Kanarische Inseln
Entspannt Urlaub machen auf den Kanaren
Vulkan Teide auf Teneriffa Getty Images / JUAN DAVID MARTIN RAVELO / 500px
Urlaub auf den Kanarischen Inseln
Urlaub auf den Kanarischen Inseln
Urlaub auf den Kanarischen Inseln
Roque-de-los-Muchachos-Observatorium - La Palma 17 Bilder

Kanarische Inseln: Teneriffa

Inselvielfalt & Spaniens höchster Berg

Wüste, Nebelwald, Schluchten und mächtige Vulkane, wie der Pico del Teide (3718m): Teneriffas Vielfalt faszinierte schon Alexander von Humboldt. Heutigen Wanderern geht es ebenso.

Reiseinfos Teneriffa (auch als PDF zum Download)

Wie man hinkommt: Iberia fliegt täglich Linie nach Teneriffa. Die Tarife sind mitunter günstig (ab 200 Euro), allerdings mit Umstieg in Madrid (iberia. com). Mit Condor (condor.com) fliegt man direkt, beispielsweise von München oder Frankfurt ab 250 Euro retour auf die Insel.

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Teneriffa, Roques de Garcia, Teide Nationalpark
Wandern auf Teneriffa (aus Heft 02/2020) Kanarische Inseln: Hot Spot Teneriffa
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Herumkommen: Mietwagen gibt es direkt am Flughafen (zum Beispiel über cicar.com). Auch mit Bussen kommt man auf der Insel gut herum. Fahrpläne finden sich unter titsa.com

Karte und Literatur: Sehr empfehlenswert ist der Rother Wanderführer Teneriffa mit 80 Touren, Kartenausschnitten und GPS-Tracks (14,90 Euro). Eine 57-seitige »Natur-Broschüre Teneriffa« mit vielen praktischen Tipps kann man sich kostenlos unter webtenerife.de/aktivitaten/natur/ herunterladen. Die Orientierung erleichtern die Kompass-Wanderkarte »Teneriffa« (11,99 Euro) und das Freytag & Berndt-Wanderkarten-Set »Teneriffa« (12,90 Euro), beide im Maßstab 1:50000.

Beste Zeit: Teneriffa ist ein Ganzjahres-Wanderziel, es herrschen grundsätzlich angenehm milde Temperaturen. Selbst im Winter wird es in Küstennähe gut 20 Grad Celsius warm. Stärkere Niederschläge beschränken sich meist auf die Höhenlagen (hier sind manchmal auch Schnee-Einbrüche möglich) und auf den Norden der Insel.

Informieren: Allgemeine Reiseinfos zu Teneriffa gibt das Spanische Fremdenverkehrsamt unter spain.info. Weitere Tipps, auch zum Thema Wandern, finden sich unter webtenerife.de

Teneriffa: Die schönsten Touren

Teneriffa - Karte
OUTDOOR / Jochen Fischer

Auf den Guajara
: 10 km, 4,5 Std., 650 Hm, mittel

Mit grandiosen Aussichten führt diese Tour auf den zweithöchsten Berg der Insel, den Guajara (2718 m). Die gut beschilderte Route startet am Parador Nacional in den Cañadas und führt mit Blick auf den Pico del Teide zum Guajara-Gipfel. Der Aufstieg ist leicht bis mittelschwer, der Abstieg erfordert viel Trittsicherheit und birgt bei Regen und starkem Wind Steinschlaggefahr.

Barranco Secco: 11,5 km, 6,5 Std., 1000 Hm, schwer

Alternativ zur berühmten Masca-Schlucht, die aktuell für Wanderer gesperrt ist, führt diese Tour im Teno-Gebirge vom Dorf El Moledo durch den Barranco Secco zum Atlantik. Die Tour bietet Aussichten bis La Gomera, gewaltige Felswände und einen abgelegenen Strand (Playa de Barranco Secco), an dem man bei ruhiger See baden kann. Retour auf dem gleichen Weg. Nur für konditionsstarke, schwindelfreie Wanderer.

Anaga-Runde: 13,5 km, 5,5 Std., 1000 Hm, mittel

Ausgehend von der Casa Forestal de Anaga, einem ehemaligen Forsthaus, führt diese Rundtour im Anaga-Gebirge durch Nebelwälder und panoramareiche Berggrate zum Sandstrand von Playa de San Roque, der sich für eine Badepause anbietet. Zu den Highlights am Weg gehört auch die Ortschaft Taganana, die bis 1960 nur zu Fuß oder per Esel erreichbar war.

Paisaje Lunar: 13,5 km, 4,5 Std., 750 Hm, mittel

Vom Bergdorf Vilaflor südlich der Cañadas del Teide geht es zunächst durch Kiefernwald, dann mit schöner Aussicht über den Atlantik zur »Paisaje Lunar«, der Mondlandschaft.BizarreTuffsteinkegelzieren hier das Gelände, manche zu Türmen, andere zu Nadeln geformt. Durch Winderosion verändert sich das Naturwunder ständig. Der Rundweg führt auch am Vulkanberg Montaña Colorada vorbei und trifft schließlich wieder auf den Weg hinab nach Vilaflor.

Die schöne Küste Teneriffas bei Taganana
Getty Images / Dennis Fischer Photography

Vulkane bei Güimar: 12 km, 3,5 Std., 150 Hm, leicht

Ausgangsort dieser einfachen Wanderung ist das hübsche Fischerdorf Puertito de Güímar im Osten von Teneriffa. Als markierte Rundtour führt sie durch das Malpaís de Güímar und rund um den kleinen Vulkankegel der Montaña Grande (278m). Das Gebiet steht unter Naturschutz und beeindruckt mit seiner fantasyhaften Lavalandschaft, in der es Lavatunnels, vulkanische Bomben, Stricklava, Wolfsmilchgewächse und salzliebende Pflanzen zu entdecken gibt.

Reisereportage Teneriffa

Eigentlich wollte Alexander von Humboldt nur einen kurzen Zwischenstopp auf Teneriffa einlegen. Doch als er die Insel während seiner Schiffspassage nach Kuba 1799 erblickte, faszinierte sie ihn so sehr, dass er den Kapitän zu einem fünftägigen Aufenthalt überredete. Während dieser Zeit bestieg der damals 29-jährige Naturforscher den 3718 Meter hohen Pico del Teide im Herzen der Insel – heute Spaniens höchster Berg. 21 Stunden reine Gehzeit brauchte er und bekam dabei sämtliche Vegetations- und Klimazonen der Insel zu Gesicht.

Ich hingegen halte es wie die Ureinwohner Teneriffas, die Guanchen, die den Teide respektvoll aus der Ferne betrachteten. Kegelförmig ragt der Vulkan aus einem Kessel auf rund 2000 Metern Höhe, der Caldera de las Cañadas, empor. Schneezungen bedecken sein Haupt, darunter erstrecken sich scharfkantige und zu skurrilen Formen verdrehte Lavaströme. Manche sind rabenschwarz, andere leuchten in Gelb-, Braun-, Rot- und Grüntönen. Kein Wunder, dass die Guanchen die Gegend um den feuerspeienden Pico del Teide fürchteten und mieden. Er galt als Heimat des launischen Gottes Guayote, der mitunter Feuer, Glut und Gesteinsbrocken auf das friedliche Hirtenvolk niederregnen ließ.

Teneriffa, Roques de Garcia, Teide Nationalpark
Getty Images / Westend61

Heute fährt eine Seilbahn Touristen bis auf 3555 Meter zum Krater des Pico del Teide. Die bequeme Erreichbarkeit führt dazu, dass der fragile Gipfel allmählich zu zerbrö- seln droht – trotz Genehmigungspflicht für die letzten Meter zu Fuß. Alexander von Humboldt, der die Gegend noch nahezu unberührt vorfand, würde Augen machen. Und sich heute vielleicht für dieselbe Alternativ-Tour entscheiden wie ich: zum Gipfel des Guajara (2718 m), seines Zeichens der zweithöchste Berg Teneriffas. Er zieht weit weniger Besucher an als das »Dach der Insel«, bietet aber grandiose Blicke auf den Pico del Teide und die zum Nationalpark gekürte Vulkanlandschaft der Cañadas.

Der Weg auf den Guajara ist mit einer Infotafel versehen und gut markiert. Die Route gehört zum rund tausend Kilometer langen Wanderwegenetz, das sich kreuz und quer über die Insel zieht. Die Sohlen meiner Wanderschuhe knirschen mal über Lavagranulat, mal geht es über scharfkantiges Gestein. Zu beiden Seiten des Weges wachsen Moose, Flechten und winzige Blüten: Schutthaldenflora nennen Wissenschaftler diese Vegetation jenseits der 2000-Meter-Grenze. Als Alexander von Humboldt die Insel durchstreifte, bemerkte er erstmals Zusammenhänge zwischen dem geografischen Vorkommen von Pflanzen in Abhängigkeit von Höhenlage und Klima, aus denen er später eine neue Wssenschaft begründete: die Pflanzengeografie.

Teide Nationalpark, Teneriffa
Getty Images / Westend61

Kein Zufall, dass er diese Gesetzmäßigkeiten auf Teneriffa entdeckte – die Insel gleicht einem Minikontinent, auf engstem Raum finden sich Vegetations- und Klimazonen, die anderswo tausende Kilometer auseinanderliegen. Ohne logistische Schwierigkeiten kann man hier am Morgen Wüste, am Mittag Nebelwald und am Abend Hochgebirge durchwandern.

Märchenhafte Nebelwälder

Der Weg führt mich um die Nordflanke des Guajara. Gut, dass ich mehr Zeit mitbringe als Humboldt und auch keine Mammut- touren hinlegen muss. Auf meinen fünf Wanderungen (mit Pausentagen dazwischen) versetzt Teneriffa mich immer wieder in Staunen. Erst vorgestern war ich im Teno-Gebirge im Nordwesten der Insel unterwegs,wo tiefe Schluchten und steile Fel- sen die Landschaft zerfurchen. Die Pfade schlängeln sich dort durchs Gebirge hinab zum Atlantik, vorbei an rot und violett blühenden Bougainvilleen. Hier und da rücken übereinandergeschachtelte Terrassenfelder und über Bergrücken verstreute Weiler in Sicht.

Bis in die 1980er Jahre waren Teile des Teno-Gebirges noch gar nicht durch Straßen erschlossen. Und noch heute gibt es Schluchten und Ansiedlungen, die hinter gewaltigen Felswänden von der Außenwelt abgeschnitten zu sein scheinen. Im Anaga-Gebirge im Nordosten der In- sel, wo mich eine weitere Wanderung von meiner Liste hinführte, zwirbeln sich die Pfade ebenfalls durch Schluchten und steile Berge.

Doch die Landschaft dort ist noch grüner als im Teno-Massiv, weil der Nordostpassat die Bäume und Sträucher immer mal wieder in feuchte Wolken hüllt.Vor allem die Nebelwälder aus Lorbeer und Baumheide, die mit Bartflechten, Moosen und Farnen zu einem märchenhaften Di- ckicht verwoben sind, begeistern Besucher. Am Guajara hingegen kann von Dickicht keine Rede sein. Die Pflanzenwelt nimmt sich zunehmend zurück, sodass der Blick auf immer neue Formen und Farben des Lavagesteins fällt. Eine karge, zerklüftete Felswüste breitet sich ringsum aus – einer Mondlandschaft gleich.

Drachenbaum in San Cristobal de La Laguna, Teneriffa
Getty Images / Dominic Dähncke

Wie auf einem anderen Planeten

Die offizielle Mondlandschaft von Teneriffa liegt allerdings etwa fünf Kilometer südlich des Guajara. Am schönsten erlebt man sie auf einer Wanderung, die in Vilaflor beginnt, dem höchstgelegenen Dorf (1400 m) der Insel: eine fantastische Vulkanlandschaft aus hellbeigen, bizarren Tuffsteinsäulen, der man tatsächlich den Namen »Paisaje Lunar« gegeben hat: Mondlandschaft. Erosion sorgt dafür, dass ihre Formen sich ständig ändern – ein Paradebeispiel für die bezaubernde Vielfalt dieser Insel. Schon die spanischen Eroberer, die Ende des 15. Jahrhunderts nach Teneriffa kamen, waren so fasziniert, dass sie in ihr das verlorene Paradies gefunden zu haben glaubten.

Von »Insel der Seligen« oder »elysischen Gefilden« ist auf alten Seekarten die Rede. Den Guanchen gegenüber verhielten sie sich allerdings nicht sehr christlich. Bei den Eroberungszügen der Spanier auf den Kanarischen Inseln wurden rund zwei Drittel der Bevölkerung vernichtet oder versklavt, und mit der Missionierung gingen auch die Religion und Kultur der Guanchen unter. Mit Gedanken zur Eroberungswut der Europäer im Kopf steige ich weiter hinauf zur Degollada de Guajara, einer aussichtsreichen Anhöhe auf fast 2400 Metern. Die Route gehört zu einem alten Verbindungsweg, der die Caldera-Wand nach Süden hin überwindet.

Er ist als GR 131 weiß-rot markiert und Teil des Europäischen Fernwanderweges E 7, der auf rund 5000 Kilometern von den Kanarischen Inseln über Portugal, Spanien und Frankreich bis nach Rumänien führt. Für den steilen Schlussanstieg zum Guajara-Gipfelplateau verlässt man ihn wieder, tief und keuchend geht mein Atem jetzt. Aber – was für ein Panorama! Ich habe einen klaren Tag erwischt, frei fällt der Blick auf die Caldera, auf den Teide im Norden und auf den tiefblauen Atlantik in der Ferne. Heute weht hier nur eine leichte Brise, und so brauche ich die Steinmäuerchen nicht, die rastenden Wanderern als Windschutz dienen sollen.

Wandern auf Teneriffa
Wolfgang Ehn

Auch beim Abstieg fesselt mich die Aussicht so sehr, dass ich immer wieder anhalte – sonst droht auf dem fordernden Weg Stolpergefahr. Weitere Felswände tauchen auf, Bergrücken, ein Bergsattel, Serpentinen. Ein Gegenanstieg unterbricht das Abstiegs- gefühl, der Weg scheint kein Ende zu nehmen. Gute Motivation zum Weitergehen: der Gedanke an eine ordentliche Portion »Papas arrugadas«, kleine mit Schale in Salzwasser gekochte Kartoffeln mit »mojo«, einer scharfen Sauce mit reichlich Knoblauch.

Müde und zufrieden erreiche ich schließlich wieder den Ausgangspunkt der Tour, den Parkplatz Parador Nacional de las Cañadas – und bin froh, dass meine Tour hier endet. Alexander von Humboldt musste nach seinem Teide-Gewaltmarsch noch weitere 1800 Höhenmeter nach La Orotava absteigen. Um dann mit Maultieren zum Hafen der Inselhauptstadt Santa Cruz weiterzuziehen. Kein Wunder, dass ihm bereits beim Aufstieg die meisten seiner angeheuerten Träger und Führer weggelaufen waren.

Vulkan Teide auf Teneriffa
Getty Images / JUAN DAVID MARTIN RAVELO / 500px

Unterkünfte & Restaurants auf Teneriffa

  • Öko-Finca: Die Finca El Quinto bei Los Realejos im Norden von Teneriffa ist ein ökologisch geführter Bauernhof – und bietet liebevoll eingerichtete Ferienhäuser unterschiedlicher Größe, umgeben von Palmen und mit Meerblick. Ein kleines Haus für maximal zwei Personen gibt es bereits ab 40 Euro pro Tag. Die Betreiber sprechen auch Deutsch. fincaelquinto.de
  • Schickes kleines Landhotel: Das Hotel Villalba in Vilaflor, dem höchstgelegenen Ort der Insel (1400 Meter), verfügt über einen Spa- und Fitness-Bereich, Pool und Massage-Angebote. Im hoteleigenen Restaurant kommen typisch kanarische Gerichte auf den Tisch. DZ ab 100 Euro pro Nacht. Info unter hotelvillalba.com
  • Traditionelle Unterkünfte: Das »Turismo-Rural-Projekt« von der Hamburgerin Karen Pflieger fördert seit rund zwanzig Jahren das Wohnen in traditionellen Häusern in ländlichen Gebieten der Kanaren. Auf Teneriffa stehen zur Zeit sieben Häuser zur Verfügung. Die Preise für zwei Personen beginnen bei 52 Euro/Tag. la-palma-turismo-rural.de/teneriffa
  • Genuss im Patio: Echt urig: Das Restaurant »Sabor Canario« im historischen Zentrum von La Orotava befindet sich in einem Landhaus aus dem 16. Jahrhundert. In seinen zwei großen Innenhöfen sitzt man besonders schön. Serviert wird traditionelle kanarische Küche, ein Menü gibt es für weniger als 15 Euro. hotelruralorotava.es/en/restaurant
  • Essen mit Aussicht: Auch bei Einheimischen ist das Restaurant »Meson del Norte« in Las Portelas im Inselnorden sehr beliebt. Auf der Terrasse krönt die Aussicht die hervorragend abgeschmeckten kanarischen Gerichte. restaurantemesondelnorte.es

Tipps von Reiseautorin Sylvia Lischer

  • Sterne gucken: Der Teide-Nationalpark ist als UNESCO Starlight Reserve deklariert: ideal zum Sternebewundern. Besonders gut sieht man sie vom Parador de Las Cañadas del Teide und in der Umgebung des Berges Guajara.
  • Gofio probieren: Schon die Ureinwohner Teneriffas, die Guanchen, liebten Gofio: geröstetes gemahlenes Getreide, das man zum Beispiel in Suppen oder Joghurt einrühren kann. In manchen Supermärkten auch in Bioqualität erhältlich.
  • Pyramiden: Den Norweger Thor Heyerdahl faszinierten rätselhafte Pyramidenreste auf Teneriffa so sehr, dass er für ihren Erhalt ein Freilichtmuseum gründete: den »Parque Etnográfico Pirámides de Güímar«. piramidesdeguimar.es
  • Extratipp: Drago nennt man den Kanarischen Drachenbaum (Dracaena draco) auf Teneriffa. Er gehört zu den Wahrzeichen der Insel. Das beeindruckendste Exemplar, der »Drago Milenario«, steht im Weinbauort Icod de los Vinos und ist rund 400 Jahre alt.

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