Ausrüstung

Best of Test - die Top-Produkte 2018

Sie können die Fotostrecke mit den Richtungspfeilen der Tastatur bedienen
←   →
Foto: Studio Nordbahnhof outdoor Editors Choice 2018

Bestes Material: Devold Tinden Spacer Jacket (Wolle/Fleece)

Hier kaufen!
»Bis jetzt lief ich in dicken Wollteilen schnell heiß, doch das Tinden Spacer Jacket funktioniert hervorragend als Zwischenschicht.«
Boris Gnielka, outdoor-Ausrüstungsredakteur

Wolle müffelt kaum und isoliert gut, dicke und warme Jacken wiegen allerdings viel und bleiben, einmal nass geworden, lange feucht. Der norwegische Hersteller Devold löst beide Schwachpunkte beim körperbetont geschnittenen Tinden Spacer Jacket (530 g, 240 €) mit einem dreilagigen Materialsandwich: Zwischen dem Innen- und Außenstoff aus Merinostretch liegt ein Polyesternetz (»Spacer«). Letzteres speichert mehr Luft und nimmt weniger Feuchtigkeit auf als reine Wolle, deshalb isoliert es besser und trocknet spürbar schneller. Außerdem ermöglicht die Materialkombi eine äußerst effektive Luftzirkulation und bietet so selbst auf anstrengenden Touren ein top Klima.

Bester Schuh 2018: Tecnica Forge

Hier kaufen!
»Ich kenne keinen anderen Wanderstiefel, der sich so angenehm trägt wie der Forge von Tecnica.«
Frank Wacker, outdoor-Ausrüstungsredakteur

Fast jeder ambitionierte Skifahrer kauft heute individuell anpassbare Skistiefel. Jetzt nutzt Tecnica diese Technik für Wanderschuhe. Sie kommt erstmals beim Forge (239 Euro) zum Einsatz - und funktioniert bestens: Nach dem gut 20 Minuten dauernden Anpassungsprozess umschmiegt der Schaft den Fuß wie eine zweite Haut. Dadurch trägt sich der Forge traumhaft komfortabel. Außerdem bietet er genau die richtige Mischung aus Knöchelhalt und Flexibilität. Auch die Trittsicherheit profitiert, weil die exakt sitzende Gewölbestütze einen optimalen Kraftschluss ermöglicht. Die griffige, torsionsfeste und gut gedämpfte Sohle überzeugt zudem mit hoher Kantenstabilität sowie geschmeidigem Abrollverhalten. In Kombination mit dem für diese Klasse niedrigen Gewicht (1320 g in Gr. 9,5) garantiert dies ein zügiges Vorankommen. Und dank des wasserdichten, atmungsaktiven Gore Tex-Futters bleiben die Füße auch bei Dauerregen trocken.

Beste Jacke: Patagonia Micro Puff Hoody

Hier kaufen!
»Ob als Kälteschutz für Pausen im Frühjahr und Herbst oder zum Drunterziehen im Winter, die Micro Puff Hoody von Patagonia ist perfekt.«
Alex Gutierrez, outdoor-Bildredakteurin

Beeindruckend: Das mit Kunstfasern gefüllte Patagonia Micro Puff Hooded Jacket (280 €) wiegt schlappe 250 Gramm, beansprucht verpackt minimale 1,5 Liter und hält wenig verfrorene in Pausen selbst bei leichten Minusgraden (bis –3° C) noch warm – das schafften bis dato nur hochwertige Daunenjacken. Während Letztere aber bei nasskalter Witterung schnell an Isolation einbüßen, behält das Patagonia-Modell sie. Für diese hervorragende Leistung gibt es mehrere Gründe: Erstens kommt ein sehr reißfestes Kunstfaservlies namens »Plumafill« zum Einsatz, das mit weniger Nähten als sonst fixiert werden kann. Dadurch reduziert sich die Anzahl an schlecht isolierenden Absteppungen. Auch liegen die gut mitdrehende Kapuze sowie die Bündchen und der Saum sauber an, sodass hier kaum Wärme entweicht. Außerdem trägt sich die Micro Puff Hoody wie ein Hauch von nichts.

Bester Rucksack: Gregory Baltoro 75

Hier kaufen!
»Selbst mit 30 Kilo Last trägt sich der Gregory Baltoro so wie andere Modelle mit 20 Kilo.«
Olaf Beck, outdoor-Herausgeber

Schon in der letzten Version gehörten der Gregory Baltoro und das Damenmodell Deva zu den besten Trekkingrucksäcken auf dem Markt, doch der Nachfolger setzt in Sachen Komfort neue Maßstäbe: outdoor kennt keinen anderen Rucksack, der sich mit Lasten bis 35 Kilo so hervorragend trägt. Das liegt vor allem am überarbeiteten Alurahmen. So schmiegt sich das Tragesystem noch sauberer an den Rücken an, engt nicht ein und ermöglicht eine großflächige Lastübertragung. In Kombination mit dem schmalen Hüftgurt kann sich das Becken frei bewegen – was im Verlauf eines Tages viel Energie spart. Auch die Belüftung überzeugt. Außerdem profitiert das Gewicht vom Feintuning: Im Vergleich zum Vorgänger speckt der aktuelle Baltoro 75 (80 l) rund 10 Prozent ab und wiegt noch knapp 2,3 Kilo. Nichts geändert hat sich an der funktionellen, üppigen Ausstattung. So besitzt die Deckeltasche (7 l) zwei Fächer, die für Ordnung sorgen, und es gibt ein Frontflap. Der Trinkblasenhalter lässt sich zudem als kleiner Tagesrucksack nutzen. Preis: 315 Euro.

Bestes Zelt: Big Agnes Copper Spur Platinum

Hier kaufen!
»Für einen Grammzähler wie mich gibt es kein besseres Zelt als das Copper Spur 2 Platinum von Big Agnes.«
Gunnar Homann, outdoor-Reiseredakteur

In Europa noch unbekannt, zählt Big Agnes in Nordamerika zu den Big Playern und punktet vor allem mit seinen Ultraleichtzelten. Das für zwei – auch große – Personen (Liegelänge: 2,03 m) samt Gepäck ausreichend geräumige Copper Spur 2 Platinum (600 €) zeigt das ganze Können des USLabels, bringt die Nylonhütte doch nur 1,2 Kilo auf die Waage. Außerdem gibt es zwei recht große Eingänge, in den Apsiden kann man bei Regen kochen. Seine Stärken spielt das Copper Spur bei wärmeren Temperaturen aus: So lässt sich das Innenzelt aus Moskitonetz (Abmessungen: 220 x 128/105 cm, Höhe: 100 cm, Grund-/Nutzfläche: 2,6/1,8 m²) ohne Außenhaut aufstellen und bietet ein luftiges Klima, bei kaltem Wind zieht es allerdings selbst mit Überzelt etwas. Dauerregen und Sturmböen können dem bestens verarbeiteten Federgewicht aber nichts anhaben. Die Ausstattung ist schlicht und funktionell

Bester Schlafsack: Carinthia G 250

»In dieser Gewichtsklasse gibt es keinen wärmeren und kuscheligeren Synthetikschlafsack als den G 250.«
Alex Krapp, outdoor-Chefredakteur

Als der Synthetikspezialist Carinthia vor zwei Jahren seine neue Faser G-Loft Si vorstellte, bot sie das bis dato beste Wärme-Gewichts-Verhältnis ihrer Klasse und war fast so kuschelig wie beste Daune. Bis heute stellte sie das Machbare dar und brachte Carinthia einen Editors’ Choice Award (2016) und diverse Testsiege ein. Doch statt sich auf den Lorbeeren auszuruhen, kommt beim G 250 (250 €) die nächste Evolutionsstufe zum Einsatz, die die Messlatte noch ein Stück höher setzt. So wiegt das Testmodell 1360 Gramm und lässt sich von wenig verfrorenen Schläfern bis minus elf Grad einsetzen (unteres Temperaturlimit für Frostbeulen: –3° C) – das zeigen die Praxis- und Labortests. Diese Performance erreicht kein anderer Synthetikschlafsack. Weitere Stärken sind das bis ins Detail durchdachte Design inklusive dickem Wärmekragen und praller Abdeckleiste sowie das kleine Packmaß (6,8 l).

Bester Solarlader: Sunny Bag Leaf+

Hier kaufen!
»Das erste Solarladegerät, das sich dank niedrigem Gewicht und hoher Effizienz schon für Wochenendtouren eignet.«
Daniel Endreß, outdoor-Elektronikexperte

Ein Solarpanel mit auf Tour zu nehmen lohnt nur, wenn es leichter ist als eine Powerbank, die den veranschlagten Strombedarf deckt. Und dann auch nur in sonnigen Regionen – also äußerst selten. Das ändert sich mit dem Leaf+ von Sunny Bag. Sein Panel liefert dank hocheffizienter Zellen selbst bei leicht bewölktem Himmel genug Strom, um ein Smartphone binnen sechs Stunden aufzuladen. Außerdem wiegt es mit 198 Gramm verschwindend wenig, ist wasserdicht und biegsam, wodurch sich der Stromspender leicht außen am Rucksack oder Zelt befestigen lässt. Auch der Preis stimmt: Das Leaf+ kostet im Set mit einer 6000-mAh-Powerbank nur 149 Euro.

Bester Filter: Katadyn Be Free

Hier kaufen!
»Ob Gewicht, Packmaß oder Handhabung, der Katadyn-Be-Free-Wasserfilter begeistert mich.«
Kerstin Rotard, outdoor-Reiseredakteurin

Der neue Be Free von Katadyn kann den Filtermarkt aufmischen. Statt minutenlang zu pumpen, füllt man den robusten Beutel im Flaschenformat (3 Größen: 0,6, 1 und 3 l, 45 bis 60 €) einfach mit Wasser. Anschließend presst man den Inhalt durch den ins Mundstück integrierten Filter, indem man den Beutel mit der Hand zusammendrückt. Dank der hohen Durchflussrate lässt sich so direkt trinken. Oder man sammelt das Frischwasser in einem Topf und erhält in weniger als 30 Sekunden einen Liter – ein sensationeller Wert. Auch das minimale Gewicht und Packmaß sind konkurrenzlos, bringt die 1-Liter Version doch nur 63 Gramm auf die Waage. Der Hohlfaserfilter hält alle gefährlichen Mikroben und Bakterien zurück, reinigt – je nach Verschmutzungsgrad – bis zu 1000 Liter Wasser und lässt sich durch Ausschwenken reinigen.

Öko-Award: Recyclewolle

»Bekleidung aus wiederverwerteter Wolle besitzt eine weiße Weste in puncto Nachhaltigkeit.«
Katharina Hübner, outdoor-Reiseredakteurin

Wer vermutet, Wolle sei nachhaltiger als Kunstfasern, irrt. Vor allem die Schafe lassen Unmengen von hoch klimawirksamem Methan ab und werden oft mit Pestiziden gegen Schädlinge oder Medikamenten behandelt. Weil die meiste Merinoware aus Australien oder Neuseeland stammt, entstehen lange Transportwege und der aufwendige Wasch- und Färbeprozess verursacht weitere Treibhausgase. Erst durch die Verarbeitung von Recyclewolle wendet sich die Umweltbilanz zum Positiven, fallen doch die Folgen der Schafhaltung und die langen Transportwege weg. Zu den Wegbereitern in diesem Bereich gehört die norwegische Marke Bergans, die durch eine in ihrem Auftrag durchgeführte Umweltstudie auf diese Problematik aufmerksam wurde. Ökopionier Patagonia liefert mittlerweile ebenfalls ein breites Sortiment von der Jacke bis zur Mütze. Auch Yeti und Klättermusen bieten Recycleware

Weitere Produkt-Highlights 2018: Eddie Bauer BC Alpine Lite

»Hält zuverlässig trocken und überzeugt mit bestem Klimakomfort: die Regenjacke BC Alpine Lite von Eddie Bauer.«
Boris Gnielka, outdoor-Ausrüstungsredakteur

Der amerikanische Hersteller Eddie Bauer wendet sich mit dem BC Alpine Lite Jacket an alle, die gern zügig und leicht unterwegs sind. Schließlich wiegt die Jacke nur etwas mehr als 300 Gramm und schützt dank der besonders stark dampfdurchlässigen Event-Membran vor Regen. Und das zuverlässig, wie Mehrtagestouren in den Alpen und in Norwegen bewiesen haben. In windgetriebenem Regen wünscht man sich allenfalls einen steiferen und längeren Kapuzenschild – doch alles andere stimmt, vor allem das Körperklima. Es bleibt dank des dünnen, extrem dampfdurchlässigen Materials und des sparsamen Einsatzes von (luftdichten) Nahttapes selbst bei hohem Puls im grünen Bereich. Auch die Ausstattung überzeugt: mittels Klettstreifen verstellbare Ärmelbündchen, eine geräumige Brusttasche und zwei Schubtaschen, die so hoch sitzen, dass sie nur von dicken Rucksackhüftgurten verdeckt werden. Bei Bewegung raschelt die Jacke zwar hörbar, spannt aber nirgends – und die Kapuze sitzt perfekt. (Kauftipp 02/18)

Exped Thunder 70 Leichtrucksack

»Superleicht, trägt bis zu 25 kg und bietet einen großen Deckel, top Ausstattung und robustes Material.«
Katleen Richter, outdoor-Testerin

Trekkingrucksäcke mit einem Fassungsvermögen von 70 Liter wiegen oft deutlich über zwei Kilo, manchmal auch über drei. Der Exped Thunder 70 (250 Euro) bringt gerade mal 1580 Gramm auf die Waage – und fasst mehr als angegeben: 81 Liter. Auf zwei Trekkingtouren durch Norwegen und vielen Felswandzustiegen mit schwerer Kletterausrüstung glänzte er nicht nur mit hoher Strapazierfähigkeit, sondern auch mit einer sehr praktischen Ausstattung: So lässt sich das große (9 l) Deckelfach abnehmen, der Rucksack auch über die Front be- und entladen und an zwei Schultergurtösen eine Kameratasche befestigen. Zwei Hüftgurttäschchen nehmen Kleinkram, die elastischen Seitenfächer sogar dicke Thermosflaschen auf. Material- und Verarbeitungsqualität liegen auf Spitzenniveau. Und der Tragekomfort? Immerhin besitzt der Exped wenig Polster und auch nur eine zentrale Alustrebe. Doch damit lässt er sich einfach an den Rücken anpassen und äußerst bequem und bewegungsfreundlich tragen – zumindest bis zu einer Last von 23 Kilo. (Kauftipp 03/18)

Valandré Chill out 850 Daunenschlafsack

»Der Daunenschlafsack Chill Out 850 von Valandré trotzt auch klirrender Kälte.«
Frank Wacker, outdoor-Ausrüstungsredakteur

Valandré setzt beim Chill Out 850 auf vorgeformte Kammerwände. Sie garantieren eine sehr gleichmäßige Isolation und sorgen in Kombination mit der Füllung aus 850 Gramm hochwertigster Entendaune für eine sehr gute Wärmeleistung: Wenig verfrorene Tester fühlten sich selbst bei minus 20 Grad noch wohl – was Messungen im outdoor-Labor untermauern. Kälteempfindliche Schläfer können den Wärmekokon immerhin bis minus 12 Grad einsetzen. Lob verdient zudem die prall gefüllte Kapuze, deren oberer Rand sich beim Zuziehen um die Nase legt und diese vor eisiger Zugluft schützt. Das Wärme-Gewichts-Verhältnis überzeugt ebenfalls, bringt der Chill Out 850 doch nur 1350 Gramm auf die Waage (Gr. M). Auch gefallen das kleine Packmaß 8,4 l), der nicht zu enge Schnitt, angenehme Stoffe sowie der komfortable Wärmekragen. Ebenfalls top: die innenliegenden Kammernähte schützen vor Abrieb. In Anbetracht dieser Leistung fällt der Preis von ca. 450 Euro günstig aus, denn ähnlich leistungsfähige Modelle kosten gut 25 Prozent mehr. (Kauftipp 01/18)

Ruffwear Single Track Pack Hundetasche

»Die Ruffwear-Hundepacktasche lässt sich perfekt anpassen, ist widerstandsfähig und langlebig.«
Boris Gnielka, outdoor-Ausrüstungsredakteur

Ruffwear hat den Single Track Pack als »Trinkrucksack« konzipiert und mit zwei 0,6-Liter-Faltflaschen ausgestattet. In den körpernahen Taschen verstaut, dient das Wasser zur Nivellierung bei ungleicher Beladung und im Sommer auch zur Kühlung. Die darüberliegenden Mini-Taschen nehmen Leckerli, Faltnapf & Co. auf. Mit an Bord sind viele Reflexstreifen, Anleinöse und Handgriff, um dem Hund über Spalten oder Felsstufen zu helfen – ideal für Bergtouren. Seit fünf Jahren sind die Taschen nun im outdoor-Einsatz: Von Verschleiß keine Spur. (Kauftipp 01/18)

Woolpower Zip Turtleneck 200 Longsleeve

Hier kaufen!
»Besser geht‘s nicht: Das superwarme, kuschelige, blitzschnell trocknende Woolpower überzeugt auf Tour wie beim Sport.«
so das Fazit der outdoor-Tester

Das Woolpower Zip Turtleneck 200 ist ein flauschig-weiches Langarmshirt mit viel Bewegungskomfort und bestem Sitz. Zudem ist das Woolpower Zip Turtleneck 200 extrem warm. In unserem Merinoshort-Test 2018 kühlte es bei hohem Puls trotzdem enorm. (Testsieger 01/18)

Falke Wooltech Zip Longsleeve

Hier kaufen!
»Das topbequeme Wooltech Zip Shirt von Falke brillierte in unserem Test 2018 bei flotten und langsamen Einsätzen, auf Tour sowie beim Sport.«
so das Fazit der outdoor-Tester

Das Falke Wooltech Zip überzeugte in unserem Test 2018 mit weichem, hochelastischem Stoff, der körpernah anliegt, aber nicht einengt. Außerdem wärmt es bei Kälte, kühlt bei Aktivität, klebt danach nie lange nass auf der Haut.

Bach Overland Reiserucksack

Hier kaufen!
»Von ausgedehnten Zelttreks bis zu monatelangen Trips rund um die Welt: Der ultrasolide, hochfunk­tionelle 86-Liter-Reiserucksack Bach Overland begeistert.«
so das Fazit der outdoor-Tester

Seit fast 30 Jahren auf dem Markt, zählt der Bach Overland dank regelmäßigem Feintuning zur Crème de la Crème der Travelpacks. Kein Rucksack im Test schafft den Spagat zwischen einer top Trekking- und Reiseeignung besser. Auch der 2018er-Bach Overland verbindet ein erstklassiges Tragesystem mit äußerst robusten Materialien und praxisgerechten Features inklusive abzipbarem Tagesrucksack, der sich auch an den Schultergurten einhängen lässt. (Testsieger 01/18)

Bach New River Trekkingrucksack

»Dieser Rucksack trägt sich auch vollgepackt äußerst komfortabel.«
so das Fazit der outdoor-Tester

Der in Irland gefertigte The New River von Bach punktet mit besten Materialien, top Trageverhalten und regenfestem Packsack. Das rechtfertigt seinen hohen Preis von rund 500 Euro. Je nach geplantem Einsatz lässt sich der New River Trekkingrucksack modular auf Maß tunen (und einzelne Teile zu Hause lassen): zipbarer TPU-Liner, mit oder ohne Deckel, abnehmbarer Hüftgurt und optionale Befestigungsgurte. Er ist in zwei Rückenlängen erhältlich: New River 2: 64 cm (Volumen: 60-100 Liter, Gewicht: 2280 - 3200g) +++ New River 2: 71 cm (Volumen: 60-100 Liter, Gewicht: 2380 - 3300 g); Testurteil: Überragend (02/18)

Arcteryx Procline Hybrid Hoody

Hier kaufen!
»Wenn ich mich für eine Jacke aus dem aktuellen Hybridjackentest entscheiden müsste, wäre es die Arcteryx Procline Hybrid Hoody. Die leichte Jacke lässt sich am vielseitigsten einsetzen, macht aufgrund des luftigen Klimas beim Joggen genauso viel Spaß wie beim Wandern und auf Skitour – wo sie dank der guten Kapuze Eiswinde abhält. Gut: Weil die von den Kanadiern verwendeten Stoffe nur moderat wärmen, kann man die Jacke auch an kühlen Sommertagen tragen – und sonst einfach etwas mehr drunterziehen.«
Boris Gnielka, outdoor-Ausrüstungsredakteur

Preis: 230 Euro, Gewicht: 380 g (Gr. M), (Testsieger 02/18)

La Sportiva Hyperspace / Exodar Jacket

»Auch wenn sie nicht ganz an den Testsieger von Arc‘teryx heranreicht, gefällt mir die Exodar Jacket von La Sportiva am besten. Sie könnte zwar hinten etwas länger geschnitten sein, ist aber sonst einfach perfekt – vor allem, wenn einem draußen schnell zu kalt wird. In der Exodar von La Sportiva fühle ich mich nicht nur beim Rucksackwandern, sondern selbst beim Trailrunning wohl, zu warm wird mir da erst bei deutlichen Plusgraden und hohem Tempo.«
Katleen Richter, outdoor-Testerin

Preis: 239 Euro, Gewicht: 490 g (Gr. M), Testurteil: Überragend (outdoor 02/18)

Patagonia Nano Air Light Hybrid Jacket

Hier kaufen!
»Meine Rucksäcke wiegen auf Tour selten unter 20 Kilo, entsprechend beherzt geht es zur Sache. Mit der leichten, luftigen Patagonia fühle ich mich selbst bei schweißtreibenden Aufstiegen wohl, da sie von allen Testjacken am besten abdampft und mir so die nötige Kühlung verschafft – vor allem, wenn ich sie als Außenschicht trage. Dass es dann bei eisigen Winden auch mal seitlich in die Jacke ziehen kann, nehme ich gerne in Kauf.«
Frank Wacker, outdoor-Ausrüstungsredakteur

Preis: 190 Euro, Gewicht: 270 g (Gr. S), Testurteil: Überragend (outdoor 02/18)

Karpos Marmarole Jacket

Hier kaufen!
»Ich trage im Winter am liebsten richtig warme Jacken, mit denen ich auch mal durch die Stadt oder über den Weihnachtsmarkt bummeln kann. Und die ich im schwach geheizten Redaktionsbüro oder im Auto nicht unbedingt ausziehen muss. Von daher ist der Testsieger nichts für mich, die kuschelige Karpos Marmarole Jacket aber umso mehr. Sie wärmt klasse, raschelt nicht und sitzt prima – auch am Schreibtisch. Zum Drunterziehen wäre mir die Karpos-Jacke aber zu warm.«
Martin Ehrenfeuchter, outdoor­-Volontär

Preis: 180 Euro, Gewicht: 530 g (Gr. S); (Kauftipp windabweisende Jacken 02/18)

Salomon X Ultra 3 Mid GTX Wanderschuh

Hier kaufen!
»Hier stimmt alles: leichter, weiter Einstieg, Schnellzugschnürung, fester Halt, griffige Sohle und top Komfort. Ein Leichtwanderschuh par excellence!«
so das Fazit der outdoor-Tester

In seiner dritten Auflage trifft der Salomon-Klassiker ins Schwarze. Ob beim Speedhiken, gemütlichen Gassigehen oder auf zünftigen Wandertouren mit schwerem Rucksack: Dieses Multitalent überzeugt bei allen Abenteuern (abseits alpiner Regionen) und leistet sich auch sonst keine Schwäche. Da passt es gut, dass er den Nässetest in Labor und Praxis mit Bravour meisterte – und mit 165 Euro zudem nicht gerade viel kostet. (Testsieger 03/18)

Asolo Falcon GV MM Wanderschuh

Hier kaufen!
»Weicher Schaft, feste Sohle: Damit sorgt der Asolo gleichermaßen für leichtfüßiges wie trittsicheres Wandern, selbst auf steilen Wildpfaden.«
so das Fazit der outdoor-Tester

Dank des sehr flexiblen, weichen Schafts und der hohen Anschmiegsamkeit fühlt man sich im Asolo auf Anhieb wohl. Man steht darin so bodennah und sicher, dass der fehlende Knöchelhalt kaum auffällt. Der Schaft und die gut ausgeformte Sohle verschmelzen förmlich mit dem Fuß zu einer Einheit: So lassen sich selbst geröllige Traversen und tagfüllendeRucksacktouren über holperige Mittelgebirgswege ermüdungsfrei bewältigen.
(Testurteil: Überragend 03/18)

Salewa Ultra Flex Mid GTX Wanderschuh

Hier kaufen!
»Sie suchen einen topbequemen und sehr flexiblen Schuh, mit dem Sie über Stock und Stein rennen, springen und wandern können? Hier ist er!«
so das Fazit der outdoor-Tester

Mit nur 720 Gramm Paargewicht war das Unisexmodell von Salewa der leichteste Teststiefel 2018. Und der komfortabelste. So erzielt der für sportliche Touren ausgerichtete Schuh sowohl beim Klimakomfort als auch bei Abrollverhalten, Dämpfung, Anschmiegsamkeit und Bodenhaftung Topwerte. Den fehlenden Seitenhalt kompensiert er durch einen festen, sicheren Sitz und stabile, extrem griffige Sohlen. Ein top Schuh für flotte Touren! (Testurteil: Überragend 03/18)

Hilleberg Nallo 3 GT Zelt

Hier kaufen!
Preis: 1090 Euro
Gewicht: 3120 Gramm
Packmaß: 7,7 Liter
Fazit: Sie suchen ein komfortables, sehr solides Sturmzelt für Touren in unwirtlichen Regionen? Hier ist es.
Testurteil: Überragend
Zum Testbericht

Robens Goshawk 2P Zelt

Hier kaufen!
Preis: 550 Euro
Gewicht: 3050 Gramm
Packmaß: 7,5 Liter
Fazit: Kein Leichtgewicht, aber ein top komfortables, extrem wetterfestes, solides Zelt für alle Einsätze.
Testurteil: Überragend (Testsieger 08/18)
Zum Testbericht

Rejka Antao II Light XL UL Zelt

Hier kaufen!
Preis: 499 Euro
Gewicht: 2410 Gramm
Packmaß: 5,4 Liter
Fazit: Preisgünstiger, leichter, komfortabler Tunnel, der sich für Touren in Schlechtwetterregionen eignet.
Testurteil: Sehr gut (Kauftipp 08/18)
Zum Testbericht

Vango Meteor Pro 200 Zelt

Preis: 230 Euro
Gewicht: 2530 Gramm
Packmaß: 8,2 Liter
Fazit: Kein Komfortzelt, aber eine günstige, wetterfeste Behausung, die vor allem in den Bergen überzeugt.
Testurteil: Gut (Kauftipp 08/18)
Zum Testbericht

Bach Packman 45/42 Rucksack

Preis: 230/230 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's unten)
Volumen: 68/61 Liter (gesamt, inkl. aller Fächer etc.)
Gewicht: 2130/1960 Gramm
Fazit: Mit dem vielseitigen, langlebigen Packman trifft Bach ins Schwarze: Er bietet selbst mit 20 Kilo top Komfort und lässt sich bei Bedarf zum schnörkellosen Kletterrucksack abspecken.
Testurteil: Überragend (Testsieger 07/18)
Zum Testbericht: Bach Packman 45/42

Fjällräven Abisko Friluft 45 Rucksack

Preis: 200/200 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's unten)
Volumen: 66/64 Liter (gesamt, inkl. aller Fächer etc.)
Gewicht: 1545/1510 Gramm
Fazit: Der Fjällräven Abisko ist das beste Netzrückenmodell seiner Größenklasse. Er trägt sich hervorragend, wiegt wenig und empfiehlt sich für Hüttentreks oder Kurztrips mit Zelt.
Testurteil: Überragend (Testsieger 07/18)
Zum Testbericht: Fjällräven Abisko Friluft 45/45 W

Vaude Prokyon 30

Preis: 120 Euro
Packvolumen: 30+2 Liter (Deckeltasche)
Gewicht: 1090 Gramm (mit Regenhülle)
Fazit: Vaude trifft mit dem Prokyon ins Schwarze: Leicht, komfortabel und laststabil eignet er sich für viele Touren, auch im Alpinen.
Testurteil: Überragend (Testsieger 04/18)
Zum Testbericht: Vaude Prokyon 30

Deuter Futura 28 SL/30

Preis: 140 Euro
Packvolumen: 25+4 (DT)/27+4 (DT) Liter
Gewicht: 1490/1540 Gramm (mit Regenhülle)
Fazit: Auch der neueste Futura macht dank top Lastkontrolle, hoher Zuladung und guter Ventilation viele Touren zum Genuss.
Testurteil: Sehr gut (Kauftipp 04/18)
Zum Testbericht: Deuter Futura 28 SL/30

Osprey Levity 60

Preis: 280 Euro
Packvolumen: 57 Liter
Gewicht: 860 Gramm
Fazit: Mit dem neuen Levity liefert Osprey den perfekten Leichttrekkingrucksack. Er trägt sich bis zu 18 Kilo luftig und bequem, die Ausstattung ist top. Das rechtfertigt den recht hohen Preis.
Testurteil: Überragend
(Leichtgewicht-Testsieger 05/18) Zum Testbericht: Osprey Levity 60

Lowe Alpine Alpine Ascent 40

Preis: 130 Euro
Packvolumen: 48 Liter
Gewicht: 1140 Gramm
Fazit: Stehen vor allem Bergtouren oder Klettersteige auf dem Programm, spielt der preiswerte Lowe Alpine Alpine Ascent 40:50 (Damenversion ND38:48) seine Stärken aus.
Testurteil: Sehr gut (Leichtgewicht-Kauftipp 05/18)
Zum Testbericht: Lowe Alpine Alpine Ascent 40

Outdoor Research Ferrosi Summit

Preis: 180 Euro
Gewicht: 460 Gramm (Gr. S/48)
Fazit: Wer eine mit vielen Taschen bestückte, superkomfortable und luftigdünne Softshell für sommerliche Touren aller Art sucht, liegt bei der Outdoor Research Ferrosi Summit richtig.
Testurteil: Sehr gut (Testsieger 05/18)
Zum Testbericht: Outdoor Research Ferrosi Summit

Rab Borealis Jacket

Preis: 100 Euro
Gewicht: 280 Gramm (Gr. S/48)
Fazit: Der superleichte, günstige Allrounder von Rab kann und hat alles, was man von einer hervorragenden Sommersoftshell erwartet. Chapeau!
Testurteil: Überragend (Kauftipp 05/18)
Zum Testbericht: Rab Borealis Jacket

Asolo Elbrus GV

Preis: 270 Euro
Gewicht: 1630 Gramm
Fazit: Ob Hütten-, Kraxel- oder Hochtour, ob Fels oder Eis: Mit dem Asolo Elbrus gelingt alles. In puncto Präzision setzt er Maßstäbe – und sein Gewicht fällt kaum auf.
Testurteil: Überragend (Testsieger 09/18)

Lowa Alpine Pro GTX

Preis: 390 Euro
Gewicht: 1590 Gramm
Fazit: Kein Schnäppchen, aber eine top Wahl für alle, die einen vielseitigen Schuh suchen, der auf Tour genauso überzeugt wie beim Klettern in Fels und Eis.
Testurteil: Überragend (Testsieger 09/18)

Salewa Crow GTX

Preis: 230 Euro
Gewicht: 1400 Gramm
Fazit: Äußerst agiler Schuh, mit dem sich gut Tempo machen lässt. Am wohlsten fühlt er sich auf Berg- und Talwegen sowie auf Klettersteigen aller Art.
Testurteil: Sehr gut (Kauftipp 09/18)
Mehr zu dieser Fotostrecke: Editors Choice: Top-Produkte der Saison