Jotunheimen: Mit dem Pulka durch Norwegen

Sie können die Fotostrecke mit den Richtungspfeilen der Tastatur bedienen
←   →
Foto: Boris Gnielka Pulka Norwegen

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Hier zeigen wir Ihnen die schönsten Bilder vom eisigen Trip durch den Jotunheimen-Nationalpark ...

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Skitouren in Norwegens Wildnis verlangen gründliche Vor­bereitung und top Ausrüstung.

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Der Jotunheimen-Park wird im Sommer und Herbst viel besucht, aber auch im Winter bieten sich unzählige schöne Touren, viele von ihnen in der Saison gespurt und markiert.

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Im Februar ist man in Norwegens Wildnis fast immer allein.

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Allenfalls ein paar Deutsche verirren sich hierher.

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Den Norwegern ist es noch zu kalt: minus fünfzehn Grad am Tag, minus 30 und kälter in der Nacht.

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Wir haben ein Zelt, Kocher und Proviant für sechs Tage in dem Pulka. Das sollte reichen, den zugefrorenen See in seiner ganzen Länge zu überschreiten und weiter über den Russvatnet-See zurück zur Bessheimen-Fjellstation.

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

80 Kilometer misst die Runde, macht am Tag immerhin 14.

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Anstrengend: Das Ziehen des Lastenschlittens durch tiefen Bruchharsch.

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Winternächte im Fjell sind eiskalt, sehr lang und oft stürmisch. Ein stabiles Zelt mit großer Apsis, in die auch der Pulka passt, ist Pflicht. Schneeheringe nicht vergessen!

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Nach einer eisigen Zeltnacht freuen wir uns morgens auf eine heiße Tasse Kaffee. Praktisch an Wintertouren: Man braucht kein Wasser zu transportieren. Dafür schmilzt man es vor Ort – mit einem leistungsfähigen Benzin- oder Mehrstoffkocher (Tipp: MSR XGK, Primus Omnifuel).

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Die im Artikel (Link siehe oben) beschriebene Route eignet sich für alle, die gern auch im Winter zelten und schon ein wenig Erfahrung mitbringen. Dabei gibt es an zwei Tagen längere Aufstiege und an zwei Tagen Abfahrten, die mit der Pulka im Schlepp (bzw. dann Schub) für einen erhöhten Puls sorgen.

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Felle sind unabdingbar und auch einen Lawinenpiepser sollte man dabei haben.

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Als Bett empfiehlt sich eine robuste Isomatte aus dickem Evazoteschaum. Daunengefüllte Matten sind zwar komfortabler und kleiner packbar, aber auch empfindlich. Als Schlafsack kommt nur ein Daunenmodell in Frage, das einen Komforttemperaturbereich von mindestens minus 20°C aufweist.

Winterrunde im Jotunheimen Nationalpark

Minus fünfzehn Grad am Tag, minus 30 und kälter in der Nacht. Meist erst nach Ostern werden die Tage wieder länger und wärmer ...
Mehr zu dieser Fotostrecke: Mit dem Pulka durch den Jotunheimen Nationalpark