So schützen Sie sich vor zu viel Sonne und UV-Strahlen

Sonnenschutz: Darauf sollten Sie achten

Foto: Boris Gnielka Outdoor November 2014 Tested on Tour
Egal ob sonnig, schattig oder wolkig - wer draußen ist, bekommt auch UV-Strahlen ab. In geringen Dosen ist das gesund, aber zu viel fördert Hautalterung und Hautkrebs. So schützen Sie sich richtig.

So wie jeder Outdoorer unterschiedliche Lieblingssportarten hat, so hat auch jeder einen unterschiedlichen Hauttyp. Und jeder verlangt einen anderen Schutz.

Welchen Sie haben, können Sie in unserem Online-Hauttypentest ganz einfach selbst bestimmen. Er gibt an, wie viele Minuten die Haut ungeschützt in die Sonne darf. Der auf der Sonnencreme angegebene Lichtschutzfaktor (LSF) verlängert die Zeit, indem man die Minuten mit dem Faktor multipliziert.

Nach der Wahl des richtigen LSF muss die Creme auch richtig angewendet werden. Als Faustregel gilt: 30 Minuten vorher eincremen und besser einmal dick als mehrmals dünn. Dick heißt zwei Milligramm pro Quadratzentimeter oder 40 Milliliter für den ganzen Körper. Die meisten nehmen nur die Hälfte, dadurch verringert sich der Schutz aber schon um die Wurzel: aus LSF 25 wird 5. Besonders bedürftig: sonnenexponierte Stellen wie Nacken, Ohren und Schultern.

Die Stärke des benötigten Schutzes hängt auch von Wetter und Ort ab. Im Schatten verringert sich die UV-Strahlung um 50 Prozent, leichte Bewölkung hält noch 25 Prozent zurück. Schnee hingegen reflektiert fast 100 Prozent und Sand noch die Hälfte. Pro 1000 Höhenmeter steigert sich die Strahlung um weitere 15 Prozent. Auf Hochtouren und Gletschern ist mindestens LSF 50 notwendig. Den besten Schutz bietet jedoch dunkle, engmaschige Kleidung, die möglichst viel Haut bedeckt.

Sonnenschutz: Darauf sollten Sie achten

08.08.2013
© outdoor
Ausgabe 07/2012