Besser wandern - die besten Tipps bei Blasen, Scheuerstellen & Co.

Besser wandern - die besten Tipps bei Blasen, Scheuerstellen & Co.

Blasen, Scheuerstellen oder Hühneraugen machen auf Tour jeden Schritt zur Qual. Was bei Fussproblemen hilft, zeigt der Instructor.
Foto: Illustration: Franz Scholz OD 1009 Besser Wandern

Übel auf jeder Tour: Fußschaden. Doch es gibt Mittel dagegen.

Das Phänomen kennt jeder Wanderer: Trotz gut eingelaufener Schuhe fängt plötzlich die Ferse an zu brennen. Auch wenn es anfangs erträglich scheint, sollte man rasch für Abhilfe sorgen – vor allem falls noch weitere Wandertage anstehen. Legen Sie also eine kurze Pause ein, und begutachten Sie Ihre Füße. Meist sehen sie schlimmer aus, als man dachte. Dann hilft nur:

Ferse abkleben
Schneiden Sie in einen zirka 30 Zentimeter langen Streifen Tape (2–3 cm breit) auf halber Länge eine halbrunde Aussparung – sie verbessert den Fersensitz. Den Streifen nun mittig über die wunde Stelle an der Ferse kleben (Aussparung nach unten). Danach erst über die Fußinnen­seite, dann über die Außenseite bis unter die Sohle kleben. Die Tapeenden kreuzen sich auf der Fußsohle und sind rutschfest fixiert. Achten Sie außerdem auf einen faltenfreien Sitz des Tapes. Macht Ihre Ferse öfter Probleme, können Sie die Schutzschicht auch vorbeugend vor dem Tourenstart anlegen.

Hühneraugen und Blasen behandeln
Im Gegensatz zu Scheuerstellen bemerkt man Blasen oft erst, wenn es zu spät ist. Dann helfen nur noch Blasenpflaster (Tipp: Compeed), die direkt über die Blase geklebt für Linderung sorgen. Bei zapfenörmigen Verdickungen der Hornhaut (Hühneraugen) oder eingetretenen Fremdkörpern in der Fußhaut wirken Hühneraugenpflaster wahre Wunder. Sie entlasten die neuralgische Stelle und schützen sie vor weiteren Druckbelastungen. Rüsten Sie Ihr Erste-Hilfe-Set also mit Tape, Blasen- und Hühneraugenpflaster aus!

Video: Wanderschuhe richtig schnüren

04.10.2009
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Ausgabe 12, 10, 10/2009, 2009, 2009