Auf Lolland-Falster beginnt das Draußensein schon beim ersten Tritt in die Pedale. Die Inseln im Süden Dänemarks sind wie gemacht für Naturtouristen, die aktiv unterwegs sein möchten, ohne sich zu beeilen: flache Wege, weite Horizonte, stille Wälder, kleine Orte und immer wieder der Blick auf Wasser, Schilf und Himmel.
Natur auf zwei Rädern, mit Zeit für Kultur und kleine Pausen
Rund um Lolland-Falster wartet ein Netz aus mehr als 20 Routen und Etappen in unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden. Du kannst die große Rundroute Naturlandet Rundt wählen oder einzelne Tagesetappen kombinieren. Mal rollst du durch grüne Wälder, mal entlang von Deichen, Fjorden und Feldern, mal durch Dörfer, Hafenorte und historische Kleinstädte. Viele Touren führen dich ganz nah an die Küste. Der nächste Stopp kann ein Steg, ein Strand, ein Picknickplatz oder ein Aussichtspunkt mit Vogelstimmen und frischer Seeluft sein. Die Collection (unten) erzählt Lolland-Falster als zusammenhängendes Radrevier:

In den Naturparks Maribosøerne und Nakskov Fjord erlebst du Seen, Inseln, Schilfgürtel, Vogelwelt und eine einzigartige Natur. Auf anderen Routen begegnen dir Dodekalitten, Gutshöfe, Hofläden, Kunst, Badebrücken und gemütliche Hafenorte. So entsteht eine Reise, die du leicht an deine Tagesform anpassen kannst: entspannt, familienfreundlich, sportlich oder als mehrtägiges Abenteuer mit Gepäck.
Das Besondere ist die Freiheit
Du entscheidest, ob du eine kurze Runde am Wasser fährst, eine mittelschwere Tagestour mit Kulturstopps planst oder Lolland-Falster Etappe für Etappe umrundest. Auch für E-Bikes eignet sich die Region hervorragend, weil die Strecken vielfältig, zugänglich und angenehm entschleunigt sind.

Am Ende geht es nicht nur um Kilometer. Es geht um den Wind im Gesicht, den Duft von Wald und Meer, den Kaffee in der Sonne und das Gefühl, angekommen zu sein, noch während du unterwegs bist. Folge der Route, folge dem Wasser und erlebe Lolland-Falster im Sattel.
So kommst du nach Lolland-Falster
Lolland-Falster erreichst du am einfachsten mit dem Auto über Dänemark (via Seeland) – vor Ort bist du dann maximal flexibel, auch mit Radträger. Alternativ klappt die Anreise gut mit der Bahn: meist über Hamburg und Kopenhagen weiter Richtung Süden bis nach Falster/Lolland, die letzten Kilometer gegebenenfalls per Regionalverkehr oder direkt im Sattel. Wenn du weiter weg startest, ist ein Flug nach Kopenhagen eine schnelle Option, von dort geht’s mit Zug oder Mietwagen weiter. Je nach Route kannst du die Anfahrt auch mit einer Fährpassage kombinieren – das ist oft entspannt und spart manchmal Kilometer. Für die Fahrradmitnahme in Zug oder Fähre lohnt es sich, frühzeitig Plätze und Bedingungen zu checken.
Übernachten in Lolland-Falster
Auf Lolland-Falster findest du Unterkünfte für jeden Stil – vom naturnahen Campingplatz über Ferienhäuser und gemütliche B&Bs bis zu Hotels in Hafenorten und Kleinstädten. Praktisch fürs Radreisen: Viele Unterkünfte liegen direkt an Routen oder in Orten mit Supermarkt, Café und Einkehr – ideal für entspannte Etappenplanung. Wenn du flexibel bleiben willst, kombinierst du am besten feste Standorte mit einzelnen Zwischenstopps, je nachdem, wie weit du am Tag fahren möchtest. Für die konkrete Auswahl (inklusive Verfügbarkeit, Ausstattung und Lage) lohnt sich ein Blick auf die offizielle Übersicht von visitlolland-falster.de





