Kanarische Inseln
Entspannt Urlaub machen auf den Kanaren
Wandern auf den Kanaren Gerhard Eisenschink
Wandern auf den Kanaren
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Wandern auf den Kanaren 8 Bilder

Kanaren für Wanderer - Fuerteventura

Kanaren für Wanderer Fuerteventura

Fuerteventura ist eher als Surfspot bekannt, taugt aber auch zum Wandern! Die Top-Touren + viele Tipps hier ...

Strände, Surfen, Windsurfen, Kitesurfen, dafür ist "Fuerte" bekannt! Doch auf der Kanareninsel kann man auch beim Wandern einiges erleben. Welche Touren wir euch empfehlen können, lest ihr in diesem Artikel, auch als PDF zum Download erhältlich (+ weitere Tipps auf den anderen Kanareninseln)

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Wandern auf den Kanaren
Fuerteventura + Kanaren aus Heft 11/2021 Die Top-Wanderwege auf Fuerteventura & den Kanaren
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  • Hinkommen: Für Hin- und Rückflug (zum Beispiel Lufthansa) ab München zahlt man ab rund 350 Euro. Iberia fliegt zum Teil recht günstig auf die Kanarischen Inseln, allerdings mit Umsteigen in Barcelona oder Madrid, mitunter auch noch mit Zwischenstopp auf Teneriffa.
  • Herumkommen: Mietwagen gibt es auf cicar.com. Der Vermieter hat Büros am Flughafen und in allen touristischen Zonen. Busse steuern leider nicht alle Teile der Insel an, Fahrpläne findet man auf tiadhe.com. Taxis lassen sich in nahezu jeder Ortschaft auftreiben und verlangen 50 bis 60 Cent pro angefangenem Kilometer, der Mindesttarif beträgt 3 Euro.
  • Beste Zeit: Fuerteventura ist ein Ganzjahres-Wanderziel, zu jeder Zeit herrschen angenehme Shirt-Temperaturen. Der Nordostpassat bringt zum Teil kräftigen Wind über die Insel, zu starken Niederschlägen kommt es anders als auf den feuchteren Westinseln aber nur selten.

Wandern auf Fuerteventura – Touren

1. Vulkane im Norden

Start: Lajares (Bushaltestelle Campo de Fútbol). Dem beschilderten Weg »Calderon Hondo« in Richtung Montaña Colorada folgen, einem rötlichen Berg. Nach einer Gabelung hinauf zum Rand des Hondo-Kraters und dort die Aussichtsplattform mit Blick auf den Talkessel genießen. Nach dem Abstieg mündet der Weg in den GR-131, der am Vulkan Bayuyu vorbei nach Corralejo führt.

Mehr zum Thema:
Länge 12,04 km
Dauer 3:35 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 251 Meter
Höhenmeter absteigend 307 Meter
Tiefster Punkt 74 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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2. Wilde Steilküsten

Rundtour ab Los Molinos. Am linken Rand der Bucht die Basaltklippe zum Tablero de la Vega Vieja hinaufsteigen. Entlang der Abbruchkante des Küstenplateaus über mehrere Schluchten zum Barranco de la Fuente Blanca (hier kleines Steinhaus). Ab dort inseleinwärts und gen Norden bis zum Barranco de las Salinas und gen Osten (die Straße überquerend) nach Los Molinos.

Mehr zum Thema:
Länge 11,95 km
Dauer 3:25 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 275 Meter
Höhenmeter absteigend 275 Meter
Tiefster Punkt 29 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Wandern auf den Kanaren
Gerhard Eisenschink
In den Dünen des Nordens kommen beim Wandern Sahara-Gefühle auf.

3. Zur Küste bei Ajuy

Von Vega de Río Palmas (Kirchplatz) zum Barranco de Río Palmas. Am Stausee Presa de la Peñitas vorbei, dann über einen Felssteig zur Eremita Nuestra Señora de la Peña. Oberhalb der Kapelle zum Schluchtausgang. Dem Wanderweg am Barranco de Mal Paso bis Ajuy folgen. Ein Abstecher über die Kalkklippen im Norden des schwarzen Strandes zum Felstor Peña Horadada lohnt sich.

Mehr zum Thema:
Länge 14,08 km
Dauer 3:47 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 77 Meter
Höhenmeter absteigend 351 Meter
Tiefster Punkt 290 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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4. Höchster Inselberg

Start: Ortseingang von Jandia Playa (Shopping Center). Entlang der FV-2 zum Verkehrskreisel, von dort hinauf bis kurz vor das Wasserreservoir (Tanque Aqua). Hier auf weiß-gelber Markierung hinauf zum Pico de la Zarza (812 m). Kurz vor dem Gipfelweg geht es an den Talahijas (zwei rund 200 Meter hohen Bergen) vorbei auf den Gipfel des Pico de la Zarza. Auf demselben Weg zurück.

Mehr zum Thema:
Länge 15,57 km
Dauer 5:19 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 758 Meter
Höhenmeter absteigend 758 Meter
Tiefster Punkt 6 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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5. Drei-Küsten-Rundweg

Von Puerto de la Cruz (El Puertito) an der Westseite der Halbinsel Jandía entlang. Vorbei an der Playa de Ojos und kleinen Sanddünen zu den Las-Talahijas-Bergen. Durch felsiges Gelände mit Blick auf das Jandía-Massiv zur Agua Cabras (Ziegenwasser-Quelle). Es folgt ein leichter Anstieg zur Degollada de Agua Cabras, dann wieder hinab und gen Süden nach Las Salinas. Über den GR-131 (den westlichsten Abschnitt des europäischen Fernwanderwegs E7 von El Hierro über Fuerteventura nach Lanzarote) zurück zum Startpunkt.

Mehr zum Thema:
Länge 11,78 km
Dauer 3:10 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 161 Meter
Höhenmeter absteigend 161 Meter
Tiefster Punkt 10 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Weitere Tipps zur Planung eurer Reise

  • Karte und Literatur: Kompass-3 in 1-Wanderkarte Nr. 240 Fuerteventura (Wandern, Fahrradfahren, Surfen), Maßstab 1:50 000, 11,99 Euro. Rother Wanderführer Fuerteventura mit 30 Tourenbeschreibungen, Kartenausschnitten und GPS-Tracks zum Herunterladen, 14,90 Euro. Wandervorschläge für Fuerteventuras wilde Westküste, Hintergrundinfos und praktische Tipps: Auf den Spuren der Fischer von Sabine Kiesewein, Natour Verlag Geesthacht, ISBN 978-3-00- 060406-5, 18,90 Euro.
  • Informieren: Auskunft über die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten erteilt das Spanische Fremdenverkehrsamt unter spain.info mittels einer interaktiven Karte. Weitere Infos (Spanisch und Englisch) unter visitfuerteventura. es, deutschsprachiges Inselmagazin: el-foco.de

Unterkünfte

  • Turismo Rural: Traditionelle Landhäuser (casas rurales) werden durch die Vermietung an Touristen vor dem Verfall bewahrt. Sie sind in der Regel vorbildlich restauriert, mitunter etwas abgelegen und verfügen meist über einen kleinen Garten. Eine Auswahl an Miethäusern und kleinen Hotels findet sich unter fuerteventurarural. org/alojamientos. Preis: ab 40 Euro pro Nacht (bis vier Personen).
  • Kunstvolle Ferienhäuser: In der Nähe des Fischerdorfes Tarajalejo im Süden der Insel warten fünf hübsche Ferienhäuser, gestaltet von einer Künstlerin, zum Teil inspiriert von den vier Elementen Erde, Feuer, Wasser, Luft, Preis: ab 53 Euro pro Nacht. Infos unter alternativehouse.es/de/
  • Risco del Gato: Todschicker Hotelkomplex in 30 000 m² großer Grünanlage mit mehreren Pools bei Costa Calma, 200 Meter vom Strand entfernt. Preis: p. P. ab 75 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer inkl. Frühstück, hotelriscodelgato.com
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Gerhard Eisenschink
Paella ist nicht so präsent wie auf dem Festland, doch in ebenso köstlichen Varianten zu finden.

Wenn der Magen knurrt

  • La Sombra: Das vor allem bei jungen Leuten beliebte Lokal »La Sombra« ist eine grüne Oase in der alten Insel- Hauptstadt Betancuria. Gekocht wird viel mit regionalen Zutaten. Es gibt zum Beispiel Tortillas, Tapas und Burger auf pflanzlicher Basis (ohne Soja), alles zu erschwinglichen Preisen, lasombra.es
  • El Invernadero: Originelles veganes/vegetarisches Restaurant in einem Gewächshaus der Insel-Hauptstadt Puerto del Rosario (Llanos Pelados 4 c), elinvernaderorestaurante.es

Die persönlichen Tipps von Reiseautorin Sylvia Lischer

  • Straßenkunst: Fuerteventuras »Murales« zieren viele Fassaden und Mauern. Es werden ständig mehr, bisweilen von internationalen Künstlern. Beeindruckende Exemplare findet man u. a. in El Cortillo und Puerto del Rosario.
  • Wochenmarkt: Der Bauernmarkt Oasis Park in La Lajita (Sonntag, 9–14 Uhr) lohnt einen Besuch. Neben Obst, Gemüse und Handwerkskunst werden auch Exkursionen angeboten. mercaoasispark.com/de
  • Einwanderer: Die Population nordafrikanischer Streifenhörnchen auf der Insel schätzt man aktuell auf über eine Million. In größerer Zahl sieht man die putzigen, bei Bauern aber unbeliebten Nager am Mirador del Risco de las Peñas.

"Filmreif" – der Reisebericht aus Fuerteventura

Die Route, auf der ich frühmorgens am Tag nach der Ankunft unterwegs bin, führt von der kleinen Ortschaft Vega de Río Palmas zum Barranco de las Peñas – einem palmenbestandenen Bachbett, das sich nach Westen in eine imposante Felsschlucht verwandeln soll. Begleitet werde ich von Sabine Kiesewein, einer deutschen Aussteigerin, die seit elf Jahren auf der Insel lebt, die abgelegensten Winkel zu Fuß erkundet, Bücher schreibt und ein Inselmagazin mitverfasst. Heute wollen wir von Vega de Río Palmas zum Fischerdorf Ajuy im Westen der Insel vordringen und die Steilküste mit ihren imposanten Felsformationen erkunden. Doch noch befinden wir uns im Inneren der zweitgrößten Kanareninsel, umgeben von alten Terrassenfeldern, die sich vom Talboden bis zu den steilen Berghängen hinaufziehen. Der Wanderweg windet sich über sandigen Untergrund, Steine und grobkörniges Granulat, das so laut unter unseren Sohlen knirscht, dass ein Graureiher im nahe gelegenen Schilf erschreckt auffliegt...den kompletten Reisebericht findet ihr in der neuen OUTDOOR-Ausgabe 11/2021 – im Kiosk und online als E-Paper.

Schwarzwald
Hannes Tell
OUTDOOR-Ausgabe 11/2021

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