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Sieben aktuelle Leichtzelte im Test: Ein-Personen-Zelte

Ein-Personen-Zelte für Solowanderer im Test

Solowanderern reicht ein leichtes Ein-Personen-Zelt. outdoor hat sieben aktuelle Modelle zwischen 160 und 340 Euro getestet.

Wer ohne Partner auf Tour geht, hat es schwer, denn Kocher, Töpfe, Erste-Hilfe-Set und Zelt lassen sich nicht wie gewohnt auf zwei Rucksäcke verteilen. Gewicht sparen tut also not. Am besten geht das mit einem leichten Ein-Personen-Zelt. Gute Modelle wiegen keine zwei Kilo, außerdem finden sie selbst in kleinsten Felsnischen Platz und sind windschlüpfiger als Zwei-Personen-Zelte. Ein weiterer Vorteil: Sie fallen kaum auf – wichtig in Deutschland. Gründe genug, um sich die populärsten Ein-Personen-Zelte einmal näher anzusehen.

Sieben Mo­delle zwischen 160 und 340 Euro hat outdoor getes­tet. Mit Waage, Laser-Messgerät und Wasserdruckprüfer sind die Tester den Zelten ans Nylon gegangen. Auf mehreren Touren ins Allgäu und in den Pfälzer Wald wurde ihre Praxistauglichkeit ermittelt – bei Regen, Sturm, Sonnenschein und Mückenalarm.

Das wichtigste Kriterium? Ganz klar: der Wetterschutz. Zelte müssen trocken halten und im Wind stehen bleiben. Der Test zeigt: Wer keine Kompromisse eingehen will, weil er Touren in Lappland oder Patagonien plant, der sollte zum Lightwave (340 €) greifen. Für Touren abseits von Sturmregionen tun's auch alle anderen Testmodelle – bis auf das Nordisk, dessen Bodenwanne nicht dicht hält.
Doch auch der Komfort zählt. Er setzt sich zusammen aus Raumangebot, Helligkeit und Höhe des Innenzelts. Für ein Solozelt ist es schon gut, wenn man darin aufrecht sitzen, ausgestreckt liegen sowie sich ohne Verrenkungen an- und ausziehen kann. Für das Vorzelt (die Apsis) gilt: Rucksack, Schuhe und Kocher müssen hier Platz finden. Außerdem sollte das Zelt mittels Lüfterhutzen gut ventilierbar und einfach auf- und abzubauen sein.

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Ein-Personen-Zelte: Fazit

In puncto Komfort perfekt: das Jack Wolfskin (330 €). Es bietet Platz wie kein anderes Zelt im Test, Aufbau und Ventilation sind vorbildlich, eine große Apsis sorgt für Ordnung. Ebenfalls klasse: das Lightwave, in dessen langer Apsis man sogar sitzen und kochen kann – ideal für Regengebiete; auch Exped (Apsis) und Vaude (Innenzelt) bieten viel Komfort.

Unterm Strich überzeugen drei Modelle: Das Wolfskin punktet mit viel Komfort und ist für Touren von Frühjahr bis Herbst jenseits von sturmgeplagten Zonen top. Das Lightwave glänzt hingegen auch bei Gruselwetter, bietet aber nicht ganz so viel Komfort wie das Wolfskin. Grammjäger und Bergfexe, die mit einer Mini-Apsis auskommen, greifen am besten zum Vaude.

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