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Müsliriegel selber machen - so geht's

Foto: Benjamin Hahn Müsliriegel backen
Selbstgemachte Müsliriegel schmecken nicht nur besser als gekaufte, man weiß auch genau, welche Zutaten sie enthalten. Auch der Zeitaufwand für die selbst gemachten Müsliriegel vom Hobbybäcker hält sich in Grenzen.

Müsliriegel sind die ideale Zwischenmahlzeit für Outdoor-Touren. Sie stecken voller Energie, lassen sich einfach verzehren und brauchen im Vergleich zur Brotzeit weniger Platz im Rucksack. Günstige Fertigprodukte beinhalten allerdings vor allem eines: billigen Industriezucker, dessen Energieboost schnell nachlässt. Hochwertigere Varianten kosten dagegen ein kleines Vermögen.

»Mit etwas Eigeninitiative lassen sich leckere und gesunde Riegel schon für wenig Geld herstellen«, sagt Gustavo Enzler, Grafikchef bei MountainBike, dem Schwestermagazin von outdoor. Der ambitionierte Outdoor-Sportler schwingt mittlerweile häufig den Kochlöffel, greift er doch lieber zu den eigenhändig produzierten Leckereien. »Da kenne ich die Inhaltsstoffe, und ich kann mich ganz gezielt an meinem Geschmack orientieren«, so Enzler. Auch für Leute mit Unverträglichkeiten ist das Selbermachen die erste Wahl. Praktisch: die Zubereitung dauert nicht einmal eine Stunde.

Die passende Videoanleitung dazu gibt es hier

»Zwei Rezepte haben sich besonders bewährt«, erklärt der Hobbybäcker. Der unten beschriebene Kokos-Sesam-Riegel (Backanleitung siehe unten) und die Nuss-Honig-Frucht-Schnitte. Beide liefern nicht nur langanhaltende Energie und reichlich Ballaststoffe, sondern zudem jede Menge wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Die Nuss-Honig-Schnitte muss nicht einmal gebacken werden. Man bringt Butter und Honig (je 100g) zum Kochen und kippt die weiteren Zutaten in den Topf: je 100 Gramm Haferflocken, gehobelte Mandeln und klein geschnittene getrocknete Aprikosen sowie je 50 Gramm gehackte Walnüsse, Kürbiskerne, »Haferfleks« und Rosinen. Je zwei Teelöffel Zucker (kalorienarme Alternative: Stevia) und Zimt geben dem Ganzen noch den letzten geschmacklichen Pfiff. »Alles kräftig verrühren, den Teig auf einem mit Backpapier belegten Blech verstreichen und festdrücken«, sagt Enzler. Nachdem das Blech 30 Minuten im Kühlschrank steckte, kann man den Fladen mit dem Messer in 20 etwa gleich große Stücke aufteilen. Zum Verpacken empfehlen sich Zip-Lock-Tüten oder Butterbrotpapier. Weitere Tipps hier ...

Müsliriegel selber machen - so geht's

08.03.2019
© outdoor
Ausgabe 11/2018