Der Boden riecht nach feuchtem Moos, die Luft ist frisch, und das Rascheln im Unterholz weckt den Jagdinstinkt – gibt es etwas Schöneres, als auf eine Pilzpirsch zu gehen? Für viele von uns ist der Gang in den heimischen Wald die perfekte Auszeit vom Alltag. Doch während die einen einfach nur die Natur genießen, stellen sich andere die Frage aller Fragen: Ist der nun essbar oder giftig?
Genau hier kommen Vanessa und Norman ins Spiel. Aus ihrer puren Leidenschaft für die Schätze des Waldes entstand 2019 der YouTube-Kanal Buschfunkistan – anfangs, um eigene Erfahrungen zu teilen, heute längst als echte Instanz im Outdoor-Dschungel. Inzwischen sind die beiden absolute Experten auf ihrem Gebiet und zeigen ihren rund 240.000 Followern auf unglaublich unterhaltsame und kompetente Weise, was die Natur alles zu bieten hat. Egal ob Pilze oder Kräuter: Sie erklären dir, wie du sie findest, sicher bestimmst, köstlich zubereitest und welche kraftvollen Gesundheitswirkungen in ihnen stecken.
Speisepilze für Einsteiger
Diese sieben Pilze kann man recht leicht erkennen, und sie schmecken fein.

Steinpilz
Er wächst in Europa und Nordamerika häufig, vor allem in moosreichen Wäldern. Bis zu 25 cm breit wird sein brauner Hut, der auf einem hellen Stiel mit blassem Netzmuster thront.
Tipp: Wenn du Fliegenpilze siehst, ist ein Steinpilz nicht weit entfernt

Maronenröhrling
Seinen kastanienbraunen Hut entdecken Suchende am ehesten unter Kiefern und Fichten. Erkennungsmerkmal: Die gelben Röhren unter dem Hut verfärben sich bei Druck blaugrün. Das Fleisch hat einen milden, leicht nussigen Geschmack. Der Stiel des Maronenröhrlings ist längs gefasert und hat anders als jener des Steinpilzes kein Netzmuster.

Pfifferlinge
Der auch Eierschwamm genannte, bis zu 10 cm große Pfifferling wächst im Sommer dicht gedrängt auf Waldböden. Er ist rötlich-gelb und trägt Lamellen unter dem leicht gewellten Hut.

Edelreizker
Wo Kiefern stehen, wachsen auch gerne Edelreizker. Sie tragen Lamellen unter dem orange-gefleckten Hut mit dem eingerollten Rand. Schneidet man sie an, tritt rotorangefarbene Milch aus.

Krause Glucke
Wie eine Mischung aus Blumenkohl und Badeschwamm sehen die im Schnitt 5 kg schweren Glucken aus. Sie wuchern vor allem auf Kiefernstümpfen. Das Fleisch schmeckt nussig.

Speisemorchel
Ein Hut mit Waben auf hellem Stiel: Speisemorcheln wachsen einzeln oder in Gruppen hauptsächlich in Auwäldern. Sieht dem hirnartigen, giftigen Frühjahrslorchel leider ähnlich.

Totentrompete
Der Name klingt schaurig, aber die Pilze schmecken super, vor allem getrocknet. Sie wachsen häufig in Buchenwäldern. Auf dunklem, trichterförmigem Stiel tragen sie braunschwarze Hüte.
Passend dazu das richtige Pilzmesser

Der perfekte Begleiter für deine nächste Pilztour! Ob Morcheln, Steinpilze, Pfifferlinge, Totentrompeten, Wiesen-Champignons, Riesenschirmlinge oder knackige Röhrlinge – mit diesem Werkzeug bist du bestens ausgerüstet. Die 8 cm lange, gebogene Klinge macht das saubere Abschneiden im Handumdrehen leicht.
Cleveres Extra: Der gezahnte Klingenrücken hilft dir beim Schaben und Reinigen, während die integrierte Naturborstenbürste am Griffende überschüssige Erde und Staub im Nu entfernt. So landet nur saubere, frische Ernte in deinem Korb!





