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Tour 4: Fenêtre d’Arpette

Der Übergang vom idyllischen Arpette-Hochtal zum zerrissenen Eis des Trient-Gletschers beeindruckt nachhaltig. Die schwarzen Eringer-Kampfkühe geben dem Rückweg über die Alp Bovine eine exotische Note.

Der Übergang vom idyllischen Arpette-Hochtal zum zerrissenen Eis des Trient-Gletschers beeindruckt nachhaltig. Die schwarzen Eringer-Kampfkühe geben dem Rückweg über die Alp Bovine eine exotische Note.

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Länge 25,66 km
Dauer 11:34 Std
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 1857 Meter
Höhenmeter absteigend 1848 Meter
Tiefster Punkt 1319 m ü. M.
Höchster Punkt 2619 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Anspruchsvoll ist nur der erste Tag, an dem man über 1000 Höhenmeter meistern muss. Oben im Bereich des Passes Col de la Forclaz liegen Blockfelder, die Trittsicherheit voraussetzen. Am zweiten Tag erwartet Wanderer ein gemütlicher Höhenweg, der im Abstieg über die Alp Bovine führt. Alles ist bestens markiert.

Beste Zeit

Mitte Juli bis September. Am Fenêtre d’Arpette können, je nach Härte des Winters, bis Mitte Juli oft noch Restschneefelder liegen.

Start- und Endpunkt

Lac de Champex, 1466 m.

Übernachtung

Relais d’Arpette (Einkehr vor allem zur Heidelbeerzeit empfohlen: leckere Heidelbeer-Tartelettes!), Tel. 0041/27/7831221, www.arpette.ch.Hotel auf dem Pass Col de la Forclaz, www.coldelaforclaz.ch, Tel. 0041/27/7222688.

Transport

Busverbindung zum Lac de Champex wie auch zum Col de la Forclaz, Etappenziel am 1. Tag, wo man auch abbrechen könnte. Infos: www.postauto.ch, Tel. 0041/58/3869910, Fahrplan: http://fahrplan.sbb.ch

Karte

Kümmerly + Frey, 1:60000, Blatt 22 Grand-St-Bernard, 13 Euro.

Buchtipp

Wanderführer Unterwallis, Waeber/Steinbichler, Bergverlag Rother, 11,90 Euro; Barry – Die Hospizhunde vom Grossen Sankt Bernhard, Iris Kürschner, AT-Verlag, 13,90 Euro; Alpinwandern Wallis, Bernhard R. Banzhaf, SAC Verlag, 32 Euro.

outdoor-Tipp

Am Lac de Champex wurde 1927 ein Alpengarten angelegt. Ein Besuch dort lohnt sich unbedingt, denn hier wachsen über 4000 Pflanzen, die in der Bergwelt von den Alpen bis ins Himalaja ihre Heimat haben.

Route

1. Tag:

 Der beste Start von Champex aus ist ein Spaziergang um den See Lac de Champex (30 Min.). Dann westlich auf einem sehr schönen Wanderweg entlang einer Suone (Wasserleitung) hinauf ins Val d’Arpette, wo sich eine Übernachtung oder zumindest eine Einkehr im Relais d’Arpette (1 Std.) wärmstens empfiehlt. Weiter talaufwärts wandern. Je höher man steigt, desto wilder und felsiger wird die Szenerie. An der Weggabelung La Barme rechts steil zum Fenêtre d’Arpette, einem engen Durchschlupf im rauen Kamm. Jenseits überwältigt einen der Blick auf den Trient-Gletscher, der den Weg bis zum Chalet du Glacier begleitet. Die Fortsetzung ist ein bequemes Schlendern entlang der Bisse du Trient zum Col de la Forclaz (5 Std.). 

2. Tag: 

Vom Pass in den Wanderweg, der östlich die Hänge zur Alp Bovine quert. Die Älpler bieten dort auch eine Einkehrmöglichkeit mit schönem Blick zum Rhônetal. Weiter demHöhenweg über die Alp La Jure und Plan de l’Au ins Hochtal von Champex (4.30 Std.) folgen.

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