Teil des
od-1015-gut-und-günstig guenstig ausrüstung equipment (jpg) Daniel Geiger

Günstige Outdoor-Bekleidung und preiswerte Ausrüstung

Gut & günstig: 30 Kauftipps für Schnäppchenjäger

Fast jeder wünscht sich Ausrüstung die viel kann, aber wenig kostet. Also haben wir uns erneut auf die Suche gemacht – und dabei so manchen Preis-Leistungs-Hit entdeckt! Unsere Kaufempfehlungen aus den Kategorien Wandern & Trekking im Überblick ...

Gutes muss nicht teuer sein: Unsere Testcrew hat auch 2019 wieder top Equipment zum Spartarif getestet und präsentierten euch hier drei Sets – je ein Wander- und Trekking-Outfit plus Ausrüstung fürs Zelten. (Tagesaktueller Preisvergleich siehe unten)

Wanderset für Tagestouren: Schon für rund 500 Euro gibt es ein komplettes Outfit für Tagestouren inklusive Rucksack und eines vielseitigen Leichtwanderschuhs.

  • 1 – Jacke: Die meisten Wanderer gehen bei schönem Wetter auf Tour und nutzen ihre Regenjacke als Windschutz oder wenn es gelegentlich schüttet. Die leichte, klein verpackbare Schöffel Toronto 2 (255 g, 1,0 l) und ihre Damenversion Neufundland 2 eignen sich perfekt für diesen Zweck. In die Materialinnenseite eingearbeitete Partikel aus recyceltem Kaffeesatz verhindern, dass sie auf der Haut klebt. Die Atmungsaktivität ist gut, liegt aber nicht auf dem Niveau teurerer Topmodelle. Preis: 200 €.
  • 2 – Hose: Mit der Zip-Off-Hose Tajo 2 von Maier Sports spart man doppelt: Zum einen bekommt man eine funktionelle Stretchpants, die jede Bewegung mitmacht und Wind abhält. Zum anderen verwandelt sie sich durch die abtrennbaren Beine im Handumdrehen zu sportlichen, luftigen Shorts. Das Material saugt sich recht schnell mit Nässe voll – was sich durch Nachimprägnieren aber schon für wenige Euro lösen lässt. Außerdem trocknet der Stoff einmal nass geworden spürbar schneller als jede Jeans und klebt nicht so unangenehm auf der Haut. Preis: 100 €.
  • 3 – Funktionswäsche: Sie bildet die Basis eines jeden Wanderoutfits, denn Baumwolle durchnässt mit der Zeit und bleibt lange feucht. Sie entzieht dem Körper wertvolle Wärme und schon bei der ersten kühlen Brise friert man wie ein Schneider. Mit der Fuseknit Comfort liefert Craft die richtige Funktionswäsche für Sparfüchse: Kurz- und Langarmshirt kosten rund 35 bis 40 Euro, die Boxershorts 25 Euro. Anfangs fühlt sich das Material etwas glatt an, das gibt sich aber. Außerdem hält die Fuseknit Comfort das Körperklima im Lot. Kauft man Langarm- und T-Shirt kann man sie einzeln tragen oder bei kühlerer Witterung kombinieren.
  • 4 – Schuhe: Mit dem Salomon Outline GTX (130 €) bekommt man zwei Schuhe in einem: Beim Wandern bewegt man sich mit ihm durch den festen,komfortablen Sitz am Fuß sicherer als mit manch schwererem Stiefel. Durch das geringe Gewicht (645 g/Paar) und die gute Dämpfung eignet er sich aber auch als Trailrunner. Ein Gore-Tex-Futter schützt vor Nässe und lässt Feuchtigkeit entweichen. Außerdem klasse: die exakt anpassbare Schnürung.
  • 5 – Rucksack: Robuste Materialien, saubere Verarbeitung und ein luftiger, komfortabler Netzrücken: der High Peak Nexia 28 (29 l) bietet trotz seines niedrigen Preises von 50 Euro alles, was einen guten Wanderrucksack ausmacht. Auch eine Regenhülle ist dabei, in den Seitenfächern aus Netzmaterial lassen sich Trinkflasche oder Wanderstöcke verstauen. Und all das bei einem rückenfreundlich geringen Gewicht von nur 850 Gramm. Ebenfalls empfehlenswert: der McKinley Falcon VT 28, ein Tagesrucksack zum Sparpreis von rund 60 Euro, der im Test 2018 eine sehr gute Performance ablieferte.

Gutes Wanderset für rund 500 Euro

Fazit: »Wer nur gelegentlich wandert oder gerade damit anfängt, braucht kein sündhaft teures Expeditions-Equipment«, sagt Ausrüstungsredakteur Frank Wacker. Die Investition in funktionelle Bekleidung, gute Schuhe und einen komfortablen Rucksack lohnt dennoch, schließlich soll die Regenjacke wirklich dicht halten, eine Sohle auf rutschigem Boden Halt bieten und der Rucksack die Last locker meistern. Die hier vorgestellten, in langen Recherchen und aufwendigen Tests herausgesuchten Modelle kosten wenig, bieten eine solide Performance und lassen Sie auf Tour garantiert nicht im Stich. Zuerst solltet ihr euch Schuhe und Regenjacke gönnen, alles weitere kann dann nach und nach folgen.

Günstiges Set für die große Tour mit Zelt, Schlafsack & Kocher

Zusammen kosten Zelt, Rucksack, Schlafsack und Co. schnell ein paar tausend Euro. Dieses Komplettpaket gibt es schon für rund 700 Euro:

  • 1 – Zelt: Vango liefert mit dem Dreibogentunnelzelt Scafell 300+ (255 €, 3,3 kg) einen Preisknaller. Während des Tests trotzte es tagelangem Starkregen und Sturm, der Innenraum bietet zwei großen Personen (Liegelänge 195 bis 200 cm) viel Platz, zur Not kommen drei unter. Weiteres Plus: das riesige Vorzelt mit Seiteneingängen und der einfache Aufbau. Die Lüfter könnten aber noch größer sein.
  • 2 – Schlafsack: Der mit Kunstfasern gefüllte High Peak Hyperion ist der beste preiswerte Schlafsack. Er vereint Komfort mit guter Isolation sowie geringem Gewicht und Packmaß. Kältefeste Personen greifen zum Hyperion 1 (70 €, 1280 g, 7,8 l), der sie bis zwei Grad warm hält. Für Frostbeulen eignet sich der dicke Hyperion –5 (90 €, 1680 g, 10,3 l). Unteres Temperaturlimit für Verfrorene/Kältefeste: 2/–6°C.
  • 3 – Isomatte: Auch die Isomatte spielt für einen erholsamen Schlaf eine wichtige Rolle: Sie muss Wurzeln oder Steine glattbügeln und Bodenkälte abblocken. Der Tipp für Sparfüchse heißt Exped SIM 3.8 M (65 €). Bei so viel Komfort und Isolation liegen Gewicht (850 g) und Packmaß (29 x ø19 cm) der selbstaufblasenden Matte im grünen Bereich.
  • 4 – Trekkingrucksack: Nur Osprey bietet Trekkingrucksäcke mit luftigem Netzrücken. Auch die 65-Liter-Modelle Rook (Herren) und Renn (Damen) profitieren von diesem Knowhow. Sie kosten gerade einmal 150 Euro, tragen sich bis 20 Kilo bequem und sitzen sicher am Rücken. Bewegungen der Hüfte engen sie aber etwas ein. Die Ausstattung ist schlicht und funktionell. Auch top: das niedrige Gewicht (1560 g).
  • 5 – Kocher/Geschirr: Diese wie füreinander geschaffene Kocher-Topf-Kombi bringt in nur vier Minuten einen Liter zum Kochen und eignet sich zur Zubereitung einfacher Mahlzeiten. Die vier Topfstützen des kräftigen, sparsamen Gasbrenners Soto Amicus (40 €, 72 g) bieten sicheren Halt – ideal für den 1,8-Liter-Topf des Pinnacle-Dualist-Sets von GSI. Im Set (80 €, 610 g) enthalten: je zwei Essschalen, Thermobecher und Löffel. Alles passt ins Topfinnere plus 230-Gramm- Kartusche, die zwei Personen rund fünf Tage reicht.
  • 6 – Stirnlampe: Die Stirnlampe Black Diamond Spot 325 (40 €, 72 g mit Batterien) punktet nicht nur mit ihrem günstigen Preis, sie zählt auch zu den leistungsstärksten Lampen ihrer Klasse. Betrieben mit drei Mignonzellen leuchtet das stufenlos dimmbare Licht bis zu satte 80 Meter weit – und je nach Modus bis zu 300 Stunden lang.

Fazit: Wenn Wanderer schon wieder nach Hause gehen, beginnt beim Zelten erst der gemütliche Teil: Man sucht sich ein lauschiges Plätzchen mit schöner Aussicht, kuschelt sich in den warmen Schlafsack und genießt eine heiße Tasse Tee. Das passende Equipment gibt es schon ab 700 Euro – wie die Produkte auf dieser Seite beweisen. Alleeignen sich auch für Treks in den endlosen Weiten Skandinaviens und bieten eine gelungene Mischung aus Strapazierfähigkeit, verhältnismäßig geringem Gewicht und funktionellen Features – das haben unsere Tests ergeben. Neben dem Praxiseinsatz bei Wind und Wetter rückten die Redakteure auch mit der Wärmebildkamera an, um die Isolation von Schlafsack und Isomatte zu prüfen.

Günstiges Trekkingoutfit – Jacken, Hose, Schuhe

Neben der Campingausrüstung braucht ihr für Touren im hohen Norden auch robuste Bekleidung. Dieses Set für 740 Euro hält trocken und warm.

  • 1 – Regenjacke: Bis vor kurzem musste man für eine gute Dreilagenjacke bis zu 750 Euro ausgeben, die Montane Ultra Tour (420 g) wechselt dagegen schon für 260 Euro den Besitzer. Doch Schwachpunkte gibt es keine: Die Jacke hält bei Dauerregen dicht und trägt sich auch auf anstrengenden Treks angenehm – dank hochatmungsaktivem Pertex-Material und guten Belüftungsmöglichkeiten. Außerdem bietet die Ultra Tour drei Außentaschen und ausreichend bemessene Pitzips (Länge: 23 cm). Kleiner Kritikpunkt: etwas hakelig laufende Reißverschlüsse.
  • 2 – Daunenjacke: Bei warmen Jacken führt in Sachen Haltbarkeit kein Weg an Daune vorbei, hält sie im Vergleich zu Kunstfasern doch bis zu vier Mal länger. Das gleicht den höheren Kaufpreis aus – der bei der Alvivo Oslo (Herren) und Helsinki (Damen) mit 150 Euro im Rahmen bleibt. In ihnen steckt Daune aus tierfreundlicher Haltung (RDS-Zertifizierung) und der sauber anliegende Kragen hält die Wärme im Innern. Das Gewicht (370 g) geht für ein für leichte Minusgrade geeignetes Modell in Ordnung. Ebenfalls empfehlenswert: die Alvivo-Jacken Dublin & Belfast.
  • 3 – Trekkinghose: Durch extra langlebige Materialien und ihre solide Verarbeitung begleitet einen die Trekkinghose Mountainer Tech (140 €) über viele, viele Jahre – und kostet im Vergleich zu ähnlich robusten Modellen rund ein Drittel weniger. Die Imprägnierung könnte besser sein, Niesel hält der dichtgewobene, windfeste Stoff dennoch einige Zeit ab. Außerdem schützt die bequeme Stretchhose vor Auskühlung. Ausstattung: drei Reißverschlusstaschen, Verstärkungen an Gesäß, Knien und Knöchel, mit Knöpfen verstellbarer Beinabschluss.
  • 4 – Trekkingschuhe: Günstige Wanderstiefel halten meist nicht lange dicht – so die Erfahrung der outdoor-Tests. Der neue Lowa Taurus GTX II Mid (140 €, 1150 g pro Paar) bildet die rühmliche Ausnahme. Außerdem sorgt das Gore-Tex-Futter für ein gutes Fußklima. Der hohe Schaft bietet dem Knöchel ordentlich Halt und lässt sich durch die leichtgängige Schnürung gut an den Fuß anpassen, das recht hohe Volumen gleichen bei Bedarf eine extra Einlegesohle und dicke Socken aus. Dann fühlt man sich auch auf Wurzelpfaden wohl, die griffige, wenig verwindungsfeste Sohle kommt erst im steilen, weglosen Terrain an ihre Grenzen.
  • 5 – Trekkingstöcke: Trekkingstöcke ermöglichen einen sicheren Stand und erleichtern das Vorankommen, weil die Arme mithelfen. Die Premium Carbon von Steinwood (65 €, 450 g/Paar) aus stabilem Carbon liegen mit ihrem Korkgriff gut und leicht in der Hand. Einziger Kritikpunkt: Bei harten Böden vibrieren die Stöcke beim Aufsetzen spürbar.

Fazit: Beim Trekking-Outfit ging es uns um strapazierfähige Jacken und Hosen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis«, erklärt Redakteur Boris Gnielka, der seit über 25 Jahren mit Zelt und Rucksack durchs skandinavische Fjäll wandert. Als Regenschutz kommt nur ein Dreilagenmodell in Frage, denn nur dieser Jackentyp verbindet top Wetterschutz mit Komfort, Langlebigkeit und geringes Gewicht. Spitzenmodelle kosten bis zu 750 Euro – der outdoor-Kauftipp dagegen nur ein Drittel. Außerdem entdeckte die Testcrew eine günstige Daunenjacke (150 €), der perfekte Kälteblocker für Pausen oder das Camp. Weitere Highlights sind der neue Lowa Wanderstiefel Taurus II GTX Mid und die extra robuste Trekkinghose von Direct Alpine.

Auch bei günstigem Equipment kennen die Tester keine Gnade: Die wasserdichte, atmungsaktive Bekleidung wird zehn Mal gewaschen, was dem Dauergebrauch mehrerer Monate entspricht. In der outdoor-Regenkammer prasselt ein simulierter mehrstündiger, sturmgetriebener Wolkenbruch auf Jacken und Hosen herunter – „Wenn Regenklamotten diese Härteprüfung überstehen, halten sie draußen garantiert dicht“, erläutert Boris Gnielka. Außerdem ermittelt das outdoor-Labor die Atmungsaktivität der Materialien, während die Testcrew den Tragekomfort und das Klima im Praxiseinsatz beurteilt. Dabei bewertet sie auch die Ausstattung und das Handling.

Weitere Tipps:

Auch diese günstigen Produkte aus vergangenen Tests können die outdoor-Tester empfehlen:

  • Easy Camp Orbit 200 Schlafsack
  • Therm-A-Rest Z-Lite Isomatte
  • Robens Fire Midge Ti Kocher
  • GSI Minimalist HL Kochset
  • Lowe Alpine Peak Attack 42 Rucksack
  • Vango Helix 200 Tunnelzel
  • EOE Cobaltum Kocher
  • Outwell Cuisine M Kochset
  • Lestra Mount Everest Schlafsack
  • Exped SIM 3.8 M Isomatte
  • High Peak Zenith 75+10 Trekkingrucksack
  • Salewa Denali III Kuppelzelt
  • Marmot Precip Jacket
  • Vaude Escape Pro Regenjacke

Tagesaktueller Preisvergleich:

Gute Nachrichten gibt es zudem in Sachen Hosen: Die in Normal-, Kurz- und Langgrößen erhältlichen Stretchhosen von Maier Sports kosten gerade einmal 80 Euro, bieten aber viel Komfort und lassen sich zum Wandern oder Trekking und für Klettersteigtouren nutzen.

Auch bei der Funktionswäsche von Schiesser handelt es sich um einen Volltreffer: Die Sport Extreme vereint angenehme Trageeigenschaften mit top Klima und schneller Trockenzeit. Außerdem kann man sie mit 60 Grad waschen. Der Slip kostet 16 Euro, das T-Shirt 26 – rund die Hälfte vergleichbar guter Produkte.

Testfazit:

„Alle Produkte in diesem Test sind gut und günstig“, resümiert Boris Gnielka. Das beste Preis-Leistungs Verhältnis bieten aber die Vaude-Funktionsjacke Escape Pro, die Schiesser-Funktionswäsche sowie die Rucksäcke von Lowe Alpine und High Peak – diese vier Produkte dürften derzeit von der Konkurrenz kaum zu toppen sein.

So testet outdoor

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