Norwegen besitzt zahlreiche traumhafte Weitwanderwege. Ein ganz besonderer von ihnen ist der Olavsweg, der auf 643 Kilometern die Hauptstadt Oslo mit Trondheim verbindet – genauer gesagt mit dem Nidarosdom, in dem der Schrein des Heiligen Olav steht, eines im Jahr 1030 gefallenen Königs. Insofern ist der Olavsweg auch ein Pilgerweg. Anders als auf dem spanischen Jakobsweg geht es hier sehr ruhig zu, und es handelt sich zudem um Norwegens längste Wanderroute. Der Buchautor und Personal Trainer Stefan Liebezeit hat sich 2025 einen Lebenstraum erfüllt und ist den ganzen Weg in 32 Tagen gegangen. Teils in Begleitung, teils allein.
Seine Tipps im Podcast zum Anhören

Seine Erlebnisse, seine Begeisterung und viele gute Tipps für Olavsweg-Wanderer teilt mit uns in dieser Folge von Hauptsache raus, dem outdoor-Podcast:
Nachzulesen auch in seinem neuen Buch "Wandern in Norwegen: Unterwegs auf dem Olavsweg", über das wir natürlich ebenfalls sprechen. Ihr erfahrt, warum der Weg sich auch gut für Trekking-Einsteiger eignet, was die Übernachtungsmöglichkeiten an Überraschungen parat halten, von der Gastfreundschaft der Norweger, vom Reiz der landschaftlichen Vielfalt mit Wäldern, Seen, Fjell, aber auch immer wieder mit Kulturlandschaften und kleinen Orten. Und was Weitwandern mit Longevity zu tun hat.
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Weitere Skandinavien-KlassikerNordkap: Es ist weder der nördlichste Punkt Europas noch der nördlichste Punkt des europäischen Festlandes. Trotzdem machen sich jedes Jahr Tausende zum wohl berühmtesten Autoparkplatz Skandinaviens auf. Er liegt auf der über eine Brücke erreichbaren Insel Magerøya.
nordkapp.no/de
Geirangerfjord: Mehr Fjord geht kaum! Die fast senkrechten Ufer gehen in über 1000 Meter hohe Berge über, bis zu 300 Meter tief liegt der Grund unter der Wasseroberfläche, winzige Höfe pressen sich an die wenigen ebenen Stellen auf verschiedenen Höhen. Eng ist der 15 Kilometer lange Meeresarm, nur 600 bis 1300 Meter breit, und an seinem Ende beanspruchen die Häuser Geirangers jeden geeigneten Platz: um den Hafen herum und entlang der gewundenen Straße, die aufs Fjell hinaufzieht. Mitten durch den Ort strudelt ein Wildbach in mal steilen, mal flacheren Kaskaden. Zusammen mit dem Næroyfjord gehört der Geirangerfjord seit 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe.





