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Schneeschuh-Wanderung am Imberger Horn

Eine Tour, die alles bietet, was man sich zum Thema Berg vorstellt, mit beeindruckenden Blicken zum Oberjoch und zum Weihar. Wer will, nimmt am Weg noch das 1655 Meter hohe Imberger Horn mit, einen Teil des Rückwegs kann man auch mit dem Mietrodel zurücklegen.

Eine Schneeschuhtour, die alles bietet, was man sich zum Thema Berg vorstellt, mit beeindruckenden Blicken zum Oberjoch und zum Weihar im Allgäu. Wer will, nimmt am Weg noch das 1655 Meter hohe Imberger Horn mit, einen Teil des Rückwegs kann man auch mit dem Mietrodel zurücklegen.

Mehr zum Thema:
Länge 15,53 km
Dauer 6:45 Std
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 1068 Meter
Höhenmeter absteigend 1074 Meter
Tiefster Punkt 788 m ü. M.
Höchster Punkt 1596 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Technisch nicht schwierig, doch lang. In den schattigen Passagen kann es schon mal sehr kalt werden, warme Funktionsbekleidung ist ein Muss. Vor der Tour den Lawinenbericht einholen.

Anreise

Entweder A 7 Abfahrt Lindau/Oberstdorf – B19 Abfahrt Waltenhofen – Immenstadt – Sonthofen B 308 bis Bad Hindelang oder A 7 Abfahrt Oy/Mittelberg – B309 Unterjoch – Oberjoch – Bad Hindelang. Die zweite Variante ist serpentinenreich, bietet aber von Frühjahr bis Herbst einen traumhaften Panoramablick.

Ausgangspunkt

Die Winterwanderung mit Schneeschuhen beginnt an der Talstation der Hornbahn von Bad Hindelang im Allgäu.

Einkehr

Das Bergrestaurant »Gletscherspalte« erreicht man auf der Schneeschuhtour nach zwei Stunden (geschlossen vom 2.11. bis 20.12, www.gletscherspalte.de, Tel. 08324/651). Alternativ nimmt man die Gondel 8 der Hornbahn und verkürzt die sechstündige Tour dadurch auf vier Stunden (www.hornbahn-hindelang.de, Tel. 08324/2404).

Übernachtung

Auskunft gibt der Tourismusverband Bad Hindelang, Tel. 08324/8920,info@hindelang.net, www.bad-hinde lang.de

Beste Zeit

November bis Ende April.

Karten

Kompasskarte Allgäuer Alpen/Kleinwalsertal 1 : 50000, 7,50 Euro.

Info

Tourismusverband Bad Hindelang, Tel. 08324/8920, info@hindelang.net, www.bad-hindelang.de

Route

Vom Parkplatz der Hornbahn geht es über die Ostrach (Gebirgsbach) rechts ab und 50 Meter danach links einen kleinen Berg hinauf. Eine Langlaufloipe kreuzen, dann links haltend an einer Viehtränke vorbei stetig bergauf, Richtung Bergrestaurant »Gletscherspalte«. Der serpentinenartige Weg windet sich steil hinauf und trifft nach etwa anderthalb Stunden auf eine Abzweigung, hier links in Richtung Bergrestaurant und nicht nach rechts hinauf zum Burgschrofen (1334 m). Am Restaurant entweder einkehren oder dem Panoramaweg rechts vom Restaurant weg Richtung Imberger Horn folgen (Ausschilderung Imberger Horn). Nach etwa 20 Minuten geht es links hinauf zum Imberger Horn (nur bei guten Bedingungen möglich), rechts geht es weiter auf dem regulären Weg zur Straussberghütte. Zunächst folgt man einem unbefestigten Wanderweg, rechter Hand ist der Zwölferkopf (1355 m) zu sehen, geradeaus der vordere Teil der Nagelfluhkette. Vorbei an der Straussberghütte bis zur Ortschaft Imberg laufen. In Imberg der Straße rechts Richtung Vorderhindelang folgen. Dieser einzige Weg führt nach 20 Minuten zu einer beschilderten Abzweigung. Hier links abbiegen Richtung Vorderhindelang und dem Weg bis zur nächsten Abzweigung folgen (ca. 20 Minuten). Sie bietet zwei Wege nach Vorderhindelang an. Den rechten Weg nehmen, er führt bis zu einer Brücke an den Gebirgsbach Ostrach. Vor der Brücke links ab und entlang der Ostrach bis zur Hornbahn, wo es über die gleiche Brücke geht, die beim Start überschritten wurde. Wer sich eine etwas angenehmere Variante aussuchen möchte, lässt sich mit der Hornbahn zum Bergrestaurant »Gletscherspalte« fahren, das spart zwei Stunden Aufstieg.

outdoor-Tipp

Vom Restaurant »Gletscherspalte« aus kann man den Rückweg per Rodel bestreiten. Die 3,5 Kilometer lange Abfahrt zur Talstation der Hornbahn kostet eine Rodelleihgebühr von vier Euro.

Das Kutschenmuseum in Bad Hindelang ist eine kleine Attraktion. Beim Betreten fühlt sich der Besucher in eine Zauberwelt versetzt, in der ländliches Brauchtum und Fantasie verschmelzen. Das Museum ist ganzjährig geöffnet, täglich von 8 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

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