Am höchsten Berg Deutschlands
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Zugspitz-Tour Etappe 2

Höllentalangerhütte - Wiener-Neustädter-Hütte

Traumblicke auf den Eibsee, die Alpspitze und auf die Zugspitze kennzeichnen diese Wanderung von der Höllentalangerhütte zur Wiener-Neustädter-Hütte ...

Als „Mitnahmegipfel“ liegt außerdem die Südliche Riffelspitze (2263 m) am Weg.

Zugspitze Etappe 2: Die Wanderung von der Höllentalanger-Hütte zur Wiener-Neustädter-Hütte.

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Länge 9,61 km
Dauer 7:47 Std
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 1663 Meter
Höhenmeter absteigend 872 Meter
Tiefster Punkt 1387 m ü. M.
Höchster Punkt 2182 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Alpine Wanderung mit ausgesetzten gesicherten Passagen, technisch und konditionell anspruchsvoll, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert.

Anfahrt

Anschlussetappe an Etappe eins einer viertägigen Hüttentour. Für die Anfahrt zum Ausgangsort Hammersbach vergleiche Etappe eins.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt dieser Tour ist die Höllentalangerhütte (1387 m), Ziel von Etappe 1 der Zugspitztour.

Einkehr

Auf dieser Strecke befinden sich keinerlei Einkehrmöglichkeiten. Also heißt es: ordentlich Proviant und vor allem genug Wasser mitnehmen, die schönen Picknickplätze am Weg nutzen und sich auf das Abendessen in der urgemütlichen Wiener-Neustädter-Hütte freuen.

Beste Zeit

Schneefreie Wege und günstiges Wetter sind von Mitte Juli bis Mitte September am wahrscheinlichsten.

Karte

Die Kompass-Wanderkarte "Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet" (1:50000,12 Euro) leistet gute Dienste.

Infos

Weitere Infos rund um die Zugspitze gibt es beim Garmisch-Partenkirchener Tourismusbüro. Tel. 08821/180700, tourist-info@gapa.de

outdoor-Tipp

Die Südliche Riffelspitze (2263 m) ist ein wenig frequentierter Gipfel mit herrlichen Blicken auf die umliegende Bergwelt und den Eibsee unten im Tal. Der Aufstieg bedeutet nur einen 100-Höhenmeter-Abstecher: auf einer unmarkierten, aber deutlichen Spur. Stellenweise leichte Kletterei (UIAA I). Abstieg wie Aufstieg.

Route

In alpin-anstrengendem Auf und Ab geht es an Tag zwei vom Höllental auf die Westseite der Zugspitze. Am Talschluss hinter der Höllentalangerhütte führt der Weg zunächst schweißtreibend steil hinauf zur Riffelscharte (2163 m, kurz vorher optional Besteigung der Südlichen Riffelspitze, 2263 m). Es folgt ein felsiger, nicht minder steiler Abstieg, den Drahtseile etwas erleichtern. Gegebenenfalls nutzt man hier sein Klettersteigset. Über Schotter und Schutt weiter bergab wandern, bis auf 1640 Meter die Station Riffelriss der Bayerischen Zugspitzbahn erreicht wird. Kurz darauf quert der Weg die Grenze nach Österreich und führt eine Weile durch Wald, bevor er auf Schuttgelände erneut mit Kurs auf die Zugspitze ansteigt. Teils abenteuerlich ausgesetzt, aber mit herrlichen Talblicken geht es zum Gratrücken der Ehrwalder Köpfe (1930 m) und weiter über den Georg-Jäger-Steig bis zum Etappenziel. Kurz erinnert noch einmal die Riesenstütze der Tiroler Zugspitzbahn an die Errungenschaften der Zivilisation, dann wandert man noch um ein paar Ecken und Felsvorsprünge an den Rand des Österreichischen Schneekars. Hier wartet auf 2209 Metern die urige Wiener-Neustädter-Hütte. Lena Jauernig

Video zur Höllentalangerhütte:

Nächste Etappe der Höllentalroute:

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