Die besten Touren in der Zugspitzregion
Wandergenuss zwischen Ammergauer Alpen & Karwendel
Daniel Hug
Auf Rundtour durch die Zugspitzregion
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Auf Rundtour durch die Zugspitzregion 6 Bilder

Quer durch die Zugspitzregion

Die 12 Etappen des Spitzenwanderwegs

Seit 2018 führt die Rundtour Wanderer durch die Zugspitzregion. Infos, Etappenübersicht und GPX-Daten hier ...

200 Kilometer und über 6.800 Höhenmeter, das sind die Eckdaten des Spitzenwanderwegs. Der Fernwanderweg führt euch in zwölf Etappen als Rundroute durch die abwechslungsreiche Landschaft der Zugspitzregion.

Die 12 Etappen des Spitzenwanderwegs im Überblick:

1. Murnau – Eschenlohe:

Aus Murnau geht es durch die Weiler und Wiesen des »Blauen Lands« den Alpen entgegen. Highlight: erste Ausblicke auf das Zugspitzmassiv.

Mehr zum Thema:
Länge 21,72 km
Dauer 4:58 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 400 Meter
Höhenmeter absteigend 449 Meter
Tiefster Punkt 686 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

Diese Tour findest du auch bei unserem Partner

2. Eschenlohe – Gap:

Stille Moore und Wälder bestimmen das Bild. Die Etappe endet im quirligen Tourismus-Mekka »GaPa«.

Mehr zum Thema:
Länge 15,66 km
Dauer 4:08 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 176 Meter
Höhenmeter absteigend 94 Meter
Tiefster Punkt 637 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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3. Gap – Krün:

Aus der Partnachklamm (6 Euro) wandert man auf einen Bergrücken und folgt ihm zur Elmauer Alm. Vorbei an Schloss Kranzbach hinab nach Krün.

Mehr zum Thema:
Länge 26,17 km
Dauer 4:44 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 745 Meter
Höhenmeter absteigend 594 Meter
Tiefster Punkt 718 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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4. Krün – Soiernhaus:

Nach dem Auftakt entlang der wilden Isar wird es alpin. Ein steiler Pfad führt hinauf ins Karwendel.

Mehr zum Thema:
Länge 13,88 km
Dauer 5:39 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 779 Meter
Höhenmeter absteigend 69 Meter
Tiefster Punkt 870 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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5. Nach Mittenwald:

Die alpine Etappe führt über Jägersruh (1894 m), Soiernspitze (2257 m) und hinab ins historische Zentrum des Geigenbaus, Mittenwald.

Mehr zum Thema:
Länge 21,02 km
Dauer 7:16 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 549 Meter
Höhenmeter absteigend 1209 Meter
Tiefster Punkt 1579 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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6. Zum Schachenhaus:

An Lauter- und Ferchensee vorbei geht es zur Wettersteinalm und steiler durch Almwiesen zum Schachentor; Blick aufs Etappenziel Schachenschloss. Übernachtung in der Berghütte Schachenhaus möglich.

Mehr zum Thema:
Länge 14,29 km
Dauer 5:59 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 1164 Meter
Höhenmeter absteigend 230 Meter
Tiefster Punkt 920 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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7. Zum Kreuzeck:

Teils steil und ausgesetzt (Drahtseil) steigt man hinab ins Reintal. Recht flach entlang der Partnach, dann hinauf zur Kreuzeckhütte.

Mehr zum Thema:
Länge 11,88 km
Dauer 5:15 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 686 Meter
Höhenmeter absteigend 921 Meter
Tiefster Punkt 1865 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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8. Kreuzeck – Grainau:

Der Pfad schlängelt sich heute fast nur abwärts durch eine schroffe Felswelt. Am Ende wartet ein imposantes »Nadelöhr«: die enge Höllentalklamm mit ihrem Wildbach (5 Euro).

Mehr zum Thema:
Länge 12,14 km
Dauer 4:37 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 205 Meter
Höhenmeter absteigend 1079 Meter
Tiefster Punkt 1630 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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9. Schloss Linderhof:

Zuerst entlang der Loisach, dann bergan durch Bergwälder und moderat hinab zu Schloss Linderhof.

Mehr zum Thema:
Länge 21,01 km
Dauer 4:48 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 535 Meter
Höhenmeter absteigend 344 Meter
Tiefster Punkt 750 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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10. Unterammergau:

Hinter dem Schloss hinauf zur Kälberalm. Grasflanken und Felswände prägen den Weg zum Schuster-Haus. Hinab nach Unterammergau.

Mehr zum Thema:
Länge 12,17 km
Dauer 4:43 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 643 Meter
Höhenmeter absteigend 752 Meter
Tiefster Punkt 940 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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11. Bad Kohlgrub:

Über das Hörnle nach Bad Kohlgrub.

Mehr zum Thema:
Länge 10,88 km
Dauer 3:50 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 540 Meter
Höhenmeter absteigend 547 Meter
Tiefster Punkt 834 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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12. Zurück nach Murnau:

Durch die Hügel des Voralpenlands, mit Blick auf Staffelsee und Moore. Als Abschluss einmal um den See.

Mehr zum Thema:
Länge 27,38 km
Dauer 4:20 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 198 Meter
Höhenmeter absteigend 340 Meter
Tiefster Punkt 827 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Planungstipps für den Spitzenwanderweg in der Zugspitzregion:

  • Hinkommen: Auch wenn sich bei der Rundtour prinzipiell jedes Etappenziel für den Einstieg eignet: Offiziell startet der Spitzenwanderweg in Murnau. Ab München beträgt die Fahrtzeit mit dem Zug eine Stunde. bahn.de
  • Herumkommen: Die Runde führt an 16 Bahnhöfen und vielen Bushaltestellen vorbei. Wer die zwölftägige Tour nicht komplett wandern will, kürzt mit öffentlichen Verkehrsmitteln beliebig ab. Info: dbregiobus-bayern.de
  • Informieren & orientieren: Die Internetseite spitzenwanderweg.de stellt die Tour vor und liefert Etappenbeschreibungen und eine Übersichtskarte zum Download. Außerdem bietet die Zugspitzregion eine ebenfalls kostenlose Wander-App mit digitalen Karten des Spitzenwanderwegs an.
  • Beste Jahreszeit: Die alpinen Abschnitte im Karwendel und den Ammergauer Alpen sind den Sommermonaten vorbehalten. Murnau und das blaue Land lassen sich auch im Frühjahr oder Herbst gut erwandern.
  • Anspruch: Der Spitzenwanderweg erfordert Kondition, ist aber technisch auch ohne viel Gebirgserfahrung gut machbar – ideal, um erstmals alpine Fernwanderluft zu schnuppern.
  • Ausrüstung: Feste Wanderschuhe sind auf den meisten Etappen ein Muss. Da in Hütten und Pensionen übernachtet wird, genügt ein leichter Rucksack mit Tagesproviant und Wechselkleidung. Für Übernachtungen im Soiernhaus, Schachen und Kreuzeck: Hüttenschlafsack einpacken bzw. – wegen Corona – einen Schlafsack.

Hier kann man gut übernachten:

  • Rustikal auf dem Berg: Im fast ganzjährig bewirtschafteten Kreuzeckhaus (1652 m) im Wettersteingebirge übernachtet man, wie in Berghütten des DAV üblich, im Matratzenlager oder Mehrbettzimmer. Die Terrasse bietet atemberaubende Tiefblicke über Garmisch- Partenkirchen. Übernachtung im Matratzenlager 20 Euro, ermäßigt 10 Euro (DAV-Mitglieder).
  • Naturnah am See: Die autofreie Insel Buchenau liegt paradiesisch ruhig im Staffelsee und ist nur per Fähre erreichbar. Wanderer können ein Zelt mieten und müssen mindestens zwei Nächte buchen. Mietzelt für 4 Pers.: 60 Euro/Nacht, Zeltplatz: 6 Euro/Nacht.
  • Komfort im Luftkurort: Im Alpenhotel Rieger in Mittenwald wohnt es sich äußerst bequem: Die Zimmer sind groß, abends relaxt man in Sauna oder Schwimmbad. DZ ab 132 Euro, hotel-rieger.de

Hier wird für das leibliche Wohl gesorgt:

  • Bayrisches Schmankerl: Am Hörnle, dem Hausberg von Bad Kohlgrub, steht eine urige Holzhütte mit bunten Fensterläden und opulentem Geranienschmuck. Die Guggenberg-Alm ist nicht nur optisch Bilderbuch-Bayern, auch kulinarisch geht es dort herrlich blauweiß deftig zu. guggenberg-alm.de
  • Fisch mit Seeblick: Das Seerestaurant Alpenblick tischt Fangfrisches aus dem Staffelsee auf. Die Kräuter kommen aus dem eigenen Garten, das Wild aus der Region. seerestaurant-alpenblick.de
  • Außenstelle des Schlosses: Die 1924 erbaute Elmauer Alm gehört zum Luxushotel Schloss Elmau, doch wer in der Berggaststätte auf 1200 Metern Höhe einkehrt, muss kein Krösus sein. Zu empfehlen: der »Obazda«, bayrischer Frischkäse. Spitzenwegwanderer passieren sie auf der Etappe von GAP nach Krün. schloss-elmau.de

»Genug gefaulenzt«, sagt Kathrin und springt auf. Immerhin wollen wir vor dem Abstieg Richtung Bad Kohlgrub noch zum Mittleren und Hinteren Hörnle wandern: ein einstündiger Abstecher mit Blick auf die Berge, in die der Spitzenwanderweg noch führen wird. Von Murnau leitet er als zwölftägige Runde am Staffelsee entlang durch das Voralpenland, hinauf ins Karwendel- und Wettersteingebirge und durch die Ammergauer Alpen zurück zum Ausgangsort. Nicht nur hier am Hörnle, sondern entlang des gesamten Spitzenwanderwegs warten etliche typisch bayerische Bilderbuchkulissen: majestätische Gipfel und Königsschlösser, wilde Schluchten, stille Bergseen und historische Ortschaften... den kompletten Reisebericht findet ihr in der neuen OUTDOOR-Ausgabe 11/2020, ab 13.10 im Kiosk – und online als E-Paper.

Titelfoto OUTDOOR 11/20
PatitucciPhoto

Noch mehr über die Zugspitzregion findet ihr hier:

Bergtour auf die Zugspitze
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