Yannick Flohé wiederholt „Excalibur“ 9b+ in Arco

Eine der härtesten Routen der Welt
Yannick Flohé wiederholt Excalibur 9b+ in Arco

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 21.01.2026
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Yannick Flohé Excalibur
Foto: Crimp Films

Bislang hatte sie nur zwei Wiederholungen erfahren – von Will Bosi und der US-amerikanischen Kletterin Brooke Raboutou, die im Jahr 2025 als erste Frau die Route bewältigte. "Excalibur" ist berüchtigt für ihre extremen Anforderungen an Klettertechnik und -ausdauer und ist stark von den Wetterbedingungen abhängig. Flohé arbeitete insgesamt 19 Sessions an der Route, um die vielen technischen Herausforderungen zu meistern und die entscheidenden Moves zu perfektionieren. Besonders die letzten beiden Züge, darunter ein äußerst schwieriger Griff, der nur mit den Fingern gehalten werden konnte, stellten Flohé vor eine enorme Herausforderung. Dennoch zeigte er immense Geduld und Ausdauer, um schließlich in den Tagen vor Weihnachten 2025 erfolgreich zu sein.

In einem Interview erklärte Yannick Flohé: "Mit "Excalibur" habe ich mein zweites und letztes großes Projekt des Jahres abgeschlossen. Nachdem ich 2025 bereits "Rastaman Vibrations" in Céüse gemeistert hatte, war "Excalibur" das nächste große Ziel. Ich habe die Route im März 2025 erstmals probiert und konnte bereits einige vielversprechende Verbindungen schaffen. Der untere Teil der Route liegt mir gut, doch die letzten Züge waren eine wahre Geduldsprobe."

Trotz der extrem hohen Erwartungen und zahlreicher Rückschläge im Verlauf des Jahres blieb Flohé dran und kehrte immer wieder zurück, um nach intensiven Versuchen endlich den entscheidenden letzten Move zu schaffen. "Es war ein frustrierender, aber auch lehrreicher Prozess", so Flohé weiter. "Die Unterschiede zwischen den Ruhephasen und den Versuchen waren spürbar. Am Ende ging es nicht mehr nur ums Schaffen, sondern auch ums immer wieder Zurückkehren."

Sein Erfolg bei "Excalibur" ist ein weiterer Meilenstein in Flohés Karriere, der zeigt, wie wichtig Geduld, Technik und eine ausgeklügelte Strategie sind, um solche extremen Routen zu bewältigen. Für sein nächstes Projekt hat sich Flohé bereits eine lange Route mit bequemen Griffen ausgesucht – ein wenig Abwechslung nach diesem epischen Kampf gegen die Wand.

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