Wie komme ich nach Banská Bystrica?
Von Frankfurt mit dem Auto in 10 Stunden über Wien und Bratislava nach Banská Bystrica, alternativ per Zug oder Flugzeug nach Wien (1 h 15 min) und mit dem Mietauto in 3 Stunden nach Banská Bystrica.
Wie komme ich herum?
Die Slowakei hat ein gut funktionierendes Bus- und Bahnnetz. Verbindungen lassen sich (auch auf Deutsch) im Netz auf cp.sk abrufen. Fahrpreise (auch für Taxis) sind in der Regel deutlich günstiger als in Deutschland (vorher den Preis absprechen).
Wie kann ich mich auf Tour orientieren?
Das (für deutsche Verhältnisse) dünne Wegenetz der Velká Fatra ist übersichtlich, die Pfade gut in Schuss. Eine gute App für die Gegend ist Mapy.com, auch in der kostenlosen Version gibt sie einen Überblick. Wer es gedruckter mag: SHOcart Wanderkarte 1084, Velká Fatra im Maßstab 1:50 000 über freytagberndt.com
Welche Ausrüstung brauche ich?
Normale Wanderausrüstung für Hüttentouren. Wer plant, in Unterständen zu schlafen, nimmt eine Isomatte mit. Wem noch etwas fehlt, kann sich bei Zajo in der Stadt Galanta eindecken. Straße: 29. Augusta 1646/6.
Der komplette Reisebericht zum Download
Es klingt vielleicht ein wenig bizarr, aber ich wandere gerade mit einem unter den Hüftgurt meines Rucksacks geklemmten, vakuumierten Ribeye Steak. Juraj hatte es mir heute Morgen in die Seitentasche gesteckt und meinte nur, es sei an der Zeit, es ein wenig auf Körpertemperatur zu bringen, bevor wir gleich grillen. Wir sind unterwegs in der slowakischen Großen Fatra, einem Mittelgebirge etwa 200 km nordöstlich von Bratislava. Juraj hat mich eingeladen, für ein paar Tage gemeinsam mit seinem Freund Vlado diesen etwa 260 Quadratkilometer großen Nationalpark zu erkunden.
Was muss ich über die Bären wissen?
Über das Verhalten in Bärengebieten sollte man sich vorab informieren: Kurz: Vor allem im Wald auf den Wegen bleiben und aufmerksam sein, an den Hütten Infos einholen. Eine Dose Bärenspray fördert das Sicherheitsgefühl ...
Wann ist die beste Reisezeit?
Schneefrei ist die Velká Fatra oft schon ab Mai. Übernachtungen in den (recht kleinen) Hütten sollten vorgebucht werden. Siehe unten.

Wo kann ich auf Tour übernachten?
Králova Studña: Am Ende der ersten Etappe (die Tour kann man hier auch beginnen) wartet ein Berghotel mit guter Aussicht.
Chata Pod Borišovom: Die wunderschön gelegene Berghütte ist eine der ältesten der Slowakei. Serviert wird traditionelle, deftige slowakische Kost. Rechtzeitig reservieren.
Limba-Hütte: Sehr rustikal gehalten spricht dieses Hüttchen vor allem Gäste an, die es (auch in der Küche) einfach und authentisch mögen. Zur Reservierung reicht ein vorheriger Anruf. Sie liegt auf etwa 1200 Metern Höhe unterhalb des Rakytov (1567 Meter).
Chata Vlkolínec: Direkt im Dorf übernachten kann man bei rechtzeitiger Reservierung in der Chata Vlkolínec.
Bei Vlkolínec: Wer direkt im Weltkulturerbedorf keine Übernachtungsmöglichkeit bekommt, findet einige Hotels eine kurze Taxifahrt entfernt in Ružomberok. Eine fußläufige Alternative bietet das 2 Kilometer vom Dorf entfernte Hotel Malina.

Wo kann ich gut einkehren?
Hotel Granit Smrekovica: Gut für den Mittag auf der Strecke von Limba nach Vlkolínec. Eine gute Kombi hier: Kaffee und Strudel.
Vlkolínec: Eine Einkehr im Weltkulturerbedorf empfiehlt sich. Die beiden Restaurants servieren traditionelle slowakische Kost wie Kohlsuppe.












