Wanderrucksack-Test 2020 Boris Gnielka
Wanderrucksack-Test 2020
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Wanderrucksack-Test 2020 10 Bilder

Wanderrucksack-Test 2020

Tagesrucksäcke für Kurztrips und Wochenendtouren

Tagesrucksäcke mit 25-30 Liter Gepäckvolumen sind ideal für Kurz- und Wochenendtouren. Es gibt sie mit luftigem Abstandsnetz & festem Rückenpolster. 10 Rucksäcke im Test ...

Diese Produkte haben wir getestet:

Rucksaäcke mit Kontaktrücken/Link zum Testbericht Preis Testergebnis Hier können Sie die Rucksäcke kaufen
DEUTER SPEEDLITE 26/24 SL (OUTDOOR Test-Sieger) 120 €/120€ Überragend Preisvergleich
FJÄLLRÄVEN KEB HIKE 30 240 € Sehr gut Preisvergleich
ORTOVOX TRAVERSE 30/28 S 130 €/130 € Sehr gut Preisvergleich
SALEWA MT TRAINER 25/22 WS 130 €/120 € Sehr gut Preisvergleich
LOWE ALPINE ALTUS 32/32 ND 150 €/150 € Sehr gut Preisvergleich

Rucksäcke mit Netzrücken/Link zum Testbericht Preis Testergebnis Hier können Sie die Rucksäcke kaufen
GREGORY CITRO 30/JUNO 30 130 €/130 € Sehr gut Preisvergleich
JACK WOLFSKIN ORBIT 28/26 130 €/130 € Gut Preisvergleich
OSPREY STRATOS 26/SIRRUS 26 150 €/150 € Gut Preisvergleich
TATONKA HIKE PACK 27 (OUTDOOR Kauftipp) 90€ Sehr gut Preisvergleich
VAUDE BRENTA 30 115€ Sehr gut Preisvergleich

Exakt acht Kilo wiegen unsere Test-Rucksäcke, die mit 22 bis 32 Litern Packvolumen auf Tagesausflügler sowie Wochenendwanderer zielen. Das nötige Zeug dafür haben sie: Halterungen für Trinkblasen, viele Fächer, Taschen und Befestigungsmöglichkeiten für Trekkingstöcke und Co. bietet jeder der zehn getesteten Wanderrucksäcke. Drei davon sind Unisexmodelle, sieben haben wir außerdem in einer annähernd baugleichen Damenversion getestet. Hier fallen die Schulterträger schmaler aus, die Rückenplatten kleiner und die Hüftgurtpolster schräger. »Sie können sich so besser auf ausgeprägten Taillen abstützen«, erklärt outdoor-Ausrüstungsredakteur Frank Wacker. Und das unabhängig von der Beschaffenheit des Rucksack-Tragesystems.

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Wanderrucksack-Test 2020 (Heft 04/20) Tagesrucksäcke für Kurztrips und Wochenendtouren
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Hier wetteifern zwei Varianten der so genannten "Daypacks" um Wanderers Gunst: Direkt anliegende Körperkontakt-Rucksäcke sowie solche, bei denen ein straff gespanntes, luftiges Netz den Rucksack auf Abstand zum Rücken hält. Beide haben ihre Vorteile. So sitzt bei den fünf Kontaktrucksäcken im Test die Last nah am Körper, wodurch sie sich besser kontrollieren lässt. Auch fällt das Be- und Entladen leichter als bei den zum Teil stark gewölbten Packsäcken der Netzrückenfraktion – die dafür in puncto Rückenbelüftung die Nase vorn hat. Und zwar deutlich, wie schon der im Test günstigste Wanderrucksack zeigt, der Tatonka Hike Pack 27. »Hält den Rücken knochentrocken und liegt schön weich auf«, notiert etwa Tester Ralf Bücheler. Auf der Habenseite verbucht der Unisex-Rucksack zudem ein mit 940 Gramm geringes Gewicht sowie die schnörkellose Erscheinung. Bis zu acht Kilo, so das Fazit der Tester, lassen sich mit diesem Wanderrucksack komfortabel tragen, bei mehr streiken die weichen und zudem kurzen Hüftflossen.

Dass Netzrückenrucksäcke auch mehr tragen können, beweist der mit 115 Euro zweitgünstigste Kandidat, Vaude Brenta 30. Der überarbeitete Klassiker unter den Wanderrucksäcken überzeugt nicht nur mit stabilem, sehr gut sitzendem Hüftgurt und viel Flexibilität, sondern auch mit einer überragenden Ventilation. »Gut für Touren im Warmem, auch mit mehr Gepäck«, so Testerin Katleen Richter, die trotz schmalem kurzem Rücken klasse mit dem Unisexmodell zurechtkommt. Ein Verdienst der längenverstellbaren Schulterträger, mit denen sich dieser Rucksack gut an verschiedene Staturen anpassen lässt.

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Boris Gnielka
Das Netz hält den Rucksackrücken vom Träger fern und sorgt so für eine geringere Wärmebildung.

Eine solche Längenverstellung bietet auch der OspreyStartos 26 (Damenmodell: Sirrus 26). 150 Euro verlangen die Amerikaner für den mehr als üppig ausgestatteten Daypack, der mit einer netzrückenuntypisch hohen Lastkontrolle überzeugt. »Er umklammert den Rücken förmlich, engt dadurch etwas ein«, so Wacker.

Ganz anders als die Testrucksäcke von Gregory und Jack Wolfskin. Sie bieten – ganz besonders in der Hüfte – viel Bewegungsfreiheit und eine starke Lastübertragung von bis zu elf Kilo. Vor allem der mit 950 Gramm sehr leichte Gregory Citro 30 (Damenmodell: Gregory Juno 30) begeisterte die Tester: »Wiegt wenig, trägt aber viel«, bringt Online-Redakteur Ralf Bücheler die Ergebnisse des Teams auf den Punkt.

Noch leichtere Rucksäcke gibt es nur mit Kontaktrücken

»Hier besteht das Tragesystem meist nur aus einer polsterschaumbewehrten Kunststoffplatte, viel mehr ist da meist nicht dran«, erklärt Frank Wacker. Um so stärker staunten die Tester, als sie den Fjällräven Keb Hike 30 wogen. Er besteht aus einem Biobaumwoll-Polyester-Mix (»G-1000 Eco«), das sich edel anfühlt, Gewicht* und Kosten aber in die Höhe treibt: 1415 Gramm zeigt die Waage und das Preisschild 250 Euro – damit kostet er rund das Doppelte der meisten anderen Kandidaten. Keine Frage, Biobaumwolle ist teuer, auch die akkurate Verarbeitung mit grobzahnigen Zippern und Metallschnallen geht ins Geld. Dafür lässt sich der stadtfeine Rucksack vielseitig einsetzen: zum Wandern genauso wie zum Shoppen, Reisen oder als Businesspack. Im Test gefiel er mit direktem, hochkontrolliertem Sitz und einer Lastgrenze von zehn Kilo. Viel Ventilation bietet dieser Wanderrucksack aber nicht ...

Wer die bei einem Kontakt-Rucksack sucht, wird am ehesten beim Lowe Alpine Altus 32 fündig. Auch er zählt mit rund 1400 Gramm zu den Schwergewichten unter den getesteten Wanderrucksäcken 2020, was am kräftigen Tragesystem liegt: wuchtige, steife Hüftgurte und eine alustrebenverstärkte, längenverstellbare Rückenplatte mit Ventilationskanal packen selbst Lasten von zwölf Kilo ziemlich locker. Allerdings hat man beim Wandern eher das Gefühl, einen ausgewachsenen Trekking rucksack zu tragen.

»Kein Vergleich zum Salewa MTN Trainer, eher das Gegenteil«, urteilt Reiseredakteurin Kerstin Rotard und spricht damit fürs ganze Team. Zwar steckt im Salewa-Rücken ebenfalls eine Alustrebe, genauso ein Ventilationskanal, doch fallen seine von großen Aussparungen durchzogenen Schulter- und Hüftgurte weicher, der Packsack mit 20 Litern kleiner aus. »Perfekt für Speedhiker oder Bergläufer, zumal er sehr viel Bewegungsfreiheit zeigt«, so Frank Wacker über den mit 820 Gramm leichtesten, aber auch kleinsten Rucksack in unserem Testfeld 2020.

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Wanderrucksäcke sollten eine Vielzahl an Taschen aufweisen.

Dass ein Tragesystem nicht zwingend Versteifungen benötigt, zeigt hingegen Ortovox mit dem Traverse 30. Sein Rücken besteht aus einer dünnen, polsterkissenbestückten Plastikplatte – ohne Alustrebe oder anderem Gedöns. »Packt man schlecht, drückt es später in den Rücken«, so Ralf Bücheler. Dennoch lässt sich das mit knapp 30 Litern große, aber 950 Gramm leichte Modell mit bis zu zehn Kilo beladen und selbst mit dieser Last extrem kontrolliert und gut tragen – ideal zum Berg- und Hüttenwandern.

Auch der Favorit im Test 2020 – der Deuter Speedlite 26 – schreckt vor alpinen Ausflügen nicht zurück, punktet aber ebenso im Flachland. So schmeichelt er dank weichem Hüftgurt und durchdrückfester, anschmiegsamer Rückenauflage Genusswanderern, die sich außerdem über das Mini-Gewicht* von 830 Gramm, die hohe Laststabilität und überragende Kontrollierbarkeit freuen. »Ein hervorragender Allrounder ohne Schwächen«, zieht Frank Wacker Bilanz.

Testfazit unseres Wanderrucksack-Tests 2020:

Unterm Strich liefern die meisten der insgesamt 17 getesteten Tagesrucksäcke eine starke Performance ab. Bei den Netzrücken-Rucksäcken überzeugen vor allem die Modelle von Gregory und Vaude: mit einer top Ventilation sowie hoher Laststabilität bei starker Kontrollierbarkeit. Die beiden Allrounder machen selbst ambitionierte Touren zum (luftigen) Vergnügen und schrecken auch vor Bergtouren nicht zurück. Grammzähler und Sparfüchse finden hingegen im Tatonka Hike Pack 27 einen tollen Allround-Rucksack.

Speedhiker, Bergsportler und Minimalisten sollten sich dagegen eher die getesteten Wanderrucksäcke mit Kontaktrücken ansehen, und hier besonders den ultraleichten Salewa MTN Trainer 25. Sollte der mit seinen 22 Litern zu klein sein, bietet sich der deutlich geräumigere Ortovox Traverse 30 an (25+2 Liter). Für alle, die das Familiengepäck tragen müssen, ist dagegen der enorm laststabile Lowe Alpine Altus 32 der Richtige. Zumal er mit einer kontaktmodelluntypisch hohen Ventilation besticht – und reichlich Stauraum bietet. Städtereisende sowie alle, die ihren Rucksack auch im Alltag tragen oder Wert auf Design legen, werden hingegen beim edlen, teuren und komfortablen Fjällräven fündig.

Unsere Empfehlung ist der Deuter Speedlite 26 (Damenmodell: Speedlite 24SL). Kein anderer Tagesrucksack im Test überzeugte uns auf solch breiter Front: mit geringem Gewicht (ca. 800 Gramm), top Handling, guter Ventilation und dem im Test besten Tragekomfort.

Welche Details beim Wanderrucksack wichtig sind

  1. Kompressionsriemen: Angezogen verkleinern sie das Packvolumen, bringen den Inhalt für mehr Kontrolle nah an den Rücken. Ideal sind zwei Riemen pro Seite.
  2. Konturierte Schulterpolster: S-förmig gebogene Träger schmiegen sich besser an den Körper, sitzen bequemer. Bestehen sie aus luftigem Mesh, bleibt man darunter trocken.
  3. Rückenlänge: Für besten Sitz gibt es manche Modelle in verschiedenen Längen, andere (z. B. Osprey, Vaude) haben längenverstellbare Schulterträger.
  4. Brustgurt: Ein festgezurrter Brustgurt kann je nach Statur Sitz und Tragekomfort verbessern. Spürt man keinen Unterschied, lässt man ihn einfach offen.
  5. Rückenauflage: Ob weiches Netz (wie auf dem Foto) oder straffe Polsterelemente: Hauptsache, der Rucksack sitzt bequem und drückt nicht.
  6. Hüftgurt: Er sollte lückenlos anliegen und mit Mesh gepolstert sein. Fällt der vordere Gurt breit (4 statt 2,5 cm) aus, schneidet er nicht so schnell ein.
  7. Hüftgurttaschen: Kein Tinnef, sondern praktischer Stauraum für Mini-Kameras, Handys, Lippenfettstift, Riegel und alles, was griffbereit sein muss.
Wanderrucksack-Test 2020
Daniel Geiger
Freunde vieler Features werden den laststabilen Lowe Alpine Altus 32 mögen - auch, weil er sich souverän trägt wie ein großer Rucksack.

Der Rucksack-Prüfparcours im Detail

Welches Prozedere die insgesamt 17 Test-Rucksäcke auf den verschiedenen Teststationen erwartete, seht ihr hier:

Messen & wiegen: Vor den Testtouren wiegen wir alle Rucksäcke, und zwar ohne die oft serienmäßige Regenhülle. Das Packvolumen ermitteln wir mit speziellen »Volumen-Säcken«, weisen die Größe von Deckel- und Vortaschen in der Tabelle separat aus.

Ventilations-Test: Welches Modell hält Rücken, Hüft- und Schulterpartie am besten trocken? Die Wirksamkeit von Ventilationskanälen, Netzrücken, gelochten Schulter- und Hüftgurten zeigt sich bei schweißtreibenden Aufstiegen besonders gut.

Komfort-Check: Wie gut sich ein Rucksack trägt, lässt sich nur im direkten Vergleich ermitteln. Zwei Testerinnen und drei Tester prüfen auf mehreren Touren die mit je acht Kilo beladenen Modelle auf Sitz, Anschmiegsamkeit, Kontrolle und Laststabilität.

Handlingprüfung: Qualität und Umfang der Ausstattung prüft das Team während der Testtouren. Nicht fehlen dürfen Kompressionsriemen, Seitenfächer (für Trinkflaschen z. B.) und eine große Deckel- oder Vortasche. Alles Weitere ist Geschmacksacke.

Kontaktrücken


DEUTER SPEEDLITE 26/24 SL (OUTDOOR Test-Sieger 04/20)

Wanderrucksack-Test 2020
Deuter
DEUTER SPEEDLITE 26/24 SL

Preis: 120 €/120 €

Volumen (gemessen): 23 + 3 /20 + 3 l (Deckel)

Gewicht: 830 g/785 g

Tragesystem/Sonstiges: In vielen Größen erhältlich, dünn gepolsterte, durchdrückfeste Meshauflage, weicher Hüftgurt.

Tragekomfort: Liegt flächig und nah an, lässt sich bestens kontrollieren und punktet mit viel Flexibilität (10 kg).

Handhabung/Praxis: Stark und clever ausgestattet, top Handling, Inhalt lässt sich wirksam komprimieren – perfekt!

Fazit: Superleichter, vielseitiger Rucksack, der mit top Trageverhalten, perfektem Handling sowie sinnvoller Ausstattung punktet.

Testurteil: Überragend

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FJÄLLRÄVEN KEB HIKE 30

Wanderrucksack-Test 2020
Fjällräven
FJÄLLRÄVEN KEB HIKE 30

Preis: 240 €

Volumen (gemessen): 21 + 4 l (Deckel)

Gewicht: 1415 g

Tragesystem/Sonstiges: Kontaktrückenmodell mit fester Auflage und kräftigem Hüftgurt. Gefertigt aus G-1000 Eco.

Tragekomfort: Sitzt satt und schlüssig und lässt sich perfekt kontrollieren. Könnte flexibler sein (bis 11 kg).

Handhabung/Praxis: Einfaches Handling. Die Ausstattung mit Organizer und Vortasche zielt eher auf urbane Einsätze.

Fazit: Schönes, aber auch teures Modell, das sich nicht nur zum Wandern, sondern auch für Städtetrips und Reisen sehr gut eignet

Testergebnis: Sehr gut

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ORTOVOX TRAVERSE 30/28 S

Wanderrucksack-Test 2020
Ortovox
ORTOVOX TRAVERSE 30/28 S

Preis: 130 €/130 €

Volumen (gemessen): 25/23 + 2/2 + 2/2 l*

Gewicht: 950 g/895 g

Tragesystem/Sonstiges: 50 g/895 g

Tragekomfort: Einzelne Polsterelemente leicht spürbar, laststabil (10 kg), top Kontrolle, sehr bequemer Hüftgurt.

Handhabung/Praxis: Muss sauber gepackt werden, etwas hakelige Lastkontrollriemen. Praktisch: die große Frontöffnung.

Fazit: Wer ein geräumiges Modell für alpine Einsätze sucht, trifft mit dem laststabilen wie leichten Ortovox eine klasse Wahl.

Testergebnis: Sehr gut

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SALEWA MT TRAINER 25/22 WS

Wanderrucksack-Test 2020
Salewa
SALEWA MT TRAINER 25/22 WS

Preis: 130 €/120 €

Volumen (gemessen): 20 l/17 l

Gewicht: 820 g/730 g

Tragesystem/Sonstiges: Kunststoffplatte mit zentraler, formbarer Alustrebe und Ventilationskanal, Hüftgurt mit Aussparung.

Tragekomfort: Trägt sich mit einer Last von bis zu acht Kilo sehr bequem, kontrolliert und rückennah. Liegt fest auf.

Handhabung/Praxis: Lässt sich prima bedienen, clevere Kompressionslösung, hat alles wirklich Notwendige an Bord.

Fazit: Sehr kleiner, leichter, top kontrollierbarer Daypack, der in erster Linie auf Speedhiker und LeichtGewicht*swanderer zielt.

Testergebnis: Sehr gut

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LOWE ALPINE ALTUS 32/32 ND

Wanderrucksack-Test 2020
Lowe Alpine
LOWE ALPINE ALTUS 32/32 ND

Preis: 150 €/150 €

Volumen (gemessen): 30 + 2 l /30 + 2 l (Deckel)

Gewicht: 1395 g/1310 g

Tragesystem/Sonstiges: Stark gewölbte Kunststoffplatte mit Alustrebe, steifer, dicker Hüftgurt, längenverstellbarer Rücken.

Tragekomfort: Die feste Auflage liegt satt im Kreuz, in der Hüfte etwas steif, die Kontrollierbarkeit ist top (bis 12 kg).

Handhabung/Praxis: Überaus reichhaltig ausgestattet, stören nur die vor allem anfangs sehr schwergängigen Riemen.

Fazit: Freunde vieler Features werden den laststabilen Lowe Alpine mögen – auch, weil er sich souverän trägt wie ein Großer.

Testergebnis: Sehr gut

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Netzrücken

GREGORY CITRO 30/JUNO 30

Wanderrucksack-Test 2020
Gregory
GREGORY CITRO 30/JUNO 30

Preis: 130 €/130 €

Volumen (gemessen): 25 l/25 l

Gewicht: 950 g/940 g

Tragesystem/Sonstiges: Schwach gewölbter Rücken, Federstahlrahmen ohne Rückenplatte, zwei Größen erhältlich.

Tragekomfort: Top Lastkontrolle (11 kg) dank breiter Träger und flächig-weichem Sitz. Obenherum etwas steif.

Handhabung/Praxis: Üppig ausgestattet, das Handling überzeugt, muss aber sauber gepackt werden (keine Rückenplatte).

Fazit: Citro und Juno zeigen sich im Test als gutmütige, ausgereifte Kleinlaster ohne Schwächen. Ideal für den Allround-Einsatz.

Testergebnis: Sehr gut

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JACK WOLFSKIN ORBIT 28/26

Wanderrucksack-Test 2020
Jack Wolfskin
JACK WOLFSKIN ORBIT 28/26

Preis: 130/130 €

Volumen (gemessen): 23/22+3/3+2/2 l*

Gewicht: 1225 g/1200 g

Tragesystem/Sonstiges: Stark gewölbter, federstahlverstärkter Rücken, stabiler Hüftgurt, zwei Rückenlängen erhältlich

Tragekomfort: Flexibel und komfortabel – sofern man die Druckpunkte an Schulterblättern und Hüfte nicht spürt.

Handhabung/Praxis: Durch die starke Wölbung lässt sich der untere Packsack etwas schlechter beladen, ansonsten perfekt.

Fazit: Üppig ausgestattetes Modell, das sich gut trägt – wenn man die Druckstellen nicht spürt (merkt man bei der Anprobe sofort).

Testergebnis: Gut

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OSPREY STRATOS 26/SIRRUS 26

Wanderrucksack-Test 2020
Osprey
OSPREY STRATOS 26/SIRRUS 26

Preis: 150 €/150 €

Volumen (gemessen): 21/20/ + 2/2 + 2/2 l*

Gewicht: 1240 g/1200 g

Tragesystem/Sonstiges: Rücken mit flexibler Kunststoffplatte, längenjustierbare Schulterträger, viele Größen erhältl.

Tragekomfort: Umklammert geradezu Rücken und Hüfte, wodurch er sich sehr steif, aber kontrolliert trägt.

Handhabung/Praxis: Extrem umfangreich ausgestattet. Voll beladen etwas widerspenstiges Deckelfachhandling.

Fazit: Wen das steife Tragesystem nicht stört, der sollte den stark ausgestatteten Allround-Rucksack ruhig einmal Probe tragen.

Testergebnis: Gut

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TATONKA HIKE PACK 27 (OUTDOOR-Kauftipp)

Wanderrucksack-Test 2020
Tatonka
TATONKA HIKE PACK 27

Preis: 90 €

Volumen (gemessen): 22 l + 3 l (Deckeltasche)

Gewicht: 940 g

Tragesystem/Sonstiges: Netzrücken mit Kunststoffplatte und Alurohrrahmen. Weicher Hüftgurt mit Aussparungen.

Tragekomfort: Rückennaher, flexibler Sitz, ordentliche Lastkontrolle. Trägt sich mit bis zu acht Kilo komfortabel.

Handhabung/Praxis: Zurückhaltend, mit allem Nötigen ausgestattetes Modell, das sauber gepackt werden muss.

Fazit: Mit dem Hike Pack wendet sich Tatonka an alle, die einen günstigen Leichtrucksack für Touren mit kleinem Gepäck suchen.

Testergebnis: Sehr gut

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VAUDE BRENTA 30

Wanderrucksack-Test 2020
Vaude
VAUDE BRENTA 30

Preis: 115 €

Volumen (gemessen): 26 l + 4 l (Deckeltasche)

Gewicht: 1155 g

Tragesystem/Sonstiges: Stark gewölbter Rücken, höhenverstellbare Träger, großer, flach gepolsterter Hüftgurt. Unisexmodell.

Tragekomfort: Sitzt weich und flächig am Rücken und punktet mit laststabilem (11 kg) bequemem Hüftgurt.

Handhabung/Praxis: Top: große Deckeltasche, Netzseitenfächer ... Hat alles an Bord, und auch das Handling überzeugt.

Fazit: Vaude bietet mit dem Brenta ein voll ausgestattetes, top belüftetes und komfortables Modell, das selbst hohe Lasten trägt.

Testergebnis: Sehr gut

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