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Zelt, Feuer, Lagerplatz - die besten Tipps fürs Leben mit dem Zelt

So finden Sie den perfekten Lagerplatz

Die Krönung jeder Outdoor-Tour ist das Zelten in freier Natur. outdoor verrät, wie das ideale Camp aussieht und gibt Tipps rund um Feuermachen, Kocher und Zeltaufbau.

Home sweet Home: gerade auf langen Trekking-Touren muss oft ein Lager das Zuhause ersetzen. Kein Problem - vorausgesetzt, Sie haben's gemütlich und auch was ordentliches zu essen.

Damit Sie im Zelt keine nassen Füße bekommen und nicht am Kochen verzweifeln, geben wir Ihnen hier die besten Tipps rund um das Leben im eigenen Camp:

Der perfekte Lagerplatz

Gut geeignet sind freie, aussichtsreiche Flächen. Hier bildet sich aufgrund der Windbewegungen weniger Kondenswasser im Zelt. Unter Bäumen sollte man nur bei Trockenheit zelten, da es hier nach einem Regen stundenlang aufs Zelt tropft. Außerdem können Harz und herabfallende Äste das Zelt beschädigen.

Sicherheitabstand halten

Ein Fluss in der Nähe stellt zwar eine Trinkwasserquelle dar, aber auch eine Gefahr: Bei Regen – auch weit flussaufwärts – kann der Pegel bedrohlich ansteigen. Zelten Sie also mindestens zwei Meter oberhalb des Flusses. Zu Steilwänden sollten Sie wegen der Steinschlaggefahr zehn Meter Abstand halten, zu Wänden über 100 Meter Höhe ruhig 50 Meter. Bei Gewitterlage sollten Sie nicht auf dem höchsten Punkt weit und breit zelten.

Feinarbeit

Ist ein schöner, sicherer Platz gefunden, kommt die Feinarbeit: Der Boden darf weder sumpfig sein noch felsig-scharfkantig. Ideal: topf­eben, weich und fest genug, um darin Heringe zu verankern. Bauen Sie das Zelt so auf, dass sein Eingang zur windabgewandten Seite zeigt. Bleiben Sie länger oder sind zu mehreren, lohnt der Bau einer Latrine, wenn erlaubt, auch einer Feuerstelle.

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Tunnelzelte richtig aufbauen

Ob zu zweit oder alleine, bei Flaute oder im Sturm: Mit ein paar Tricks steht jedes Tunnelzelt im Nu. Klappen Sie das Gestänge auseinander und legen Sie es auf den Boden. Jetzt die Heringe und das Zelt aus dem Beutel holen und so auf den Boden legen, dass das Zeltheck zum Wind zeigt. Verankern Sie es sicher mit zwei, drei Heringen.

Einfädeln der Gestängebögen:

Nehmen Sie eine Stange und führen Sie diese in den pas­senden Stoffkanal (achten Sie auf eventuelle Farbcodierungen von Kanal und Stange). Die Stange nur leicht in den Kanal drücken und den Kanalstoff über das Gestänge schieben. Sind alle Stangen bis zum Anschlag eingeschoben, richten Sie das Zelt durch Spannen des herausragenden Stangen­endes auf. Fixieren Sie das Stangenende am Zeltboden (mittels Ösenband, Dorn oder Becher) und ziehen es, wenn möglich, straff.

Abspannen und fixieren des Zeltes:

Gehen Sie zur Zeltfront, ziehen Sie das Zelt dort an den Heringsschlaufen straff und fixieren Sie es mit den Heringen. Sie müssen tief und sicher im Boden stecken, sämtliche Sturmleinen straff gespannt sein – sonst fällt der Tunnel bei der ersten Brise um. Die Sturm­leinen spannen Sie am besten so: am vorderen Gestängebogen im 45-Grad-Winkel nach schräg vorne, am hinteren im 45-Grad-Winkel nach schräg hinten. Besitzt das Zelt einen dritten, mittleren Bogen, spannen Sie ihn im rechten Winkel vom Zelt weg.

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Boris Gnielka
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Video: Tipps zum Tunnelzelt-Aufbau

Camping-Knowhow: So bauen Sie ein Tunnelzelt auf
Camping-Knowhow: So bauen Sie ein Tunnelzelt auf

So kochen Sie mit Multifuel-Kochern

Mit etwas Know-how lässt er sich auch einfach handhaben: Hat man die Pumpe in die Flasche geschraubt, schließt man den Kocher daran an – entweder durch Drehen (Markill, Primus) oder durch Stecken (MSR, Optimus). Danach ist Pumpen angesagt: bei voller Flasche 10–15 Stöße, bei fast leerer ca. 30.

Vorheizen:

Den Flammenregler kurz aufdrehen und gleich wieder schließen, so dass nur etwas Sprit in die Vorheizschale läuft (alternativ kann man Spiritus hineingeben). Nun den Brennstoff entzünden. Dabei entsteht eine hohe Flamme, die zudem – bei Sprit und Petroleum – stark rußt, weshalb sich die Prozedur im Zelt verbietet. Erlischt das "Vorheizfeuer", den Flammenregler aufdrehen und den Kocher entzünden. Vorsicht: Hierbei sind Stichflammen möglich.

Saubere Sache; das Verpacken:

Will man den Kocher nach dem Essen verpacken, geht man so vor: Kurz bevor das Wasser kocht, dreht man die Flasche um 180 Grad – jetzt ragt der Ansaugrüssel in der Flasche in die Luft. Nach einer Minute erlischt die Flamme, es zischt nur noch Luft durch die Düse, der Druck baut sich ab. Kurz darauf kann man den Brenner von der Pumpe trennen – ohne dass ein Tropfen Sprit danebenläuft. Jedoch funktioniert das nur bei Kochern mit ON-/OFF-Schriftzug auf der Pumpe.

Der richtige Umgang mit dem Multifuelkocher

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OD Multifuelkocher - Anschließen OD Multifuelkocher - Pumpen OD Multifuelkocher - Vorheizen OD Multifuelkocher - Vorheizen 2 6 Bilder

Multifuelkocher - alle wichtigen Details im Überblick

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Zeltplatzsuche, Zeltaufbau, Kocher - die besten Tipps im Detail

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