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Kaufberatung: Die richtige Ausrüstung für Trekkingtouren

Schöner Zelten - perfekte Trekkingausrüstung

Es gibt nichts schöneres, als mit dem Zelt auf große Tour zu gehen. Der outdoor-Ratgeber erklärt, welches Equipment Sie für Ihr nächstes Trekking-Abenteuer brauchen und welche Bekleidung für Trekkingtouren geeignet ist.

Zelttouren haben ihren ganz besonderen Reiz: Abseits der Zivilisation funkeln die Sterne noch heller, weder Häuser noch Strommasten verstellen den Blick auf die umliegende Natur, und mit etwas Glück erspäht man in den Abend- und Morgenstunden Rentiere, Elche, Gemsen oder Murmeltiere. Die Suche nach dem richtigen Lagerplatz lässt Abenteuerfeeling aufkommen, und selbst das Essen schmeckt unter freiem Himmel intensiver als zu Hause – da hat Langeweile Sendepause. Kein Wunder, dass mehr als die Hälfte der outdoor-Leser mit dem Zelt loszieht und auch die outdoor-Redakteure dem Suchtpotenzial von Trekkingtouren erlegen sind.

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Die beste Ausrüstung für Trekkingtouren - Tipps
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Alles, was Sie für die große Tour benötigen, erklärt Ihnen der outdoor-Ausrüstungsberater auf den folgenden Seiten – vom Zelt über den Schlaf- und Rucksack bis hin zur Isomatte und dem Kocher. Nebenbei erfahren Sie, welche Produkte sich in den outdoor-Tests der letzten Jahre bewährt haben und zu den besten Modellen ihrer (Preis-)Klasse zählen. (auch als PDF zum Download)

outdoor-Kauftipps - tagesaktueller Preisvergleich:

Das passende Zelt finden

Erster Schritt: das richtige Zelt finden. Denn ohne ein zuverlässiges Dach über dem Kopf sollte man nicht in die Wildnis ziehen, sonst kommt man beim ersten Wolkenbruch schnell vom Regen in die Traufe oder muss nach ein paar kräftigen Windböen ein zerfetztes Zuhause zusammenpacken. Dass es auch anders geht, zeigen outdoor-Tests. Besonders gut abgeschnitten haben hier die drei Modelle, die wir unten auf dieser Seite vorstellen. Das Exped Orion beispielsweise hielt vor der 450 PS starken outdoor-Windmaschine Böen jenseits von 120 Kilometer pro Stunde stand – der Tipp für Sturmregionen wie etwa Patagonien oder die Highlands. Zum Vergleich: Bei dieser Geschwindigkeit kann man sich nur noch gebückt und unter Aufbietung aller Kräfte fortbewegen, werden kleine Äste abgeknickt und Hausdächer beschädigt! Doch auch die beiden anderen Modelle sind stabil, und alle drei Zelte bieten mindestens einen Vorraum (Apsis), in dem Sie bei Regen mit der nötigen Vorsicht und bei guter Belüftung kochen können.

Das benötigte Raumangebot eines Zeltes richtet sich nach der Personenzahl: Wer allein auf Tour geht, kauft ein Solozelt, Pärchen ein Zweipersonenzelt, und zu dritt nimmt man ein Dreipersonenzelt mit. Größere Gruppen sollten sich ebenfalls mit Zwei- und Dreipersonenmodellen ausstatten – für diese lässt sich in der Regel einfacher ein ebener Stellplatz finden als für noch größere Zelte. Auch der persönliche Raumbedarf beeinflusst die Kaufentscheidung: Während manche Camper mit wenig Kopffreiheit auskommen, brauchen andere das Raumgefühl einer Kathedrale; große Personen benötigen mehr Liegelänge als Kurzgewachsene. Das findet man allerdings nur dann heraus, wenn man Zelte vor dem Kauf im Laden Probe wohnt. Zum einen entsprechen die Herstellerwerte nicht immer ganz der Realität, zum anderen sagt die Grundfläche eines Zeltes wenig über das Platzangebot, da dieses stark von der Zeltform beeinflusst wird. Grundsätzlich gilt: Je steiler die Zeltwände, desto mehr Platz.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für ein gutes Trekkingzelt ist das Raum-Gewichts-Verhältnis, schließlich trägt man die mobile Behausung tagsüber im Rucksack – und da freut man sich über jedes gesparte Gramm. Auch in diesem Punkt geben sich die drei outdoor-Kauftipps keine Blöße, das Hubba Hubba HP von MSR setzt sogar Maßstäbe. Trotz seines sensationell niedrigen Gewichts (2 Kilo) bietet es zwei Personen samt Gepäck Platz und besitzt zudem zwei Eingänge – eine Seltenheit in dieser Gewichtsklasse. So kommen sich die Bewohner beim Betreten und Verlassen ihrer mobilen Hütte nicht in die Quere – ideal für alle, die nachts häufiger raus müssen.

OD Zelt verankern
Boris Gnielka
Das richtige Zelt am richtigen Ort. Damit ist alles gerüstet für ein perfektes Bergerlebnis.
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outdoor

Günstig

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190 Euro kostet das Rejka Agadir. Es bietet zwei nicht zu kräftigen Personen genug Platz und viel Stauraum. Im outdoor-Test überzeugte das 2,8-Kilo-Zelt mit sehr guten Wetterschutznoten. Es eignet sich für Treks aller Art, auch für solche in Lappland.

Leicht

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Ideal für Touren durch die Alpen – und immer dann, wenn geringes Gewicht mehr zählt als großes Platzangebot: das MSR Hubba Hubba HP (450 Euro). Sensationelle zwei Kilo wiegt das für zwei Personen ausreichend große Zelt. Top: die zwei Apsiden.

Sturmfest

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Wer vor allem ein besonders robustes, sturmfestes Zelt für wilde Regionen und den Einsatz zu allen vier Jahreszeiten sucht, wird im Exped Orion Extreme (500 Euro) fündig. Es steht bis 120 km/h stabil im Wind, bietet viel Wohnkomfort und wiegt 3,3 Kilo.

Tipps zum Zeltaufbau

Überlegen Sie sich am besten schon vor der Tour, wo ungefähr Sie Ihr Lager aufschlagen können. Idealerweise liegt es abseits von Siedlungen, Straßen und Hütten. Außerdem sollte man Ihr Zelt nicht von Forstwegen oder Jägerständen aus ausmachen können.

In erster Reihe

Optimal sind leicht erhöhte Plätze mit freier Aussicht. Soll Ihnen morgens die Sonne ins Gesicht scheinen, darf östlich von Ihnen kein Berg oder Baum im Weg stehen. Fließt dann noch ein kleiner Bach in der Nähe, ist auch die Trinkwasserversorgung gesichert.

Grund und Boden

Für einen erholsamen Schlaf sollte die Liegefläche eben sein oder kopfseitig leicht ansteigen. Unebenheiten in Form von Kuhlen lassen sich mit Laub oder Reisig ausgleichen. Befreien Sie den Grund auf jeden Fall von scharfkantigen Steinen und spitzen Ästen.

Video: So bauen Sie ein Zelt auf

Camping-Knowhow: So bauen Sie ein Tunnelzelt auf
Camping-Knowhow: So bauen Sie ein Tunnelzelt auf
OD Tipps Zeltaufbau Ausbreiten
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Zeltplatzsuche, Zeltaufbau, Kocher - die besten Tipps im Detail

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Den passenden Schlafsack finden

Wie wohl Sie sich unterwegs wirklich fühlen, hängt jedoch nicht nur vom richtigen Zelt ab. In der Nacht entscheidet außerdem das Outdoorbett über Lust oder Frust, Wohl oder Wehe. Denn ist der Schlafsack zu warm, fühlt man sich wie in einem Dampfbad, isoliert er zu wenig, wird die Nacht zur Zitterpartie. Der Kauf des richtigen Schlafsacks hängt von mehreren Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Temperaturbereich, den das Outdoorbett abdecken muss. Einen Anhaltspunkt über die Wärmeleistung liefern die Temperaturangaben der Hersteller oder die noch exakteren Temperaturwerte, die outdoor für jeden getesteten Schlafsack in einem extrem aufwendigen Verfahren ermittelt. Der tiefere, die sogenannte Limitangabe, gilt für wenig verfrorene Outdoorer, während sich kälteempfindliche Schläfer am Komfortwert orientieren sollten – beide Angaben gelten aber nur bei geschlossener Kapuze. Lässt man diese während der Nacht geöffnet, sollte man unbedingt eine dicke Mütze tragen – und zum ausgewählten Temperaturbereich weitere zehn Grad hinzurechnen. Außerdem muss man auf ein Modell mit einem dicken Wärmekragen achten. Dieser legt sich wie ein Schal um den Hals und verhindert, dass warme Luft aus dem Schlafsack entweicht. Bei der Wahl des richtigen Temperaturbereichs hilft der outdoor-Schlafsack-Finder. Er zeigt Ihnen, wie warm Ihr Schlafsack sein muss, welche Modelle outdoor empfiehlt. Und wie sieht es mit der Füllung aus?

Daune oder Kunstfaser? Daunenschlafsäcke wiegen bei gleicher Wärmeleistung im Schnitt gut ein Drittel weniger als Kunstfaserschlafsäcke und lassen sich auch kleiner verpacken. Außerdem bieten Daunenmodelle den höheren Schlafkomfort: Sie sind kuscheliger und decken einen breiteren Temperaturbereich ab, in dem der Schläfer sich wohlfühlt. Den höheren Preis macht die zwei- bis vierfache Lebensdauer wieder wett. Ein Daunenschlafsack muss allerdings jeden Morgen mindestens 30 bis 60 Minuten gelüftet werden. Tut man das nicht, verliert Daune schon in wenigen Tagen ihre Isolationsfähigkeit. Liegt der Schlafsack nach einigen Tagen nicht mehr so prall da wie am Anfang, müssen Sie ihn sofort mehrere Stunden gründlich lüften. Erst danach ist er voll leistungsfähig – Pflegemuffel liegen mit einem Kunstfasermodell also besser.

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Boris Gnielka
Im Camp den Schlafsack auspacken und gut aufschütteln.

Schlafsacktest 2012: Testfeld und wärmere Alternativen

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Instructor: Reinigung des Schlafsacks

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Für den Schnitt gilt folgende Faustregel: So geräumig wie nötig, aber so eng wie möglich. Ist der Schlafsack zu eng, fühlen Sie sich wie in einer Sardinenbüchse, in einem zu weiten frieren Sie. Außerdem sind geräumige Modelle schwerer und größer im Packmaß als körperbetont geschnittene Schlafsäcke. Auch die passende Schlafsacklänge spart Gewicht und steigert die Wärmeleistung. Idealerweise stoßen die Zehen gerade noch nicht am Fußteil an. Im Zweifelsfall kaufen Sie aber lieber das längere Modell. Gut, dass es viele Schlafsäcke in unterschiedlichen Längen gibt.

Auch eine bequeme und gut wärmende Isomatte trägt maßgeblich zum erholsamen Schlaf bei. Wie komfortabel die Schlafunterlage sein muss, hängt von Ihren Komfortwünschen ab. Während manch einer schon auf einer dünnen Schaumstoffmatte wie der Therm-a-rest Z-Lite selig schläft, brauchen andere mehrere Zentimeter starke selbstaufblasende Matten oder mit Daune beziehungsweise Kunstfasern gefüllte Outdoor-Matratzen, die fast so dick sind wie die im Bett zu Hause – ausprobieren! Gute Läden bieten dazu eine mit Wurzeln und dicken Steinen gepflasterte Liegefläche. Beim Probeliegen lässt sich außerdem gleich feststellen, wie breit die Matte sein muss.

Für recht kräftige Staturen fällt die übliche Breite von 50 Zentimeter unter Umständen etwas knapp aus. Dann rutschen im Schlaf ständig die Arme von der Matte – und liegen kalt auf dem Zeltboden. Hier hilft nur der Griff zu einer breiteren, meist auch längeren, aber schwereren Luxusvariante.

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Camp & Equipment

Schlafsäcke im outdoor-Partnershop kaufen

Alle Schlafsacktests auf einen Blick

Schlafen sie gut! Die besten Tipps

Trocken verpacken
Nur ein trockener Schlafsack isoliert gut. Deshalb müssen Sie den Schlafsack im Rucksack wasserdicht verpacken, zum Beispiel in wasserdichten Kompressionssäcken. Sehr empfehlenswerte Modelle gibt es von Ortlieb, Exped und Sea-to-Summit.

Länge anpassen
Haben die Zehen im Schlafsackfußteil mehr als zehn Zentimeter Platz, weil der Schlafsack zu lang ist, drohen kalte Füße. Abhilfe schafft man, indem man das Fußteil mit Bekleidung ausfüllt oder so weit nach innen stopft, bis die Länge ganz genau passt.

Unebenheiten ausgleichen
Bleibt der Zeltplatz trotz Ausgleichsmaßnahmen eine Buckelpiste, oder ist er stark abschüssig? Dann unterlegen Sie die Isomatte an den störenden Stellen mit Bekleidung, Packsäcken und dem Rucksack, bis eine möglichst ebene Fläche entsteht.

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Touren & Planung

Gut gekocht ist halb gegessen: Kochtipps

Und wie kocht man draußen? Kein Problem, mit dem passenden Kochset gelingen auch abseits von Wirtshaus und Hütte leckere Menüs. Welches Set sich am besten eignet, hängt davon ab, wie aufwendig Sie kochen wollen und wie viel Sie zu tragen bereit sind. Drei empfehlenswerte Kochsets hat outdoor zusammengestellt: ein Leichtes, ein Gourmetset und einen Allrounder. Das Leichtgewichtsset ist perfekt für alle, die auf Sommertouren nur Wasser zum Kochen bringen und vor allem einen leichten Rucksack schätzen. Sie pfeifen aufs Gewicht, wollen lieber etwas Anständiges essen, den Gaumen verwöhnen? Dann passt das Gourmetset zu Ihnen. Sie können sich nicht entscheiden und brauchen einen Outdoorherd, der alles mitmacht, vom Campingplatz in Wanne-Eickel bis zur Nordkap-Tour? Dann greifen Sie zum Abenteurerset. Das lässt Ihnen sogar die Wahl zwischen Gaskartuschen, Benzin oder gar Petroleum als Brennstoff.

Apropos Brennstoff: Nehmen Sie genügend mit, nicht dass nach wenigen Tourentagen nur noch kalter Kaffee und Minestrone auf dem Speiseplan stehen. Der Bedarf hängt ab von der Länge der Tour und Ihren Ess- und Trinkgewohnheiten. Wer morgens nur einen Becher Kaffee trinkt und abends neben dem Essen nur etwas Tee, kommt pro Tag mit rund 30 Gramm Brennstoff pro Person aus. Genießer, die auch mittags nicht auf eine warme Suppe verzichten möchten, benötigen schnell das Doppelte. Muss man im Gebirge Schnee schmelzen, weil es kein Wasser gibt, explodiert der Brennstoffverbrauch: bis zu 500 Gramm – pro Person!

Sparpotenzial bergen Töpfe mit Wärmetauschern, etwa der Primus-Etapower-Topf. Er reduziert den Verbrauch nach outdoor-Messungen um bis zu 40 Prozent. Das gleicht sein Mehrgewicht meist nach fünf bis zehn Tagen aus. Am besten notieren Sie nach jeder Tour den Brennstoffverbrauch. Mit der Zeit können Sie dann immer genauer planen. Nehmen Sie aber vorsichtshalber 20 Prozent mehr Brennstoff mit, als Sie sicher benötigen werden.

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Sonstiges

Gaskocher im outdoor-Test 2013

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Problemlos kochen mit Benzinbrennern

Der Optimale Sprit
Erste Wahl ist Reinigungsbenzin, das es etwa in Baumärkten gibt. Besser verfügbar, günstiger, aber nicht ganz so sauber ist bleifreier Tankstellensprit, den die meisten Benzinkocher vertragen. Nur Multifuelkocher verfeuern zudem auch Petroleum und Diesel, das jedoch aufgrund der Ruß- und Geruchsentwicklung letzte Wahl sein sollte.

Richtig vorheizen
Benzin- und Multifuelbrenner müssen vor jedem Einsatz vorgeheizt werden. Dazu den Flammenregler aufdrehen und etwas Brennstoff in die Vorheizschale bzw. -watte fließen lassen. Anschließend Flammenregler schließen und Brennstoff entzünden. Ist die Flamme erloschen, den Regler langsam aufdrehen und Kocher entzünden.

Die saubere Alterative
Da beim Vorheizen mit Sprit viel Ruß entsteht, heizen Profis mit Spiritus vor, der rückstandsfrei verbrennt. So geht‘s: Besorgen Sie sich eine gute Kunststoffflasche (100 ml) für den Spiritus und eine 3-ml-Spritze ohne Nadel. Mit ihr träufeln Sie den Spiritus direkt in die Vorheizschale bzw. -watte.

Selbsthilfe
Brennt der Kocher nicht richtig, ist die Düse oft verstopft. Dann den Kocher abkühlen lassen und die Düse mittels Bordwerkzeug herausdrehen und mit der im Werkzeug enthaltenen Nadel reinigen.

Der richtige Umgang mit dem Multifuelkocher

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Multifuelkocher - alle wichtigen Details im Überblick

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Die zehn besten Kocher für Outdoorer

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Kocher und Kochsets im Vergleich

Wer gerne mit leichtem, kleinem Rucksack auf Tour zieht, liegt hier richtig: Zusammen wiegen der Kocher Coleman F1-lite und der Topf MSR Titan Kettle nur 195 Gramm und kosten im Set 115 Euro. Dennoch sparen sie nicht mit Leistung: Der Kocher brennt extrem kräftig und hat eine stabile Topfauflage, der Topf lässt sich über ausklappbare Griffe greifen und fasst 0,8 Liter - genug für zwei Tütenessen. Minimalisten dient er dank seiner Form zugleich als Becher. Praktisch: Eine Gaskartusche von MSR passt zum Transport in den Topf – mit dem Kocher und dem Sea-to-Summit-Titan-Faltlöffel (20 Euro).

Vorteile:
- wiegt nur 195 Gramm komplett und lässt sich winzig verpacken
- robust, bezahlbar und kinderleicht in der Handhabung

Nachteile:
- ausgefeilte Menüs fallen flach: Hiermit gibt‘s nur Tütenlunch
- durch kleine Stellfläche wackelig; für zwei Personen knapper Topf

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Camp & Equipment

Gourmet

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Feinschmecker greifen zum GSI Pinncacle Backpacker (109 Euro, 735 g), bestehend aus Alu topf und Pfanne mit Antihaftbeschichtung, Deckel sowie zwei Thermobechern und Schalen, die in den Topf passen. Als fein regulierbarer, klein verpackbarer Outdoor-Herd dienen je nach Brennstoffversorgung der Gasbrenner Edelrid Opilio (60 Euro, 175 g) oder der MSR-Benziner Dragonfly (150 Euro, 495 g). Sinnvolles Zubehör von GSI: Teleskop-Pfannenwender (4 Euro), Lexanlöffel (4 Euro) und Pfeffermühle (10 Euro).

Vorteile:
- dank antihaftbeschichtetem Topf gelingen auch aufwendige Menüs
- das komplette Kochset verschwindet für den Transport im Topf
- Kocher lassen sich präzise regeln und sind standsicher

Nachteile:
- kratzanfällige Beschichtung in Topf und Pfanne

Abenteuer

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Sie ziehen öfter mit Zelt und Rucksack durch wilde Regionen? Oder suchen ein Kochset für alle Einsätze – vom Campingplatz bis zur Expedition? Dann brauchen Sie den Primus Omnifuel (170 Euro, 450 g). Der Primus-Kocher verbrennt Gas, Benzin, Petroleum und Diesel, steht sicher und lässt sich bei Bedarf reinigen. Die Trangia-HA-Töpfe (60 Euro) aus gehärtetem Alu sind seine optimalen Begleiter: leicht und robust, gelingt darin auch mal ein Rührei ganz ordentlich. Praktisch: Brenner und Jetboil-Teleskoplöffel (6 Euro) passen zusammen in die Töpfe.

Vorteile:
- anspruchsloser Kocher, der von Gas bis Diesel alles verfeuert
- Kocher und Topf mit geringer Stehhöhe – gut für die Apsis
- Töpfe und Kocher verzeihen auch ruppige Einsätze

Nachteile:
- Regulierung gelingt nicht ganz so fein wie beim Gourmet-Set

Pfiffige Produkte für leckere Frischluftmahlzeiten

Wärmespeicher
Tee und Kaffee sind auf Zelttouren eine feine Sache. Aber nur, wenn man beides heiß und in Ruhe genießen kann. Das gelingt meist nur mit einem Thermobecher. Besonders gut isoliert der nur 90 Gramm schwere Thermobecher (300 ml) von Snow Peak.

Polyester-Kamel
Auch in wasserreichen Regionen lohnt die Mitnahme eines Wasserbeutels. Er dient als Trinkwassertank für die Nacht und sogar als warme Dusche – einfach füllen und ein paar Stunden in die Sonne legen. Perfekt: Ortlieb-Wasserbeutel (2–10 Liter, ab 17 Euro).

Pimp my meal
Gefriergetrocknete Tütennahrung ist ziemlich praktisch: Leicht und klein verpackt, lässt sie sich mit geringem Brennstoffverbrauch flott zubereiten. Aber: Sie schmeckt oft fad. Pep ins Essen bringen Gewürze, Chillies, frischer Knoblauch und Co – ohne viel zu wiegen.

Flaschengeist
Wer sein Frischluftmenü mit einem Wein krönen möchte, muss keine Glasflasche mitnehmen. Die Platypus-Preserve-Faltflasche für Wein wiegt leer 26 Gramm, ist wiederverwendbar und geschmacksneutral.

Arbeitsplatte
Zum Nudelwasserabgießen den Topfdeckel benutzen? Das kann auf der Grasnarbe enden. Besser geht‘s mit dem Trangia-Schneidbrett (8 €). Es besitzt dafür spezielle Ablauflöcher; darauf schnippeln kann man auch.

Leckeres aus der Tüte? Outdoor-Suppen im Test

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Gesundes aus Feld, Wald und Wiese

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Wasserentkeimung im Vergleich - Filtersysteme

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Der passende Trekkingrucksack

Die Ausrüstung muss auch transportiert werden. Trekkingrucksäcke mit mehr als 60 Liter Volumen sind ideal dafür: Neben ausreichend Stauraum bieten gute Modelle ein gestähltes Tragesystem, das selbst Lasten um 20 Kilo wegsteckt.

Aber Vorsicht: Nicht jeder kommt mit jedem Modell klar. Denn die Rucksackpassform entscheidet maßgeblich über seine Performance. Kaufen Sie deshalb keinen Trekkingrucksack, den Sie nicht mit dem gleichen Gewicht ausprobiert haben, das später auch auf Tour getragen wird – nur dann spüren Sie, ob er wirklich komfortabel ist.

Dabei sollten Sie natürlich Ihre Fitness im Auge behalten. Während manche Trekker selbst mit 35 Kilo Gepäck auf dem Rücken noch gute Laune versprühen, kommen andere schon bei 15, 18 oder 20 Kilo an ihre Grenzen.

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Rucksack richtig anpassen und aufsetzen

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OD Rucksackanpassen 1 OD Rucksack anpassen 2 OD Rucksack anpassen 3 OD Rucksack aufsetzen auf die Schulter 5 Bilder
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Bestenlisten

Der outdoor-Rucksackfinder

1. Wie lange dauert Ihre Tour?
Nach vier, fünf Tagen vermisse ich meine Arbeit und fahre wieder heim. +1
Eine gute Woche muss schon drin sein, sonst lohnt sich das Packen nicht. +4
Bevor ich meine Muttersprache verlerne, fahre ich zurück. +8

2. Durch welche Regionen führt Ihr Trek?
Das ist mir schnuppe, Hauptsache draußen. +2
Überall dort, wo meine Waden an hohen Bergen wachsen können. +0
Im Flachland, wo ich morgens schon sehe, wo ich abends zelten werde. +4

3. Kehren Sie auf Tour ein oder kaufen Sie Proviant?
Einkehren? Da wo ich wandere, gibt‘s weit und breit keine Menschen. +4
Alle paar Tage zieht mich mein Magen in die nächste Hütte/Ortschaft. +2
Na klar! Fast jeden Tag! Ich bin doch nicht bei den Weight Watchers! +0

10 bis 16 Punkte

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Sie brauchen einen echten Schwertransporter! Einen Rucksack, der auf epischen Treks mit hoher Strapazierfähigkeit glänzt und Ihnen das Wandern mit prächtigem Tragekomfort, luxuriöser Ausstattung und Platz für eine umfangreiche Zeltausrüstung verschönt. Ideal: der Deuter Aircontact Pro 70+15 (250 €). Dank seines stabilen Tragesystems nimmt er es auch mit Lasten von über 30 Kilo auf! Selbst wiegt er gut drei Kilo, was jedoch bei artgerechten Touren nur ein Bruchteil der Beladung ausmachen dürfte!

5 bis 12 Punkte

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Ob Bergtour oder nordische Weiten, ob Kurztour oder Expedition: mit dem Bach Specialist FA alles kein Problem! Sein top Tragesystem ist das beste Rezept gegen Rückenschmerzen oder -verspannungen auf Tour, lässt es sich doch perfekt anpassen und macht jede Bewegung mit. Auch sein Material ist nicht wählerisch und wird selbst jahrelange Rüpelbehandlungen mit einem Schulterzucken quittieren. Klasse: Trotz seiner rund 70 Liter Volumen wiegt er nur zirka 2,4 Kilo – und kostet günstige 240 Euro!

1 bis 8 Punkte

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Die beste Wahl für Ihre Touren ist ein leichter, kompakter Trekkingrucksack wie der Osprey Aether 70 (200 Euro). Frauen greifen zum Ariel 55 w (180 Euro.) Mit seinem Volumen von – gemessenen – 61 respektive 50 Litern eignet er sich perfekt für kürzere Zelttouren mit Selbstverpfl egung von bis zu sieben Tagen Länge. Auch für ausgedehnte Hüttentreks in den Alpen ist er eine gute Wahl, zumal er bei den Bergetappen nicht mit zu viel Ballast stört, wiegt er doch nur rund zwei Kilogramm!

Rucksackhilfe - so tragen Sie bequem

Die richtige Rückenlänge
Ein Rucksack muss passen! Deshalb auf jeden Fall vor dem Kauf Probe tragen, und zwar beladen mit mindes tens 15 Kilo! Viele Rucksackmodelle gibt es in verschiedenen Längen – oder lassen sich auf die richtige einstellen. Fragen Sie den Verkäufer danach!

In bester Form
Als nächstes passen Sie die Alustreben des Tragesystems an Ihre Rückenform an: Stangen herausziehen und von einer zweiten Person an den Rücken halten lassen. Dort, wo Rücken und Stangen nicht parallel laufen, die Stangen nachbiegen (über dem Knie).

Die Ladung entscheidet
Damit sich ein Rucksack optimal trägt, muss die Lastverteilung stimmen. Schweres wie Proviant und Brennstoff platzieren Sie rückennah, Leichtes wie Wechselwäsche weiter nach außen. Kleinkram gehört ins Deckelfach, das Zelt schnell erreichbar oben ins Hauptfach.

Einstellungssache
Zuerst alle Riemen lockern. Rucksack aufsetzen, Hüftgurt positionieren und festziehen. Jetzt Schultergurte und dann Lastkontrollriemen (verlaufen von den Schultergurten nach oben zum Rucksack) anziehen.

Tragetaktik
Wird die Last zu schwer oder fangen die Schultern an zu schmerzen, spielen Sie mit der Lastverteilung: Schultergurte lockern, Lastkontrollriemen anziehen – und umgekehrt. Alle paar Stunden Pause einlegen!

Video: Rucksack anpassen

So passen Sie Ihren Rucksack optimal an Rucksäcke anpassen einstellen Ratgeber Alustrebe Trekkingrucksack einstellen
So passen Sie Ihren Rucksack optimal an Rucksäcke anpassen einstellen Ratgeber Alustrebe Trekkingrucksack einstellen

Besser tragen - Tipps zum Rucksack-Einstellen

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Bekleidungsguide für Trekkingtouren

Trekkingtouren sind die Königsdisziplin unter den Outdoor-Abenteuern: Sie bieten das mit Abstand intensivste und nachhaltigste Naturerlebnis, stellen gleichzeitig aber auch höchste Anforderungen an die Tourenbekleidung und das Schuhwerk.

In Trekkingbekleidung muss man sich sowohl bei nasskaltem Wetter als auch bei Sonnenschein wohlfühlen. Das klappt am besten, indem man unterschiedliche Bekleidungsteile je nach Witterung kombiniert: Die Basis bildet Funktionsunterwäsche aus Kunstfasern oder Wolle. Darüber trägt man eine Trekkinghose und ein Oberteil aus wind- und wasserabweisen dem, hochatmungsaktivem Stretchmaterial, eine sogenannte Softshelljacke – es sei denn, die Sonne brennt vom Himmel. Dann reicht schon ein kurzes oder langärmeliges Funktionshemd.

Atmungsaktive, wasserdichte Funktionsjacken und Regenhosen kommen in der Regel erst zum Einsatz, wenn es wie aus Kübeln schüttet. Achten Sie beim Kauf auf Belüftungsöffnungen wie lange Achselreißverschlüsse (Pitzips). Eine leichte, mit Kunstfasern oder Daunen isolierte Jacke sorgt abends im Camp oder in den Pausen für die nötige Portion Wärme. Außerdem sollten Sie bei aller Robustheit darauf achten, dass Ihre Trekkingbekleidung leicht ist und Bewegungen nicht behindert. Paradebeispiele dafür finden Sie auf der nächsten Seite.

Trekkingstiefel müssen wegen des schweren Rucksacks mehr Halt bieten als Wanderstiefel: Der Schaft fällt nicht nur fester aus, er reicht auch bis weit über den Knöchel. Die Sohle ist in Längs- und Querrichtung verwindungsfest. Zudem wird sie im Vorfußbereich vorgebogen, was das natürliche Abrollverhalten unterstützt. Ein wasserdichtes, atmungsaktives Futter, zum Beispiel aus Gore-Tex, ist ebenfalls Pflicht.

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Sonstige Outdoor-Schuhe

Style-Guide: Die richtige Kleidung auf Tour

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Camp & Equipment

Trekkingbekleidung - Kauftipps

1. Funktionsjacke
Bei heftigem Regen gibt es keine Alternative zur wasserdichten, atmungsaktiven Funktionsjacke, zum Beispiel dem Marmot Alpinist Jacket (500 Euro). Spartipp: Black Range der Mountain Range von Jack Wolfskin (200 Euro).

2. Softshell
Softshells fühlen sich bei wechselhaftem Wetter pudelwohl: Sie tragen sich äußerst geschmeidig und halten Wind und Nieselregen ab. Eine Kapuze erweitert den Einsatzbereich. Tipps: Arc‘teryx MX Hoody (400 Euro), Bergans Stranda (199 Euro).

3. Funktionsshirt
Moderne, schnell trocknende Funktionsunterwäsche stellt die Basis des Outdoor-Bekleidungssystems dar. Wer schnell schwitzt, sollte auf eine gut kühlende Wäsche wie die Capilene-R1-Serie von Patagonia achten – und auf keinen Fall Wollwäsche kaufen.

4. Trekkinghose
Sie muss Bewegungsfreiheit bieten, bequem sein und robust – dann geht sie nicht gleich in die Knie, wenn man sich im Fjäll durchs Gestrüpp kämpft. Außerdem soll sie vor Wind und Nieselregen schützen. Tipp: Fjällräven Pak5-G1000-Hose (150 Euro) oder die Fjällräven Älv (180 Euro).

5. Microfleece
Eine dünner Fleece eignet sich hervorragend als Wärmeschicht bei Kälte, zum Beispiel der R1-Pullover von Patagonia (100 Euro) oder das Berghaus Smoulder Hoody. Kostenpunkt: 130 Euro.

6. Unterhose
In Schönwettergebieten kann man auf eine lange Unterhose (Material: Wolle oder dünnes Stretchfleece) verzichten – aber nur dann. Nachts dient sie als Schlafanzughose, tagsüber trägt man sie – bei Kälte – unter der Trekking- oder Regenhose.

7. Trekkingsocken
Ohne Trekkingsocken drohen Blasen und Scheuerstellen, denn gute Trekkingsocken trocknen nicht nur schnell, sondern polstern den Fuß. Die richtige Wahl ist das Modell, das Ihnen am besten passt und keine Falten wirft.

8. Trekkingstiefel
Der richtige Partner fürs Grobe: Der feste, hohe Schaft gibt Halt, die verwindungssteife Sohle sorgt mit ihrem griffigen Profi l für Grip. Top in outdoor-Tests: Lowa Tibet Pro GTX, Hanwag Alaska GTX, Mammut Mt. Peak GTX. Preise: um 200 Euro.

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9. Trekkingstöcke sollten auf keiner Trekkingtour fehlen. Sie helfen, das Gleichgewicht zu halten, und entlasten die Beine: bergab stützen die Arme einen Teil des Gewichts ab, bergauf drückt man sich mit den Stöcken zusätzlich nach oben. Der Leki Carbonlite (130 Euro) besticht durch sein geringes Gewicht und die einfache Handhabung, der Black Diamond Alpine Carbon Cork (120 Euro) durch maximale Stabilität – ideal für sehr gewichtige Trekker.

Wanderausrüstung im Test 2012 - Trekkingstöcke

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10. Thermojacken mit Kunstfaser oder Daunenfüllung, etwa das Atom Jacket von Arc‘teryx (190 Euro), empfehlen sich als Wärmeschicht fürs Camp oder in Pausen. Sie wiegen weniger als eine Fleecejacke und lassen sich kleiner verpacken. Zugleich isolieren sie noch besser und sind außerdem winddicht.

8 Isolationsjacken im Test

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Die ideale Regenhose

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11. Regenhose: Eine Top-Regenhose für Treks wiegt unter 500 Gramm und besteht aus einem robusten Dreilagenmaterial. Über lange Seitenreißverschlüsse lässt sich das Innere optimal belüften, den Hosensaum kann man sauber am Schuh fixieren. Produkttipp: die Vaude Infinity Pants. Sie kosten verhältnismäßig günstige 250 Euro.

Die besten Regenhosen für den Herbst

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OD Regenhose Arc´Teryx Beta LT Pant OD Regenhose Marmot Prezip Pant OD Regenhose  Mountain Equipment Rainfall Pant OD Regenhose Vaude Infity Pant 4 Bilder

Tipps und Tricks zu Schuh und Outfit

Probieren geht über Studieren
Trekkingstiefel sollte man nie ungesehen kaufen: Nur wenn ein Stiefel hundertprozentig passt, trägt er sich bequem und bietet optimalen Halt. Kaufen Sie nur ein Modell, das den Fuß bombensicher fixiert und sich nach 30 Minuten Probetragen komfortabel anfühlt.

Gut Ding will Weile haben
Auch wenn man moderne Trekkingstiefel nicht mehr so lange einlaufen muss wie früher, sollte man mit ihnen gut ein Dutzend Tageswanderungen unternehmen, bevor man zur ersten Trekkingtour aufbricht. Mit der Zeit sitzen sie nämlich immer besser.

Doppelt gemoppelt hält besser
Nachdem Sie fünfzehn Minuten gewandert sind, sollten Sie anhalten, um Ihre Schuhe neu zu schnüren. Sie werden überrascht sein, wie viel enger sich der warm gelaufene Schuh plötzlich schnüren lässt – und wie sich dadurch der Halt des Fußes im Schuh erhöht.

Teamarbeit muss sein
Beim Kauf unterschiedlicher Kleidungsstücke sollten Sie die Sachen tragen, die Sie auch auf Tour benutzen werden. Nur dann merken Sie, wie gut die verschiedenen Teile zusammenpassen – und ob Sie sich wohlfühlen.

Bewegungstalente gesucht
Woran erkennt man einen Outdoor-Bekleidungsprofi? An seiner Einkaufsgymnastik: Weder Jacke noch Hose dürfen spannen, wenn man in die Knie geht, die Beine oder Arme hebt oder nach vorne ausstreckt.

Köpfchen ist gefragt
Sie werden staunen, wie gut sich das Klima über den Kopf regeln lässt. Bei kühler Witterung sollten Sie deshalb unbedingt eine leichte (Fleece-)Mütze tragen und ein winddichtes Stirnband wie das Salewa WS Tornado (20 €).

Handschuhe nicht vergessen
Ein dünnes Paar winddichte Handschuhe gehört mit Ausnahme von Treks in Schönwettergebieten in jeden Rucksack. Hat man sie doch einmal zu Hause liegen lassen, benutzt man die Ersatzsocken als Handschuhe.