Ultraleicht Wandern - unsere Tipps

Reduce to the max
Ultraleicht auf Tour - die besten Tipps

ArtikeldatumVeröffentlicht am 09.04.2026
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Wandern & Trekking mit Ultraleicht-Ausrüstung
Foto: Robert Klink

Wer in der Outdoor-Welt unterwegs ist, kommt an einem Begriff aktuell kaum noch vorbei: Ultraleicht-Trekking. Gefühlt spricht seit geraumer Zeit das halbe Internet nur noch über gekürzte Zahnbürsten, rahmenlose Rucksäcke und Zelte, die weniger wiegen als eine Wasserflasche. Aber was genau steckt hinter diesem Trend? Stark vereinfacht, bedeutet Ultraleicht-Trekking, sich wirklich nur auf das Allernötigste zu beschränken – und das streng nach Gewicht auszuwählen. Nicht aus Prinzip, sondern einfach für mehr Freiheit unterwegs. Es geht schlichtweg darum, unbeschwerter und komfortabler zu wandern, um so Natur und Abenteuer noch intensiver erleben zu können.

Grundsätzlich geht es also beim Ultraleicht-Konzept nicht um einzelne Produkte, sondern um das vollständige Setup aus Rucksack, Schlafsystem, Kocher, Kleidung und vor allem: um den ganzen Kleinkram. Zur Orientierung dient dabei das sogenannte Basisgewicht. Damit bezeichnet man das Gesamtgwicht des Rucksacks ohne Verbrauchsgüter wie Wasser, Essen und Brennstoff.

Was genau bedeutet ultraleicht?

Ultraleicht-Trekking beginnt bei einem Basisgewicht von unter fünf Kilogramm. Wer an seine letzte Tour mit 15 Kilo denkt, hält das im ersten Moment vielleicht für unrealistisch. Doch inzwischen lässt es sich ganz einfach umsetzen, hat die Industrie in den letzten Jahren doch extrem nachgezogen. Was früher eine winzige Nische für absolute Tüftler war, ist heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Es gibt mittlerweile fantastische Stoffe, die extrem leicht und trotzdem robust genug für harte Touren sind.

Denn Ultraleicht heißt nicht, durch den Verzicht sportliche Rekorde zu brechen oder sich zu quälen. Im Gegenteil! Durch das leichtere Setup fühlst du dich wohler, bist du doch viel leichtfüßiger unterwegs – und erreichst dein Lager nicht erschöpft, sondern gut gelaunt.

Warum aber der plötzliche Hype?

Ganz einfach: Immer mehr Outdoor-Fans merken langsam, dass ein schwerer Rucksack wahnsinnig nervt und Touren zudem limitiert. Denn wer mit gekrümmtem Rücken und schmerzenden Schultern auf den Boden starrt, kann die Natur nicht genießen. Ein weiterer Faktor: der wachsende Community-Gedanke und der wertvolle Austausch darüber, was in der Praxis wirklich funktioniert – und was weniger.

Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Welche Ausrüstung nehme ich mit?

Dazu noch 10 Tipps der outdoor-Redaktion:

1

Nur das Nötigste!

2

Bekleidungsschichten gut kombinieren

3

Zelt, Isomatte und Schlafsack

4

Einsparpotenzial am Fuß

5

Daunen- oder Kunstfaserjacken statt Fleece

6

Nach und nach einkaufen

7

Positive Gewichtsspirale in Schwung bringen

8

Darauf solltest du bei der Verpflegung achten

9

Unterwegs einkehren oder einkaufen

10

Achte auf ein niedriges Basisgewicht

Unsere Podcast-Folge zum Thema "Leichtausrüstung" – hier anhören:

Ihr könnt den Podcast entweder gleich hier auf der Seite anhören oder auf einer der gängigen Plattformen: iTunes, Spotify, Deezer & Co.