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Camping Guide 06/2022: Dachzelte LookPhoto/Michael Neumann
Camping Guide 06/2022: Dachzelte
Heft 05/2021 Dachzelte; Zubehör; Modelle
Dachzelt
Dachzelt 16 Bilder

Camping Guide & Podcast: Leben im Dachzelt

Leben im Dachzelt Aktuelle Podcast-Folge + Dachzelt-Empfehlungen

Mit einem Dachzelt lassen sich selbst Kleinwagen zu Campervans umrüsten. Wie es sich darin lebt und welche Modelle wir empfehlen, erfahrt ihr hier ...

Dachbox aufklappen, und heraus faltet sich ein ganzes Schlafzimmer, Leiter für den easy Zugang inklusive. Um diese Form des Wohnens und Reisens hat sich inzwischen eine ganze Community gebildet – die Dachzelt-Nomaden. Rebecca, einer der Köpfe der Gemeinschaft, erklärt, worauf man achten muss, welche Dachzelt-Modelle es gibt und wie man den Einstieg in dieses faszinierende Lebensgefühl meistert:

Ihr könnt die Podcast-Folge entweder gleich hier auf dieser Seite anhören, oder auch auf einer der gängigen Plattformen: iTunes, Spotify, Deezer, Audio now, Soundcloud, Acast, The Podcast App, Google Podcast-App auf Android-Smartphones, Lecton sowie Castbox, Podcast Addict und vielen anderen Podcast-Apps und Verzeichnissen.

Wie funktioniert ein Dachzelt und was kostet es?

Wer Lust auf einen Roadtrip hat, braucht nicht unbedingt gleich ein Wohnmobil, sondern eigentlich nur ein Auto + Dachzelt. Das muss nicht mal groß sein, denn viele Dachzelte bleiben unter der magischen 75-Kilo-Grenze und lassen sich so auch auf VW Polo, Opel Corsa & Co schrauben. Nicht direkt, sondern auf einen Dachträger (den du auch für eine Dachbox oder einen Fahrradträger brauchst). Einziger Wermutstropfen: der Preis.

Gute Dachzelte kosten in der Regel mehr als 1000 Euro. Selbst die für ihr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannte Decathlon-Eigenmarke Quechua verlangt für ihr Zweipersonenmodell MH 500 Fresh & Black 1200 Euro. Da sind Matratze und Leiter allerdings schon inbegriffen (Standard bei fast allen Dachzelten). Wie die meisten Modelle am Markt zählt das MH500 zur Kategorie der Faltdachzelte. Bei diesem Typ bestehen Seitenwände und Dach aus Stoff, wodurch es sich nicht ganz so windschlüpfig zusammenfalten lässt wie ein Dachzelt mit Kunststoffhaube. Solche Hartschalenzelte kosten zwar noch mehr, sind aber windschlüpfiger, wodurch sie während der Fahrt leiser sind, ein höheres Tempo erlauben und den Spritverbrauch nicht ganz so stark in die Höhe treiben. Sie bauen außerdem zugeklappt weniger hoch auf, trocknen nach Regenfällen flotter und schützen dank des innen verkleideten Hartschalendachs etwas besser vor Kälte.

Unsere 3 Dachzelt-Empfehlungen 2022

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Preisknüller: Quechua MH 500 Fresh & Black

Klar sind 1200 Euro eine Menge Geld. Auch gibt es noch günstigere Dachzelte. Doch qualitativ liegt das MH 500 von Quechua auf einem solch hohen Niveau, dass es dir viele Jahre lang als (dann kostenlose) Unterkunft dient – eine mit Aussicht in alle vier Himmelsrichtungen. Und mit einer integrierten, fünf Zentimeter dicken Matratze, die mit ihrer Liegefläche von 235 x 140 Zentimetern auch Großgewachsenen Platz bietet. Langschläfer werden die licht- und wärmedämmenden Fresh&Black-Stoffe schätzen – sie reduzieren Helligkeit und Hitze im Innern. Mit zwei Seitenfenstern und Eingängen lässt sich das Zelt zudem gut belüften.

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Hersteller

Komfortmodell: Yakima Skyrise HD

Die Marke Yakima kennen viele nur als Anbieter von Dach- und Fahrradträgern. Doch die US-Amerikaner haben auch ein Dachzelt im Programm: das Skyrise HD. Das dank steiler Wände sehr geräumige Modell ruht auf einem stabilen, leichten Alurahmen und bietet auf seiner 6,4 Zentimeter hohen Matratze bis zu drei Personen Platz. Für Ausblick und Belüftung sorgen die mit Moskitonetz hinterlegten Dachluken und Seitenfenster sowie die zwei Eingänge. Klasse: Das serienmäßige, wasserdichte Überzelt verfügt über zwei Klarsichtfenster, die sich über die Dachluken spannen. Zwei Schlösser zum Sichern am Träger sind mit dabei.

  • Yakima Skyrise HD
  • um 1900 Euro, 52 kg
  • Schlafplätze: 3
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Familienresidenz: VickyWood Mighty Oak Gen.2

Mit einer sechs Zentimeter dicken Matratze von 1,8 mal 2 Metern bietet das Hartschalendachzelt von Vickwood einer vierköpfigen Familie reichlich Platz – und eine integrierte LED-Beleuchtung. Wer nachts gerne Sterne guckt, kann das Dachfenster aufmachen, wer lieber in die Umgebung blicken will, drei Seitenfenster und den überdachten Eingang öffnen. Zwei Schuhtaschen neben der Leiter sind im Preis inbegriffen, ebenso ein Schloss, mit dem du das Zelt sichern kannst, wenn du auf Tour gehst. Du brauchst nicht so viel Platz? Das Mighty Oak gibt es auch in einer 500 Euro günstigeren Zweipersonenversion.

  • VickyWood Mighty Oak Gen. 2/190
  • um 3390 Euro, 88 kg
  • Schlafplätze: 3–4

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