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Das große Wander-ABC für die Herbstzeit

Fit für den Herbst: Die besten Tipps

Das große Wander-ABC: Herbstzeit ist Wanderzeit. outdoor zeigt Ihnen, wie Sie trocken und sicher ans Ziel kommen.

Alles dicht?

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Deuter
Deuter Rucksack Regenhülle

Rucksäcke sind nicht wasserdicht, oft halten sie nicht mal Schauer ab. So schützen Sie den Inhalt vor Nässe: Regenhülle – über den Rucksack gezogen, wehrt sie Schauer ab, aber keinen Dauerregen. Rollpacksäcke aus bandverschweißtem Material schützen sicher vor Nässe. Es gibt sie in Größen zwischen einem und zehn Litern (Tipp: exped.com). Gefrierbeutel machen aus Ihrem Deckelfach eine Trockenzone. Perfekt dafür: Der 6-Liter-Beutel von Toppits.

Bester Weg

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Frank Scholz
Wie Sie ohne Wege wandern und Ihre Traktionskontrolle verbessern.

Sonnenhungrig: Wählen Sie bei kalt-klarer Witterung einen von der Sonne verwöhnten Weg. Hier kommen vor allem Kammwanderungen oder Wege über offenes Terrain in Frage, dichter Wald und Schluchten sind tabu.

Sturmfrei: Es lauert der erste Herbststurm? Dann suchen Sie eine Schlucht- oder Talroute aus. Wälder mit altem Baumbestand (Bruchgefahr) sollten Sie meiden.

Bodenständig: Nach und bei Regen mutieren Waldpfade zu Schlammbädern, Forstpisten und Steinwege sind dann erste Wahl.

Blattschuss: Umgehen Sie nach Schauerwetter Wälder, denn hier tropft es auch dann, wenn es gerade mal nicht regnet.

Schneefrei: Ab in die Berge? Rechnen Sie mit Neuschnee – und planen Sie eine Ausweichroute in geringerer Höhe ein.

Hunger stillen

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(c) Aivlys/www.PIXELIO.de
Gutes aus der Natur: Früchte und Nüsse - Apfel

Bei kühler oder feuchter Witterung braucht der Körper viel Energie. Kalkulieren Sie deshalb die Tourenverpflegung großzügig. Perfekt sind Nüsse und Studentenfutter, beides schmeckt zudem gut zu den jetzt reifen Heidelbeeren oder Äpfel. Wirkt wahre Wunder: eine Thermosflasche mit Ingwertee und Honig.

Lage checken

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ViewRanger
ViewRanger Outdoor-App für Smartphones

Viele Berghütten machen zwischen Mitte September und Anfang Oktober zu, auch Mittelgebirgshütten schränken ihre Öffnungszeiten ein. Wo Sie auch im Herbst noch vespern oder übernachten können, verrät der Alpenverein auf seiner Website dav-huettensuche.de

In den Alpen werden einige Brücken und Klettersteige im Herbst demontiert. Erkundigen Sie sich bei den örtlichen Fremdenverkehrsvereinen über die Begehbarkeit der geplanten Route.

Ab September müssen Sie in Höhen über 1500 Metern mit Neuschnee rechnen, der das Vorankommen und die Orientierung erschwert. Ein Wettercheck kurz vor der Tour ist unerlässlich. Der Alpenverein liefert die aktuelle Großwetterlage für den Alpenraum: alpenverein.de/DAV-Services/Bergwetter

Neue Kräfte wecken

Im Freien Schlafen 1
Illustration: Franz Scholz
Im Freien Schlafen 1

Raues Wetter und rutschige Wege zehren an den Kräften. Wer öfter Pause macht, erhält seine Leistungsfähigkeit und spart Reserven für eventuelle Notfälle. Ideal: alle ein bis zwei Stunden zehn Minuten Pause plus eine längere Rast für die Brotzeit einlegen. Nehmen Sie ein Stück Isomatte oder ein Sitzkissen mit, und suchen Sie sich einen wind- und regengeschützten Platz (Scheune, Felsdach). Alternativ tut‘s auch ein Tarp (tatonka.com) oder eine PE-Plane aus dem Baumarkt. Beide können Sie mit Trekkingstöcken, zwei Schnüren à zwei Meter Länge und vier Heringen zu einem Schrägdach aufspannen.

Putzen, pflegen, imprägnieren

Ausrüstungspflege
bopicture.de
Ausrüstungspflege

Auf gepflegten Wanderstiefeln perlt Regen einfach ab, was Dampfdurchgang und Fußklima verbessert. So geht‘s: Schnürsenkel abziehen, Schuhe unter fließend Wasser bürsten und über Nacht trocknen lassen. Synthetikschuhe mit Imprägnierspray einsprühen, Lederschuhe vorher noch mit Wachs einreiben.

OD 2015 Wanderschuhe putzen
Camp & Equipment

Schotten schließen

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Hersteller
Dreilagenjacken im Test:

Funktionsjacken sind wahre Bollwerke gegen Regen – wenn man einige Vorkehrungen trifft. Waschen Sie Ihre Jacke regelmäßig in der Maschine, und gönnen Sie ihr nach dem Trocknen eine Ladung Imprägnierspray (z. B. Fibertec). Denken Sie daran, bei einsetzendem Regen Taschen und Kragen zu schließen und den Kapuzenschild tief ins Gesicht zu ziehen.

Die besten Funktionsjacken im Test

Vor Regen schützen

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Montane
outdoor-Regenhosen Test 2014

Eine Regenhose ist bei Schmuddelwetter Pflicht. Achten Sie beim Kauf auf die richtige Beinlänge. Sie sollte so bemessen sein, dass die Hose auch beim Hochtreten nicht über den Schaftrand rutscht. Ideal sind Regenhosen, die sich am Schuh fixieren lassen: mittels Metallhaken, der in die Schnürsenkel greift, oder über zwei Ösen, durch die man eine Reepschnur fädelt, die dann unter der Sohle für Halt sorgt.

Ultraleicht und relativ günstig ist die Rab Flashpoint 2 (185 g, ca. 200 Euro). Die minimalistische Jacke schützt sehr gut vor Nässe und bietet viel Bewegungsfreiheit. Die perfekte Wahl für Outdoorer, die eine Regenjacke zum Immer-dabeihaben brauchen.

Alles zum Thema Regenschutz

Vor Kälte schützen

OD 1012 Mountain Hardwear Ghost Whisperer Daunenjacke
Mountain Hardwear
Mountain Hardwear Ghost Whisperer Daunenjacke

Im September kann es bereits empfindlich kalt werden, erst recht in Höhenlagen. Mütze und Handschuhe gehören dann ­genauso in den Rucksack wie eine warme Jacke. Top: die 200 Gramm leichte Daunenjacke Ghost Whisperer Down von Mountain Hardwear (siehe Bild). Sie schrumpft verpackt auf Grapefruitgröße. Preis: 250 Euro. Etwas schwerer, aber nässeunempfindlich: Die Synthetikjacke ­G-Loft Ultra von Carinthia (150 Euro).

Mehr über Daunenjacken

Zeit voll ausnutzen

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Hersteller

Leuchtende Farben, klare Luft und epische Fernblicke: Vor allem in den Abendstunden zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Wer sie ganz entspannt genießen möchte, braucht eine helle Stirnlampe für den Heimweg. Doch auch sonst sollte zumindest eine kleine, leichte Stirnlampe im Rucksack Deckelfach schlummern – viel zu schnell geht den Herbsttagen das Licht aus. Tipp: Petzl Tikka 2 (siehe Bild, 30 Euro) oder die starke Black Diamond Storm (60 Euro).

Die 10 besten Stirnlampen im Test

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