Besser tragen - Tipps zum Rucksack-Einstellen

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Foto: Franz Scholz Rucksack richtig einstellen

Rucksack einstellen: Hüftgurt

Rucksack aufsetzen und den Hüftgurt so positionieren, dass er mittig über die obere Kante (!) des Hüft- bzw. Beckenknochens verläuft. Hier geht's zum kompletten Artikel: Rucksack einstellen

Rucksack einstellen: Lastkon­troll­­riemen

Schulter- und Lastkon­troll­­riemen (Bild) anziehen. Letztere sollten im Winkel von 30 bis 60 Grad auf Schlüs­selbein­höhe herablaufen (sonst Ansatzpunkt verschieben). Hier geht's zum kompletten Artikel: Rucksack einstellen

Rucksack einstellen: Lastkon­troll­­riemen

Beim Wandern lässt sich die Last über die Lastkon­troll­­riemen von der Schulter auf die Hüfte verlagern - und umgekehrt. Hier geht's zum kompletten Artikel: Rucksack einstellen

Rucksack einstellen: Alu­streben anpassen

In vielen Rucksäcken stecken Alu­streben. Ziehen Sie sie heraus (Position merken). Eine zweite Person hält die Streben einzeln an Ihren Rücken und merkt sich die Stellen, wo sie von der Rückenform abweichen. Hier geht's zum kompletten Artikel: Rucksack einstellen

Rucksack einstellen: Alu­streben anpassen

Biegen Sie die nicht passgenauen Stellen nach. Am besten gelingt das über dem Knie. Dann wieder an den Rücken halten und kon­trollieren. Wenn‘s passt, zurück in den Rucksack stecken – richtig herum! Hier geht's zum kompletten Artikel: Rucksack einstellen

Rucksack einstellen: Alu­streben anpassen - Video

Gewicht sparen: Die richtige Rucksack-Wahl

Packvolumen bleibt nie ungenutzt - gibt es eine Lücke, findet sich meist noch irgendwas zum Reinstopfen, was schließlich das Gewicht des Rucksacks nach oben treibt. Deswegen sollte von vornherein ein kleinerer, und damit leichterer Rucksack gewählt werden. Für Tagestouren etwa ein 15-Liter-Modell, für mehrtägige Hüttentrips ein 35er und für Touren mit Zelt und Kocher ein 50er.
Die 10 besten Trekkingrucksäcke ++ Die 10 besten Tourenrucksäcke ++ Die 10 besten Tagesrucksäcke

Gewicht sparen: Nicht für jede Eventualität rüsten

Mut zur Lücke! Auch wenn Ihr Equipmentlager das zulässt: den Rucksack nicht für jede Eventualität packen - vom Erste-Hilfe-Set mal abgesehen. Und wenn das Wetter trübe ist, die Kamera ruhig mal zu Hause lassen. ++ Zum Test Erste-Hilfe-Sets ++ Tipps für Outdoor-Fotografen

Gewicht sparen: Öfters mal einkehren

Die Wandertour wird schnell zur kulinarischen Entdeckungsreise indem man öfters mal einen Ausflug in die regionale Küche wagt. Das spart nicht nur das vorabendliche Broteschmieren (oder Lebensmittel einkaufen), sondern erleichtert den Rucksack um durchschnittlich 500 Gramm pro Mahlzeit.

Gewicht sparen: Natürliche Quellen anzapfen

Keine Frage: Trinken auf Touren ist wichtig. Oft reicht aber ein halber Liter im Rucksack, den Sie regelmäßig an Quellen, Dorfbrunnen, Gaststätten oder Berghütten wieder auffüllen. Auf guten Wanderkarten (die von den Landesvermessungsämtern) sind übrigens Quellen eingezeichnet.

Gewicht sparen: Müll bereits vorab entsorgen

Wer die regionale Küche scheut oder auf eine Trekkingtour in die Wildnis aufbricht, muss zwar Proviant mitnehmen - nicht aber die Verpackungen. Entfernen Sie die Pappschachteln von Müsli oder Müsliriegeln, von Keksen und Schokoladen.

Gewicht sparen: Abschneiden, was zu lang ist

Die meisten Rucksäcke sind so kons­truiert, dass auch fülligere Menschen sie tragen können. Allen anderen sind die Schulter- und Hüftgurt­riemen deutlich zu lang - was auch das Handling erschwert. Kürzen Sie die Riemen mit einer Schere auf Ihr Maß. Die Enden schmelzen Sie anschließend mit einem Feuerzeug an, damit sie nicht auf­fasern.

Gewicht sparen: Trekkingstöcke daheim lassen

Auf Bergtouren sind Trekkingstöcke eine tolle Sache, im Mittelgebirge hingegen sind sie Unfug. Lassen Sie sie weg! Das schult Ihren Gleichgewichtssinn und spart rund 700 Gramm!

Gewicht sparen: Gepäck aufteilen

Sie wandern alleine? Dann können Sie diesen Punkt überpringen. Wer zu mehreren wandert, teilt sein Gepäck auf. Ein Ers­te-Hilfe-Set pro Gruppe reicht, ein GPS-Gerät, Reiseführer, Fernglas und Handy ebenso. Auch die Kamera lässt sich gemeinsam nutzen, vorausgesetzt, es ist ein Digitalmodell. Der Besitzer stellt nach der Tour einfach die gesammelten Werke für alle Teilnehmer in einer kos­tenlos buchbaren Plattform im Internet zum Download bereit (z.B. www.picasa.com).

Gewicht sparen: Bekleidung

Packen Sie nur das ein, was Sie miteinander kombiniert tragen können. Also etwa ein T-Shirt für warme Tage, das über das Langarmhemd für kühlere Tage passt. Dazu eine Softshell, die Sie bei Wärmebedarf unter der Funktionsjacke tragen, und eine Trekkinghose, die Sie bei kaltem Wetter mit der Schlaf­hose kombinieren können. Weitere Infos zur richtigen Outdoor-Bekleidung im Video ...

Gewicht sparen: Schuhe

Wer an den Schuhen Gewicht spart, spart besonders effektiv, immerhin werden sie zigtausendmal am Tag angehoben. Für einfache Tagestouren etwa reichen niedrige Multifunktionsschuhe (Paargewicht um 900 Gramm) völlig aus. ++ Unsere Top-Ten Leichtwanderschuhe hier

Rucksack packen - aber richtig

In diesem Video erklären Ihnen unsere Ausrüstungsexperten, was alles in den Rucksack für eine Hüttentour in den Alpen gehört. Hier gibts die outdoor-Packliste für Bergtouren
Mehr zu dieser Fotostrecke: 5 Tipps, wie Sie Ihren Rucksack noch bequemer tragen