlackern – lässt aber im Gegenzug auch kaum Luft an den Rücken. Das Handling des puristisch bestückten Modells überzeugt: griffige Metallhaken, die in Daisychains eingehängt werden, sowie breite Bänder lassen sich auch mit Handschuhen bedienen. Praktisch: das große (3 Liter) Deckelfach. Preis: 140 Euro.

Lundhags Makke Pants

Mit der Lundhags Makke Pants erhalten Outdoorer eine üppig ausgestattete Hose für Touren aller Art. Die an der Hüfte niedrig und insgesamt schlank geschnittene Lundhags Makke Pants aus stark windabweisendem Polycotton, besitzt Elastikeinsätze und kevlarverstärkte Beinabschlüsse. Dadurch liegt es weich auf der Haut, macht jede Bewegung mit, trotzt Steigeisenattacken und trägt sich extrem bequem. Einziger Nachteil: die schwache wasserabweisende Ausrüstung, deshalb muss man die Hose nachimprägnieren. Preis: 200 Euro. Gewicht: 420 Gramm (Größe S).

Mountain Equipment Helium 400 (Kauftipp)

Um es kurz zu machen: Der Mountain Equipment Helium 400 verdient einen Kauftipp. Nur 850 Gramm wiegt der kuschelige Daunenschlafsack, seine im outdoor-Labor ermittelte untere Temperaturgrenze liegt bei 7/–1 Grad - gute Werte für diese Gewichtsklasse. Auch besitzt der Mountain Equipment Helium 400 einen körperbetonten, nicht zu engen Schnitt, die Kapuze und der Wärmekragen sitzen perfekt. Weiteres Lob gibt es für die nach strengen Tierschutzstandards zertifizierte Daune (Füllgewicht: 400 g) und das top Preis-Leistungs-Verhältnis (250 Euro).

Rab Boreas Pull-on (Kauftipp)

Rab bietet mit dem Boreas Pull-On einen erfreulich günstigen Softshell-Schlupfanorak für Sommertouren (Preis: 60 Euro). Der dünne Stretchstoff hält Wind ab, ist aber gleichzeitig so luftig, dass man bei wärmeren Temperaturen nicht gleich im eigenen Saft schmort. Außerdem besitzt der Rab Boreas Pull-on eine passgenaue Kapuze, die unter einen Kletterhelm passt. Auch die Bewegungsfreiheit ist top. Nur die Imprägnierung des Materials könnte besser sein – hier hilft ein gutes Imprägnierspray (Tipp: Dr. Wack F100).

Salomon Techamphibian 3

Der Salomon Techamphibian 3 (100 Euro) soll das Tragegefühl einer Sandale mit dem Halt und Schutz eines Multifunktionsschuhs verbinden. Tatsächlich trägt sich der leichte Amphibschuh dank luftiger Mesheinsätze sehr angenehm, seine geschmeidig abrollende Sohle überzeugt selbst bei Nässe mit sicherem Grip. Die umklappbare Ferse könnte dagegen mehr Halt bieten, lockert sich doch der Fersenriemen nur allzu leicht - was den Einsatzbereich des Salomon Techamphibian 3 auf Kanutouren und ein fache Wanderungen begrenzt.

Berghaus Urgency

Softshells gibt es in den unterschiedlichsten Materialien, die je nach Wetterlage Stärken oder Schwächen haben. Modelle wie die Damenjacke Urgency von Berghaus eignen sich durch ihr dünnes, leicht luftdurchlässiges Material eher für kühle, windige Sommertage (280g). Die schicke Softshell sitzt wie eine zweite Haut, engt aber nicht ein. Allerdings fehlt es auf Trekkingoder Bergtouren an Stauraum, weil der Rucksackhüftgurt die Taschen verdeckt. Dafür begeistert der niedrige Preis (120 Euro).

Camp Ed Protection Vest

Westen gibt es viele, doch nur wenige sitzen so gut wie die Camp Ed Protection Vest für 144 Euro. Elastische Zonen an den Seiten, Armausschnitten und am Saum bieten sehr viel Bewegungsfreiheit und verhindern Luftzirkulation im Innern, was die Wärmeleistung erhöht. Bei Kälte freut man sich bei der Camp Ed Protection Vest außerdem über den hohen, isolierten Kragen. Schub-, Brust- und Innentasche bieten viel Stauraum, der Frontzipper läuft geschmeidig, und das Gewicht liegt auch im grünen Bereich: 290 Gramm.

Falk Lux 32D

GPS-Spezialist Falk hat sein Erfolgsmodell Lux 30 überarbeitet. Das Falk Lux 32 (400 Euro, 235g) besitzt eine vielseitige Routingfunktion mit Sprachansage. So berechnet der Falk-Lotse sogar Rundkurse und erstellt aus Tracks Routen mit Sprachansage. Mit an Bord ist eine (routingfähige) Basiskarte (OpenCycle-Map EU) und die Topokarte Deutschland, bei der zum Teil aber für die Orientierung wichtige Gipfelnamen fehlen. Die Batterie reicht nur für rund fünf bis sechs Stunden. Top dagegen: das intuitive Menü.

Fjällräven Abisko 75 (Kauftipp)

Wer einen schnörkellosen, aber hochfunktionellen Trekkingrucksack sucht, könnte mit dem Fjällräven Abisko 75 (75+13 Liter, Gewicht: 2420g)) sein Traummodell finden. Bis 25 Kilo Beladung trägt er sich extrem komfortabel, engt durch sein flexibles Tragesystem nicht ein und bietet eine hohe Lastkontrolle. Auch das Gewicht ist für diese Rucksackgröße akzeptabel – zumal das Material nach dem Dauertest keine Abnutzungsspuren zeigt. Der schlanke Einkammerpacksack besitzt eine großzügige Frontöffnung; ein geräumiges, höhenverstellberes Deckelfach (7 Liter) und die große Fronttasche (6 Liter) helfen, Ordnung zu halten. Außerdem gibt es zwei riesige Stretchseitenfächer und ein Hüftgurttäschchen – sehr praktische Features. Preis: 250 Euro.

Helsport Superlight 2 Camp (Kauftipp)

Mit dem neuen Superlight 2 Camp trifft Helsport ins Schwarze: Das ultraleichte Dreibogentunnelzelt Helsport Superlight 2 Camp bietet zwei (großen) Personen samt viel Gepäck Platz, auch zum Sitzen, was in dieser Klasse selten ist. Außerdem schützt das bis zum Boden reichende Außenzelt vor Zugluft - ideal bei kühlem Wetter wie in Skandinavien. Der Wind- und Nässeschutz liegt auf hohem Niveau, die Material- und Verarbeitungsqualität ist sehr gut (Preis: 849 Euro, Gewicht: 1,86 kg). Kritik gibt es nur für die nicht verstellbaren Heringsschlaufen.

Falke Trekking Comfort (Kauftipp)

Mit der Trekking Comfort liefert Falke eine feine Allroundwäsche zum Sparpreis, so lautet das einstimmige Fazit der outdoor-Testcrew. Ob Langarmshirt, T-Shirt oder Unterhose, die anschmiegsame, elastische Wäsche passt wie eine zweite Haut, ohne dabei einzuengen. Sie kühlt bei Anstrengung leicht und wirkt nie zu kalt - klasse. Außerdem kann sich die schnelle Trockenzeit sehen lassen. Die dünnen Schulterpolster der Falke Trekking Comfort bringen dagegen nicht wirklich etwas – sie stören aber auch nicht. Preise: Slip (25 Euro), T-Shirt (40 Euro), Langarm (45 Euro.)

Fjällräven Keb Jacket (Kauftipp)

Seit Jahrzehnten gehört das Polyester-Baumwoll-Mischgewebe G1000 von Fjällräven zu den beliebtesten Bekleidungsmaterialien. Kein Wunder: Es fühlt sich an wie Baumwolle, trocknet aber schneller und ist robuster.Auch lässt es sich mit umweltfreundlichem Wachs imprägnieren. Beim Fjällräven Keb Jacket (250 Euro, 785g) wird es mit Stretchnylon (Rücken, Arme, Brusttaschen) kombiniert – was bestens funktioniert. Die körperbetonte Jacke macht jede Bewegung mit, schützt vor eisigem Wind und hält Niesel ab. Außerdem stimmt das Klima – selbst wenn es richtig zur Sache geht. Auch die Ausstattung mit Belüftungszips und riesigen Taschen verdient ein dickes Lob.

Klättermusen GNA

Auch wenn der Klättermusen Gna (33 Liter) zu den schwersten und teuersten Tourenrucksäcken in seiner Klasse zählt, verdient er eine Empfehlung (1625 Gramm). Er besteht aus dickem, langlebigem Recycle-Nylon, das auch nach Monaten wie neu aussieht, und begeistert mit top Trageeigenschaften: Selbst mit 15 Kilo Beladung sitzt er wie angegossen und engt dank des flexiblen Rückens und des schmalen Hüftgurts nicht ein. Dank herausnehmbarem Laptopschutz lässt er sich auch im Alltag nutzen. Preis: 291 Euro.

La Sportiva Raptor GTX

Bergschuhe von La Sportiva sind legendär. Doch auch der Trailrunning Schuh La Sportiva Raptor GTX (159 Euro, 800 Gramm pro Paar) zeigt eine überzeugende Vorstellung: Seine griffige, recht verwindungssteife Sohle sorgt auf ruppigem Untergrund für Vortrieb, der stabile Schaft bietet genügend Halt. Außerdem kann man den Fuß sehr präzise setzen, was die Trittsicherheit erhöht. Ein wasserdichtes, atmungsaktives Gore-Tex-Futter hält die Füße trocken. Die härtere Dämpfung eignet sich zwar weniger für Asphalt, ist aber ideal für Trails.

Mio CYCLO 505

Das Cyclo 505, Mios neuester GPS-Lotse für Radler, punktet mit simpler Bedienung und gutem Display. Mit an Bord: Open-StreetMap-Karten von Westeuropa – die aber sehr detailarm sind: Oft fehlen Ortsnamen, was die Orientierung erschwert. Das Mio führt mit Routen und Tracks ans Ziel, wobei die Qualität von mit Routing erstellten Touren stark schwankt. Pfiffig: Der Datenaustausch per Wi-Fi mit Mio Share, einem Online-Portal für die Archivierung und Planung von Radabenteuern. Preis: ab 420 Euro. Gewicht: 130 Gramm.

Laufbursche Huckepäckchen

Billig ist der von Laufbursche in Deutschland gefertigte Leichtrucksack Huckepäckchen Spezial nicht. Aber er hält ewig, weil die Dyneema-Verstärkungsfäden im Material fester sind als Stahl. Auch sonst glänzt das Federgewicht mit einer top Leistung: Es sitzt wie angegossen, die Ausstattung i nklusive der herausnehmbaren Sitzmatte, die als Rückenpolster dient, stimmt bis ins Detail. Das Volumen (26 l) reicht Leichtwanderern selbst für Hüttentouren. Nur die Belüftung könnte noch besser sein.
Zum Test des Laufbursche Huckepäckchen

The North Face Diad Jacket

Seit Jahren gehört das Diad Jacket, eine leichte 2,5-Lagenfunktionsjacke, zu den Bestsellern im Programm von The North Face. In der neuesten Version muss sie ohne Stretchmaterial auskommen, dank ihres guten Schnitts engt sie dennoch nicht ein. Der Wetterschutz ist top: Die Diad meistert die fordernden Wolkenbruchsimulation im outdoor-Labor mit Bestnoten. Ihr Material ist aber nicht so – was die für diesen Jackentyp übliche Feuchtigkeitsbildung im Innern verschärft. Linderung bringen lange Achselzipper (38 cm). Gut: die funktionelle Ausstattung (zwei Taschen), leichtgängige Züge und Zips sowie die passgenaue Kapuze.
Zum Test der The North Face Diad Jacket

Salomon Synapse Low

Salomon bietet mit dem Synapse einen Hikingschuh an, der natürlich abrollen soll. Natural Motion nennt der Hersteller dieses Konzept – das funktioniert: Wieselflink bahnt man sich in dem sehr komfortabel abrollenden Halbschuh den Weg, was auch am sensationell niedrigen Gewicht und luftigen Schuhklima liegt. Seiner stark gedämpften Sohle mangelt es dabei selten an Grip. Dafür könnte das Innenmaterial abriebfester sein – an der Ferse scheuerte es bereits nach einem Jahr auf.
Zum Test des Salomon Synapse Low

Norrona Bitihorn Equalizer (Kauftipp)

Die Erfindung von Fleece zählt zu den Meilensteinen in der Outdoor-Welt. Und die Entwicklung geht weiter – das zeigt der Bitihorn Equaliser+ von Norrona, ein extrem leichter Fleecepullover. Die wabenförmige Innenseite wärmt, lässt bei starker Anstrengung Feuchtigkeit aber auch schnell verdunsten. Das bringt einen spürbaren Kühleffekt, der das Überhitzen verhindert. Außerdem trocknet der Pullover schnell und macht jede Bewegung mit – ein Topteil für sportliche Outdoorer.
Zum Test des Norrona Bitihorn Equalizer

Helinox Ridgeline FL 130

Mit 340 Gramm gehört der Ridgeline FL 130 von Helinox zu den leichtesten Teleskopstöcken auf dem Markt. Er ist stabil und lässt sich auf 130 Zentimeter ausfahren – genug für die meisten Anwendungen. Sein Griff, der bis ins obere Drittel des Schaftes reicht, liegt gut in der Hand. Nur wenn man sich mit den Handflächen auf der Griffoberseite abstützt, drückt diese etwas. Top: das umweltfreundlich veredelte Alu und die Qualität – nach acht Monaten sehen die Stöcke noch aus wie neu.
Zum Test des Helinox Ridgeline FL 130

Polar RC 3 GPS

Der Fitnesscoach RC3 GPS von Polar gibt Auskunft über Puls, Strecke und Zeit, Geschwindigkeit und Höhe. Konfigurierbare Trainingszonen und ein Test zur Bestimmung der Fitness machen das Workout mit der Polar effektiv. Zudem hilft ein leistungsfähiges Webportal bei der Gestaltung und Analyse des Trainings. Die GPS-Funktion zeichnet nicht nur die Lauf- oder Bikestrecke auf. Sie führt in fremdem Terrain auch zuverlässig zurück zum Startpunkt – wenn auch nur per Luftlinie.
Zum Test der Polar RC 3 GPS Jacket

Mizuno Wave Cabrakan 4

Geländeläufe sind das Metier des Wave Cabrakan 4 vom japanischen Hersteller Mizuno. Der Trailschuh überzeugt im Test mit einer überaus griffigen Sohle, die sich selbst in Schnee und Matsch festkrallt und auch nicht so schnell zusetzt. Außerdem rollt der nur wasserabweisende Schuh geschmeidig ab und bietet ein luftiges Klima. Seine Dämpfung fällt mittelstark aus - für Asphalt und Forstwege noch erträglich, fürs Gelände gerade richtig. Klasse: das verhältnismäßig geringe Gewicht.
Zum Test des Mizuno Wave Cabrakan 4

Crux AK 47-X (Kauftipp)

Mit dem AK 47-X hat die britische Bergsportmarke Crux ein Juwel von Alpinrucksack geschaffen. Vor allem sein Tragekomfort begeistert: Er sitzt äußerst direkt am Rücken, macht Bewegungen mit und bietet eine exzellente Lastenkontrolle bei bis zu 20 Kilo Zuladung. Dabei wiegt der AK 47-X selbst nur ein gutes Kilo – extrem wenig für einen fast 50 Liter großen Rucksack! Möglich macht es das extrem robuste Material: ein Kevlar-Cordura-Mix, der nach drei Jahren Alpineinsatz keine Gebrauchsspuren zeigt. Auch die wasserdichte PU-Schicht im Rucksackinnern ist noch intakt. Sie schützt den Inhalt - auch der Deckeltasche - vor Nässe. Pfiffig: Die Kompressionsriemen lassen sich ausfädeln und durch extralange ersetzen.
Zum Test des Crux AK 47-X

High Peak Zodiak 1300

Suchen Sie einen preiswerten Kunstfaserschlafsack für Touren von Ende Frühjahr bis Anfang Herbst? Dann liegen Sie mit dem Zodiak 1300 richtig. Wenig Verfrorene können ihn bis zum Gefrierpunkt einsetzen (im outdoor-Labor ermittelter Temperaturbereich: 8/0°C); auch das Wärme-Gewichts-Verhältnis geht in Ordnung. Außerdem gefallen die weichen Stoffe – eine Ausnahme in diesem Preissegment. Nur der Wärmekragen und die Kapuze könnten noch eine Spur komfortabler sein.
Zum Test des High Peak Zodiak 1300

Jack Wolfskin Black Range (Kauftipp)

Die Black Range gehört zu den Funktionsjacken- Klassikern von Jack Wolfskin. Kein Wunder, in seiner Preisklasse setzt der Bestseller auch in der neusten Version Maßstäbe: Er ist enorm strapazierfähig, schützt vor extrem widriger Witterung und trägt sich bequem. Außerdem stimmt der Klimakomfort: Das Material bietet eine hohe Atmungsaktivität und lange Achselzips (36 cm). Aufgrund des langen Schnitts und der üppigen Ausstattung liegen das Gewicht und Packmaß im Rahmen.
Zum Test der Jack Wolfskin Black Range

Lowe Pro Rover 45

Der neue Fotorucksack von Lowe Pro wendet sich an alle, die neben einer großen Fotoausrüstung auch viel Platz fürs Tourengepäck brauchen. Der Clou ist die modulare Bauweise: Kamera & Co lagern in zwei Polstertaschen, die über einen Rundbogenzipper auf der Rucksackfront erreichbar sind. Sie lassen sich herausnehmen und separat verwenden. Der Zugriff auf die Fächer gestaltet sich jedoch etwas fummelig, weil die normale Outdoor-Ausrüstung darüberliegt und auf die Taschen drückt. Gut hingegen: die reichhaltige Ausstattung (Stativ-, Pickelhalterung, Befestigungsriemen, Deckelfach), die Rückenbelüftung und der Tragekomfort.
Zum Test des Lowe Pro Rover 45

La Sportiva Ganda Guide (Kauftipp)

Approachschuhe wagen den Spagat zwischen Wandern und Klettern. Dem Ganda Guide (200 Euro) von La Sportiva gelingt das exzellent. Dank seiner bis zu den Zehen reichenden Schnürung und dem weichen Leder schmiegt er sich perfekt um den Fuß und sitzt bombenfest. Zusammen mit der am Vorderfuß dünnen, kantenstabilen Sohle bleibt man so auf Felskäntchen wie -wölbungen stehen. Und man spürt, was sich unter den Sohlen befindet, was Sicherheit verleiht. So lassen sich im Felsgelände selbst schwierige Passagen meistern. Auf einfachen Wegen punktet der Ganda mit rundem Abrollverhalten, hoher Fersendämpfung und gutem Fußklima.
Zum Test des La Sportiva Ganda Guide

Icebreaker Kodiak Hood

"Trägt sich traumhaft kuschelig und geschmeidig", ist sich die outdoor-Testcrew bei der Merinowolljacke Kodiak Hood (Damenmodell: Arctic Hood; je 200 Euro) von Icebreaker einig. Das Material besitzt eine etwas dichter gewebte Oberfläche und hält zumindest leichten Wind ab. Seine Imprägnierung verhindert, dass sich die Wolle bei Niesel sofort vollsaugt. Auch die Wärmeleistung der Kapuzenjacke begeistert: Sie liegt auf dem Niveau deutlich dickerer Fleecejacken. Einziger Nachteil des Wollmaterials: Es neigt mit der Zeit zu leichter Knötchenbildung – was aber ganz typisch ist für Wolle und die Funktion nicht beeinträchtigt.
Zum Test der Icebreaker Kodiak Hood

CompeGPS Twonav Ultra

Grammjäger finden im TwoNav Ultra von CompeGPS einen kompakten, leichten (95 g) GPS-Lotsen für Wander- und Biketouren, den man auch am Handgelenk tragen kann. Zu den Highlights zählen ausgereifte Navigationsfunktionen mit Route und Track, eine stimmige Ausstattung mit Höhenmesser und Kompass sowie ein weltweites Angebot hochwertiger topografischer (Raster-)Karten. Das komplexe Menü erfordert jedoch etwas Einarbeitung, auch reicht der integrierte Akku nicht für sehr lange Tagestouren. Top dagegen: Im Preis von 420 Euro sind eine Kartenregion von Deutschland sowie OpenStreet-Map-Karten von Europa enthalten.
Zum Test des CompeGPS Twonav Ultra

Mammut Ajungilak Sphere

Die Daunenschlaflinie Sphere von Mammut richtet sich an komfortbewusste Zeitgenossen, die bei ihrer Ausrüstung auch auf ein geringes Gewicht achten. Dank ihrer leichten Materialien und der sehr hochwertigen Daune punktet sie mit einem starken Wärme-Gewichts-Verhältnis. So bringt der Sphere Spring (Füllgewicht: 280 Gramm; Packmaß: winzige 3,1 l), das leichteste Modell der Serie, gerade einmal 620 Gramm auf die Waage und lässt sich von kälteunempfindlichen Personen bis zwei Grad einsetzen. Das zeigen Testtouren im frühsommerlichen Skandinavien und in den Alpen. Messungen im outdoor-Labor bestätigen dies: Der in einem aufwendigen Prüfverfahren ermittelte outdoor-Temperaturbereich liegt bei 10/2°C - sehr gute Werte für diese Gewichtsklasse. Erreicht werden sie aber nur, wenn man den unteren Teil der für große Köpfe zu knapp geschnittenen Kapuze unter dem Kinn fixiert, sonst strömt die warme Luft aus dem Schlafsack. Außerdem könnte das glatte Innenmaterial Feuchtigkeit besser aufnehmen. Dafür ermöglicht der bis zum Fußteil reichende, leichtgängige und robuste Zipper eine effektive Belüftung. Die Verarbeitung ist top. Größe 180 passt bis 1,80 Meter Körpergröße. Preis: ab 360 Euro.
Zum Test des Mammut Ajungilak Sphere

Vaude Morteratsch (Kauftipp)

Erfreulich: Die günstige Vaude Morteratsch (200 Euro, 600 g), eine Funktionsjacke in Zweilagenkonstruktion, liefert eine starke Leistung. Sie trägt sich geschmeidig und lässt Bewegungsfreiheit. Ihr Material bietet eine gute Atmungsaktivität, über die recht langen Achselzips (Länge: 29 cm) strömt auf Wunsch Frischluft ins Innere. Nur der Außenstoff könnte dauerhafter imprägniert sein – was aber nichts am soliden Wetterschutz ändert: Die eher kurz geschnittene Jacke hält selbst bei Wolkenbrüchen dicht, ihre Kapuze schützt ordentlich vor eisigem Wind. Diese Performance sichert der Morteratsch eine dicke Kaufempfehlung!
Zum Test der Vaude Morteratsch

Macpac Minaret

Keine Frage, in der Gewichtsklasse des Macpac Minaret (449 Euro, 2310 g) gibt es geräumigere Zelte: Im asymmetrischen Innenzelt (Liegelänge links/rechts: 190/165 cm; Breite: 110 cm) des Tunnels finden zwei Personen gerade so Platz, der Vorraum ist winzig. Kochen kann man in der Apsis aber trotzdem, weil sich der vordere Teil des Innenzelts mit einer Schnalle aushängen lässt. Die Sturmund Schneelaststabilität des Minarets setzt dagegen Maßstäbe. Auch Nässe ist chancenlos. Außerdem glänzt es mit einem schnellen, einfachen Aufbau und top Materialien – wie etwa der extrem robusten Bodenwanne. Alles in allem ein feines Leichtzelt fürs Gebirge.
Zum Test des Macpac Minaret

Mountain Equipment Eclipse Hooded Zip-T (Kauftipp)

Mountain Equipment steht für hochtechnische Outdoor-Kleidung. Das Eclipse Hooded Zip-T (100 Euro, 300 g/S) reißt da nicht aus: Der dünne, elastische Schlupfer aus Waffelflecce sitzt hauteng und begeistert mit überragendem Trage kom fort und sinnvollen Details wie Daumenlöchern in den Ärmelbündchen, langem Ventilationszipper und verlängertem Rücken. Das Besondere aber ist der extrem hohe Kragen, der bis über die Nase reicht und so die Atemluft anwärmt, bei warmem Wetter wird er seitlich weggeklappt. Für gutes Körperklima sorgt das schnell trocknende Material, das an Hotspots (Achselbereich, Nacken etc.) dünner ausfällt.
Zum Test der Mountain Equipment Eclipse Hooded Zip-T

Marmot Pinnacle

Der Pinnacle von Marmot zeigt eindrucksvoll, was Daunenschlafsäcke leisten können: Trotz seines geräumigen Schnitts und der hervorragenden Isolation (outdoor-Temperatur: –7/–15°C) bringt er nur 1160 Gramm auf die Waage. Auch das kleine Packmaß (6,7 l) begeistert. Gefüllt ist der penibel verarbeitete Pinnacle mit 587 Gramm hochwertiger Daune. Seine prall gefüllte Kapuze sitzt wie angegossen, könnte sich in lauen Nächten jedoch weiter öffnen lassen. Der Außenstoff raschelt bei Kälte etwas, besitzt aber eine wirkungsvolle Impräg nierung. Außerdem liegt der Preis (400 Euro) für solch einen top Daunenschlafsack voll im Rahmen.
Zum Test des Marmot Pinnacle

The North Face Prophet

Mit der Rucksacklinie Prophet richtet sich The North Face an ambitionierte Bergsportler, die großen Wert legen auf Strapazierfähigkeit und geringes Gewicht. Das kleinste Modell, Prophet 40 (42 l, 160 Euro), eignet sich vor allem für Tagestouren, aber auch die Biwakausrüstung für eine Nacht findet darin Platz. Trotz robuster Materialien wiegt er gerade einmal 1250 Gramm, ohne Hüftgurt und Rückenplatte kommt er auf magere 820 Gramm. Der schmale Hüftgurt lässt Bewegungsfreiheit, gleichzeitig kann man genügend Druck auf den Lendenbereich bringen. So trägt sich der Prophet mit Lasten bis zu 15 Kilo komfortabel – genug für diese Klasse. Nur die breiten Schulterträger können je nach Statur drücken. Aber das merkt man beim Probetragen sofort. Tipp: Ohne Alustrebe im Rücken trägt sich der Tourenpack noch flexibler, ohne dass die Lastübertragung leidet. Auch die Lastkontrolle ist klasse – was unter anderem am schlanken Einkammerpacksack liegt. Eine Deckeltasche mit Dokumentenfach sowie effektive Kompressions- und Verstauriemen runden die Ausstattung ab.
Zum Test des The North Face Prophet

Gamsbokk Tacstar

Mögen Sie Trekkinghosen mit zig Taschen, um möglichst viel Ausrüstung am Mann zu verstauen? Dann wird Ihnen die robuste, wetterfeste Tacstar Professional (149 Euro) der jungen deutschen Marke Gamsbokk gefallen: Sie bietet acht große Taschen und pfiffige Details. Die Oberschenkeltaschen etwa sind so konstruiert, dass sie über die Beinschlaufen eines Klettergurts passen. Im Winter lässt sich ein extra erhältlicher Liner (79 ¤) einzippen. Auch lange Belüftungszips gibt es. Stretcheinsätze (Gesäß, Knie) und der aufwendige Schnitt garantieren top Bewegungsfreiheit – trotz des festen Materials. Alles in allem ein sehr gelungener Einstand.
Zum Test der Gamsbokk Tacstar

Mammut Comfort Pump

Pfiffig: Bei der Luftmatratze Comfort Pump Mat von Mammut ist das Kopfkissen Teil der Matte – und rutscht nicht weg. Es besitzt eine eigene Kammer, so lässt sich die Dicke gut anpassen. Die Matte befüllt man mit der integrierten Handpumpe in unter zwei Minuten. Außerdem bügelt die sechs Zentimeter starke Comfort Pump Mat dicke Steine und Wurzeln weg, die Liegefläche geht selbst bei der kleinen Größe (176 x 51 cm) in Ordnung – so wie Gewicht und Packmaß (800 g, 31x14 cm). Weniger Verfrorene können das Mammut-Modell von Ende Frühjahr bis Anfang Herbst einsetzen (outdoor-Temperaturbereich: +8/0°C). Preis: 140 Euro.
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Columbia Ultrachange

Mit dem Ultrachange Jacket von Columbia erhält man zwei leistungsfähige Einzeljacken. Das warme Synthetikmodell (450 g, 1,8 l Packmaß) wiegt wenig, lässt sich klein verpacken und besitzt alles, was man braucht – etwa gefütterte Taschen zum Händewärmen. Die aus einem hochatmungsaktiven Material gefertigte wasserdichte Außenjacke verbindet geringes Gewicht und Packmaß (340 g, 1,2 l) mit Wetterschutz und Komfort. Als Doppeljacke punktet die Ultrachange (450 Euro) mit feinem Trageverhalten und guter Isolation. Nur die Handhabung könnte besser sein: Die Innenjacke ist kaum fixiert, da ein Reißverschluss zum Einzippen fehlt.
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Takwak TW 700

Als vielseitiger Multitasker zeigt sich das Takwak tw700. Das leichte (210 g), robuste und wetterfeste Android-Handy (Android 2.2.3) mit Navigationsfunktion eignet sich prima, um sich über Wander- und Biketouren aus Webportalen führen zu lassen. Per Gruppennavigation kann man die Position von Freunden auf der Karte verfolgen. Und abseits von Handynetzen hält man mit dem integrierten Walkie-Talkie Kontakt. Zu den weiteren Highlights zählen ein eigenes Tourenportal und das breite Kartenangebot, das neben zahlreichen Topokarten auch kostenlose OpenStreetMaps umfasst. So viele Funktionen haben aber ihren Preis: 549 Euro.
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MSR Nook (Kauftipp)

Ultraleichtzelte wirken oft geräumiger, als sie sind. Die Grundfläche fällt zwar verhältnismäßig üppig aus, aber steht die mobile Hütte, kann selbst eine Person kaum sitzen, ohne dass der Kopf am Innenzelt klebt. Das mit etwas Übung schnell aufzubauende MSR Nook (1590 g) zählt zu den Ausnahmen, denn es bietet Platz für zwei sitzende Leute. Die Grundfläche (216x124/101 cm; Liegelänge 186 cm) reicht gerade so für zwei Matten mit 50 Zentimeter Standardbreite, geht in dieser Gewichtsklasse aber voll in Ordnung – was auch für den kleinen Vorraum gilt. Durch die geringen Abmessungen passt das Nook auf winzige Stellplätze – ideal fürs Gebirge. Der Wetterschutz liegt auf hohem Niveau: Auf einem Trek durchs nordschwedische Fjäll widerstand das Nook Pfützen (gemessene Wassersäule des Bodens: hervorragende 10 000 mm), kräftigem Regen und stürmischen Böen. Nur Schnee und Eiseskälte mag es nicht, weil das Innenzelt große Meshflächen besitzt. Dafür stimmt die Belüftung bei warmer Witterung. Der Preis (400 Euro) des hochwertigen Zelts liegt im Rahmen – auch wenn zu wenig Heringe und Abspannleinen beiliegen.
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Vaude Khumbu Jacket

Primaloft gehört zu den besten Isolationsmaterialien. Sein Wärme-zu-Gewichts-Verhältnis erreicht fast das Niveau von Daunen, doch anders als die Naturfüllung ist die silikonummantelte Polyesterfaser nässeunempfindlich, pflegeleicht und extrem schnell trocknend. Zum Einsatz kommt sie zum Beispiel beim Vaude Khumbu Jacket (180 Euro). Die schmal geschnittene Isolationsjacke hat outdoor ein Jahr lang getestet, zuletzt war sie auf dem Gipfel des Djebel Toubkal (4.167 m). Unterm Strich überzeugte das Khumbu Jacket, seine Stärken liegen vor allem im weichen Griff, sehr hohen Tragekomfort und in der hervorragenden Wärmeleistung – wozu auch die dick isolierte Kapuze und die warmen Schubtaschen beitragen. So sind Pausen selbst bei unter –15 °C durchaus erholsam. Dank des nässeunem­pfindlichen Materials lässt sich das Khumbu Jacket auch beim Wandern tragen – wenn es kalt genug ist. Gestört haben nur die Ärmelbündchen: Sie schließen zwar weich ab, saugen aber Feuchtigkeit und trocknen nur widerwillig.
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Rab Stretch Neo Pants

Softshellhosen sind normalerweise nicht wasserdicht, dafür aber sehr komfortabel. Bei der Stretch Neo (280 Euro) geht Hersteller Rab einen anderen Weg: Sie besteht aus wetterfestem Polartec Neo­shell, das im 12-monatigen Praxis­einsatz selbst Dauerregen erfolgreich abwies. Eine wasserdichte Funktions-hose kann man sich somit sparen – muss dafür aber geringe Abstriche beim Tragekomfort hinnehmen, denn ganz so weich wie ein Soft­shellmodell trägt sich die Stretch Neo nicht. Auch könnte ihre Bewegungsfreiheit zum Bergsteigen besser sein. Dafür entschädigt der hervorragende Klimakomfort – auch dank beinlanger Ventilationszipper.
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Garmin Fenix

Die Fenix von Garmin (83 g, ab 399 Euro) bietet als erste GPS-Uhr die vollwertigen Navigationsfunktionen eines Handgeräts – ob Route oder Track, barometrischer Höhenmesser oder Kompass. Zudem speichert der GPS-Zwerg 1000 Wegpunkte, 50 Routen und 100 Tracks. Nur Karten lassen sich nicht aufladen. Dank üppiger Trainings­features dürfte das Multitalent nicht nur Wanderern und Bergsteigern gefallen, sondern auch Trailrunnern und anderen Sportlern. Zu den weiteren Pluspunkten zählt das logische Menü, auch wenn die Funktionsfülle etwas Einarbeitung erfordert. Klasse: Der integrierte Akku hält etwa 16 bis 50 Stunden durch.
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Helsport Alta

Keine Frage, es gibt Kunstfaserschlafsäcke, die bei gleicher Wärmeleistung gut 25 Prozent leichter sind als der Helsport Alta (ab 199 Euro, 1.800 Gramm). Dafür punktet der geräumige Alta mit robusten Materialien und einer nahtlosen, stark wasserabweisenden Außenhülle – ideal für alle, die auch bei kühlem Wetter ohne Zelt draußen übernachten (outdoor-­Temperaturbereich: 0/–8 °C)–, außerdem gefällt das weiche Innengewebe. Und dank der rauen Unterseite rutscht man nicht so schnell von der Isomatte. Der zu tief positionierte Wärmekragen und die voluminöse ­Kapuze sind dagegen nicht so anschmiegsam; auch der Zipper verklemmt schnell.
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Craft Hybrid Weather

Lawinenlage abrufen, über verschneite Trails navigieren oder Gipfel bestimmen – viele Outdoorer wollen auch auf Wintertouren nicht auf ihr Smartphone verzichten. Mit dem Craft Hybrid Weather Glove (25 Euro) lassen sich die Touchscreens dank spezieller Aufsätze am Daumen und Zeigefinger auch bei Kälte bedienen, ohne dass man die Handschuhe ausziehen muss – was gut klappt. Elastisches, weiches Materials sorgt zudem für hohen Tragekomfort. Die Verarbeitung des leichten Handschuhs (55 g/P.) für nicht allzu kalte Tage könnte aber besser sein. Prima dagegen: Bei Nässe schützt ein wind- und wasserdichter Überzug die Finger.
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