Grundlage der Auswertung sind reale Buchungsdaten der vergangenen Jahre. Das Ergebnis ist eindeutig: Der Markt wächst weiter, allerdings nicht überall im gleichen Maß. Während einige Regionen deutlich zulegen, geraten andere unter Druck. Politische Rahmenbedingungen, Sicherheitsaspekte und ein stärkeres Preisbewusstsein spielen bei der Planung eine immer größere Rolle. Entscheidend ist dabei längst nicht mehr die Frage, ob gereist wird – sondern wohin.
Bei der klassischen Fernreise im Winter zeigt sich ein klarer Trend: Immer mehr Reisende kombinieren ihren Trip mit dem Camper. Während Australien und Neuseeland dabei die Top-Favoriten bleiben, sieht CamperDays – die weltweit führende Plattform für Miet-Wohnmobile – ein breiteres Interesse an verschiedenen Fernreisezielen: Costa Rica rückt stärker in den Fokus, Chile gewinnt spürbar an Bedeutung, Namibia kommt der Menge an Nachfrage kaum hinterher und Südafrika bleibt konstant stark – und Marokko wird als Destination erstmals mit einer eigenen Station in Casablanca buchbar.

Neues Camper-Ziel Marokko: mildes Winterklima und kurze Flugzeiten
Eine Destination, die sich perfekt für Roadtrips entlang der Küsten- und Landstraßen eignet. Besonders im Winter punktet das Land mit einer seltenen Kombination: nur etwa drei Stunden Flugzeit ab Deutschland, aber Klima- und Landschaftszonen, die sich wie eine echte Fernreise anfühlen. Das Land ist unglaublich vielfältig, von atemberaubenden Küsten über die Ausläufer des Atlasgebirges bis hin zu kleinen Wüstenorten. Für Camper-Reisende gibt es kaum ein anderes Ziel, das auf so kompaktem Raum so viel Abwechslung bietet. Ob Atlantikrouten, bergige Etappen oder Touren in Richtung Sahara: Marokko ermöglicht sowohl kurze Ausflüge als auch längere Abenteuer, sowie spannende Wanderrouten.

Namibia & Südafrika: bewährte Winterfavoriten mit vielfältigen Routen
Namibia und Südafrika zählen seit Jahren zu den beliebtesten Winterzielen. Beide Länder bieten angenehme Temperaturen während des europäischen Winters sowie gut erschlossene Routen für längere Roadtrips. Namibia zählt zu den dynamischsten Trenddestinationen im Campermarkt: Windhoek ist die meistgebuchte Abholstation, wobei die Nachfrage teilweise schneller wächst als das verfügbare Angebot. Windhoek dient als idealer Ausgangspunkt für Touren durch die Weiten des Etosha-Nationalparks, die Wüstenregionen bei Sesriem oder die Küste rund um Swakopmund.
In Südafrika gibt es zwei Stationen in Kapstadt und Johannesburg. One-Way-Mieten sind zwischen beiden Städten möglich, sodass sich sowohl Küstenrouten entlang der Garden Route als auch längere Inlandsstrecken inklusive Safari-Touren rund um den Kruger-Nationalpark flexibel planen lassen. Dank der großen landschaftlichen Vielfalt bleibt Südafrika eine der attraktivsten Camper-Destinationen im südlichen Afrika.

Trendziel Costa Rica: steigendes Interesse an Winter-Roadtrips
Costa Rica entwickelt sich spürbar nach vorn. Seit 2023 ist das Land über die Plattform buchbar, und seitdem zeigen die internen Suchdaten ein kontinuierlich wachsendes Interesse an Fahrzeugen, Saisonzeiten und Verfügbarkeiten. Aktuell bietet CamperDays drei Stationen in San José, Liberia und Jacó an – ein Set-up, das sowohl klassische Routen durch den Norden als auch Touren entlang der Pazifikküste ermöglicht. "Costa Rica gehört zu den Ländern, bei denen wir im Winter die stärksten Bewegungen sehen", sagt Maximilian Schmidt, Managing Director von CamperDays. "Viele Reisende suchen nach einer Kombination aus warmem Klima, dichter Natur und gut planbaren Etappen. Genau diese Mischung bietet Costa Rica sehr zuverlässig." Auch allgemeine Tourismusprognosen bestätigen diese Entwicklung: Mit einer erwarteten jährlichen Wachstumsrate von über sieben Prozent zählt Costa Rica zu den dynamischsten Reiseländern in Mittelamerika.

Chile im Fokus: vielseitige Routen und wachsende Bedeutung
Chile hat sich in kurzer Zeit als relevantes Fernziel für Winterreisende etabliert. Mit inzwischen fünf Stationen von Nord nach Süd – Arica, El Loa (Calama), Santiago de Chile, El Tepual und Punta Arenas – ermöglicht CamperDays Roadtrips von der Atacama bis nach Patagonien. One-Way-Mieten sind auf allen Strecken möglich, die in Santiago de Chile starten oder enden. So lassen sich Nord-Süd-Routen besonders flexibel planen. Beliebt sind vorrangig Strecken entlang der Carretera Austral, einer der bekanntesten Panoramarouten Südamerikas, sowie Touren durch die Atacama mit Salzseen, Vulkanen und Hochplateaus. Durch die umgekehrten Jahreszeiten fällt die Hauptreisezeit in die europäischen Wintermonate – ideal für Camper, die landschaftliche Vielfalt und gut erschlossene Routen kombinieren möchten.

Alte Klassiker: Neuseeland und Australien
Australien und Neuseeland zählen seit Jahren zu den beliebtesten Fernreisezielen für Campervan-Reisende. Beide Länder bieten eine hervorragende Infrastruktur sowie vielfältige und gut erschlossene Routen für individuelle Roadtrips. In Australien stehen mehrere Stationen zur Verfügung, unter anderem in Sydney, Brisbane und Perth – ideale Ausgangspunkte für Küstenfahrten, Outback-Touren oder Reisen entlang der Great Ocean Road.
In Neuseeland gibt es Stationen auf der Nord- und Südinsel, etwa in Auckland und Christchurch. One-Way-Mieten zwischen den Inseln sind möglich, sodass sich die landschaftlich abwechslungsreichen Routen mit Bergen, Seen und Küsten flexibel kombinieren lassen. Dank der kompakten Distanzen und großen Naturvielfalt gehört Neuseeland zu den beliebtesten Camper-Destinationen weltweit.
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