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Kleinwalsertal: Mindelheimer Hütte und Walser Geißhorn

Die schönsten Touren im Allgäu: Diese führt zur Mindelheimer Hütte.

Zu den schönsten Touren im Allgäu gehört zweifelsohne auch die Bergwanderung auf das 2366 Meter hohe Walser Geißhorn - verbunden mit einem Besuch der Mindelheimer Hütte. Die anstrengende Rundwanderung kombiniert idyllische Täler, reizvolle Höhenwege und fantastische Panoramablicke auf das Kleinwalsertal und die Bergriesen des Allgäuer Hauptkamms. Besonders im Gipfelbereich des Walser Geißhorns kann man außerdem oft Steinböcke beobachten.

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Länge 17,05 km
Dauer 7:40 Std
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 1140 Meter
Höhenmeter absteigend 1112 Meter
Tiefster Punkt 1134 m ü. M.
Höchster Punkt 2203 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

AnspruchBei dieser langen Bergwanderung sind Ausdauer, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefordert. Wem die Tour an einem Stück zu lang ist, plant eine Nacht auf der Mindelheimer Hütte ein.

Anfahrt

Mit dem PKW: Von Oberstdorf auf der B 19 und B 201 ins Kleinwalsertal, dort weiter bis zum Mittelberger Ortsteil Bödmen. Mit dem Bus: Von Oberstdorf mit dem Walserbus, Linie 1.

Ausgangs- und Endpunkt

Start und Ziel der Wanderung ist die Bushaltestelle in Außerbödmen.

Einkehr/Übernachtung

Gasthaus Schwendle (1176 m), Tel. 0043/5517/20444, www.gasthaus-schwendle.at; Innere Wiesalpe (1298 m), Tel. 0043/650/7497196, www.wiesalpe.de; Fluchtalpe (1390 m), Tel. 08322/606332, www.fluchtalpe-wildental.de; Mindelheimer Hütte (2058 m), Bewirtschaftet von Anfang Juni bis Mitte Oktober, 120 Lager, Tel. 08322/700153 (Tonband), www.mindelheimer-huette.de; Hintere Gem­stelalpe (1320 m), bewirtschaftet Ende Mai bis Ende Oktober, Tel. 0043/5517/368580; Bernhardsgemstel-Alpe (1310 m), bewirtschaftet Ende Mai bis Ende Oktober.

Beste Zeit

Von Juni bis Oktober.

Karten

Kompass-Wanderkarte Allgäu-Kleinwalsertal, Maßstab 1 : 50000, 7,50 Euro, www.kompass.at

Zumstein Wanderkarte 4 – Oberstdorf, AVA Verlag Allgäu, Maßstab 1 : 30000, 6,60 Euro, www.ava-verlag.de

Info

Kleinwalsertal TourismusIm WalserhausA-6992/D-87568 HirscheggTel. 0043/5517/51140Fax 0043/5517/5114419www.kleinwalsertal.com

outdoor-Tipp

Der Besuch des Walserhauses in Hirschegg lohnt gleich doppelt: Zum einen beherbergt das Haus eine der vier »Bergschau«-Infostationen im Allgäu. Hier erfahren Besucher Wissenswertes über die Geologie und Natur der Region. Darüber hinaus zeigt die Wintersportsammlung im ersten und zweiten Stock Fotos und Exponate zur Entwicklung des alpinen Skilaufs von 1895 bis 1940. Eintritt frei. Mehr Infos unter: www.walserhaus.at

Route

Die Wanderung startet an der Bushaltestelle in Außerbödmen. In nordöstlicher Richtung verlässt sie den Ort über die Wildentalstraße und leitet zum Gasthaus Schwendle. Von dort führt eine geschotterte Straße durch Wald zum Bergheim Moser, bevor der Weg nach Südosten dreht und durch das wildromantische Wildental leitet. Dort passiert man bald die Innere Wiesalpe (1298 m) und steigt an der Seite des Wildentobels weiter zur Fluchtalpe (1390 m) auf. Den Schildern zur Mindelheimer Hütte folgend geht es nun auf den Talschluss des Wildentals zu. Nach der Überquerung des Bachs zieht die Strecke nordwärts über steile Kehren hoch zur Hinteren Wildenalpe (1777 m). Nun wandert man auf Bergwiesen stets in nördlicher Richtung, bis sich der Weg über viele steile Serpentinen, zum Teil gesichert, zur Kemptner Scharte (2108 m) hoch schraubt. Hier bietet sich ein kurzer Abstecher zum nahe gelegenen Gipfel des Kemptner Kopfs (2191 m) an. Anschließend steigt der Weg zur Mindelheimer Hütte ab (2058 m). Von der Hütte geht es auf einem reizvollen Höhenweg erst rund einen Kilometer in westlicher, dann in südlicher Richtung bis zu einer Scharte. Kurz dahinter biegt nach rechts die steile, aber technisch unproblematische Aufstiegsroute zum Gipfel des Walser Geißhorns (2366 m) ab. Der Pfad hinauf führt über den Südkamm und beeindruckt durch seine vielfältige Alpenflora. Auch Steinböcke lassen sich hier öfters beobachten.

Hat man den traumhaften Panoramablick vom Gipfel ausgiebig genossen, geht es auf gleichem Weg zurück, dann in westlicher Richtung hinab zur Sterzer Hütte (1859 m) und weiter zur Oberen Gemstelalpe (1694 m). Dort dreht die Strecke nach Norden und leitet durch eine Klamm (zwei gesicher­te Passagen) hinab zur bewirtschafteten Hinteren Gemstelalpe (1320 m). Dem Lauf des Gemstelbachs folgend gelangt man schließ­llch zurück zum Ausgangspunkt in Außerbödmen.

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