Zeitbedarf
Nehmen Sie sich fürs Probetragen zwei Stunden Zeit, und suchen Sie einen Fachhändler auf, der in der gesuchten Rucksackklasse mindestens drei verschiedene Marken anbieten kann.
Beladen
Fragen Sie nach Ballast, mit dem Sie die Rucksäcke beladen können. Tagesrucksäcke sollten zwischen sechs und acht Kilo schwer sein, erst dann treten die Unterschiede deutlich zutage.
Kleidung
Dicke Ledergürtel und polsternde Pullis verfälschen das Ergebnis. Ideal: eine dünne Outdoor-Hose und T-Shirt.
Gurte anziehen
Lockern Sie alle Gurte, setzen Sie den Rucksack auf, und ziehen Sie Hüft- und Schultergurte straff.
Sitz prüfen
Bleiben die gewählten Rucksäcke bei Drehbewegungen fest sitzen? Gut! Dann gehen Sie mit Ihren Favoriten nacheinander zügig durch den Laden – und wählen danach das Modell, das sich am bequemsten anfühlte.
Die richtige Größe
Stauraum bleibt nie ungenutzt, das gilt auch für Rucksäcke: Man packt sie immer voll – ob nötig oder nicht. Haben Sie die Wahl, greifen Sie lieber zum kleineren Modell und versuchen, damit auszukommen.
Weniger ist mehr
Für Tageswanderungen reichen etwas Proviant, die Trinkflasche und eine gute Topokarte, dazu für Notfälle ein Erste-Hilfe-Set und eine Stirnlampe.
Perfekt gepackt
Vor allem Leichtrucksäcke mit weichem Rückenpolster müssen sorgfältig gepackt werden, damit nichts drückt. Kantige Gegenstände wie eine Trinkflasche sind am Rücken tabu. Besser: eine weiche Trinkblase. Ansonsten gilt wie bei anderen Modellen: Schweres rückennah und Leichtes nach außen. Alles gepackt? Dann ziehen Sie sämtliche Kompressionsriemen richtig straff – das bringt das Gewicht näher an den Körper.