Teil des
OD Hohe Tauern Säuleck Bergtouren pixelio © Marco Barnebeck / PIXELIO

Abenteuer Alpen: Leichte Dreitausender

Leichte 3000er: Schönbichler Horn, Säuleck, Barrhorn, Piz Languard

In steilen Kehren windet sich der Pfad die letzten Meter hinauf. Noch zehn Schritte, noch fünf Schritte, dann ist es geschafft. Endlich oben! Nach einem schweißtreibenden Anstieg den Gipfel eines Berges erklimmen, den müden Beinen eine wohlverdiente Pause zu gönnen und den Blick über das umliegende Gipfelmeer schweifen zu lassen, zählt zu den schönsten Momenten jedes Alpentrips.

Besonders intensiv erleben dieses intensive Gefühl Outdoorer, die sich bis ins Obergeschoss des Gebirges hinaufkämpfen und dabei – vielleicht sogar zum ersten Mal – die 3000-Meter-Grenze knacken. Um einen Dreitausender zu besteigen, muss man kein technisch versierter Bergsteiger sein: So mancher Gipfel lässt sich auch ohne Seil, Pickel und Steigeisen sicher besteigen.

Zum Beispiel das kühne Säuleck (3086 m) in den Hohen Tauern. In der älteren Alpinliteratur wird das Säuleck zwar als „Damen-Dreitausender“ bezeichnet, doch einen Spaziergang darf man nicht erwarten: Der bis zu zehnstündige Aufstieg auf das Säuleck schlägt mit rund 1650 Höhenmetern zu Buche, es empfiehlt sich eine Übernachtung im Arthur-von-Schmid-Haus (2281 m) am malerischen Dösensee.

Zillertaler Alpen: Schönbichler Horn

Das Schönbichler Horn gilt als beliebtester Dreitausender der Ostalpen. Kein Wunder, denn das 3134 Meter hohe Schönblicher Horn liegt direkt am Berliner Weg, der rund einwöchigen Paradetour durch die grandiose Gebirgswelt der Zillertaler Alpen. Nicht genug Zeit für die ganze Runde? Vom Zamsgatterl am Schlegeisspeicher lässt sich der Gipfel des Schönblicher Horns an einem Tag bezwingen, wer es gemütlicher mag, unterbricht den Anstieg auf halber Strecke und übernachtet im Furtschaglhaus.


Zeit: 8 Stunden
Hm: 1350
Info: Tirol- Unterinntal, S. Garnweidner, Rother Verlag, 14.90 Euro.

Walliser Alpen: Barrhorn

Das Barrhorn in den Walliser Alpen thront satte 610 Meter über der Dreitausender- Marke – einer der höchsten Wanderberge der Alpen. Den Auftakt der technischen unschwierigen Tour bildet der zweistündige Anstieg zur Turtmannhütte (2519 m). Am nächsten Tag wartet bald die Schlüsselstelle am Gässi, einer drahtseilgesicherten Felsrinne. Weiter geht es über das Schöllijoch (3343 m) und durch weite Schotterfelder zum überwältigenden Gipfelblick auf die Walliser Viertausender-Prominenz.


Zeit: 2 Tage
Aufstieg: 1800 Höhenmeter
Info: Wallis. 50 Touren zwischen Monte Rosa und Aletschhorn, M. Waeber/H. Steinbichler, Rother Verlag, 13.90 Euro.

Livignoalpen: Piz Languard

In den Livignoalpen ragt die 3262 Meter markante Felspyramide Piz Languard über dem Engadiner Ort Pontresina auf. Der eindrucksvollste Weg zum Gipfel des Piz Languard startet mit einer Fahrt in der Seilbahn zum Muottas Muragl, anschließend bietet der Steinbockweg hervorragende Chancen auf Tiersichtungen und Prachtblicke auf die Gletschergiganten der Berninagruppe. Steil und teils etwas ausgesetzt schraubt sich die Route dann an der Georgyhütte vorbei zum höchsten Punkt. Abstieg über die Alp Languard nach Pontresina.


Zeit: 7,5 Stunden
Aufstieg: 890 Hm
Info: Engadin, Andrea u. Andreas Strauß, Rother Verlag 2009, 14,90 Euro.

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