Dick anziehen oder nur im Shirt in den Schlafsack – Tipps für geruhsame Nächte im Schlafsack kursieren viele. Outdoor-Ausrüstungsexperte Frank Wacker erklärt euch in dieser Folge von "Hauptsache raus", wie man den richtigen Schlafsack zur passenden Isomatte findet. Außerdem gibt er Tipps, wie jeder eisige oder tropische Nächte im Zelt nicht nur übersteht, sondern sogar genießt:
Was tun, wenn man nachts fröstelt oder auf leicht schrägem Untergrund von der Isomatte rutscht?
Die wichtigsten Tipps auf einen Blick
Aufwärmprogramm
Schlafsack und Matte gleichen einer Thermoskanne und sind keine Heizkörper. Wer also verfroren zu Bett geht, fröstelt weiter. Dagegen hilft ein Becher heißer Tee und etwas körperliche Aktivität, kurz bevor du in den Schlafsack kriechst – mach zum Beispiel einen kurzen Spurt ums Zelt oder einige Kniebeugen. Ein Wassersack mit heißem Wasser kann als Wärmflasche dienen.
Volumenkontrolle
Dicke Leichtluftmatratzen können plötzlich labbrig daliegen, wenn die Luft im Innern in den frischen Abendstunden abkühlt. Deshalb solltest du vor dem Zubettgehen den Füllstand kontrollieren und bei Bedarf etwas nachpumpen.
Ausgleichsarbeit
Nicht immer findet man eine ganz ebene Liegefläche. Solltest du über Nacht von der Matte rutschen, kannst du übrige Bekleidung so am Rand unterschieben, dass er sich etwas nach oben wölbt. Dieser Wall hält dich auf deiner Matratze.
Schotten dicht machen
Strömt die warme Luft ums Gesicht aus dem Schlafsack, kostet das bis zu 20 Prozent der Wärmeleistung. Also immer schön die Kapuze und den Wärmekragen zuziehen.
Polsterung anpassen
Selbstaufblasende Matten und Leichtluftmatratzen bringen ihre volle Wärmeleistung in der Regel nur, wenn sie prall gefüllt sind. Es spricht dennoch nichts dagegen, zur Anpassung der Härte nach dem Aufpumpen etwas Luft abzulassen.
In outdoor 10/25, seit 02.09.2025 am Kiosk, stellen sich zudem 15 neue Schlafsäcke dem harten outdoor-Test. Den Test gibt es auch in unserem großen Camping-Special 2025, hier zum Download:





