Die Top-Produkte des Jahres: Editors Choice Award 2013

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Foto: Bach Editors Choice 2013: Bach Litemare Classic

Bach Lite Mare Classic

Der überarbeitete Trekkingrucksack Bach Lite Mare Classic(68 l, 2000 g) vereint Strapazierfähigkeit und geringes Gewicht mit top Trageverhalten. "Sitzt wie festgeklebt, aber lässt Bewegungsfreiheit; Hüftgurt, Schulterträger und Rückenauflage sind traumhaft bequem", so steht es in den Testprotokollen der Redaktion. Die Lastobergrenze des Tragesystems liegt bei 22 Kilo - mehr als genug für einen Rucksack in dieser Größe. Auch die Belüftung geht in Ordnung. Außerdem begeistern die robusten Materialien und die solide Verarbeitung. Die Ausstattung des Zweikammerpacksacks ist schlicht, aber funktionell. Dazu gehören effektive Kompressionsmöglichkeiten und eine höhenverstellbare Deckeltasche, die selbst bei halb bepacktem Rucksack gut sitzt. Preis: 210 Euro.
Die besten Trekkingrucksäcke im Test

Black Diamond Ultradistance Pole

Ein Paar Trekkingstöcke wiegt normalerweise um 500 Gramm und lässt sich für den Transport am Rucksack auf eine Länge von rund 70 Zentimeter zusammenschieben. Die Black Diamond Ultra Distance Poles halbieren diese Werte. Eine fantastische Leistung, die auch dem Gehkomfort nützt. "Sie lassen sich viel einfacher, schneller und präziser dirigieren", sagt Reiseredakteur Alex Krapp – was nicht nur Kraft spart, sondern auch die Sicherheit erhöht. Die Laborwerte unterstreichen die gute Performance: Die Dämpfung der aus Karbon gefertigten Modelle ist sehr hoch, und die Stabilität reicht für die meisten Touren völlig aus. Nur höhenverstellbar sind sie nicht - zur Wahl stehen vier Fixlängen zwischen 100 und 130 Zentimeter. Der Preis liegt bei 130 Euro.
Weitere Trekkingstöcke im Test

Ecco Biom Hike Goretex

Wer am Wanderstiefel Gewicht einspart, speckt richtig ab: Ist ein Schuh zum Beispiel 200 Gramm leichter, entspricht das einem Kilo weniger im Rucksack. Dass man sich mit dem Ecco Biom Hike Goretex (190 Euro, 1300 g/Paar) so leichtfüßig bewegt, liegt aber nicht nur an seinem geringen Gewicht: Abrollverhalten und Schaftkonstruktion richten sich nach den neuesten biomechanischen Erkenntnissen. Auch der Knöchelhalt beeindruckt in dieser Gewichtsklasse: Selbst auf Bergtouren abseits fester Wege durch das stürmische und verregnete Wales bot der Ecco Biom Hike genügend Halt. Außerdem überzeugte die grob profilierte Sohle mit sehr gutem Grip. Auch Nässeschutz und Klima lagen auf hohem Niveau. Summa summarum der ideale Leichtwanderstiefel für breite, voluminöse Füße.
Die besten Wanderschuhe im Test

Edelrid Cable Vario

Klettersteigsets sind auf ein 80-Kilo Normgewicht optimiert. Wer weniger wiegt, wird im Sturzfall härter gebremst. Das kann nicht nur schmerzen, sondern auch die Neigung zu gefährlichen Pendelanschlägen an den Fels erhöhen. Edelrid hat mit dem neuen Cable Vario das erste Klettersteigset entwickelt, das sich auf das Gewicht des Sportlers einstellen lässt, und zwar zwischen 30 und 80 Kilo - ideal für Frauen und Kinder. Damit nicht genug: "Das Gerät brilliert mit einfachster Bedienung, auch die Karabiner liegen tadellos in der Hand!" sagt outdoor-Redakteur Boris Gnielka, der das Gerät bereits ausprobieren konnte. Keine Frage: Es gibt leichtere und kleinere Sets, aber keines, das "mitwächst" oder vielseitiger ist. Gewicht: 560 Gramm, Preis: 175 Euro.
Das beste Equipment für Klettersteig-Touren

Feathered Friends Daybreak Hooded

Ultraleichte Daunenjacken mit weniger als 300 Gramm Gewicht gibt es einige. So gut wie die Daybreak Hooded (280 g, 1,6 l Packmaß) von der High-End-Schmiede Feathered Friends isoliert aber keine Daunenjacke: Der im outdoor-Labor ermittelte Temperaturbereich der Feathered Friends Daybreak Hooded liegt bei –5/–13°C - im Schnitt zwei Grad besser als die Konkurrenz. Touren in diesem Winter untermauern dies. "Das Kunststück gelingt, weil Feathered Friends die Anzahl der Absteppungen, an denen Wärme entweicht, auf ein Minimum reduziert – ohne dass die Daune zu stark verruscht", erklärt Frank Wacker. Auch Bewegungsfreiheit, Kapuzenpassform und der extrem wasserabstoßende Außenstoff der Daunenjacke Feathered Friends Daybreak Hooded sind top - so wie die Material-und Verarbeitungsqualität. Preis: 290 Euro.
Weitere Winterjacken im Test

Fjällraven Älv Trousers

"Die perfekte Trekkinghose", lautet das einstimmige Urteil der Redaktion über die Fjällräven Älv (180 Euro) nach über zwölf Monaten Dauertest. Warm genug für leichten Frost, bietet die stark wind- und wasserabweisende Stretchhose dank üppiger Belüftungsreißverschlüsse (Oberschenkel, Waden) selbst bei etwas wärmeren Temperaturen ein angenehmes Klima. Außerdem macht die Fjällraven Älv Trousers jede Bewegung mit und glänzt mit ausgefuchsten Details wie beispielsweise Besätzen an Gesäß, Knien und Knöchelinnenseiten aus Fjällraven G1000-Stoff. Dieses Mischgewebe kann man mit Wachs imprägnieren - dadurch bietet es einen noch besseren Nässeschutz. Auch der Beinabschluss der Fjällraven Älv Trousers lässt sich perfekt am Stiefel fixieren, vier Reißverschlusstaschen schaffen ausreichend Stauraum.
Die besten Trekkinghosen im Test

Garmin Fenix

Eine Outdoor-Uhr, die vollwertige GPS-Funktionen mitbringt, gab es bislang nicht. "Die neue Garmin Fenix schafft den Spagat aus handlichen Abmessungen, langer Akkulaufzeit, gut ablesbarem Grafikdisplay und vielen Navigationsmöglichkeiten", sagt outdoor-GPS-Experte Uli Benker, der die Uhr bereits auf Dutzenden Touren im Einsatz hatte. Besonders bequem: Das Handgelenk-Navi lässt sich sogar mit speziellen OpenStreetMap-Karten aus dem Internet füttern. Auch sonst überzeugt die Ausstattung: vom Höhenmesser mit Barometer bis zu Kompass und Temperaturanzeige ist alles Wichtige an Bord. Ausgereifte Trainingsfunktionen und ein pfiffiges Webportal für die Planung und Analyse des Workouts machen die Fenix (399 Euro, 83 g) auch für Outdoor-Sportler interessant.
Weitere GPS-Geräte im Test

Jack Wolfskin High Voltage Jacket

"Trägt sich so geschmeidig wie eine Softshell", da ist sich die Redaktion bei der Funktionsjacke Jack Wolfskin High Voltage (349 Euro) einig. Das Klima liegt selbst bei deftigen Aufstiegen voll im grünen Bereich - trotz 20-Kilo-Rucksack, in dem das Gepäck für eine Wintertour über die Schwäbische Alb steckte. Messungen der Atmungsaktivität im outdoor-Labor bestätigen die Praxiserfahrung: Hier liegt das neue Wolfskin-Material auf Top-Niveau. Auch bei der Beregnungsprüfung, die einen mehrstündigen, stürmischem Wolkenbruch simuliert, schneidet die Jack Wolfskin High Voltage Funktionsjacke sehr gut ab. Die Ausstattung fällt schlicht aus, bietet aber alles, was man braucht: zum Beispiel lange Achselzipper zur Belüftung oder zwei geräumige Brusttaschen. Alles in allem ein echtes Highlight für 2013!
Weitere Funktionsjacken im Test

Lestra Hakkoda

Mit 1085 Gramm und dem im outdoor-Labor ermittelten Temperaturlimit von null Grad(Komfortwert: 8°C) zählt der Lestra Hakkoda (279 Euro) zu den leistungsfähigsten Kunstfaserschlafsäcken auf dem Markt. Doch der neue Lestra-Schlafsack kann noch mehr: Sein biokeramisches Innengewebe erzeugt mehr Strahlungswärme als klassische Stoffe. "Fühlt sich an wie die Wärme eines Kachelofens und erinnert an das angenehme Klima im Daunenschlafsack", fasst Ausrüstungsredakteur Frank Wacker die Ergebnisse monatelanger Tests zusammen. Auch der Rest gefällt: Durch elastische Innennähte schmiegt sich der Lestra Hakkoda an, lässt aber Bewegungsfreiheit. Seine parkaähnliche Kapuze sitzt bequem und isoliert top, Zipper und Züge laufen wie geschmiert.
Die besten Kunstfaserschlafsäcke im Test

Mountain Equipment Helium 600

Daunenschlafsäcke aus der Helium-Linie von Mountain Equipment gehörten schon immer zu den dicken Empfehlungen ihrer Klasse. Doch mit den überarbeiteten Modellen legt Mountain Equipment nochmals eine Schippe nach. Bei ihnen isolieren die aufwendigere Kapuze und die dickere, weniger steife Zipperabdeckleiste noch stärker. Kein Wunder, dass sich auch die Wärmeleistung und das Wärme-Gewichts-Verhältnis noch einmal verbessern. Der Mountain Equipment Helium 600 (ab 300 Euro) etwa wiegt 1090 Gramm und bietet einen sehr guten outdoor-Temperaturbereich von –4/–12°C (Vorgänger: –2/–10°C). Ebenfalls top: die nach Tierschutzkriterien zertifizierte Daune. Unterm Strich der beste neue Daunenschlafsack des Jahres.
Die besten Daunenschlafsäcke im Test

Norrona Bitihorn Aero100

Der Norrona Bitihorn Aero100 (139 Euro, 90 g) mag zwar nicht ganz der leichteste Windbreaker auf dem Markt sein, dafür trägt er sich aber angenehmer als die Konkurrenz. Auf der Materialinnenseite schlägt sich bei starker Anstrengung spürbar weniger Feuchtigkeit nieder als bei noch etwas leichteren, aber sehr glatten Geweben wie beispielsweise Pertex Quantum QL. Auch der Nässeschutz der Norrona-Windjacke beeindruckte Reiseredakteurin Katharina Hübner: Auf ihrer Tour durchs nordische Fjäll blieb sie bei wechselhaftem Wetter mit kräftigen Sturmböen länger trocken als mancher Begleiter in einer Softshell. Tipp: Durch die eher geringe Isolation des dünnen Stoffes muss man sich etwas wärmer darunter anziehen als unter einer etwas dickeren Softshell.
Weitere Jacken im Test

Petzl Nao

Die Petzl Nao ist die erste Stirnlampe mit automatischer Helligkeitssteuerung. Im Nahbereich sowie bei hellen Flächen (z.B. Schnee) dimmt sie blitzschnell runter, so dass man nicht geblendet wird. Schaut man in die Ferne, fährt sie hoch und aktiviert zusätzlich eine zweite, stark gebündelte LED. Testredakteur Boris Gnielka ist begeistert: "Ob beim Bergsteigen, Wandern oder Trailrunning – mit der Petzl Nao hatte ich bei jeder Aktivität das passende Licht." Außerdem sitzt sie bequem am Kopf, lässt sich via USB aufladen und individuell am PC oder Mac konfigurieren. Und wird der Sensor mal gestört - etwa durch Regen -, deaktiviert man die Automatik einfach. Ebenfalls top: Eine Reserveschaltung verhindert, dass man plötzlich im Dunkeln steht. Leuchtweite: 120 m. Leuchtzeit: 1,5 bis 9 Stunden, Preis: 130 Euro.
Weitere Stirnlampen im Test

Primus Eta Pot

Ein Topf, der Energie spart? So etwas gibt es. Im Gegensatz zu normalen Töpfen, bei denen ein Teil der vom Kocher produzierten Hitze vorbeiströmt, "fängt" beim Primus Eta Pot ein am Topfboden befindlicher Lamellenkranz die Hitze ein und gibt sie an den Inhalt weiter - beim neuen Topf funktioniert das noch effektiver als beim Vorgänger. Dadurch benötigt der aus gehärtetem Aluminium gefertigte Drei-Liter-Topf rund ein Viertel weniger Brennstoff als ein gleich großes Edelstahlmodell, die Kochzeit reduziert sich um zirka ein Drittel. outdoor-Redakteurin Kerstin Rotard: "Leicht zu handeln und sehr schnell – ich koche immer lieber mit dem Primus Eta Pot." Auch das in den Deckel integrierte Nudelsieb und das geringe Gewicht (540 g) machen ihn zur top Wahl für Outdoor-Köche! Preis: 50 Euro.
Die besten Kochutensilien im Test

Sea to Summit The Specialist Duo

"Für zwei Personen zu knapp, aber als Einpersonenzelt ist es kaum zu schlagen", bringt outdoor-Textredakteur Gunnar Homann die Leistung des Sea Summit The Specialist Duo (499 Euro; Liegelänge: 190 cm) auf den Punkt. Mit der empfehlenswerten, extra erhältlichen Bodenunterlage (59 Euro) wiegt das wetterfeste Einwandzelt aus ultraleichtem, atmungsaktivem Pertex-Material 995 Gramm und glänzt mit einem winzigen Packmaß (rund 3 l; Länge: 25 cm). Über zwei gegenüberliegende Eingänge lässt sich das Innere des Zeltes gut belüften, der Aufbau klappt mit etwas Übung problemlos. Auch die Details des Sea to Summit The Specialist Duo begeistern: In den beiden Vorräumen gibt es zum Beispiel eine Ablagefläche, die den Rucksack vor Bodenschmutz schützt.
Die besten Zelte im Test

Soto Muka Stove OD-1NP

"Endlich gibt es einen leichten, kompakten Benzinkocher, den ich nicht mehr separat vorheizen muss" freut sich Reiseredakteur Alex Krapp. Der Trick gelingt bei dem in Japan gefertigten Suto Muka Stove OD INP (199 Euro, 375 g), weil er beim Anheizen statt flüssigem Benzin ein Luftgasgemisch ansaugt - was selbst auf einer zweiwöchigen Skitour durch Spitzbergen bei Temperaturen bis unter minus 30 Grad klappte. Vor der Inbetriebnahme muss man allerdings etwa doppelt so lang pumpen wie sonst üblich. Dafür erspart man sich selbst beim Betrieb mit bleifreiem Benzin das Reinigen. Die Flamme des Soto-Kochers lässt sich gut und schnell regulieren - top für diesen Brennertyp. Auch Kochzeit (1 Liter Wasser kocht nach 4 Minuten) und Verbrauch (20 Gramm pro Liter kochendes Wasser) sind gut.
Die besten Kochutensilien im Test

The North Face Verto S4K GTX

Der Verto S4K GTX von The North Face trägt sich extrem bequem, rollt flüssig ab und bietet ausreichend Halt für schwere Rucksacktouren. Dennoch ist der Wanderschuh präzise genug, um damit sicher einen 4er im Fels zu klettern, und so stabil, dass er - mit Steigeisen ausgerüstet - selbst 50 Grad steile Eisflanken packt! Kurz: "Einen so vielseitigen Schuh hat die outdoor-Redaktion bis jetzt noch nicht getragen." Auch Nässeschutz und Klimakomfort des Wanderstiefels sind top, wie das Gore-Testlabor bestätigt: In einem großen Vergleichstest von outdoor zählte der The North Face Verto S4K GTX zu den dampfdurchlässigsten Schuhen seiner Klasse. Die zweiwöchige Tortur im Gehsimulator, der den Schuh in einem Wasserbad wie beim Wandern bewegt, konnte dem Allroundtalent ebenfalls nichts anhaben – eine top Leistung!
Die besten Wanderschuhe im Test

Keen Clearwater CNX

"Mit der Keen Clearwater CNX-Sandale bewegt man sich ähnlich sicher wie mit einem Multifunktionsschuh - aber ohne heiße Füße", lobt Ausrüstungsprofi Boris Gnielka die neue Keen Clearwater CNX (100 Euro), nachdem er die Weihnachtspause beim Klettern und Wandern im sonnigen Italien verbracht hatte. Das liegt vor allem an der neuen, geschmeidig abrollenden Sohle: Sie ist seitlich hochgezogen und besitzt eine Mittelfußstütze; beides zusammen garantiert einen optimalen Halt des Fußes. Außerdem verbessert der dünne, aber feste Sohlenaufbau das Gespür für den Untergrund - ohne dass spitze Steine durchdrücken. Die Zehenkappe des Keen Clearwater CNX schützt zudem vor Stößen. Auch das Gewicht (560 g/Paar) liegt im Rahmen. Wenn eine Sandale, dann diese, ist die outdoor- Redaktion einer Meinung.
Weitere Sandalen und Barfußschuhe

Therm-a-rest Neoair X-therm

Trotz des rascheligen Materials gibt es keine Alternative zur Therm-A-Rest Neoair X-therm (180 Euro), wenn man eine möglichst leichte, klein zu verpackende Isomatte für den Ganzjahreseinsatz sucht. Trotz ihrer hervorragenden Isolationswerte - das outdoor-Labor ermittelte einen Temperaturbereich von –10/–18°C - bringt die Leichtluftmatratze nur 495 Gramm auf die Waage, das Packmaß (2,1 Liter) liegt auf Trinkflaschenniveau - beides rekordverdächtige Werte für eine Vierjahreszeitenmatte. Mit über sechs Zentimeter Dicke bügelt sie selbst kräftige Wurzeln und Steine platt. Die Liegefläche des Normalmodells (Liegefläche: 181x49cm; 200 Euro) reicht zumindest für Schlanke aus, kräftige Leute greifen aber besser zur L-Größe (Liegefläche: 191x61cm, 570 Gramm, 200 Euro).
Die besten Isomatten im Test
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